Berichte 2026 I
Maik Arendt holt Bronze bei den
Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport
in Memmingen am 13.06.2026
Mit guten 7,36 m gelang Maik Arendt, einem unserer vielseitigsten Athleten, in der Halbschwergewichtsklasse der Sprung auf das Siegerpodest (Bronze).
Außerdem belegte er drei Mal Rang 5 (Hammer-, Gewichtwerfen und RKS-Dreikampf), wobei insbesondere die 14,29 m im Gewichtwerfen sowie die 1.680 Punkte im Dreikampf herausragten.

Niederländische Masters-Meisterschaften am 07.06.2026 in Vught
Ditha Stegmann (W 55) gewann den Speerwurfwettbewerb in ihrer Altersklasse mit 33,05 m und den Hammerwurf mit persönlicher Bestleistung von 40,32 m. Beim (amerikanischen) Gewichtwurf (mit kurzer Kette) wurde sie Zweite mit 12,72 m, ebenso wie ihr Mann Johannes ("John") Stegman (M 60), der ebenfalls eine sehr gute Weite beim Gewichtwurf (15,01 m) notieren ließ.

RKS-Werfertag am 29.05.2026
Leider konnte wegen mehrfacher Gewichtsüberschreitung keines der Phoenix-Teams auf dem Werferplatz in Mutterstadt in die Wertung kommen. Dafür waren die Einzelstarter sehr erfolgreich.
Die Deutsche Meisterin Margret Klein-Raber (WS 4) siegte in allen vier Disziplinen (Hammer: 37,23 m – Gewicht -20,65 m – Stein: 10,17 m –Dreikampf: 2.255 Punkte!) jeweils vor der Phoenix-Abteilungsleiterin Claudia Ernst-Offermann (u.a. 8,40 m im Steinstoßen), die sich ebenfalls für die Masters-DM qualifizierte.
Bei den MS 4 dominierte im Mittelgewicht erwartungsgemäß Dr. Ulrich Löcher (1.859 P.) ebenfalls vierfach, wobei insbesondere die 14,76 m im Gewichtwerfen sowie die 9,78 m im Steinstoßen herausragten.
Im Schwergewicht der MS 5 lag am Ende Gerhard Zachrau dreimal (Hammer: 34,84 m – Gewicht: 18,78 m – Dreikampf: 1.940 P.) vor Uwe Luszick-Gahlen (1.486 P.), der wiederum im Steinstoßen mit 7,76 m die Nase vorne hatte.
Günther Jakob (1.664 P.), Leichtgewichtler der MS 6, reihte sich ebenfalls vier Mal in die Phalanx der Sieger ein. Hierbei waren das Gewichtwerfen (15,66 m) sowie das Steinstoßen (8,48 m) hervorragend.
Unser ältester Sportler, Erich Kreit (MS 7), belegte ebenfalls vier Mal Rang 1 und zeigte insbesondere im Gewichtwerfen (14,26 m) seine alte Klasse auf.
RKS-Werfertag am 25.05.2026
Auf heimischer Anlage hingen zwar in einigen Alters- und Gewichtsklassen für die Phoenixmitglieder „die Trauben hoch“, doch konnten immerhin drei Mannschaftswettbewerbe gewonnen werden.
Mit 3.910 Punkten siegten Dr. Ulrich Löcher und Johannes (John) Stegman ebenso wie Günther Jakob und Torsten Lange mit 3.539 P. bei den MS 6.
Stark war auch das siegreiche Team der WS 3. Renate Ansel und Anette Borutta kamen auf 3.692 P.
Bei den MS 2 siegte im Schwergewicht Dominique Zachrau in allen vier Disziplinen (darunter im RKS-3-Kampf mit 1.526 P.) vor dem Mehrkämpfer und Hyroxsportler Maik Arendt.
Im Mittelgewicht der MS 4 kam Dr. Ulrich Löcher trotz noch nicht ganz auskurierten Verletzungen ebenfalls auf vier Siege (u.a. im Dreikampf mit 1.781 P. und im Steinstoßen mit 9,84 m).
Im Schwergewicht der MS 4 schleuderte Udo Giehl den Wurfhammer auf die beachtliche Siegesweite von 49,85 m und verwies John Stegman auf Rang 2 (41,05 m). Dieser wiederum siegte im Gewichtwerfen mit guten 19,09 m vor Martin Baranzke, welcher im Steinstoßen mit 8,70 m erfolgreich war und im Hammerwerfen 3. wurde.
Noch stärker wurde die Klasse MS 5 von Phoenix dominiert. Im Hammerwerfen und RKS-Dreikampf siegte Gerhard Zachrau vor Uwe Luszick-Gahlen, Norbert Gundermann, Herbert Mussinghoff und Rolf Griesberg. Auch das Gewichtwerfen wurde zur sicheren Beute von Gerhard Zachrau, der sich vor Norbert Gundermann, Uwe Luszick-Gahlen, Herbert Mussinghoff und Rolf Griesberg einreihte. Rolf Griesberg war danach der Dominator beim Steinstoßen, das er überlegen mit 10,05 m vor Uwe Luszick-Gahlen, Gerhard Zachrau, Norbert Gundermann und Herbert Mussinghoff gewann.
Sowohl Leicht-, als auch Mittelgewicht der MS 6 wurden mit jeweils Vierfachsiegen beherrscht von Günther Jakob und Torsten Lange, welcher insbesondere beim Steinstoßen (9,82 m) brillierte.
Die besten Tagesleistungen lieferte Samantha Borutta (W 20) im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im RKS-3-Kampf ab (69,26 + 32,30 m + 3.110 P. – jeweils Platz- und Vereinsrekord!). Im Steinstoßen siegte sie locker mit 8,84 m.
Bei den WS 2 zeigte die Ultra-Mehrkämpferin Anne Reuschenbach (u.a. 1.935 P. im Dreikampf und 17,41 m im Gewichtwerfen) einen sauberen Wettkampf mit Vierfachsieg vor Franziska Zirnig von der LG Bad Soden-Neuenhain.
Zu einem klaren Doppelsieg kam es bei den WS 3 durch Renate Ansel (u.a. 36,09 und 17,40 m im Hammer- und Gewichtwerfen sowie 1.949 P. im Dreikampf) und Anette Borutta (u.a. 34,91 und 16,65 m im Hammer- und Gewichtwurf sowie 1.843 P. im Dreikampf).
Die Abteilungsleiterin Highlandersport, Claudia Ernst-Offermann, siegte bei den WS 4 (u.a. 13,28 m im Gewichtwerfen und 1.678 Dreikampfpunkte) ebenso in allen vier Disziplinen wie Gertrud Böhm bei den WS 5.
Werfertag in Soest am 06.06.2026
Obwohl gesundheitlich immer noch angeschlagen, aber ansonsten in sehr guter Form, nutzte Dr. Ulrich Löcher (M 60) in Soest den dortigen Werfertag zur Standortbestimmung vor den bevorstehenden zahlreichen Meisterschaften. Das getapte Handgelenk „hielt“, so dass bereits im zweiten Versuch des Hammerwurfwettkampfes eine neue Saisonbestleistung und Platz 1 (29,47 m) „heraussprangen.

LSW-DM am 31.05.2026 in Obertshausen-Hausen
Der enorme Wolkenbruch bei der Anreise ließ befürchten, dass die Veranstaltung „ins Wasser fallen“ würde. Doch am Ende hatten wir großes Glück und konnten die Wettkämpfe „trockenen Fußes“ durchführen und beenden.
Die Probleme mit den sehr frühzeitig (16.05.26!), also 15 Tage vor der Veranstaltung (!!!), verbindlich zu nennenden Mannschaftsaufstellungen (lt. WKO ist dies dagegen noch am Wettkampftag möglich/zulässig!) konnten nicht gelöst werden. Einige angeschlagene Athleten von uns meldeten sich daher erst gar nicht an und andere hofften vergeblich auf ihre Aufstellung im Team, die jedoch wegen gesundheitlicher Ungewissheit unterbleiben musste, um der „Gefahr des Platzens von Teams“ zu entgehen.
Am 31.05.26 startete dann doch noch eine größere Abordnung von Phoenixmitgliedern sehr erfolgreich bei diesen Meisterschaften im LSW-Spezialsport.


