Aktuelle Texte mit Bildern siehe bitte unter Berichte 2021.


Einige unserer Highlander!


Dum fata sinunt, vivite laeti!

(Solange das Schicksal es erlaubt, lebt froh / Seneca)

 

Ausblick auf das zu Ende gehende Wettkampfjahr 2021

 

Der positive Verlauf bei den bisherigen Wettkämpfen dient als Zusatzmotivation für unseren gemeinsamen Einsatz für das restliche Jahr 2021.

 

Kleiner Rückblick auf die Probleme:

Für 2021 hatten wir bereits sehr frühzeitig fertige Konzepte (u.a. für zahlreiche Wettkämpfe in Mutterstadt) erarbeitet.

Allerdings bemerkten wir aufgrund der sich bereits spätestens im Oktober 2020 deutlich abzeichnenden „gesundheitlichen Bedrohungslage“, dass sich die Planungen zumindest terminlich nicht halten lassen würden.

Doch wir ließen und lassen uns davon nicht entmutigen!

Es kommt zwar wie es kommt („Et kütt wie et kütt!“), aber wir können auch selbst manches dazu beitragen, dass es besser kommt.

 

Wir haben unsere Planungen nicht aufgegeben, sondern - mit Optimismus und Euphorie - auf die Zeit ab Spätsommer 2021 verschoben.

 

Wir rechnen dann mit einerseits stark verdichteten Wettkampfterminplänen (was unsere Planungen erschweren wird), andererseits aber auch damit, dass etliche der bisherigen Wettkampfanbieter nicht mehr in Erscheinung treten werden bzw. können (und somit Termine frei werden).

 

Hoffen wir, dass die Verbände hierbei flexibler als in den zurückliegenden Jahren handeln, damit z.B. bei sich erst kurzfristig ergebende Lücken im Wettkampf-terminkalender diese freiwerdenden Termine auch ad hoc genutzt werden können!

 

Es ist davon auszugehen, dass wir (zumindest zunächst) nur kleine Wettkämpfe anbieten werden (z.B. für die Klassen der AK 50/55, AK 60/65, AK 70/75 o.ä. bzw. gezielt auf Antrag).

Da wir nur kleine Riegen mit nur zwei oder drei AK haben werden, bitten wir die Sportler/-innen, die dadurch zwangsläufig und unvermeidbar nicht zum Zuge kommen können, um Nachsicht und Verständnis. Bitte von Beschwerden abzusehen.

Bis wir jedem ein Angebot unerbreiten können, dauert lange.

Mit dieser Konzeption gelingt es uns auch eher, unsere meist älteren Kampfrichter zu schützen.

 

Obwohl wir außerdem seit geraumer Zeit unser gewohntes Trainingsverhalten nicht realisieren können, sollten wir uns davon keinesfalls entmutigen lassen.

Wir werden andere Möglichkeiten suchen und finden, um uns fit zu halten und um unsere Wurftechniken nicht zu verlieren.

 

Für uns gilt daher weiterhin in hohem Maße:

 

Perfer et obdura!

 (Halte durch und sei hart / Ovid).

 

Wir sollten dann auch nicht allzusehr darüber enttäuscht sein, wenn unsere ersten Wettkämpfe - so diese überhaupt zugelassen werden - nicht so ausfallen, wie wir es gerne realisieren würden.

Setzen wir daher unsere sportlichen Ziele für 2021 bewusst niedriger an als in den Jahren zuvor.

Damit verschaffen wir uns ein „psychologisches Polster", auf dem wir uns trotz der Probleme aus der „Zeit der großen Amateursportmisere 2020/2021“ wohlfühlen werden.

Nutzen wir diese schwierige Zeit auch dazu, um auch andere wichtige und wohltuende Dinge zu unternehmen, Dinge, die in den Zeiten der früheren „sportlichen Vollbelastungen“ einfach zu kurz kamen.

 

Was uns noch einige Zeit fehlen wird, sind unsere Treffen nach dem Sport bei einem Glas guten Weines.

Hierzu wissen wir leider keinen Rat und können nur die Hoffnung hegen, dass es auch hier bald besser sein wird.

 

Dennoch oder gerade deswegen:

 

Dum fata sinunt, vivite laeti!
(Solange das Schicksal es erlaubt, lebt froh / Seneca)

 

Bleibt alle gesund und fit.

 

Wir sehen uns bald wieder.

