Berichte 2020 II


Internationale Österreichische Leichtathletikmeisterschaften

 

in St. Pölten

 

Dr. Klaus Lutter (M 60) startete mehrfach und war hierbei sehr erfolgreich.

 

Er siegte zunächst denkbar knapp mit einem Zentimeter Vorsprung (12,44 m) und zeigte erneut sein großes Potential auf.

 

Mit hervorragenden 28,73 sec über die kräftezehrende 200-m-Distanz gelang eine weitere Podestplatzierung (Rang 2).

 

Beim Weitsprung verhinderten gleich zwei aufgetretene Verletzungen eine bessere Weite 4,39 m (Platz 4).

 

Beim Hammer- und Diskuswurf wurden trotz der Verletzungen noch ansprechende Leistungen erreicht (30,83, Platz 3 bzw. 34,68 m, Rang 4).

 


Phoenix stark in Trier

Im Moselstadion der alten Römerstadt Trier siegten am 20.09.2020 im Hammerwerfen die Altmeister Franz Pauly (M 55 – 45,37) und Waldemar Wörner (M 75 – 34,83), dieser vor seinem Vereinskamerad Torsten Lange (29,66). Ebenfalls in die Siegesliste eintragen ließen sich Mireille Kosmala-Tonizzo (W 50 – 43,65) - vor Sabine Grißmer (34,73) -  sowie die unverwüstliche Ishild Müller (W 80 – 18,33). Bernhard Grißmer (M 60 – 28,97) und Annette Kohl (W 55 – 25,94) belegten jeweils Rang 2.

Im (anglo-amerikanischen) Gewichtwerfen war Franz Pauly, der „so nebenbei“ auch als Veranstaltungsleiter und Cheforganisator fungierte, mit hervorragenden 15,25 m erneut nicht zu schlagen. Weitere Phoenixsiege „lieferten ab“: Bernhard Grißmer (12,22), Waldemar Wörner (14,08) - vor Torsten Lange (11,18) - Mireille Kosmala-Tonizzo (15,33) - vor Sabine Grißmer (11,72) - und Ishild Müller (6,31). Annette Kohl wurde mit 9,20 m Zweite.

Die elegante Diskuswurfdisziplin sah einen hervorragend aufgelegten Jerome Schwager (M 15), der mit 54,83 m und persönlicher Bestleistung glänzte.

Jerome Schwager in Siegerlaune!
Jerome Schwager in Siegerlaune!

Weitere Siege gab es durch Sabine und Bernhard Grißmer (27,09 bzw. 34,30), Ishild Müller (12,82) und Waldemar Wörner (31,41). Annette Kohl belegte mit 19,65 m Rang 2.

Seinen vierten Sieg an diesem Tage heimste Waldemar Wörner im Kugelstoßen mit guten 10,23 m ein. Drei weitere Siege in dieser Disziplin gab es durch Sabine Grißmer, Annette Kohl und Ishild Müller (7,71, 7,82 bzw. 6,48).


Reinhard Rhaue gibt Gas

In Geislingen knackte“ Reinhard Rhaue (M 65) mehrere Qualifikationsnormen für die Deutschen Masters-Meisterschaften 2021 in der Leichtathletik. Hierbei musste er in allen Fällen nicht an seine Leistungsgrenzen gehen (z.B. mit 4,32 m im Weitsprung und 1,30 m im Hochsprung).

Weitsprunglandung im "Wüstensand"!
Weitsprunglandung im "Wüstensand"!

Reinhard Rhaue hat es bei den Highlandern geschafft!

Bei den Deutschen Meisterschaften der Highlander in Ludwigsburg-Oßweil qualifizierte sich Reinhard Rhaue für die Weltmeisterschaften 2021 in Kanada.  Er startete als 68-Jähriger in der Altersklasse M 50 mit wesentlich schwereren Gewichten im Hammerwurf, Gewichtwurf, Steinstoßen und im Werfen mit dem 5 Meter langen Baumstamm.

Leichtgewichtler Reinhard Rhaue (links) mit den "schweren Jungs"!
Leichtgewichtler Reinhard Rhaue (links) mit den "schweren Jungs"!

Dr. Ulrich Löcher verbessert

Obwohl seine verletzungsbedingten Trainingsrückstände noch nicht aufgeholt werden konnten, zeigte sich Dr. Ulrich Löcher (M 55) beim Leichtathletikmeeting am 20.09.2020 in Trebur deutlich verbessert. Er siegte a.K. über 100 m (14,01). Hinter Andreas Dobertin wurde er in 30,64 sec. a.K. 2.über die 200-m-Distanz.