Die schöne Veranstaltung stand ganz im Zeichen der hervorragenden Ergebnisse der Phoenixathleten.
Beim Diskus griechisch (historisches Standdiskuswerfen mit überschweren Scheiben) siegte in der Hauptklasse (Allkategorie) mit dem 15-kg-Gerät der LSW-Spezialist Ruben Loew mit ordentlichen 15,79 m vor Altmeister Gerhard Zachrau.
Rang 4 belegte Dr. Ulrich Löcher vor Dr. Klaus Lutter.
Ruben Loew hieß auch der Sieger bei den M 30.
Doch damit noch nicht genug: Dr. Ulrich Löcher holte bei den M 60 Bronze vor Martin Baranzke.
Bei den M 70 gab es einen Doppelsieg durch den starken Horst Weber (19,30 m) und den unverwüstlichen Dr. Klaus Lutter (18,53 m).
Zum Abschluss kam es noch einen Vierfachsieg für Phoenix bei den M 75. Es siegte Urgestein Johann Stein mit 21,78 m vor Gerhard Zachrau (19,98 m), Dr. Herbert Mussinghoff und Christian Tauscher.
Mit diesem schweren Gerät wurden außerdem vier Mannschaftssiege errungen: MHK (Baranzke + Lutter + Loew), M 60 (Baranzke + Lutter + Zachrau), M 70 (Lutter + Mussinghoff + Weber) und M 75 (Stein + Zachrau + Mussinghoff).
Beim Dreikampf Diskus griechisch (MHK) holte Ruben Loew sowohl in der MHK, als auch bei den M 30, abermals Gold (60,87 m).
Bronze gewann - ebenfalls in der MHK-Wertung - Gerhard Zachrau vor Dr. Klaus Lutter und Martin Baranzke.
Eine weitere Bronzemedaille erhielt auch Dr. Ulrich Löcher bei den M 60, der seinen Teamkollegen Martin Baranzke abermals auf den „undankbaren“ 4. Platz verwies.
Ein Phoenix-Doppelsieg wurde bei den M 70 notiert, wo Horst Weber mit guten 58,92 m seinen Mannschaftskameraden Dr. Klaus Lutter (58,27 m) knapp auf den Silbermedaillenrang abdrängte.
Einen weiteren Vierfachsieg für Phoenix gelang bei den M 75. Es siegte Johann Stein mit 64,80 m vor Gerhard Zachrau (61,25 m), Dr. Herbert Mussinghoff und Christian Tauscher. Auch in dieser Disziplin wurden vier Mannschaftssiege errungen (wobei dies durch die Abwesenheit etlicher anderer Mannschaften begünstigt worden war): MHK (Baranzke + Lutter + Löcher) mit 111,60 m, M 60 (Baranzke + Lutter + Zachrau) mit 149,80 m, M 70 (Lutter + Mussinghoff + Weber) mit ausgezeichneten 168,66 m und M 75 (Stein + Zachrau + Mussinghoff) mit 164,19 m.
Beim Stand-Diskuswurf-3-Kampf holte sich Ruben Loew erneut die Titel in der MHK sowie bei den M 30 (92,02 m).
4. in der Klasse MHK wurde Gerhard Zachrau vor Dr. Ulrich Löcher, Martin Baranzke und Dr. Klaus Lutter.
Mit Silber und Bronze belohnt wurden Dr. Ulrich Löcher (80,74 m) und Martin Baranzke (beide M 60).
Auch in dieser Disziplin hieß bei den M 70 der Sieger Horst Weber (90,31 m).
Rang 3 belegte Dr. Klaus Lutter.
Bei den M 75 gab es die übliche Reihenfolge (Stein – Zachrau – Mussinghoff – Tauscher). Hinzu kamen vier weitere Mannschaftssiege: MHK (Baranzke + Lutter + Löcher) mit 194,34 m, M 60 (Baranzke + Lutter + Zachrau) mit 228,49 m, M 70 (Lutter + Mussinghoff + Weber) mit 252,95 m und M 75 (Stein + Zachrau + Mussinghoff) mit 267,93 m.
Süddeutsche LSW-Meisterschaften im Steinstoß-3-Kampf
in Obertshausen-Hausen am 31.05.2026
Ruben Loew siegte bei den M 30 mit 27,27 m und zudem in der MHK-Wertung vor Martin Baranzke (welcher zudem die Klasse M 60 mit guten 25,72 m gewann). Johann Stein und Christian Tauscher wurden 4. und 5.
Horst Weber musste sich in der Klasse M 70 mit ordentlichen 28,21 m lediglich Eckard Kiel vom TSG Eppstein (Taunus) geschlagen geben.
Dr. Klaus Lutter, der an diesem Tag zunehmend unter einer Hüftverletzung litt und der sich förmlich durch die Veranstaltung quälte, holte mit 27,67 m dennoch noch Bronze.
Johann Stein war an diesem Tage bei den M 75 nicht zu schlagen und gewann mit 25,76 m den Meistertitel vor Gerhard Zachrau, Christian Tauscher und Dr. Herbert Mussinghoff.
Zu diesen Erfolgen bei den Einzeldisziplinen gesellten sich noch vier Mannschaftssiege bei den MHK (Baranzke + Lutter + Stein) mit 56,19 m, M 60 (Baranzke + Lutter + Stein) mit 69,43 m, M 70 (Lutter + Mussinghoff + Weber) mit 74,97 m und M 75 (Stein + Zachrau + Mussinghoff) mit 67,52 m.
Kugelstoß-Vizeweltmeister 2025 (Tokio) Uziel Munoz aus Mexiko
startete beim Phoenix-Werfertag
Der Vizeweltmeister von 2025 in Tokio, Uziel Munoz aus Mexiko (Bestleistung 21,97 m), wuchtete beim großen Werfertag von RKS Phoenix Mutterstadt am 29.05.26 voll aus dem Training heraus das 7,26 kg schwere Arbeitsgerät auf 20,50 m.
Der sympathische Athlet war bereits im Vorjahr Gast bei RKS Phoenix Mutterstadt gewesen und hatte sich damals auf die WM in Tokio vorbereit – was ja dann auch zur Silbermedaille führte.
Leider hat die Presse über diese schöne Veranstaltung mit zahlreichen Spitzenathleten nicht berichtet!
Was ist zu tun, damit die Leichtathletik und die bei dieser tollen Sportart erzielten Leistungen wieder
von den Medien gewürdigt werden?


Nebenbei coachte Uziel Munoz auch zwei hervorragende M-17-Nachwuchsathleten: Drehstoßtechniker Santiago Guzman kam auf 16,00 m im Kugelstoßen und Alexandro de Leon warf 62,21 m im Hammerwerfen! Beide kommen ebenfalls aus Mexiko.


In dem großen und leistungsstarken Teilnehmerfeld behaupteten sich auch einige Phoenixmitglieder in den Einzel- und Mehrkämpfen jeweils im Vorderfeld. Zahlreiche Qualifikationswerte wurden hierbei erfüllt.
Die international sehr erfolgreiche Elke Herzig verbesserte bei ihren 5 Einzelsiegen u.a. den von ihr selbst gehaltenen Deutschen Hammerwurfrekord der W 70 auf 41,30 m. Zudem schrammte sie beim Wurf-Fünfkampf nur knapp an der „begehrten“ 4.000-Punkte-Grenze vorbei (Deutsche Jahresbestleistung).
Auch unsere ehemalige Mitstreiterin Natascha Wolf überzeugte als siebenfache Siegerin mit technisch sehr guten Würfen und großen Weiten.
Die international stets erfolgreiche Atletin Margret Klein-Raber siegte in der Klasse W 60 im allen Einzel-Wurfdisziplinen sowie im Wurf-Fünfkampf.
Direkt hinter ihr ordnete sich Oberturnwartin und Abteilungsleiterin im Highlandersport, Claudia Ernst-Offermann in allen leichtathletswichen Wurfdisziplinen ein. Sie siegte zudem in allen vier RKS-Disziplinen.
Auch Dr. Ulrich Löcher (M 60), Uwe Luszick-Gahlen (M 70) und Gerhard Zachrau (M 75) kamen jeweils zu sieben Einzel- und zwei Mehrkampfsiegen. Gerhard Zachrau (M 75) zeigte sich hierbei insbesondere im Diskus- und Gewichtwerfen verbessert und liegt mit 3.299 Punkten im Wurf-Fünfkampf auf Rang 2 der DLV-Bundesbestenliste.
Bemerkenswert waren die Leistungen des ältesten Phoenixsportlers, Erich Kreit (M 90), der in allen sieben von ihm praktizierten Diszsiplinen im oberen Bereich der Bundesbestenliste blieb.
Das „Dreigestirn“ bei den M 80 (Waldemar Wörner, Helmut Hessert als mehrfacher Seniorenweltmeister im Speerwerfen und Günther Jakob) wechselte sich auf den ersten drei Plätzen immer wieder gegenseitig ab.
Sehr stark waren die 10,26 m von Günther Jakob im Kugelstoßen und die 31,25 m von Helmut Hessert im Speerwerfen.
Großer LA- und RKS-Werfertag in Mutterstadt am 25.05.26
Samantha Borutta bestätigte im Hammerwerfen ihre am Vortag in Fränkisch-Crumbach erzielte Leistung (69,76 m) nach guter Serie mit 69,26 m und Rang 1 sowohl in der LA-, als auch in der RKS-Wertung. Außerdem warf die Athletin mit dem RKS-Gewicht hervorragende 32,30 m. Nach ordentlichen Steinstoßleistungen (vorsorglich aus dem Stand) mit 8,84 m erreichte die Sportlerin ausgezeichnete 3.109 Punkte (!) im RKS-Dreikampf.
Die Phoenix-RKS-Sportlerin steht in der DLV-Bestenliste im Hammerwerfen auf Rang 2 sowie beim DRTV in drei Disziplinen auf dem 1. Platz.
Die Wettkamnpfsaison ist noch jung, so dass wir von der Athletin weitere und deutliche Steigerungen erwarten können.
Eine weitere außergewöhnliche Leistung erbrachte Elke Herzig in der AK 70. Mit 39,52 m verbesserte sie den von ihr selbst gehaltenen Deutschen Hammerwurfrekord.
Auch das RKS-Phoenixteam der W 50 mit Renate Ansel, Anette Borutta und Ditha Stegman blieb siegreich.
Diese Leistungen sollen aber nicht die Vielzahl der weiteren Deutschen Spitzenleistungen in den anderen Altersklassen schmälern, über die wir nach Vorlage der Ergebnislisten berichten werden.


Nach der Veranstaltung wurden noch sehr intensive Gespräche geführt.




