Berichte 2025 III

 


Ehrungen des Leichtathletikverbandes

Für ihre außerordentlichen Leistungen im vergangenen Jahr ehrte der Leichtathletikverband Rheinhessen-Rheinland in Koblenz unsere Mitglieder Franz Pauly, Udo Rose und Gerhard Thiele.

Wir gratulieren diesen sehr engagierten Sportlern sehr herzlich und wünschen ihnen für die Wettkampfsaison 2026 weiterhin gute Leistungen und Erfolge.

2. v.l. Udo Rose, rechts daneben Gerhard Thiele und Franz Pauly
2. v.l. Udo Rose, rechts daneben Gerhard Thiele und Franz Pauly

Unsere Sportkameraden wurden für folgende Einsätze besonders geehrt: 

Franz Pauly M 60       3.Platz DM WW     Hammer Frankfurt

Udo Rose M 65           3. Platz DM Gotha Hammerwurf

Gerhard Thiele M 75 3. Platz DM WW    Hammer Frankfurt


Wo Weihnachtsbäume fliegen: 22. Knutfest in Weidenthal

Margret Klein-Raber verteidigt souverän ihren WM-Titel!

Wie erwartet, siegte auch in diesem Jahr Magret Klein-Raber, die damit abermals einen perfekten Start in die neue Wettkampfsaison absolvierte. Wir wünschen der Athletin weiterhin sehr viel Spaß und Erfolg beim Sport.


Ganz nach skandinavischem Vorbild heißt es, Abschied vom Weihnachtsbaum zu nehmen – bei einem Pfälzer Fest, bei dem die Weihnachtstannen ihren letzten Dienst leisten.

 

Weidenthal startet das neue Jahr wieder mit seinem Spektakel, bei dem sich fast alles um Weihnachtsbäume dreht:

Der FC Wacker lädt am Sonntag, 4. Januar, zum „Knutfest – Das Original“, das in diesem Jahr zum 22. Mal gefeiert wird. Ganz nach skandinavischem Vorbild heißt es, Abschied vom Weihnachtsbaum zu nehmen – eine gesellige Veranstaltung, gekrönt von einem großen Knutfeuer, auf dem die ausgedienten Tannen ihren letzten Dienst leisten.

Aus den Anfängen wurde einige Jahre später sogar ein Kult-Wettkampf: die Weihnachtsbaumwerfen-Weltmeisterschaft, die inzwischen auch schon in ihre 18. Runde geht.

 

Lustiger Dreikampf

Um 13 Uhr fällt auf dem Sportgelände der Startschuss für den lustigen Dreikampf. Wer mitmacht, misst sich vor dem anfeuernden Publikum in Hochwurf, Schleuderwurf und Weitwurf.

Sportlich verspricht 2026 besondere Spannung: Weltrekordhalter Frank Schwender (25,01 Meter, 2016) tritt nicht mehr an, Titelverteidiger Jürgen Weis fehlt verletzungsbedingt, ebenso Christopher Milloth.

Damit ist sicher: Es wird erstmals seit etwa 20 Jahren einen neuen Weltmeister geben. Bei den Damen gilt Margret Klein-Raber weiterhin als Favoritin: Seit ihrem Einstieg 2019 hat sie Maßstäbe gesetzt, mehrere Weltrekorde aufgestellt und gleich vier WM-Titel in Serie geholt.

Für Stimmung sorgen Guggenmusiker, dazu wird gegrillt. Wer seinen abgeschmückten Weihnachtsbaum mitbringt, bekommt einen Glühwein „fer umme“. 


Ende 2025

 

Deutsche Bestenliste 2025 in der Leichtathletik

(Bericht Nr. 5)

In zahlreichen LA-Disziplinen lieferte 2025 die Ultramehrkämpferin und mehrfache Deutsche Rasenkraftsportmeisterin Anne Reuschenbach gute bis hervorragende Leistungen in der AK 45 ab! Sie war nicht nur die unangefochtene Nr. 1 im anspruchsvollen Wurf-Fünfkampf mit 3.153 Punkten, sondern sie belegte zudem im Stabhoch- und Dreisprung (2,90 und 9,81 m) sowie im Diskuswerfen (32,89 m) jeweils Rang 2 auf Bundesebene. 3. wurde im Speer- und Gewichtwerfen (33,77 und 11,36 m). Im Hammerwerfen, Kugelstoßen und Weitsprung belegte sie die Plätze 6, 8 und 11 (34,82 + 10,04 + 4,69 m).