Im hessischen Frankenberg steigerte sich der Athlet am 18.09.2020 im Kugelstoßen auf die Jahresbestleistung von 10,40 m.


Deutsche RKS-Meisterschaften (Nachwuchs) in Erfurt

Am 19.09. und 20.09.2020 fanden in Erfurt die erneut sehr stark besetzten Deutschen RKS-Meisterschaften für alle Nachwuchsklassen (Schüler/-innne bis Junioren/Juniorinnen) statt. Wie gewohnt, was diese Veranstaltung vom Ausrichter (Richard Debuch - ASV Erfurt) perfekt organisiert.

Obwohl Phoenix einige starke Nachwuchssportler in seinen Reihen hat, verzichteten diese auf einen Start. So nahm nur Katharina Schiele (Juniorin), allerdings mit großen Erfolg, teil.


Katharina Schiele zeigte eine gute Serie und blieb nur knapp "hinter Silber".
Katharina Schiele zeigte eine gute Serie und blieb nur knapp "hinter Silber".
Katharina Schiele bei einem ihrer gelungenen Wettkampfversuche.
Katharina Schiele bei einem ihrer gelungenen Wettkampfversuche.

RLP-RKS-Meisterschaften in Haßloch

Am 13.09.2020, einen Tag nach ihren großartigen Erfolgen bei den Pfalzmeisterschaften in der Leichtathletik, waren die Nachwuchssportler von Phoenix erneut überaus erfolgreich – und dies durchweg mit sehr guten Leistungen!

Jerome Schwager (Schüler A - Schwergewichtsklasse) kam zu vier Goldmedaillen. Er siegte im Hammer- und Gewichtwerfen (44,57 bzw. 24,29 m) sowie im Steinstoßen (11,22 m) und im RKS-Dreikampf (2.602 Punkte).

Benjamin Küver (U 18 – Schwergewicht) siegte im Steinstoßen mit hervorragenden 12,38 m und kurz darauf auch noch in der Klasse U 20 im Mittelgewicht mit dem schweren Stein (10,65 m).

Benjamin Küver ist derzeit auf der "Überholspur"!
Benjamin Küver ist derzeit auf der "Überholspur"!

Leichtathletik-Pfalzmeisterschaften in Landau

Die von Lutz Caspers und Helmut Zimmermann trainierte und betreute Phoenix-Trainingsgruppe kam am 12.09.2020 mit gleich sechs Goldmedaillen aus der Südpfalzmetropole zurück.

Jerome Schwager (M 15) hatte zwar im ersten Versuch des Diskuswerfens Pech (33 m), doch steckte er dies weg und steigerte sich auf die Siegesweite von 54,86 m und Rang 2 der DLV-Jahresbestenliste!  Benjamin Küver (U 18) und Bastian Küver (U 20) siegten in dieser Disziplin ebenfalls sehr souverän (48,89 bzw. 46,82 m) und bestätigten damit ihre seit Wochen andauernde gute Form. Auch im Kugelstoßen waren die beiden Brüder eine Klasse für sich und dominierten mit 14,78 bzw. 15,16 m. Besonders bemerkenswert war die Weite von Bastian Küver, der einige Wochen wegen einer Handverletzung kein Kugelstoßtraining hatte absolvieren können.

 

 Bastian Küver mit kräftigem Ausstoß!

Bastian Küver beim lockeren Aufwärem!

 

 Auch Jerome Schwager siegte mit 12,78 m, nachdem er bereits drei Tage zuvor in Mutterstadt die 13-m-Marke übertroffen hatte.


Mannschaftserfolge bei den

 Deutschen LSW-Meisterschaften

In gleich fünf Altersklassen siegten am 29.08.2020 in Bingen die Mannschaften von RKS Phoenix Mutterstadt bei den Deutschen LSW-Meisterschaften in jeweils drei Disziplinen (Keulenwerfen, Speerwurf- und Kugelschock-Dreikampf). Ein Komplettdurchmarsch!

Entscheidend für diese Erfolgsserie war die Tatsache, dass nach dem Ausfall aller Ersatzleute keiner der verbliebenden Wettkämpfer aufgab, trotz teilweise aufgetretener Verletzungen.