Samantha Borutta kratzt an den Siebzig Metern
Samantha Borutta glänzte beim 22. Hammerwurf-Meeting (24.5.) in Fränkisch-Crumbach mit neuer Saisonbestleistung von 69,76 Meter. Damit wurde Samantha als beste Deutsche Zweite im internationalen Feld. Eine Woche zuvor hatte Samantha bei den Werfertagen in Halle an der Saale (16.5.) mit 69,08 Meter bereits eine neue Saisonbestleistung aufgestellt und Platz sieben belegt.
Katharina Schiele siegte beim 39. Internationalen Ludwig-Jall-Sportfest (16.5.) in München im Kugelstoß mit 13,16 Meter vor der weitengleichen Sabrina Zeug. Im Diskuswurf kam Katharina als Vierte auf 35,40 Meter. Ulrike Schiele erzielte 21,84 Meter und wurde Sechste.
Beim 46. Masters-Sportfest mit Pfalzmeisterschaften in Edenkoben (23.5.) waren einige Phoenix-Athlet:innen am Start. Gerhard Zachrau holte in der M75 zwei Pfalzmeistertitel: Mit der Kugel siegte er mit 9,20 Meter, den Diskus ließ er auf 30,97 Meter fliegen. Elke Herzig gewann in der W70 souverän mit Kugel (9,06 m) und Diskus (26,59 m). Bettina Schardt siegte im Diskuswurf der W50 mit 40,56 Meter und blieb damit nur 14 Zentimeter unter ihrer Saisonbestleistung. Ulrike Schiele warf in der W55 21,08 Meter und wurde Vierte. In der Pfalz-Wertung kam sie auf Platz zwei. Gleiches gelang ihr im Kugelstoß mit 8,70 Meter. Claudia Ernst-Offermann belegte mit der Kugel in der W60 ebenfalls Rang zwei mit 8,36 Meter und wurde gleichzeitig Pfalzmeisterin. Gotthold Knecht übersprang im Hochsprung der M70 als Fünfter 1,15 Meter. Im Dreisprung kam er als einziger Teilnehmer auf 6,40 Meter. Mit der Kugel erreichte er als Achter 8,12 Meter und mit dem Diskus als Siebter 20,39 Meter.
Anne Reuschenbach startete beim Stadionfest in Mörfelden (24.5.) und überflog mit dem Stab 2,45 Meter. Mit dem Diskus kam sie als Zweite auf 28,21 Meter, im Speerwurf gingen 27,89 Meter aus dem ersten Versuch in die Ergebnisliste ein, danach folgte eine Reihe ungültiger Versuche.

Weltmeisterschaften der Highlander
Für diese WM in den Niederlanden hat sich nach mehreren erfolgreichen Qualifikationsrunden die Phoenix-Abteilungsleiterin Claudia Ernst-Offermann qualifiziert. Wir wünschen der Athletin viel Erfolg.
Werfertage in Purgstall (Österreich)
Am 23.05.26 veranstaltete der Wurf-Promotor Franz Kastenberger einen Spezialwerfertag für die Sparten LSW und WTC.
Von Phoenix nahmen Reinhard Rhaue, Dr. Klaus Lutter und Klaus Dreßel sehr erfolgreich teil.
Bericht folgt nach Eingang der offiziellen Ergebnisliste.

Rheinland-Pfalz-Meisterschaften
Am 10.05.26 fanden auf dem Werferplatz beim Sportpark von Mutterstadt die Meisterschaften im Rasenkraftsport für die Bereiche Rheinland-Pfalz und Saarland statt, die für die Phoenixathletinnen und -Athleten überaus erfolgreich verliefen.
In der offenen Männerklasse siegte in der Gewichtsklasse bis 83 kg der wie stets mit ausgezeichneter Technik imponierende Franz Pauly im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im RKS-Dreikampf und Steinstoßen. In der Klasse bis 98 kg wurde der aufstrebende Maik Arendt Dreifachmeister (Hammer, Stein und Dreikampf).
Im Gewichtwerfen wurde er Zweitplatzierter hinter dem Supertechniker Udo Giehl.
Dreimal Vizemeister in dieser Klasse wurde der sehr vielseitige Springer und Werfer Martin Baranzke, der lediglich im Gewichtwerfen mit Bronze Vorlieb nehmen musste.
Gerhard Zachrau belegte die Plätze 3 (Gewichtwerfen, Steinstoßen und Dreikampf) sowie 4 im Hammerwerfen.
In der schwersten Gewichtsklasse (plus 98 kg) lag der Phoenixvorsitzende Dominique Zachrau am Ende in allen vier Disziplinen vorne.
Silber holte in dieser Klasse der immer stärker werdenden Udo Rose, der nach jahrelanger „Wettkampfabstinenz“ wieder in die Szene zurückgekehrt ist, vor dem nach seinem Unfall wieder zur alten Form auflaufenden Norbert Gundermann.
Neuzugang Johannes (“John“) Stegmann bestach durch eine ausgezeichnete Hammerwurfleistung.
Leider konnte Phoenix keine Athleten in der MS 1 aufbieten.
Dafür lief es bei den MS 2 umso besser! Hier holten Maik Arendt im Hammer und Dominique Zachrau (Gewicht. Stein und Dreikampf) die Titel.
Nachdem auch in der MS 3 kein Phoenixathlet in die Wertung kam, blieb es den Sportlern der MS 4 vorbehalten, für Phoenix zu punkten.
Im Mittelgewicht siegte Franz Pauly mit 46,30 und 19,88 m im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im Dreikampf (1.968 P.) und Steinstoßen.
Im Schwergewicht holte der mehrfache Deutsche Meister Udo Giehl ebenfalls vier Mal den Titel (45,51 + 21,97 + 9,27 m + 2.361 P.).
Außer im Steinstoßen (hier belegte Martin Baranzke den Silbermedaillenrang) wurde John Stegmann jeweils Zweitplatzierter.
Martin Baranzke wurde 4. im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im Dreikampf und 3. im Steinstoßen.

Udo Rose schloss seine guten Wettkämpfe mit den Plätzen 3 (Hammer- und Gewichtwerfen) sowie 4 (Stein und Dreikampf) ab und zeigte erneut aufsteigende Tendenz.
Bei den MS 5 siegte Gerhard Zachrau im Hammer- und Gewichtwerfen. Im Steinstoßen und Dreikampf wurde er jeweils 2.
Der Inhaber des Uralt-RLP-Rekordes im Hammerwerfen der offenen Klasse, Gerhard Thiele, wurde trotz einer Handverletzung im Gewichtwerfen 2. und im Hammerwerfen und Dreikampf jeweils 3. Im Steinstoßen belegte er Rang 4.
Norbert Gundermann wurde im Steinstoßen 3. und in den anderen Disziplinen 4. Er dürfte in den nächsten Monaten wieder nahe an seine Leistungen, die er vor seinem schweren Unfall erreichen konnte, herankommen.
Der Altmeister und in allen LA- und RKS-Disziplinen bewanderte Günther Jakob (Leichtgewicht in der Klasse MS 6) wurde zum Vierfachsieger gekürt.
Torsten Lange (MS 6 – Schwergewicht) siegte im Gewichtwerfen, Dreikampf und im Steinstoßen, während Josef Hummer das Hammerwerfen gewann. Beide Sportler zeigten an, dass sie sich in diesem Jahr noch deutlich verbessern werden.