Ein noch breiteres und kaum zu glaubendes Einsatzspektrum zeigte Maik Arendt (M 45), der sich in gleich 13 Einzeldisziplinen weit vorne platzieren konnte und nur durch eine Verletzung, kurz vor seinen Starts im Zehn- und Wurf-Fünfkampf, gestoppt wurde. Somit konnte er in diesen Disziplinen keine Wertung erreichen. Im Gewichtwerfen wurde er mit 11,10 m 5. sowie im Speerwerfen und im Dreisprung jeweils 6. (48,30 und 10,30 m). Über die 110 m Hürden wurde er 11, im Stabhochsprung 13., im Hammerwerfen mit 35,26 m 16. und im Hochsprung 18. Über 100, 200 und 1.500 m, im Weit- und Stabhochsprung sowie im Kugelstoßen und Diskuswerfen belegte er Mittelplatzierungen.

Geballte Kraft v.l.n.r.: Renate Ansel, Maik Arendt, Bettina Schardt, Anne Reuschenbach und Natascha Wolf.
Geballte Kraft v.l.n.r.: Renate Ansel, Maik Arendt, Bettina Schardt, Anne Reuschenbach und Natascha Wolf.

Sehr stark bei den M 45 war der mehrfache Deutsche Seniorenmeister in LA und RKS, Hendrik Szabó, der im Gewichtwerfen (13,84 m!) erneut die Nummer 1 war. Im Wurf-Fünfkampf wurde er bei starker Konkurrenz 2. (3.265 Punkte), erzielt bei der Master-WM in Madeira. Im Hammer- und Diskuswerfen kam er auf die Plätze 5. bzw. 10. (46,01 und 35,55 m). Das Kugelstoßen beendete er mit 11,63 m als 12.

Henrik Szabó in voller Aktion!
Henrik Szabó in voller Aktion!

Martin Schoenherr (M 40) belegte im Gewicht- und Hammerwurf jeweils einen Mittelfeldplatz.

Die Teamkollegen Alexander Strub und Mathias Dapprich wurden im Hammer- bzw. Speerwerfen 20. bzw. 21.

Dominique Zachrau, ebenfalls M 40, kam im Wurf-Fünfkampf mit 2.729 Punkten auf den 2. Rang. Im Gewichtwerfen wurde er 4. (11,95 m) und im Diskus- und Hammerwerfen jeweils 10. (33,40 bzw. 39,62 m). 11,66 m bedeuteten im Kugelstoßen Platz 15.

Mathias Dapprich mit gefährlichem Gegenstand.
Mathias Dapprich mit gefährlichem Gegenstand.
Dominique Zachrau (links) und Martin Schoenherr haben gut lachen.
Dominique Zachrau (links) und Martin Schoenherr haben gut lachen.

RKS-Adventswerfertag von Phoenix Mutterstadt

Beim letzten Werfertag des Jahres am 19.12.25 zeigten die Senioren und Seniorinnen von RKS Phoenix Mutterstadt nochmals sehr gute Leistungen. Mit dem Jugendlichen Paul Fleischer von der MTG Mannheim glänzte allerdings ein „Auswärtiger“ mit klaren Siegen im Kugelstoßen (16,26 m) und Diskuswerfen (44,08 m mit dem 1,5-kg-Gerät) sowie erfüllter Qualileistung für die DM!

Eine weitere Qualinorm (hier zur Master-DM 2026) erfüllte im Hammerwerfen Claudia Ernst-Offermann, die Abteilungsleiterin Highlandersport von Phoenix, mit 27,89 m.

Der Phoenixvorsitzende Dominique Zachrau (M 40) bestätigte mit fünf Einzelsiegen sowie Platz 1 im Wurf-Fünfkampf (2.665 Punkte) seinen 2. Rang in der DLV-Bundesbestenliste (hier 2.729 P.).

Sein Vater Gerhard Zachrau (M 75) bestätigte mit 3.153 Punkten ebenfalls seine 2. Position in der Rangliste (hier 3.349 P.) und musste sich lediglich seinem Teamkameraden Siegfried Greiner beugen, der hervorragende 3.313 P. notieren ließ und sich damit auf Position 3 auf Bundesebene vorschob. Siegfried Greiner siegte auch in allen fünf Einzeldisziplinen Hammer: 35,16 – Kugel: 10,14 – Diskus: 33,03 – Speer: 23,65 – Gewicht: 12,55 m).