Impressionen vom Kugelschockwettkampf! Klaus Dreßel steigt in den Ring!
Impressionen vom Kugelschockwettkampf! Klaus Dreßel steigt in den Ring!
Ruben Loew bei einem seiner zahlreichen gelungenen Versuche!
Ruben Loew bei einem seiner zahlreichen gelungenen Versuche!

In der Männer-Hauptklasse (MHK) war die Besetzung Ruben Loew (mit Vereins- und RLP-Rekord in Einzel-Keulenwerfen!), Dr. Klaus Lutter und Reinhard Rhaue in allen drei Mannschaftswettbewerben nicht zu schlagen.

Dr. Klaus Lutter war erneut in bestechender Form!
Dr. Klaus Lutter war erneut in bestechender Form!

Das Trio bewährte sich in allen drei Diziplinen hervorragend, konnte aber die Vereinsrekorde nicht verbessern.

Vielseitigkeitsathlet Reinhard Rhaue bei einem seiner zahlreichen und gelungenen Starts.
Vielseitigkeitsathlet Reinhard Rhaue bei einem seiner zahlreichen und gelungenen Starts.

Auch Silber und Bronze ging bei der MHK überraschend an Phoenix (Norbert Gundermann, Klaus Dreßel und Uwe Luszick-Gahlen bzw. Dr. Ulrich Löcher, Gerhard Zachrau und Kurt Büttler).

Bei den M 55 war der entscheidende Mann Dr. Ulrich Löcher, der sich trotz erheblicher Verletzung durchkämpfte, schließlich sogar mit links (als Rechtshänder!) warf und so seinen Teamgefährten Reinhard Rhaue und Dr. Klaus Lutter zum DM-Mannschaftstitel in dieser Altersklasse verhalf.

Dr. Ulrich Löcher beim Speerwerfen! Zur Abwechslung mal mit links!
Dr. Ulrich Löcher beim Speerwerfen! Zur Abwechslung mal mit links!

Auch die M 60 (Norbert Gundermann, Dr. Klaus Lutter und Gerhard Zachrau) sowie die M 65 (Jürgen Dreßel, Uwe Luszick-Gahlen und Reinhard Rhaue) sah am Ende in allen drei Disziplinen Phoenix vorne. Den Abschluss der Erfolgsserie bildete das M-70-Team in der Besetzung Kurt Büttler, Klaus Dreßel und Gerhard Zachrau mit RLP-Rekorden in allen Wettbewerben.

In den Einzelwettkämpfen war Catherine Steinbach (W 30) die große Überraschung. Die ehemalige Handballerin war u.a. mit der Wurfkeule (45,80 m - Vereinsrekord!) nicht zu schlagen.

Der überragende Phoenixathlet an diesem Tage war einmal mehr Ruben Loew. In allen drei Disziplinen bei den Männern (M 20) und der MHK (Allkategorie) war Platz 1 das Ergebnis: Beim Stand-Kugelwurf-Dreikampf („Speerorama“) erzielte er mit 73,02 m ein für ihn eher durchschnittliches Ergebnis. Viel mehr war aber nach fast einem Jahr Trainingspause (berufs- wie coronabedingt) nicht zu erwarten.

 

Umso überraschender verlief dann der Keulenwurf. Schon der erste Versuch landete, obwohl zurückhaltend ausgeführt, jenseits der 64 m, kaum unter der WM-Siegerweite vom letzten Jahr. Bereits der zweite Versuch brachte dann die vollkommen unerwartete neue persönliche Bestweite von 71,46 m. So weit hat wohl in diesem und auch im vergangenen Jahr keiner weltweit die 500 g schwere Keule geworfen.

 

Ruben Loew bei einem seiner gelungenen Keulenwürfe.
Ruben Loew bei einem seiner gelungenen Keulenwürfe.

Beim abschließenden Speerwurf-Dreikampf, bei dem aus dem Stand Speere mit 600, 700 und dem normalen Männergewicht (800 g) geworfen werden, schien das Hoch anzuhalten. Beim zweiten Versuch mit dem 600 g Speer erzielte Ruben Loew 42,22 m, ebenfalls eine neue persönliche Bestweite. Leider lagen aber dann die Versuche mit den 700 und 800 Gramm Speeren deutlich unter den Erwartungen (36,63 und 36,32 m). Da war an ein Heranreichen oder gar Übertreffen der eigenen Bestmarke aus dem Vorjahr von 118,58 m nicht zu denken.