In der Damenklasse siegte im Leichtgewicht Anne Reuschenbach mit 1.950 Punkten im RKS-Dreikampf vor Renate Ansel. Beide überzeugten auch in den drei Einzeldisziplinen (Hammer- und Gewichtwerfen sowie Steinstoßen).
Im Mittelgewicht kam Kristina Telge vier Mal auf das Siegerpodest (hierbei mit 9,14 m im Steinstoßen!), jeweils von Gertrud Böhm.
In der Schwergewichtsklasse wurde Katharina Schiele mit 2.260 Punkten Landesmeisterin im Dreikampf. Zudem siegte sie im Gewichtwerfen (20,97 m) und im Steinstoßen (11,26 m!).
Im Hammerwerfen wurde sie 2. hinter Birgit Keller, die wiederum drei Mal Rang 2 in den übrigen Disziplinen belegte.
Ulrike Schiele wurde drei Mal mit Bronze geehrt.
In der Teamwertung der Damenklasse landete Phoenix auf den beiden ersten Plätzen (K. Schiele + K. Telge + A. Reuschenbach vor B. Keller + G. Böhm + R. Ansel).
In der Klasse MS 2 war Anne Reuschenbach im Leichtgewicht abermals nicht von Platz 1 in allen Disziplinen zu verdrängen.
Im Leichtgewicht und Schwergewicht der WS 3 gelangen auch Renate Ansel und Kristina Telge (diese vor Birgit Keller und Ulrike Schiele) Durchmärsche mit jeweils vier Siegen.
Auch das WS-3-Team in der Besetzung Renate Ansel und Kristina Telge kam auf 3.957 Punkte und damit zu Gold.
Vierfachsiegerinnen wurden auch Claudia Ernst-Offermann (WS 4) und Gertrud Böhm (WS 5), die beide aufsteigende Form zeigten.
RKS-Bundesliga
Trotz des Fehlens einiger der jüngeren Leistungsträger gelang es der Männermannschaft von Phoenix, sich beim Bundesligawettkampf am 10.06.26 auf heimischer Anlage auf Platz 6 vorzuschieben. Dies dürfte reichen für die Bundesligaendkämpfe.
Beteiligt an diesem erfreulichen Ergebnis waren Franz Pauly, Martin Baranzke, Udo Rose, Maik Arendt, Dominique Zachrau, Norbert Gundermann, Udo Giehl und John Stegmann.
Noch besser lief es beim Damenteam in der Besetzung Katharina und Ulrike Schiele, Anne Reuschenbach, Renate Ansel, Kristina Telge und Birgit Keller. Derzeit rangiert diese zuverlässige und engagierte Crew auf Rang 4 der Bundeswertung und dürfte ebenfalls sicher für die Endkämpfe qualifiziert sein.
Werfertage in Langenbrand und Bürstadt
Samantha Borutta musste sich beim Hammerwerfen mit Musik in Langenbrand (Forbach) (10.5.) nur Aileen Kuhn (72,11 m) geschlagen geben. Mit 68,73 Meter verpasste Samantha ihre Saisonbestleistung vom Winterwurf-Europacup in Nicosia/Zypern aus dem März nur um 25 Zentimeter.
Beim Werfertag im hessischen Bürstadt (9.5.) überzeugte Bettina Schardt im Diskuswurf der W50. Mit 40,38 Meter siegte sie vor Birgit Keller, die auf 28,73 Meter kam. Birgit wurde Zweite im Kugelstoß mit 10,58 Meter. Ulrike Schiele kam in der W55 auf 8,35 Meter und Platz drei. Mit dem Diskus erzielte sie 22,92 Meter. Elke Herzig zeigte in der W70 ein weiteres Mal ihre Klasse und siegte deutlich mit Diskus und Kugel. Den Diskus warf sie auf 27,20 und die Kugel landete bei 9,30 Meter. Torsten Lange stieß die Kugel in der M80 auf 9,16 Meter und wurde Zweiter.
LSW-Wettkämpfe in Purgstall (Österreich)
Vom 08.05. bis 10.05.2026 war bei den M 70 das bewährte Duo Reinhard Rhaue und Dr. Klaus Lutter bei der Realisierung eines asportlichen Mammutprogramms erwartungsgemäß sehr erfolgreich.
Beide Athleten haben sich für die LSW-Europameisterschaft in Neu-Isenburg qualifiziert.
Bericht folgt.
Werfertage und Sportfeste mit Phoenix-Beteiligung
Die Leichtathletik-Saison nimmt langsam Fahrt auf. Beim Werfermeeting in Zoufftgen/Frankreich (2.5.) waren einige Phoenix-Mitglieder am Start. Mireille Kosmala überzeugte im Gewichtwurf der W55 mit 15,40 und im Hammerwurf mit 42,66 Meter. Franz Pauly (M60) warf das Gewicht auf 15,48 und den Hammer auf 45,30 Meter. Für Udo Rose (M65) wurden im Gewichtwurf 14,02 und im Hammerwurf 40,39 Meter gemessen. Gerhard Thiele (M75) erzielte 10,10 und 28,84 Meter. Jos Hummer (M75 – in Luxemburg gelten die internationalen Altersklassen) kam auf 25,96 Meter.
Elke Herzig war bei den Landesoffenen Kreismeisterschaften Hammerwurf in Langenbrand (25.4.) dabei. Sie konnte ihre Trainingsleistungen zwar nicht ganz umsetzen, zeigte mit 38,54 Meter trotzdem ein starkes Resultat in der W70. Katharina Schiele stieß die Kugel in Ludwigsburg (2.5.) auf 13,73 Meter.
Beim Werfertag in Plettenberg (25.4.) erzielte Torsten Lange (M80) im Kugelstoß 9,49 Meter. Der Diskus flog auf 21,84 und der Hammer auf 27,31 Meter. Ulrich Löcher (M60) warf dort das Gewicht auf 12,28, den Hammer auf 26,24, den Diskus auf 30,76 und stieß die Kugel auf 9,86 Meter. Einen Tag später (26.4.) rannte Uli in Herdorf im Westerwald die 100 Meter in 14,42 und die 200 Meter in 31,78 Sekunden. In Soest (30.4.) kam Uli nach 31,82 Sekunden ins Ziel. In Ewersbach (2.5.) landete der Diskus bei 30,60, der Speer bei 30,95 und der Hammer bei 27,82 Meter, in Halver (3.5.) zeigte er sich mit der Kugel auf 10,64 Meter verbessert.
Martin Baranzke (M60) sprang bei den Regionsmeisterschaften in Euskirchen (2.5.) 4,27 Meter (+3,1 m/s) weit und landete im Dreisprung am nächsten Tag bei 9,45 Meter.
LSW-DM im Diskus griechisch
Bei dieser Disziplin handelt es sich um Standwerfen mit überschweren Diskusscheiben wie einst im antiken Griechenland.
Am 26.04.26 wurde auf dem "Werferplatz auf der Wiese" diese DM von den Phoenixathletinnen und -athleten in einigen Altersklassen stark beherrscht.
In der Allkategorie (MHK) sowie bei den M 20 wurde Benjamin Küver (18,26 m) von Phoenix Deutscher Meister.
Sein Teamkollege Ruben Loew verpasste nur um 2 cm den Silbermedaillenplatz. Auch in der M 30 hatte Ruben Loew großes Pech, als er ebenfalls denkbar knapp am Edelmetall, dieses Mal sogar an Gold, „vorbeischrammte“.
Maik Arendt, der immer stärker wird, wurde 4. sowie bei den M 45 Vizemeister. Während bei den M 60 lediglich ein Phoenixathlet „punktete“, aber dafür souverän (Martin Baranzke mit 19,27 m und Gold), kamen bei den M 70 gleich fünf Mann in den Endkampf! Es siegte Horst Weber (20,20 m) vor Dr, Klaus Lutter sowie Reinhard Rhaue, Uwe Luszick-Gahlen und Norbert Gundermann.
Hinzu kam ein Dreifacherfolg bei den M 75.
Hier siegte Johann Stein (22,25 m) vor Gerhard Zachrau (21,32 m) und Dr. Herbert Mussinghoff. Knapp die Goldmedaille verfehlte unser ältestes Mitglied, der Altmeister Erich Kreit (M 90), der wie im Vorjahr mit einer Silbermedaille belohnt wurde.
Bemerkenswert waren zudem die sehr guten Ergebnisse des Phoenixdamen.
Birgit Keller, technisch stark wie immer, holte Gold in der Allkategorie (17,17 m) und zudem nochmals bei den M 50 (21,69 m).
Anne Reuschenbach, die starke Mehrkämpferin, belegte in der Hauptklasse Rang 3. Außerdem siegte sie bei den W 45.
Renate Ansel, immer noch gesundheitlich angeschlagen, wurde 4. in der Hauptklasse und Vizemeisterin bei den W 50.
Noch besser lief es im DG-Dreikampf, wo alle Phoenixmitglieder ihre Platzierungen aus den Einzelkämpfen halten und in einigen Fällen sogar verbessern konnten.
Phoenix erfolgreich bei den Deutschen Teammeisterschaften
im LSW-Spezialsport
RKS Phoenix Mutterstadt nutzte am 26.04.2026 seinen Heimvorteil auf dem von den Platzwarten hervorragend in Schuss gebrachten „Werferplatz auf der Wiese“ neben vielen Einzelerfolkgen auch zu zahlreichen Team-DM-Titeln. Zur Austragung kamen das Standdiskuswerfen mit überschweren Disken (Diskus griechisch), das Einarmgewichtwerfen (Einzel und Dreikampf) sowie das Ultragewichtwerfen (Männer mit 25,40 und Damen mit 12,50 kg).
Bei den W 45 sowie in der WHK (Allkategorie) siegte das Trio Anne Reuschenbach, Renate Ansel und Birgit Keller in allen vier Disziplinen jeweils mit deutlichem Abstand.
In der Männer-Allkategorie gab es sogar einen kompletten „Durchmarsch“ der Phoenixsportler in den vier zur Austragung gekommenen Disziplinen, was allerdings dadurch erleichtert wurde, dass bei einigen Vereinen der dritte Mann fehlte. Es siegte Phoenix 1 (Maik Arendt, Ruben Loew und Stefan Münch) vor der 2. Phoenixgarnitur (Martin Baranzke, Uwe Luszick-Gahlen und Dr. Klaus Lutter) und Formation 3 (Johann Stein, Reinhard Rhaue und Gerhard Zachrau).
Die 4. Mannschaft von Phoenix landete auf dem 6. Platz (Norbert Gundermann, Dr. Herbert Mussinghoff und Erich Kreit).
Deutscher Meister wurde zudem die M 45 mit Maik Arendt, Ruben Loew und Stefan Münch, welcher auch bei der siegreichen M-50-Staffel wichtigen Anteil hatte (zusammen mit Martin Baranzke, Gerhard Zachrau und Johann Stein).
Doch damit noch nicht genug, denn die M 60-Crew (Martin Baranzke, Dr. Klaus Lutter, Norbert Gundermann und Reinhard Rhaue) war ebenfalls vier Mal erfolgreich.
Abschließend waren auch die „etwas älteren“ Senioren (M 70 und M 75) an diesem Tage erwartungsgemäß nicht zu schlagen. Die Mannschaften mit Horst Weber, Dr. Klaus Lutter, Reinhard Rhaue und Norbert Gundermann (M 70) sowie Johann Stein, Dr. Herbert Mussinghoff und Gerhard Zachrau (M 75) standen ganz oben auf dem Siegerpodest.

Deutsche LSW-Meisterschaften (Einzeldisziplinen - Gewichtwerfen)
In etlichen Altersklassen dominierten die Phoenixathletinnen und -athleten teilweise sehr deutlich.
In der Disziplin einarmiges Gewichtwerfen belegte Maik Arendt in der Allkategorie mit 22,57 m Rang 2, sehr knapp vor seinem Teamkameraden Ruben Loew, der 22,17 m notieren ließ. Beide Sportler siegten zudem in ihren Altersklassen (M 30 und M 45).
Stefan Münch und Martin Baranzke holten bei den M 55 bzw. M 60 jeweils weitere DM-Titel. In der MHK wurden sie 7. und 8.
Auch die Klasse M 70 wurde total von Phoenix dominiert. Es siegte Dr. Klaus Lutter (27,05 m) vor Uwe Luszick-Gahlen (26,77 m), Horst Weber (26,01), Reinhard Rhaue und Norbert Gundermann – ein totaler Durchmarsch!
Bei den M 75 wurde alle drei Podestplätze von Phoenix belegt. Auf Platz 1 kam Gerhard Zachrau (26,72 m) vor Johann Stein und Dr. Herbert Mussinghoff.
Der unverwüstliche Erich Kreit sicherte sich beinden M 80 ebenfalls Gold.
Birgit Keller (W 50) wurde Meisterin bei den W 50 (17,29 m) vor der Zweitplatzierten Renate Ansel und freute sich zudem über ihren Vizemeisterinnentitel bei den WHK.
Die Mehrkämpferin Anne Reuschenbach (W 45) belegte bei den W 45 ebenfalls den 1. Platz.
Im Gewichtwurf-Dreikampf kamen Ruben Loew (91,33 m!), Maik Arendt und Stefan Münch auf die Plätze 2 bis 4.
Zudem siegten sie ebenso in ihren Altersklassen wie auch Uwe Luszick-Gahlen bei den M 70 (vor Dr. Klaus Lutter, Reinhard Rhaue und Norbert Gundermann), Gerhard Zachrau bei den M 75 (vor Johann Stein und Dr. Herbert Mussinghoff) und Erich Kreit (M 80).
Auch in diesem Mehrkampf setzten sich Birgit Keller (vor Renate Ansel) und Anne Reuschenbach an die Spitze des Feldes.
Vorzüglich lief der Wettkampf in der Allkategorie des Ultragewichtwerfens (25,4 kg): Die ersten sechs Plätze gingen an Phoenixathleten!
Maik Arendt siegte mit 7,01 m (zudem 1. bei den M 45) vor Ruben Loew (der auch noch 1. bei den M 30 wurde), Martin Baranzke (außerdem 1. bei den M 60), Stefan Münch (ferner 1. bei den M 55), Dr. Kaus Lutter (daneben noch 1. bei den M 70) und Gerhard Zachrau (1. bei den M 75).
Ähnlich erfolgreich war das Phoenix-Damenteam: Bei den WHK und den W 50 siegte mit dem 12,5-kg-Gewicht Birgit Keller (7,98 m) vor Anne Reuschenbach (7,52 m) - die Rang 2 bei den W 45 erreichte - und Renate Ansel (7,45 m), welche dazu noch Silber bei den W 50 gewann.