Jeweils 3. bei den M 75 wurde Gerhard Thiele, der immer noch den RKS-Pfalzrekord im Hammerwerfen in der Aktivenklasse hält.

Udo Giehl (sitzend in der Mitte) hat gut lachen!
Udo Giehl (sitzend in der Mitte) hat gut lachen!

Eine Klasse für sich war Udo Giehl (M 65), der nicht nur alle Einzeldisziplinen sehr deutlich für sich entschied (45,50 – 11,96 – 36,64 – 30,52 – 20,87 m), sondern auch beim Wurf-Fünfkampf dominierte (4.045 P.). Der Athlet ist in diesem Mehrkampf sowie im Hammer- und Gewichtwerfen unangefochten die Nummer 1 bei den M 65 in Deutschland. Im Kugelstoßen liegt er auf Platz 4.

Immer stärker wird auch Udo Rose (M 65), der sechs Mal Rang 2 belegte und mit 40,28 und 15,14 m im Hammer- und Gewichtwerfen seine stärksten Disziplinen hatte. In diesen Disziplinen liegt er auf Platz 6 bzw. 4 auf Bundesebene.

Vereinskollege Norbert Gundermann (M 65) erreichte nach langer Verletzungspause in allen fünf Einzeldisziplinen sowie im Wurf-Fünfkampf jeweils einen Podestplatz.

Altmeister Günther Jakob (M 80) war ebenfalls in keiner Disziplin zu schlagen und zeigte nach guten Kugelstoßleistungen auch im Gewicht- und Speerwerfen aufsteigende Tendenz.

Dieser letzte Wettkampf in diesem sehr schwierigen Jahr 2025 hat uns am 19.12. sehr viel Spaß bereitet.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, so dass einige gute bis sehr gute Resultate erzielt werden konnten.

Große Freude bereitete uns auch das „Nachsitzen“. Der Dank hierfür gilt „Obersmutje“ (Grillwaren) und „Mundschenk“ (Glühwein) Norbert Gundermann, der zudem auch noch als Einheizer (Lagerfeuer) fungierte. Günther Jakob schüttete zudem das „Füllhorn“ über uns auf, indem er zahlreiche nette Snacks bereitstellte und ein Schwedenfeuer entfachte. Die „Rheintöchter“ Claudia, Gertrud und Kristina ließen uns zudem einige ordentliche Tropfen aus heimischem Weinbau verkosten, garniert mit „Wormser Magenbrot“.

 

Das Ganze formierte unter dem Titel „verspätetes Nikolauswerfen“. Damit führten wir die lange Tradition dieser Winterwerfertage im Dezember fort.

Übrigens:

Dies war übrigens am 19.12.25 gewährleistet. Mit Hilfe von Claudia, Roland, Jochen, Udo, Gerti und Kristina kamen wir in beiden Riegen sehr gut über die Runden. Hierfür danken alle teilnehmenden Sportler.

 

Die Ergebnisliste wird dankenswerterweise von Hans-Jörg Schiele in das vorgeschriebene DLV-Programm eingepflegt.

Nach getaner Arbeit! Riege 2 bei der Nachbearbeitung des Wettkampfes!
Nach getaner Arbeit! Riege 2 bei der Nachbearbeitung des Wettkampfes!

Das in früheren Zeiten wechselweise durchgeführte Sylvester und Neujahrswerfen können wir dagegen erst wieder anbieten, wenn wir wieder über eine ausreichende Zahl an Helfern verfügen.


Bundesbestenliste Leichtathletik 

(Bericht Nr. 4)

In der aktiven Damenklasse (W 20) belegte die mehrfache Deutsche Steinstoßmeisterin Katharina Schiele trotz längere Krankenzeiten mit guten 14,02 m Rang 26 im Kugelstoßen. Mit ihr wird auch im kommenden Jahr zu rechnen sein.

Katharina Schiele beim Kugelstoßen
Katharina Schiele beim Kugelstoßen

Erneut reihte sich Samantha Borutta, mehrfache Deutsche Hammerwurfmeisterin (Leichtathletik und Rasenkraftsport) und Jahresbeste der letzten Jahre, weit vorne ein (Rang 2 mit hervorragenden 71,60 m).