Aber mit 115,02 m konnte der Athlet durchaus zufrieden sein, zumal die Weite auch hier wie bei den beiden anderen Disziplinen zum Gewinn auch der Hauptklasse reichte. Die MHK ist die Klasse, in die altersunabhängig aller Sportler gewertet werden, die mit den gleichen Gewichten werfen.

 

Nach Eingang der offiziellen Ergebnisliste wird im Detail berichtet.


Drei DM-Titel für Phoenix-Damen mit dem

 Leichtathletik-Gewicht

Die Damen von Phoenix Mutterstadt haben ihre Erfolgsserie bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften mit Gewichtwurf in thüringischen Zella-Mehlis fortgesetzt. Zum ersten Mal wurden - am 22.08.2020 - in der Leichtathletik nationale Meistertitel im Gewichtwurf vergeben, und die Phoenix-Damen sicherten sich gleich drei davon. Dieses Heavy-Weight hat nur eine Gesamtlänge von 41 cm und ist schwerer zu werfen als das RKS-Wurfgewicht.

In der W 55 gewann Margret Klein-Raber mit dem 7,26 kg schweren Gewicht mit starken 16,05 Metern. Sie hatte Anfang August bei einem Wurf-Fünfkampf in Rehlingen ihre deutsche Bestleistung auf glänzende 16,47 Meter gesteigert. Die 16,05 Meter jetzt lagen noch über ihrer alten Bestleistung von 15,98 Meter aus dem vergangenen Jahr.

In der W 45 konnte Bettina Schardt mit 13,29 Metern (hier wiegt das Gewicht 9,08 kg) ihrer umfangreichen nationalen Titelsammlung eine weitere Goldmedaille hinzufügen.

Renate Ansel wurde Zweite mit 10,89 m.

Renate Ansel (Mitte) und Bettina Schardt (rechts)!
Renate Ansel (Mitte) und Bettina Schardt (rechts)!

Natascha Wolf gewann den Titel in der W 40 mit 12,32 m.

Anne Reuschenbach wurde hier Dritte mit 10,39 m.

V. l. n. r.: Renate Ansel - Anne Reuchenbach (knieend) - Natascha Wolf - Bettina Schardt (knieend)
V. l. n. r.: Renate Ansel - Anne Reuchenbach (knieend) - Natascha Wolf - Bettina Schardt (knieend)

Am Sonntag ging Anne Reuschenbach auch noch im Fünfkampf an den Start und wurde dort mit 2.739 Punkten Vierte. Im Team holte sie Silber in der Teamwertung W 35-45.

Maik Arendt wurde im Gewichtwurf bei den M 40 Vierter mit 10,14 m.

Die Sportler/-innen sind bestens gewappnet für die Deutschen RKS-Meisterschaften im Oktober, so diese überhaupt stattfinden dürfen.


Europa-Masterswettkämpfe 2020 in Lovosice

Im böhmischen Lovosice traten Athleten am 15.08. und 16.08.2020 aus 15 Nationen bei einem umfassenden leichtathletischen Programm an.

Der Phoenix-Allrounder Reinhard Rhaue (M 65) stieg direkt gut in die Wettkämpfe ein. Rang 4 über die kräftezehrende Strecke von 400 m in 70,0 sec. bedeutete eine weitere Platzierung unter den TOP 10 in Deutschland. Noch besser lief es im anschließenden Dreisprungwettbewerb, den Rhaue mit guter Leistung (8,49 m) knapp für sich entscheiden konnte. Allerdings war dieser Erfolg teuer erkauft, denn eine schmerzhafte Adduktoren-Zerrung verhinderte den Start in den geplanten weiteren acht Disziplinen, darunter einigen, in denen der Athlet klare Podestplatzaussichten gehabt hätte.

Reinhard Rhaue auf der Zielgeraden des 400-m-Laufs!

 

Dr. Klaus Lutter (M 60) war ebenfalls in sehr guter Form und holte über die 100-m-Hürden Silber in 18,0 sec., nachdem er schon vorher einen guten 100-m-Sprint absolviert hatte.

Stefan Münch (M 50) gewann mit einem tollen Dreisprung (9,40 m) Silber - und anschließend Bronze mit dem Wurfhammer (33,00 m). Eine weitere Bronzemedaille holte sich der vielseitige Athlet im Gewichtwerfen. Hier lieferte er sehr gute 12,99 m ab.