Werfer-Zehnkampf in Purgstall (Österreich)
Durchmarsch der Phoenixsenioren!
Beim Werfer-10-Kampf werden die klassischen LA- und RKS-Disziplinen sowie Keulenwerfen und Kugelschocken absolviert. Ein Werfer-Zehnkampf stellt für die teilnehmenden Athleten jedes Mal aufs Neue eine große Herausforderung an Kraft, Ausdauer, Technik, Vielseitigkeit und Durchhaltevermögen dar.
Am 17.04. und 18.04.26 waren in Purgstall gleich vier Senioren von RKS Phoenix Mutterstadt sehr erfolgreich am Start.
Dr. Klaus Lutter (M 70) siegte mit hervorragenden 7.024 P. (238,64 Gesamtmeter) knapp vor dem ungarischen Favoriten Jozef Hofer (6.995 P.).
Die Teamkameraden von Dr. Klaus Lutter, Uwe Luszick-Gahlen und Reinhard Rhaue, belegten mit guten 6.034 (209,77 GM) bzw. 5.830 P. (204,07 GM) die Plätze 3 und 4. Zudem siegten sie in genau dieser Aufstellung der M-70-Mannschaftswertung unangefochten.
Bei den M 75 war Altmeister Klaus Dreßel mit 5.080 P. (176,85 GM) klarer Sieger.
Die Phoenixathleten hatten ihre Stärken insbesondere im Schleuderball- und Keulenwerfen, Kugelschocken sowie im Kugel- und Steinstoßen.
Die vier Phoenixsportler bestätigten ihre guten Leistungen und Platzierungen auch beim zusätzlich ausgetragenen Wurf-Fünfkampf (Weight-Pentathlon).




Trainingsveranstaltung für die Nachwuchs-Landeskaderathleten
im Rasenkraftsport aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland
Vom 17. bis 19. April 2026 fand unser erstes gemeinsames Trainingswochenende mit dem Landeskader Rasenkraftsport Rheinland-Pfalz e.V. und dem Saarland statt. Am Freitagabend trafen wir uns an der Sportschule in Schifferstadt. Nach dem Beziehen unserer Zimmer starteten wir mit einem gemeinsamen Abendessen in das Wochenende. Anschließend sorgten Kennenlernspiele für eine lockere Atmosphäre, stärkten die Gruppendynamik und förderten den Zusammenhalt. Denn auch wenn wir im Rasenkraftsport gegeneinander antreten, steht für uns die Gemeinschaft an erster Stelle.
Am Samstag ging es nach dem Frühstück bei bestem Wetter direkt weiter. Auf dem Programm stand Hammer- und Gewichtwurftraining im Sportpark Mutterstadt. Nach dem Aufwärmen und ersten Einwürfen folgten Videoanalysen unserer Würfe sowie ein intensives Hammerwurftraining. Eine Mittagspause bot Gelegenheit zur Erholung und Stärkung. Danach kamen wir mit einem abwechslungsreichen Feldhockeyspiel wieder in Bewegung.
Im Anschluss standen verschiedene Rotationsübungen mit Holzstäben sowie Auswürfe mit Medizinbällen auf dem Plan. Einige abschließende Hammerwürfe rundeten die Trainingseinheit ab. Zurück an der Sportschule hieß es dann erst einmal: duschen und regenerieren – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an dm Schifferstadt für das gespendete Duschgel.
Am Abend erhielten wir einen informativen Vortrag zum Thema Anti-Doping von den Jugendbotschaftern der DLV-Jugend. Dabei erfuhren wir, warum Dopingkontrollen durchgeführt werden und wie diese konkret ablaufen. Nach dem intensiven Trainingstag waren wir alle entsprechend müde und ließen den Abend früh ausklingen.
Der Sonntag begann nach dem Frühstück mit einer Trainingseinheit im Steinstoßen. Trotz kühler und nasser Witterung waren alle hochmotiviert. Mit gezielten Tipps arbeiteten wir an unserer Technik und individuellen Herausforderungen. Der Fortschritt war deutlich sichtbar – die Steine flogen am Ende spürbar weiter als zu Beginn der Einheit, was einen gelungenen Abschluss des Wochenendes darstellte.
Insgesamt war das Trainingswochenende eine hervorragende Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und sportlich weiterzuentwickeln. Jede und jeder konnte wertvolle Impulse für die kommenden Wettkämpfe mitnehmen.
Ein besonderer Dank gilt Katharina Schiele, der Jugendwartin Rheinland-Pfalz, und ihrer Familie für die Organisation sowie REWE Mutterstadt, dm Mutterstadt, dm Schifferstadt und der Sportschule Schifferstadt für die Unterstützung, die Verpflegung und die Unterkunft.


Werfertage in Niederselters und Gladbeck
Beim Werfertag in Niederselters (18.4.) überzeugte Bettina Schardt mit neuem W50-Platzrekord im Diskuswurf mit 39,85 Meter. Torsten Lange kam in der M80 mit der Kugel auf 9,40 Meter und konnte sich knapp durchsetzen. Mit dem Hammer erzielte er 25,57 Meter. Ulrich Löcher (M60) startete beim Werfertag in Gladbeck (12.4.) und erzielte mit dem Diskus 32,93 sowie 30,17 mit dem Speer und 10,22 Meter mit der Kugel.
2. Leichtathletik-Werfertag von Phoenix im neuen Jahr
Am 17.04.2026 trafen sich die Werfer aus dem süddeutschen Raum zum Rückkampf. Die hervorragenden Bedingungen und das schöne Wetter begünstigten zahlreiche Bestleistungen der Athletinnen und Athleten.


Erich Kreit feierte am 14.04.2026 seinen 90. Geburtstag
im schönen Gabsheim
Der Sportler schaut auf 75 Jahre aktive Sportzeit zurück! Er praktizierte zahlreiche Sportarten. Der Schwerpunkt war aber die Leichtathletik und später noch der Rasenkraftsport.
Erich Kreit ist Träger des Goldenen Sportabzeichens und zahlreicher Ehrentitel, nicht nur im Sport.
Zudem war er lange Bürgermeister seiner Heimatgemeinde.
Wir wünschen unserem ältesten Mitglied weiterhin viel Freude, Glück und eine Gesundheit.
Am 26.04.2026 steht der nächste Wettkampf bevor, zu dem wir dem Jubilar bereits heute viel Erfolg wünschen.

1. Leichtathletik-Werfertag von Phoenix im neuen Jahr
Am 13.04.2026 trafen sich erneut zahlreiche Sportler auf dem "Werferplatz auf der Wiese".Hierbei kam es erwartungsgemäß zu etlichen hervorragenden Ergebnissen, nicht nur von Phoenixseite.
Bericht wird nachgereicht.
Toller RKS- und LSW-Werfertag von Phoenix
RKS- und LSW-Werfertag
Der "Werferplatz auf der Wiese" in Mutterstadt war von den Platzwarten für den Wettkampf am 08.04.26 sehr gut vorbereitet worden, so dass es geradezu zwangsläufig zu zahlreichen Deutschen Jahresbestleistungen beim LSW-Spezialsport kam. Während in den jüngeren Altersklassen Phoenix keine Erfolge zu verzeichnen konnte, zeigten sich einige Phoenixsportler/-innen in den Masterklassen von ihrer besten Seite. Besonders hervorzuheben war hier Horst Weber (M 70), der den Heimvorteil gut nutzte, in allen Mehrkämpfen jeweils auf das Siegertreppchen kam und beim Keulenwerfen trotz Trainingsrückstandes überzeugte. Er wurde hier Einzelsieger bei den MHK (Allkategorie) mit 38,32 m und 2. bei den M 70 (38,95 m). Uwe Luszick-Gahlen wurde in beiden Klassen jeweils 3. (27,40 bzw. 31,63 m), stets vor dem nach langer Verletzungspause immer stärker werdenden Norbert Gundermann. Diese drei Athleten waren auch verantwortlich für zwei Teamerfolge in der Männer-Hauptklasse und bei den M 70 (94,03 bzw. 98,10 m). Gertrud Böhm und Gerhard Zachrau siegten jeweils in der AK 75. Beim Stand-Diskuswurf-Dreikampf mit drei verschieden schweren Wurfscheiben gab es einen Doppelsieg für die Phoenixdamen in der Besetzung Claudia Ernst-Offermann, Annette Kohl und Gertrud Böhm, die 133,44 m notieren ließen und auch in ihren Einzelwettkämpfen pro AK erfolgreich blieben. Auch in der Klasse MHK und M 70 gab es in dieser Disziplin in der Aufstellung Horst Weber, Uwe Luszick-Gahlen und Norbert Gundermann Teamerfolge (214,78 bzw. 237,42 m). In der MHK hatte Horst Weber mit 77,27 m knapp die Nase vor Gerhard Zachrau, dem 76,16 m gutgeschrieben wurden. Horst Weber war auch der Gewinner bei den M 70 (92,10 m) vor Uwe Luszick-Gahlen und Norbert Gundermann. Bei den M 75 ließ Gerhard Zachrau mit 94,45 m nichts anbrennen. Beim Stand-Speerwurf-Dreikampf siegte in der WHK Annette Kohl vor Gertrud Böhm. Beide Damen gewannen zudem in ihren jeweiligen Altersklassen. Bei den MHK gab es sogar einen Dreifacherfolg für die Phoenixsportler. Uwe Luszick-Gahlen siegte mit 58,97 m vor Gerhard Zachrau und Norbert Gundermann. In dieser Besetzung wurde auch die Mannschaftswertung gewonnen. Bei den M 70 war Horst Weber mit hervorragenden 77,76 m die Nummer 1 vor Uwe Luszick-Gahlen und Norbert Gundermann. Diese drei Sportler sorgten auch für einen weiteren Teamerfolg für Phoenix (180,29 m). Beim Ultragewichtwerfen (25,4 kg) hingen für die Phoenixsportler jedoch die Trauben hoch. Lediglich Norbert Gundermann (M 70) und Gerhard Zachrau (M 75) konnten sich in die Siegerlisten eintragen lassen.