Samantha Borutta in Aktion!
Samantha Borutta in Aktion!

Michael Galuschka (M 50) kommt nach längerer Wettkampfpause immer stärker in Fahrt. Mit guten Mittelfeldplatzierungen im Hammer- und Speerwerfen sowie im Kugelstoßen (35,85 + 38,64 + 12,09 m) zeichneten sich jeweils gute Zukunftsperspektiven ab. Im Diskus- und Gewichtwerfen (39,10 bzw. 12,18 m) belegte er die Plätze 15 und 16.

Gleich drei Athletinnen der AK 50 landeten auf vorderen Plätzen, allen voran Bettina Schardt, die vielfache internationale Meisterin im Wurf-Fünfkampf sowie im Hammer-, Gewicht- und Diskuswerfen. Sie wurde in diesen Disziplinen erneut – und mit großem Abstand – Jahresbeste mit extrem guten Werten (3.622 Punkte + 43,81 + 14,83 + 46,62 m!!). Im Kugelstoßen (10,03 m) und Speerwerfen landete sie außerdem im vorderen Mittelfeld.

Bettina Schardt
Bettina Schardt

Renate Ansel wurde im Wurf-Fünfkampf mit 2.901 Punkten 4. sowie im Gewicht-, Diskus- und Hammerwerfen 5., 6. und 8. (11,88 + 37,65 + 30,04 m). Im Speerwerfen und Kugelstoßen kam sie auf jeweils gute Mittelplatzierungen. Die Athletin wird im kommenden Jahr wieder durchstarten.

Renate Ansel (rechts) bei einer internationalen Meisterschaft.
Renate Ansel (rechts) bei einer internationalen Meisterschaft.

Jahresbeste wurde auch Birgit Keller, die im Speerwerfen ausgezeichneten 33,29 m notieren ließ – und obwohl sie aufgrund mehrerer Verletzungen nur wenige Wettkämpfe bestreiten konnte. Im Wurf-Fünfkampf wurde sie hinter Bettina Schardt 2. (3.318 P.). Im Diskus-, Gewicht- und Hammerwerfen wurde sie 5., 3. und 5. (38,78 + 13,82 bzw. 32,77 m). Das Kugelstoßen beendete sie als 17. mit guten 10,47 m (und „Luft nach oben“!).

In der AK 50 wurde Kristina Telge 2., 3. und 5. im Wurf-Fünfkampf (3.477 P.), Gewicht- und Hammerwerfen (12,19 bzw. 40,92 m). Im Kugelstoßen, Speer- und Diskuswerfen wurde sie 8. (11,10 m!), 10. (29,01 m) und 14. (26,87 m).

Ulrike Schiele landete in dieser sehr stark besetzten Altersklasse in allen Wurfdisziplinen im Mittelfeld, wobei die beiden 15. Plätze im Gewichtwerfen (8,67 m) und im Wurf-Fünfkampf (2.296 P.) besonders hervorstachen.

Silke Meyer kam ebenfalls in allen Wurfdisziplinen im Mittelfeld an. Sie hatte ihre Stärken im Gewichtwerfen und im Wurf-Fünfkampf.


Deutsche Bestenliste Leichtathletik (Seniorenklassen) 2025

 Bericht 3 (weitere folgen)

In der Klasse M 60 gelang fünf Phoenixmitgliedern der Sprung in die Deutsche Jahresbestenliste.

Franz Pauly belegte die Ränge 4 und 5 im Hammer- und Gewichtwerfen (48,90 bzw. 16,56 m!), während sich Thomas Herzig im Mittelfeld platzierte. Franz Pauly ist der mit Abstand beste Hammerwurftechniker und Vorbild für alle Werfer.

In dieser AK tummelten sich im Hammer-, Diskus- und Speerwerfen sowie in den Lauf- und Sprungdisziplinen auch Martin Baranzke und Dr. Ulrich Löcher.

Martin Baranzke ließ hierbei mit guten 9,90 m im Dreisprung aufhorchen (9.). Zudem wurde er im Hammer- und Gewichtwerfen 15. bzw. 13 (37,13 und 13,20 m). Im Wurf-Fünfkampf belegte er mit ordentlichen 2.717 Punkten den 13. Platz.