 

Anne Reuschenbach (W40) kam sogar mit fünf Gold- sowie zwei Silbermedaillen aus dem schönen Böhmen zurück. Im Kugelstoßen (9,98 m), Diskus-, Speer- und Gewichtwerfen (34,01/Saisonbestleistung – 34,08 – 10,46 m) siegte sie ebenso wie im Weitsprung, wo sie mit 4,77 m nur knapp an der Saisonbestleistung vorbeischrammte. Über 100 m und im Hochsprung lieferte sie trotz Achillessehnenproblemen ordentliche 14,41 sec bzw. 1,28 m ab.

Ihr Ehemann Andreas Reuschenbach (M 40) siegte über die schwierige 3.000-m-Hindernisstrecke trotz gehörigem Respekt vor dem Wassergraben in guten in 12:48 min. Anschließend gelang Andreas bei brütender Hitze noch das Kunststück, den Halbmarathon der M 40, der direkt an der etwas abkühlenden Elbe entlangführte, in 1:31 min zu gewinnen - und dies sogar in der zweitbesten Zeit aller Teilnehmer!


Phoenix-M-60-Mannschaft in Form

Beim Werfertag am 11.08.2020 in Haßloch verbesserte sich das M-60-Team von RKS Phoenix Mutterstadt auf 8.409 Punkte und damit auf Rang 3 der Bundesbestenliste 2020. Die Punkte hierzu lieferten Gerhard Zachrau (3.329), Trainer Kurt Büttler (2.630) und Norbert Gundermann (2.450).

 

Phoenix-Jugend in Topform

Beim 2. Werfertag in Haßloch verbesserten Benjamin Küver (B-Jugend) und sein Bruder Bastian Küver (A-Jugend) die Vereinsrekorde von RKS Phoenix Mutterstadt im Diskuswerfen auf enorme 50,94 bzw. 47,92 m. Bei der immer besser ausgebildeten Wurftechnik der beiden von Helmut Zimmermann trainierten Athleten werden weitere - deutliche - Steigerungen zu erwarten sein.


Phoenixerfolge beim Werfertag in Haßloch

Daniel Bub (Aktivenklasse) siegte am 31.07.2020 auf der schnellen Wurffanlage in Haßloch gleich vier Mal und kam hierbei zu folgenden guten Ergebnissen: Hammer: 44,22 – Gewicht: 18,05 – Stein: 8,74 – RKS-Dreikampf: 2.140 Punkte.

Auch Stefan Münch (M 50) ließ sich vier Mal mit folgenden Resultaten in die Siegerlisten eintragen: Hammer: 36,36 – Gewicht: 14,78 – Stein: 7,81 – RKS-Dreikampf: 1.809 Punkte (RLP-Rekord).

Ebenfalls in ausgezeichneter Verfassung präsentierte sich Altmeister und Phoenixtrainer Kurt Büttler (M 70, der mit vier Siegen und Topresultaten aufhorchen ließ: Hammer: 42,52 – Gewicht: 22,13 – Stein: 10,38 – RKS-Dreikampf: 2.414 Punkte!

Tags darauf kamen am 01.08.2020 erneut drei Phoenixathleten in Haßloch auf das Siegerpodest:

Yosef Alqawati, der 6. der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig, erreichte mit dem Hammer hervorragende 59,17.

Daniel Bub kam auf 39,78 und Kurt Büttler auf 39,48 m.

Trainer und Wettkämpfer Kurt Büttler.


Phoenixerfolge beim Werfertag in Alzey

Einen sehr starken Eindruck hinterließen am 08.08.2020 im Warthbergstadion zu Alzey die - von Lutz Caspers und Helmut Zimmermann trainierten - siegreichen Nachwuchsathleten Benjamin und Bastian Küver (B- bzw. A-Jugend) sowie Jerome Schwager (M 15).

Die Küver-Brüder verbesserten sich im Kugelstoßen (15,43 bzw. 16,00 – Quali für die DM!) und im Diskuswerfen (46,71 bzw. 46,06)!

Jerome Schwager (M 15) lieferte im Diskuswerfen sehr gute 47,43 ab.

Die Senioren und Seniorinnen errangen im Wurf-Fünfkampf jeweils ausgezeichnete Ergebnisse und kamen alle auf 1. Plätze.