Highlanderin Claudia Ernst-Offermann schlägt in Ludwigsburg zu
Bei den - wie gewohnt - perfekt von Familie Müller vom ASV Ludwigsburg-Oßweil organisierten Oster-Highland-Games am 06.04.2026 zeigte sich Claudia Ernst-Offermann bei herrlichem Wetter deutlich verbessert und „auf dem aufsteigenden Ast“. Sie übernahm bei diesen sehr publikumswirksamen Mehrkämpfen die Führung für das Highlandsport-Ranking der W 60 beim DRTV.
Nachdem sie bereits mit dem „caber“ exakt die 12-Uhr-Markierung getroffen (!) und mit den schweren Gewichten sowie den schweren Steinen gepunktet hatte, kam noch ein deutscher Rekord in der Klasse W 60 mit dem leichteren 3,60-kg-Stein hinzu (8,38 m).
Damit sollte sich die Athletin eigentlich im World-Ranking unter den 10 Besten eingereiht haben, die eine Einladung zur WM in den Niederlanden erhalten werden. Bis dahin können noch einige technische Probleme in den Problemdisziplinen behoben werden.

Elke Herzig mit zwei Deutschen Bestleistungen in Trier
Nur wenige Tage nach ihrem letzten Start bei den Masters-Europameisterschaften in
Torun/Polen, wo sie am Mittwoch noch den Titel im Hammerwurf der W65 gewonnen hatte, ging Elke Herzig beim traditionellen Osterwerfen in
Trier an den Start. Am Ostermontag (6. April) waren die Bedingungen mit strahlendem Sonnenstein auf dem Wurfplatz am Trierer Moselstadion top. Und Elke Herzig wusste dies zu nutzen: Mit
bärenstarken 39,44 Meter mit dem Drei-Kilogramm-Hammer und 15,18 Meter mit dem Gewicht übertraf sie in beiden Disziplinen die alten Deutschen Bestleistungen der W70. Im Hammerwurf verbesserte sie
die Marke von Eva Nohl um 20 Zentimeter. Kleine Besonderheit, weil national der Altersklassenwechsel zum 1. Januar, international erst mit dem Geburtstag erfolgt: Eva Nohl hält mit den 39,24
Meter vom 3. Oktober 2019 in Effeltrich noch den Weltrekord der W70, die Deutsche Bestleistung gehört jetzt Elke Herzig. Im Gewichtwurf löste Elke Jutta Schäfer als Rekordhalterin ab, die 2004 in
Sindelfingen 15,00 Meter geworfen hatte.
Udo Rose warf den Hammer in der M65 auf 38,20 und das Gewicht auf 14,96 Meter. Die Kugel landete bei 8,32 Meter. Gerhard Thiele erzielte in der M75 27,36 und 10,06 Meter mit Hammer und Gewicht und Jos Hummer lag in der
M80 mit 28,40 Meter knapp vor Waldemar Wörner (28,36 m) und Torsten Lange (25,38 m).
Mit dem Gewicht kam Jos auf 11,42 Meter, Torsten stieß die Kugel auf 9,35 Meter.
EM-Titel Nr. 2 +3 für Elke Herzig, 2x Bronze für Bettina Schardt
Bei den Masters Europameisterschaften in Torun/Polen hat Elke Herzig ihren Siegeszug fortgesetzt. Sie gewann zunächst den Gewichtwurf der W65 mit 14,94 Meter. Zwischendurch wurde sie in der Halle Sechste mit der Kugel (9,01 m), ehe sie am Dienstag (31.3.) mit dem Hammer und 36,03 Meter ihren dritten (!) Titel bei diesen Europameisterschaften gewann. Schon ihr erster Versuch von 35,66 Meter hätte für den Sieg gereicht. Bettina Schardt überraschte nach ihrem Diskussieg in der W50 mit zwei Bronzemedaillen. Zunächst ließ sie den Hammer auf 44,86 Meter fliegen, ehe sie mit dem Gewicht starke 15,47 Meter erzielte und nur 15 Zentimeter unter ihrer vier Jahre alten Bestleistung blieb. Von den Trierer Hammerwerfern war am Dienstag als erstes Franz Pauly in der M60 dran. Franz kam schleppend in de Wettkampf hinein, ehe er sich im vierten Versuch auf 45,34 und schließlich im letzten Durchgang auf 48,63 Meter steigerte. Damit wurde er Fünfter. Ebenfalls auf Platz fünf beendete Udo Rose den Wettkampf in der M65. Er warf den 5kg schweren Hammer auf 41,25 Meter. Gerhard Thiele erzielte in der M75 26,83 Meter und verpasste als Neunter den Endkampf der besten Acht nur um 80 Zentimeter. Jos Hummer wurde mit 23,57 Meter Elfter. Ulrich Löcher war angeschlagen nach Torun gekommen und erzielte 10,43 m mit der Kugel (17.), 30,79 m mit dem Speer (16.) und 28,73 m mit dem Diskus (16.).
EM-Titel für Elke Herzig und Bettina Schardt
Einige Phoenix-Mitglieder sind nach Torun/Polen gereist, um an den Masters-Europameisterschaften in der Halle und im Winterwurf teilzunehmen. Gleich der erste Wettkampftag (27.3.) startete mit einer Goldmedaille für Phoenix. Bettina Schardt verteidigte im Diskuswurf der W50 souverän ihren Europameistertitel von vor zwei Jahren. Mit starken 40,70 Meter lag Bettina rund fünf Meter vor der Zweitplatzierten. Elke Herzig – national schon in der W70, international noch in der W65 am Start – legte am frühen Samstagmorgen nach: Elke gewann den Diskuswurf der W65 mit 26,68 Meter und zwei Metern Vorsprung.
Die Trierer Hammerwerfer waren am Freitag mit Gewichtwurf in die Meisterschaften eingestiegen. Franz Pauly belegte im Gewichtwurf der M60 mit 16,80 Meter Platz sieben. Gerhard Thiele warf in der M75 9,90 Meter und wurde Zehnter, Jos Hummer kam auf 6,76 Meter und wurde Zwölfter. Bei den M65 belegte Udo Rose mit 15,42 m Rang fünf.
Phoenix räumt bei RKS-DM im Steinstoßen ab
Der gastgebende Verein ASV Erfurt hat am 21.03. und 22.03.2026 erneut eine hervorragend organisierte Deutsche Meisterschaft auf die Beine gestellt. Die Wettkampfanlage garantierte schnelle Anlaufmöglichkeiten und war zudem auch insgesamt sehr gut präpariert.


Sehr schade war, dass die sehr starke Anne Reuschenbach und der sich gut in Form befindliche Steffen Klein wegen Verletzung bzw. Erkrankung nicht starten konnten. Wir wünschen an dieser Stelle baldige (!!) und komplette Genesung.
Bereits zu Beginn des ersten Wettkampftages gab es in der Halle von Erfurt drei Mal Edelmetall für Phoenixathleten:
Der gesundheitlich angeschlagene Dr. Uli Löcher (MS 4 - bis 87 kg) belegte mit guten 9,59 m hinter Wolfgang Baum von Bernkastel-Kues den 2. Platz (Silber) und fügte seiner umfangreichen Medaillensammlung eine weitere Ehrenplakette bei.
Der Abonnementmeister Edgar Schuberth (MS 5 - bis 80 kg) holte erwartungsgemäß Gold mit hervorragenden 11,04 m.
Dr. Klaus Lutter (MS 5 - ab 80 kg), durch eine Knieverletzung stark gehandicapt, wurde knapp geschlagen Silbermedaillengewinner mit ausgezeichneten 10,33 m. Unter normalen Umständen, also nicht oder weniger verletzt, hätte der Athlet deutlich über 11 m gestoßen und den DM-Titel eingeheimst.







Die immer noch gesundheitlich gehandicapte Katharina Schiele startete in der starken Damenriege (plus 78 kg). Sie zog sich mit guten 11,72 m sehr achtbar aus der Affaire und belegte den Bronzerang.
Ihre Mutter Ulrike Schiele (WS 3 - plus 73 kg) wurde mit 8,80 m Deutsche Vizemeisterin! Die Athletin steht stets bei allen Meisterschaften zum Start für Phoenix bereit und hat bereits zahlreiche unserer Teams gerettet.