Dr. Ulrich Löcher wurde im Gewichtwerfen 19. (12,30 m) und im Wurf-Fünfkampf 18. (2.597 P.). Hartnäckige - immer wieder auftretende - Verletzungen hinderten den Sportler an noch besseren Weiten. Bemerkenswert - zumal unter diesen schwierigen Voraussetzungen - der 7. Rang im klassischen Dreikampf (1.564 P.).

Hans-Jörg Schiele lieferte 12,31 m im Kugelstoßen (18.) und 40,87 m im Diskuswerfen (16.) ab. Aufgrund der guten Basiswerte des Athleten dürften 2026 deutliche Leistungsverbesserungen zu erwarten sein.

Auch in der Klasse M 65 konnten sich fünf Phoenixathleten in die Phalanx der statistisch erfassten Athletdeutscher Jahresbester wurde (Hammer- und Gewicht mit 55,01 und 20,33 m!). Ein weiterer Platz 1 in der Rangliste im Wurf-Fünfkampf blieb ihm verwehrt, da er verletzungsbedingt bei zwei Disziplinen ohne Wertung blieb, er aber mit dennoch 2.710 P. auf Rang 13 kam. Im Kugelstoßen und Diskuswerfen (12,51 bzw. 40,28 m) wurde er 4. und 5. Johann Stein, fast schon der M 75 angehörend, belegte im Kugelstoßen mit 9,72 m ebenso einen guten Mittelplatz wie der immer stärker werdende Udo Rose im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Im Hammer- und Gewichtwerfen (6. und 4.) zeigte Udo Rose seine Klasse mit 40,46 und 14,85 m.

V.l.n.R.: Edgar Schuberth - Martin Baranzke - Hans-Jörg Schiele - Dr. Ulrich Löcher
V.l.n.R.: Edgar Schuberth - Martin Baranzke - Hans-Jörg Schiele - Dr. Ulrich Löcher

Auch in der Klasse M 65 konnten sich fünf Phoenixathleten in die Phalanx der statistisch erfassten Athletdeutscher Jahresbester wurde (Hammer- und Gewicht mit 55,01 und 20,33 m!). Ein weiterer Platz 1 in der Rangliste im Wurf-Fünfkampf blieb ihm verwehrt, da er verletzungsbedingt bei zwei Disziplinen ohne Wertung blieb, er aber mit dennoch 2.710 P. auf Rang 13 kam. Im Kugelstoßen und Diskuswerfen (12,51 bzw. 40,28 m) wurde er 4. und 5. Johann Stein, fast schon der M 75 angehörend, belegte im Kugelstoßen mit 9,72 m ebenso einen guten Mittelplatz wie der immer stärker werdende Udo Rose im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Im Hammer- und Gewichtwerfen (6. und 4.) zeigte Udo Rose seine Klasse mit 40,46 und 14,85 m.

V.l.n.r.: Rose - Hummer - Thiele - Pauly
V.l.n.r.: Rose - Hummer - Thiele - Pauly

Norbert Gundermann, lange Zeit in Folge eines schlimmen Verkehrsunfalles sehr stark verletzt, kommt nach und nach wieder in Form. Im Gewichtwerfen belegte er mit 13,00 m den 9. Platz. In den übrigens Wurfdisziplinen landete er im hinteren Mittelfeld.

Ein „Seuchenjahr“ mit vielen Erkrankungen und Verletzungen hatte auch Dr. Klaus Lutter hinter sich. Dennoch gelang ihm im Speerwerfen ein 27. Rang (31,25 m) und im Diskuswerfen eine Mittelfeldplatzierung. Besser lief es im Kugelstoßen (15.) mit 11,33 m sowie im Hammer- und Gewichtwerfen (19. bzw. 12) mit 33,84 bzw. 12,44 m. Im Wurf-Fünfkampf wurde er mit guten 3.061 P. bei sehr starker Konkurrenz 6.

In der Klasse M 70 konnten sich gleich neun Phoenixmitglieder in die Deutsche Jahresbestenliste einreihen.

Die mit Abstand besten Resultate lieferte der mehrfache Deutsche Meister im Rasenkraftsport Edgar Schuberth ab, der nicht nur über 100 m und im Hochsprung gute Leistungen zeigte, sondern sich vor allem in den Wurfdisziplinen „schadlos“ hielt. Im Wurffünfkampf wurde er mit guten 3.483 Punkten die Nummer 1 in Deutschland. Im Hammer- und Gewichtwerfen belegte er die Plätze 2 und 3 (41,41 bzw. 16,52 m). Im Diskus- und Speerwerfen belegte er die Ränge 15 und 16 (32,85 bzw. 32,24 m). Mit 10,99 m wurde er im Kugelstoßen 17.