Stefan Münch (M 50) erreichte 2.395 Punkte und hatte hierbei seine Paradedisziplin im Gewichtwerfen.

Waldemar Wörner (M 75) gelangen nach einem sehr ausgeglichenen Fünfkampf 3.745 P. und Erich Kreit (M 80) schaffte 2.268 P.

Kristina Telge (W 50) schaffte erneut den Sprung über die 4.000-Punkte-Hürde (4.003) und hatte hierbei sehr ausgeglichene Einzelleistungen jeweils im oberen Bereich (u.a. Hammer 41,77 und Gewicht 14.36).

Elke Herzig (W 60) wurde mit 3.442 P. notiert (dabei Hammer 33,26 und Gewicht 13,95).

Die unverwüstliche Ishild Müller (W 80) kam mit 3.090 P. sehr deutlich über die 3.000-Punkte-Schallmauer.


Dr. Klaus Lutter gut in Form und mit Pech

In Essingen belegte Dr. Klaus Lutter (M 60) von RKS Phoenix Mutterstadt am 02.08.2020 drei Mal Rang 1 (Hammer: 34,49, Gewicht: 14,73, 13,50 m) sowie drei Mal den 3. Platz (Wurf-Fünfkampf: 3.434 Punkte, Diskus: 34,49, Speer: 34,53 m).

Nach einem ausgesprochen guten Verlauf bei dieser Wettkampfserie verletzte sich der Athlet bei der letzten Disziplin, dem Speerwerfen und konnte den Wettkampf nicht mehr fortsetzen. Glücklicherweise hatte er bereits einen ordentlichen gültigen Speerwurfversuch zu Buche stehen, so dass die Mehrkampfwertung nicht mehr in Gefahr kam. Leider fällt Dr. Klaus Lutter für die nächsten Wettkämpfe aus.

Wir wünschen ihm baldige und gute Genesung.


Erfolge beim Werfertag

Beim Vergleichswettkampf bei der TSG Haßloch gab es am 01.08.2020 hervorragende Ergebnisse und Platzierungen für die Phoenixsportler/innen.

Allen voran glänzte die international erfolgreiche Kristina Telge (W 50) mit sechs Siegen: Hammer: 43,68, Kugel: 12,09, Diskus: 28,95, Speer: 29,12, Gewicht: 14,16, Wurf-Fünfkampf: 4.103 Punkte (Deutsche Jahresbestleistung!).

Franz Pauly (M 55) war im Hammer und Gewicht (47,36 bzw. 14,21) ebenso wenig zu schlagen wie im Wurf-Fünfkampf (2.595 P.) sowie im RKS-Dreikampf (2.009 P.).

Gerhard Zachrau (M 70) verbuchte 8 Siege sowie einen 2. Platz im Speerwerfen hinter dem Deutschen Meister Helmut Hessert (36,15 - TSV Schott Mainz). Zachraus Leistung im Wurf-Fünfkampf (4.201 Punkte) sowie im RKS-Dreikampf (2.337 P.) bedeuteten jeweils Deutsche Jahresbestleistung. Auch die 45,30 (Hammer), 11,88 (Kugel), 42,05 (Diskus) und 16,80 (Gewicht) konnten sich sehen lassen.

Ferner verhalf er dem Phoenix-M-65-Team, zusammen mit Bernhard Tretter - der starke Diskus-, Gewicht- und Hammerwürfe sowie hervorragende Steinstoßleistungen zeigte - und Dietmar Kneschk zu Rang 3 in der Deutschen Jahresbestenliste (8.223 P.). Tretter erreichte 2.394 Fünfkampf- und 1.558 RKS-Dreikampfpunkte. Kneschk kam auf 2.159 Punkte beim Wurf-Fünfkampf.

Bemerkenswert waren auch die Leistungen des internationalen Phoenixgastes Per Sabroe, dem Ex-Hammerwurfmeister aus Dänemark. Im Wurf-Fünfkampf erreichte er 3.160 und im RKS-Dreikampf 2.089 P. Im Diskus-, Hammer- und Gewichtwerfen ließ er 40,26, 43,68 und 14,84 notieren.

Sehr erfreulich waren die Ergebnisse des lange verletzt gewesenen Steffen Klein (M 20), der im Hammerwerfen mit 33,13 m Rang 2 hinter dem Phoenixvorsitzenden Dominique Zachrau (35,19) belegte. Im Kugelstoßen und Diskuswerfen setzte er sich mit 12,09 bzw. 37,58 jeweils vor Dominique Zachrau (11,21 bzw. 33,96).