Unsere Highlanderin Claudia Ernst-Offermann (WS 4 - plus 68 kg) war nach einer noch nicht ganz überstandenen Verletzung leider noch nicht topfit (8,25 m). Dennoch wurde sie mit einer sehr respektablen Leistung Deutsche Vizemeisterin.

Etwas Pech hatte Hendrik Szabó in der mit Spitzenathleten gespickten Männerklasse (bis 98 kg), wo er mit ordentlichen 7,52 m den 5. Platz erreichte, nachdem es bereits vorher bei der MS 2 mit 8,19 m sogar zu Rang 4 gereicht hatte.
Beim Einstoßen am Samstag hatte sich der Athlet erheblich verletzt und konnte nur mithilfe eines Stützverbandes die beiden Wettkämpfe bestreiten. Wegen dieses Handicaps konnte er seine DM-Titel leider nicht verteidigen.
Edwin Graf überzeugte beim Langlauf
Ultralangläufer Edwin Graf zeigte in Ubstadt-Weiher erneut seine außergewöhnlichen Ausdauerqualitäten auf. Über die traditionelle 45-km-Strecke belegte er in guten 4:28,45 Stunden Rang 2 in der Klasse M 75.
Lieber Roland Zügel ade!
Erinnerungsfoto:
Roland Zügel als Betreuer bei einem RKS-Bundsligawettkampf
DM Winterwurf und DM-Halle in Düsseldorf
Insgesamt 18 Medaillen, darunter sieben DM-Titel, gingen auf das Konto der 14 Mitglieder von Phoenix Mutterstadt, die am Wochenende (6.-8. März) bei den Deutschen Winterwurf- und Hallenmeisterschaften der Leichtathletik-Masters in Düsseldorf an den Start gegangen sind. Bei strahlendem Frühlingswetter mit Sonnenschein und Temperaturen bis zu 18 Grad waren die äußerlichen Bedingungen für Anfang März großartig.
Elke Herzig war einmal mehr die überragende Werferin des DM-Wochenendes. National mittlerweile in der W70 startend, dominierte sie Kugelstoß, Diskus- und Hammerwurf, obwohl sie selbst nicht mit jeder Weite zufrieden war. Die Kugel stieß Elke zum Auftakt am Freitag auf 9,11 Meter, den Hammer warf sie am Samstag auf 36,84 Meter, ehe am Sonntag 27,57 Meter mit dem Diskus folgten.
Bettina Schardt verteidigte in der W50 ihre beiden DM-Titel im Diskus- und Hammerwurf. Mit dem Hammer kam sie auf starke 45,72 Meter, den Diskus ließ sie auf ordentliche 39,35 Meter fliegen, die zweitbeste Diskusweite aller weiblichen DM-Teilnehmerinnen. Birgit Keller holte einmal Silber und zwei Mal Bronze: Trotz muskulärer Probleme warf sie den Speer auf 30,58 Meter und wurde Zweite. 34,98 mit dem Hammer und 28,47 Meter mit dem Diskus bedeuteten jeweils Rang drei. Mit der Kugel reichten 9,46 Meter zu Platz vier. Renate Ansel wurde im Hammerwurf Zweite mit 37,04 Meter.
In der W55 sicherte sich Kristina Telge zwei Bronzemedaillen: im Hammerwurf mit 37,68 und im Kugelstoß mit 10,69 Meter. Anne Reuschenbach belegte am Freitag Platz zwei im Stabhochsprung der W45 mit 2,60 Meter. Danach knickte sie jedoch mit dem Fuß um und musste den Wettkampf beenden und auf weitere Starts am Wochenende verzichten.
Hendrik Szabo holte im Hammerwurf der M45 als einziger Teilnehmer mit 43,12 Meter Gold. Mit der Kugel (11,66 m) wurde er im vorletzten Versuch um sechs Zentimeter von Bronze verdrängt und konnte nicht mehr nachlegen. Mit dem Diskus kam Hendrik ebenfalls auf Platz vier (33,66 m).
Im Hammerwurf der M65 siegte Udo Giehl mit 44,17 Meter vor Udo Rose, der 40,29 Meter warf. Franz Pauly kam nach seiner Sehnenverletzung in der Schulter mit dem Hammer schon wieder auf 46,30 Meter und holte Bronze in der M60. Edgar Schuberth ließ den Hammer in der M70 auf 36,91 Meter fliegen und wurde Zweiter. Mit der Kugel erreichte er Platz vier (10,32 m). Hier holte Klaus Lutter mit 12,11 Meter Silber. Torsten Lange belegte im Kugelstoß der M80 mit 9,17 Meter Rang fünf. Martin Baranzke kam im Dreisprung der M60 auf 9,56 Meter und wurde Sechster.
Siegfried Greiner (M 75) holte Silber im Hammer- und Gewichtwerfen (36,42 bzw. 31,85 m). Johann Stein (ebenfalls M 75) siegte überlegen im Diskuswerfen (35,69 m).
Imposante Leistung!
Dass Stefan Münch umfassende und sehr starke sportliche Grundlagen besitzt, bestätigte er erneut am 06.03.2026. Anlässlich eines Sonderevents („Ergometer-Ruder-Halbmarathon“) hielt er sogar mit etlichen eingefleischten Ruderspezialisten mit.
Hierzu sein Bericht:
„Ich habe nach vier Wochen Vorbereitung (35 km die Woche) auf dem Ruderergometer „Concept 2“ (Auf diesem Gerät rudern die Spitzenruderer im Winter indoor und es gibt auch Meisterschaften) am Freitag, dem 06.03.2026 meinen Halbmarathon absolviert. Es war schwer; in diesen Marathon rein zu kommen; die ersten drei Kilometer waren zäh und langsam, aber durch Chat GPT hatte ich einen Plan. Bis zu sieben Kilometer war es dann etwas runder und ich erreichte langsam auch mein geplantes Tempo von 2:40 m pro 500 m. Nach ca. 40 Minuten hatte ich das erste Drittel wie geplant absolviert. Jetzt konnte ich schön die nächsten sieben Kilometer in Angriff nehmen, doch die eingeplanten fast 2:00 Stunden Gesamtzeit - und das bei alleine Rudern - sind „für den Kopf nicht einfach“. So kämpfte ich mich vom Zwischenziel bis zum nächsten. Dann war die Hälfte der Gesamtstrecke erreicht. Meine prognostizierte Zeit bei der Hälfte vom Computer war 1 h 55 min, also noch in Reichweite.
Nächstes Ziel war etwas schneller zu rudern. Jetzt hatte ich mein Tempo 2:40 / 500 erreicht. Nach 14 Kilometer zeigte mir der Computer 1h 53 min an. Nun musste ich noch etwas schneller rudern, aber dabei nicht übertreiben. Bei 17 Kilometer setzte sich ein Ruderer an das Gerät neben mir. Er ruderte sehr schnell, und ich probierte mich an die Schlagfrequenz von Ihm zu hängen. Das klappte sehr gut und motivierte mich sehr. Leider ruderte der Nachbar nur 10 Minuten, und bei Km 19 war ich wieder auf mich alleine gestellt. Ich probierte trotzdem das Tempo beizubehalten. Jetzt begann die Crunchtime. Durch die schnellen letzten Kilometer war die Zielzeit Richtung 1 h 50 min in Reichweite. Bei Kilometer 20 startete ich meinen Endspurt mit dem Ziel unter 1 h 50 min zu kommen. Die letzten Meter waren nicht einfach, aber bis zum Ziel konnte ich durchhalten. Mit 1h 49 min 30sec hatte ich mein Ziel erreicht. Die zweite Hälfte war viel schneller als die erste.
Es hat Spaß gemacht, aber jetzt startet die Wurf- und Sprung-Saison“.

Ehrungen des RTV Rheinland-Pfalz
Beim RTV-Verbandstag (Rasenkraftsport) Rheinland-Pfalz-Saarland am 21.02.2026 in Zweibrücken wurden folgende Mitglieder von RKS Phoenix Mutterstadt für ihre sportlichen Erfolge bzw. ihr langjähriges Engagement für den Verband geehrt:
Maik Arendt, Michael Galuschka, Udo Giehl, Magret Klein-Raber, Anne Reuschenbach, Kristina Telge, Edgar Schuberth, Roland Weinhold und Gerhard Zachrau.