Johann Stein wurde im Kugelstoßen 10. (11,25 m) und im Diskuswerfen 3. (38,13 m und nähert sich langsam wieder an seine alte Klasse vor seiner Verletzung.

Willi Mandt belegte im Wurf-Fünfkampf trotz erheblicher Knieprobleme den 9. Platz (2.833 P.) und im Kugelstoßen mit 11,46 m Rang 7. Im Diskus- und Hammerwerfen (31,66 bzw. 32,06 m) wurde er 20. und 15., während er das Gewichtwerfen als 21. abschloss.

Der ebenfalls lange gesundheitlich angeschlagene Rolf Griesberg wurde im Diskus- und Hammerwerfen (33,58 bzw. 30,34 m) 12. und 23. Das Kugelstoßen (10,72 m) beendete er als 21. und zeigte dabei noch deutlich "Luft nach oben".

V.l.n.R.: Martin Baranzke - Trainer Kurt Büttler - Rolf Griesberg
V.l.n.R.: Martin Baranzke - Trainer Kurt Büttler - Rolf Griesberg

Altmeister Reinhard Rhaue, der derzeit sportlich etwas kürzer tritt, Mehrkämpfer Gotthold Knecht und der unverwüstliche Dietmar Kneschk erreichten gute Mittelfeldplatzierungen, wobei Platz 9 im Dreisprung (7,92 m) von Gotthold Kneschk besonders ins Auge fiel.

Reinhard Rhaue (links) stößt auch den Ultrastein - 50 kg!
Reinhard Rhaue (links) stößt auch den Ultrastein - 50 kg!

Horst Weber wurde im Diskus 17. (31,95 m) und im Wurf-Fünfkampf 18. (2.587 P.). Bei den anderen Wurfdisziplinen landete er ebenso im Mittelfeld wie Uwe Luszick-Gahlen, der zudem noch 17. im Wurf-Fünfkampf (2.656 P.) sowie 20. und 22. im Hammer- und Gewichtwerfen wurde (30,96 bzw. 11,73 m).

In der offenen Damenklasse ist im Hammerwerfen Samantha Borutta mit hervorragenden 71,60 m die Nummer 2 in Deutschland.

Im Kugelstoßen belegte Katharina Schiele mit 14,02 m einen guten Mittelplatz (26.).

Unsere drei Damen in der Klasse W 50 waren auch 2025 überragend, allen voran Bettina Schardt mit gleich vier 1. Plätzen und Wiederholungen ihrer Vorjahreserfolge: Diskus (46,62 m), Hammer (43,81 m), Gewicht (14,83 m) und Wurf-Fünfkampf (3.662 P. – 2024: 3.591). Dazu kamen noch gute Mittelplätze im Kugelstoßen und Speerwerfen.

Birgit Keller glänzte im Speer- und Gewichtwerfen (Nr. 1 mit 33,29 m bzw. Nr. 3 mit 13,82 m) sowie im Wurf-Fünfkampf (Nr. 2 mit 3.318 P.). Im Kugelstoßen wurde sie mit 10,47 m 17. Dazu kamen noch zwei 5. Plätze (Diskus mit 38,78 m und Hammer mit 32,77 m).

Birgit Keller (links) bei einem ihrer internationalen Einsätze
Birgit Keller (links) bei einem ihrer internationalen Einsätze

Renate Ansel wurde 4. (Wurf-Fünfkampf mit 2.901 P.), 5. (Gewicht mit 11,88 m), 6. (Diskus mit 37,65 m) und 8. (Hammer mit 30,04 m).

Auch bei den W 55 gab es gute Erfolge. Silke Meyer (u.a. 17. im Gewichtwerfen) und Ulrike Schiele (u.a. jeweils Rang 15 im Gewichtwerfen und Wurf-Fünfkampf) kamen in allen Wurfdisziplinen auf gute Mittelplatzierungen.

Kristina Telge wurde 2. und 3. im Wurf-Fünfkampf (3.477 P. bzw. 12,19 m). Im Hammerwurf belegte sie den 4. Platz (40,92 m) Hinzu kamen die Positionen 8 (Kugel mit 11,10 m), 10 (Speer mit 29,02 m) und 14 (Diskus mit 26,87 m).