Werfertag in Langenzenn bei Fürth

Dr. Klaus Lutter (M 60) von RKS Phoenix Mutterstadt zeigte am 25.07.2020 bei seinen gleich fünf siegreichen Einsätzen in Langenzenn gute Leistungen wie folgt: Hammer: 33,35 - Gewicht: 13,75 -  Diskus: 36,88 - Speer: 33,02 - Kugel: 12,96 m. Mit der sich hieraus ergebenden guten Punktzahl wäre er einer der Favoriten für die in diesem Jahr ausgefallenen Deutschen Meisterschaft im Wurf-Fünfkampf gewesen.

 

Werfertag in Cessange (Luxemburg)

Selbst in einer Saison mit nur wenigen sportlichen Angeboten gibt es Höhepunkte!

Mireille Kosmala von RKS Phoenix Mutterstadt verbesserte am 26.07.2020 bei einem vom Luxemburgischen Leichtathletikverband in Cessange angebotenen Werfertag im Gewichtwerfen (Heavy-Weight-Throw) den europäischen Rekord in der Altersklasse W 50.

Mireille Kosmala nach ihren Rekordwurf!
Mireille Kosmala nach ihren Rekordwurf!

Mit einem Siegeswurf von 17,54 m steigerte sie um einen Zentimeter den bisherigen Rekord der Niederländerin Gonny Mik, den diese seit der Weltmeisterschaft 2015 innehatte. Während ihres Wettbewerbs in Cessange überbot Mireille gleich vier Mal ihre bisherige persönliche Bestleistung von 16,88 m.

Diese Leistung wird zu der Siegesliste von Mireille, die auch schon mehrfach Weltmeisterin und Europameisterin war, hinzugefügt.

Einen weiteren Sieg verbuchte Mireille im Hammerwerfen mit sehr guten 47,10 m.

 

Auch ihre Teamkollegin Annette Kohl (W 55) siegte im gewichtwerfen (10,12, m).

Annette Kohl nach getaner Arbeit!
Annette Kohl nach getaner Arbeit!

 

Weitere 1. Plätze landete Annette im Hammer- und Diskuswerfen (27,74 bzw. 21,75 m).

Auch der unverwüstliche Stephane Tonizzo (M 45), der Trainer der be4iden Athletinnen, ließ sich in der Siegerliste eintragen. Im Hammerwerfen wurden für ihn gute 41,85 m notiert.

Stephane Tonizzo hat gut lachen!
Stephane Tonizzo hat gut lachen!

 Internationaler Fünfkampf in Essingen

Günther Jakob (M 75) von RKS Phoenix Mutterstadt nutzte am 26.07.2020 diese erste Startmöglichkeit des Jahres für einen Test für die Deutschen Meisterschaften in Zella-Mehlis. Dieser schwierige Vielseitigkeitsmehrkampf besteht aus Weitsprung, Speerwerfen, 200-m-Lauf, Diskuswerfen und 1.500-m-Lauf.

Leider musste Günther bei seiner Paradedisziplin, dem Weitsprung, nach zwei ungültigen Versuchen den dritten und entscheidenden Durchgang als Sicherheitssprung absolvieren. Er sprang sehr weit vor dem Balken ab, so dass die angestrebte hohe Punktzahl trotz der folgenden ordentlichen Leistungen in den anderen Disziplinen nicht mehr erreicht werden konnte.


Aktivitäten in der sportlichen Zwangspause!

 

Norbert Gundermann hatte eine glänzende Idee:

Bau eines Insektenhauses auf unserem

Idyllischen und weitgehend naturbelassenen Werferplatz.

Der Initiator baute innerhalb kurzer Zeit eine schöne Anlage. Vielen Dank für diesen Einsatz für die Tierwelt.

Hoffen wir, dass die Hochspannungsleitungen, die den Werferplatz überqueren, die Tierwelt nicht beeinträchtigen.

Hoffen wir, dass die Vandalen, die den Werferplatz sowie dessen Umfeld regelmäßig heimsuchen und immer wieder erhebliche Schäden verursachen, wenigstens dieses Insektenhaus verschonen.

Im oberen Bilddrittel ist eine selten gewordene Blinschleiche (auf der Flucht) erkennbar.

Viele Tiere siedeln im Bereich unseres Sportgeländes.