Anne Reuschenbach mit 4 Hessenmeistertiteln
Am Samstag (21.2.) fanden die Nordrhein-Meisterschaften der Masters in Düsseldorf statt. Rolf Griesberg holte in der M70 den Meistertitel mit dem Diskus und 30,06 Meter. In der Halle wurde er mit der Kugel Zweiter mit 10,57 Meter. Martin Baranzke (M60) siegte im Dreisprung mit 9,18 Meter. Im Weitsprung reichten 4,07 Meter zu Platz drei. Ulrich Löcher trat außer Wertung im Speerwurf an und kam auf 32,35 Meter.
Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Masters in Stadtallendorf am Sonntag (22.2.) waren zwei Phoenix-Mitglieder am Start. Anne Reuschenbach (W45) absolvierte ein volles Programm und sammelte insgesamt fünf Medaillen, darunter vier Meistertitel. Im Dreisprung (9,87 m), Stabhochsprung (2,40 m) und Hochsprung (1,25 m) war sie ebenso die Beste wie im Kugelstoßen, wo sie sich im fünften Versuch auf 10,07 Meter steigerte und noch auf Rang eins nach vorne schieben konnte. Zudem lief Anne über 60 Meter Hürden in 10,27 Sekunden auf Platz zwei. Ulrich Löcher (M60) startete nur einen Tag nach den Nordrhein-Meisterschaften erneut. Im Kugelstoßen steigerte Ulrich im ersten Versuch seine Bestleistung mit der 5kg-Kugel um zwei Zentimeter auf 11,02 Meter und wurde damit Vierter. Über 60 Meter machten sich vorher seine Beugerprobleme deutlich bemerkbar, so dass er in Turnschuhen antrat und mit 9,53 Sekunden auf Platz fünf einkam.
Wurf-Fünfkampf in Übach-Palenberg
Im Dreiländer-Dreieck Niederladen-Belgien-Deutschland gelang Martin Baranzke am 21.02.2026 ein sehr gelungener Einstand in die leichtathletische Mehrkampfsaison. Mit guten 2.587 Punkten siegte er in der Klasse M 60 beim komplizierten Wurf-Fünfkampf (Weight-Pentathlon). Hierbei lieferte er folgende Einzelleistungen ab: Hammer- und Gewichtwurf (32,80 und 13,30 m), Diskus- und Speerwurf (29,23 und 25,95 m) sowie Kugelstoßen (10,05 m). Bei den M 80 gab es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das Torsten Lange (der die meisten Punkte im Kugelstoßen sammelte) letztlich klar mit 2.333 Punkten gewann, da sein Hauptkonkurrent beim Diskuswerfen drei Fahrkarten warf.
DTB-LA-Wettkämpfe in Kreuztal (Siegerland)
Bei diesen Hallenwettkämpfen am 15.02.26 setzte Torsten Lange (M 80) seine Siegesserie im Kugelstoßen fort. Mit guten 9,66 m landete er erneut auf Platz 1.
Freiluftsaison gestartet
Die Trierer Hammerwerfer sind in Sulzbach/Saar bei gefühlten vier Grad Minus in die Saison gestartet. Franz Pauly ist nach einem Anriss der Supraspinatur-Sehne erst seit zwei Wochen wieder im Training und absolvierte einen lockeren Auftakt-Wettkampf in der M60 mit 40,54 Meter. Udo Rose warf in der M65 39,52 Meter, Gerhard Thiele kam in der M75 auf 29,23 Meter und Jos Hummer in der M80 auf 27,31 Meter.
Bei den Open Masters in Abu Dhabi waren Klaus Lutter und Martin Baranzke am Start. Klaus Lutter holte sich in der M65 3x Gold und 1x Silber. Gold im Kugelstoßen mit 11,92 m, im Hammerwurf mit 29 m und mit der 4x100 Staffel der M60, dazu Silber im Speerwurf mit 29,78 m. Martin Baranzke gehörte auch zur siegreichen M60er-Sprintstaffel. Im Einzel wurde er zwei Mal Zweiter – im Kugelstoßen mit 10,71 m und im Hammerwurf mit 35,27 m. Außerdem sammelte Martin zwei Bronzemedaillen im Weitsprung mit 4,24 und im Dreisprung mit 9,79 Meter sowie eine Silbermedaille mit der M55er-Staffel ein.
Torsten Lange erneut auf dem Siegertreppchen
Es wird immer schwieriger für unsere Wettkämpfer, in Ortsnähe noch Sportfeste angeboten zu bekommen. Das Angebot wird von Jahr zu Jahr mehr „ausgedünnt“! Oft müssen unsere Mitglieder sogar ins Ausland vereisen, da dort immer noch viele wichtige Aufbauwettkämpfe ausgeschrieben werden.
Beim einem dieser stark besetzten Leichtathletiksportfest am 07.02.2026, dieses Mal in Sittard (Niederlande), belegte Torsten Lange (M 80) von RKS Phoenix Mutterstadt mit guten 9,51 m im Kugelstoßen den 2. Platz.

Masters-Sportfest in Ludwigshafen
Beim sehr stark besetzten offenen Hallenwettkampf am 01.02.2026 zeigten sich die Athleten und Athletinnen von Phoenix bereits früh in der Saison bestens aufgelegt und in guter sportlicher Verfassung. Der Mehrfachstarter Maik Arendt (M 45) siegte im Kugelstoßen (11,22 m), belegte im Hochsprung (1,46 m) Rang 2 und wurde über 60 und 200 m 9. und 5. Der Deutsche Jahresbeste (2026) Hans-Jörg Schiele (M 60) war klar in seiner Spezialdisziplin Kugelstoß mit guten 11,85 m erfolgreich. Dr. Ulrich Löcher wurde hier mit 10,71 m Dritter. Martin Baranzke, der im Dreisprung (9,09 m) Platz 2 belegt hatte, wurde mit der Kugel (9,63 m) Fünfter. Bei den M 70 siegte Dr. Klaus Lutter im Kugelstoßen mit über zwei Meter Vorsprung mit 12,52 m (Rang 2 der Deutschen Bestenliste). Über 60 m wurde der Athlet mit 9,81 sec 3. Altmeister Gotthold Knecht (ebenfalls M 70) startete gleich vier Mal, wobei Rang 2 im Dreisprung (6,44 m) herausragte. Im Hoch- und Weitsprung wurde er 7. und 4. Das Kugelstoßen beendete er als 5. Die mehrfache Deutsche Diskus- und Hammerwurmeisterin Elke Herzig (W 70) holte ebenso Platz 1 im Kugelstoßen (8,94 m) wie die immer noch unter einer Verletzung leidende Birgit Keller (W 50), die gute 10,23 m notieren ließ. Ulrike Schiele (W 55) und Anne Reuschenbach (W 45) rundeten das tolle Gesamtbild der Phoenixgruppe mit den Plätzen 3 (8,72 m im Kugelstoßen) und 1 (2,50 m im Stabhochsprung) ab. .
Dr. Klaus Lutter siegt in Aschersleben
Beim Leichtathletiksportfest des Turnvereins Aschersleben siegte am 25.01.2026 Dr. Klaus Lutter (M 70) beim Kugelstoßen nach hartem Kampf mit Jahresbestleistung gegen den Lokalmatador Reinhard Gelhaar mit 11,81 zu 11,61 m.
Hans-Jörg Schiele mit starker Kugelstoßleistung
Drei Mitglieder von RKS Phoenix starteten am 24.01.2026 in Sindelfingen bei den Baden-Württembergischen Masters-Meisterschaften mit sehr guten Leistungen, jedoch außer Konkurrenz.
Hans-Jörg Schiele (M 60) setzte gleich im ersten Versuch ein Ausrufezeichen. Mit einer Weite von 12,87 m steigerte er seine persönliche Bestleistung in seiner AK um über einen halben Meter (2025: 12,31 m) und übernahm damit zugleich die Führung in der Deutschen Jahresbestenliste. Zum Vergleich: Der Titelgewinner bei diesen Meisterschaften blieb mehr als zwei Meter unter der Weite von unserem Athleten.
Ulrike Schiele (W 55) erzielte nach einem langen Wettkampftag 8,39 m. Diese Leistung hätte ihr im Meisterschaftswettbewerb den zweiten Platz eingebracht.
Katharina Schiele (W 20) war mit hervorragenden 13,13 m mit großem Abstand die beste Kugelstoßerin des Tages, zeigte sich mit ihrer Leistung jedoch noch nicht ganz zufrieden.

Hallenwettkampf in Hilchenbach-Müsen
Bei der Auftaktveranstaltung vom 24.01.2026 der diesjährigen Cup-Serie des Turnerbundes Siegerland-Wittgenstein war Dr. Ulrich Löcher (M 60) erneut siegreich. Nach jeweils guten 10,80 und 9,28 m im Kugel- sowie Steinstoßen und ordentlichen 2,46 m im Standweitsprung konnte der immer noch an den Folgen diverser Verletzungen leidende Athlet sehr überlegen (mit 40 Punkten Vorsprung) den Dreikampf mit 274 Punkten klar für sich entscheiden.
Bereits im Vorjahr hatte der Sportler diese Veranstaltung gewonnen (285 P.). Somit stehen die (sportlichen) Sterne für den Start am 01.02.26 in Ludwigshafen recht günstig.
Hallenmeisterschaften in Dortmund
Torsten Lange (M 80) erkämpfte sich am 24.01.2026 bei den westfälischen Hallenmeisterschaften im Kugelstoßen mit 9,18 m auf Anhieb einen Podestplatz. Die guten Trainingsleistungen belegen, dass der Athlet bereits bei den nächsten Wettkämpfen die 10 m erreichen dürfte.
Baden-Württembergische Hallenmeisterschaften
Maike Arendt holte bei den Baden-Württembergischen Masters-Hallenmeisterschaften am 24.1. in Sindefingen mit 10,65 m den Titel im Kugelstoß der M45. Renate Ansel (W50) siegte im Hochsprung mit 1,12 Meter und wurde Dritte im Kugelstoß mit 8,97 Meter. Die Familie Schiele ging in Sindelfingen außer Wertung an den Start. Hans-Jörg Schiele (M 60) setzte gleich im ersten Versuch ein Ausrufezeichen. Mit einer Weite von 12,87 m steigerte er seine persönliche Bestleistung in seiner AK um über einen halben Meter (2025: 12,31 m) und übernahm damit zugleich die Führung in der Deutschen Jahresbestenliste. Zum Vergleich: Der Titelgewinner blieb mehr als zwei Meter unter dieser Weite. Ulrike Schiele (W 55) erzielte nach einem langen Wettkampftag 8,39 m. Diese Leistung hätte ihr im Meisterschaftswettbewerb den zweiten Platz eingebracht. Katharina Schiele erzielte 13,13 m, gehört allerdings noch nicht der Mastersklasse an.

Guter Einstieg in die Hallensaison
Am 04.01.2026 startete Dr. Ulrich Löcher (M 60) bei dem mit 595 Startern und Starterinnen sehr gut besuchten „New Year Indoor“-Wettkampf in Dortmund. Der Athlet ließ hierbei eine noch deutlich ausbaufähige 60-m-Sprintzeit von 9,19 sec. notieren. Er unterbot damit bereits beim ersten Wettkampf des Jahres die DM-Norm-M 60 für 2026 (9,20 sec.). Die Pflichtaufgabe Nr. 1 wurde damit direkt erfüllt.