 

 

Viele Grüße

 

 

Gerhard Zachrau / 13.01.2021


Nolle in causa est, non posse praetenditur!

 (Nicht wollen ist der Grund, nicht Können ist nur der Vorwand! – Seneca)

 

Die Phoenixmitglieder zeichnet „der Wille zum Wollen“ aus! Das ist die besondere Stärke unserer Interessensgemeinschaft, die diese Stärke auch in der aktuellen Krise erneut unter Beweis gestellt hat!

Das nicht so Gute:

Unsere 165 Mitglieder - fast alle sind ja noch sehr sportaktiv - liegen seit geraumer Zeit - sportlich gesehen - förmlich „brach“!

Das Gute:

Bisher hatten wir großes Glück, dass niemand von uns angesteckt wurde. Wir denken, dass dies u.a. auch das Resultat einer vernünftigen Verhaltens- und Lebensweise ist.

In der immer noch wettkampffreien Zeit finden wir Muße, einen kleinen Blick in die Historie von Phoenix sowie die aktuelle Lage zu werfen.

 

Phoenix-Sportler/Sportlerin des Jahres

 

Diese besondere Ehrung hat bereits eine lange Tradition in der Rasenkraftsportbewegung in Mutterstadt, die in diesem Zuge auch die Leichtathletik wieder „salonfähig“ gemacht und wieder dem Wettkampfsport nahegebracht hat.

Der Ideengeber und Initiator dieser Ehrung war bereits 1992 Kurt Büttler, der damalige Haupttrainer unserer Sportbewegung. Zusammen mit Roland Zügel, Jochen Bals, Roland Weinhold und Gerhard Zachrau gründete er zudem auch die Rasenkraftsportgemeinschaft in Mutterstadt, die erste ihrer Art in der Gemeinde.

Dies war, sportlich gesehen, eine ausgesprochen glückliche Zeit. Dutzende von guten sowie hochmotivierten Nachwuchssportlerinnen und -sportlern drängten sich auf unserem Sportgelände. Daher war es bereits damals nicht einfach, gerecht die jeweiligen „Sportler/-innen des Jahres“ auszuwählen.

 

Aus anfänglich vier „ewigen“ Wanderpokalen „SdJ“ wurden im Laufe der Jahre insgesamt 15. Somit gibt es seit vielen Jahren für alle sportlichen Gruppierungen eine Ehrungsmöglichkeit. Dies ist aufgrund der vielen Wettkampfstarts unserer Athletinnen und Athleten in ganz Deutschland und teilweise auch im Ausland erforderlich.

 

Daneben werden seit einigen Jahren auf Initiative unseres ehemaligen Vorsitzenden Harald Oppermann noch drei „feste“ Pokale überreicht für die herausragensten Phoenixsportler/-innen in den Bereichen Leichtathletik, Rasenkraftsport und Nachwuchs.

 

Fast alle Pokale stifteten im Laufe der Jahre Christa Zachrau und unser Vorsitzender Dominique Zachrau.

 

Wir werden dieses bewährte Ehrungskonzept auch in Zukunft fortsetzen.

 

Inwieweit wir diese Ehrungsveranstaltung weiterhin in die Mitgliederversammlung einbinden oder, wie zu früheren Zeiten, als eigenständige Veranstaltung durchführen werden, wird von Fall zu Fall entschieden.

 

Am Sonntag, dem 28.02.2021, 11.00 Uhr, werden wir wieder Mitgliederversammlung und Ehrungstag zusammenfassen (bitte schon mal vormerken). Das Foyer des Palatinums bietet ausreichend Platz, um die erforderlichen großen Abstände zwischen den Teilnehmern einzuhalten.

BEACHTE:

Diese Doppelveransttaltung fällt vorläufig wegen der Covid19-Pandemie genauso aus wie die Mitgliederversammlungen des RTV RLP, von LSW-Deutschland und des RKS-Förderkreises!

Neue Termine werden mitgeteilt.

 

Phoenix-Jahresstatistik

 

In den Anfangsjahren der RKS-Bewegung in Mutterstadt (ca. seit 1992) wertete der damalige Abteilungsleiter Volker Strub alle Wettkämpfe aus und erstellte jeweils eine Jahresstatistik, mit der sowohl LA, RKS, als auch LSW abgedeckt wurden. Daneben führte er auch eine Vereinsrekordliste. Dies war eine dauerhafte Riesenarbeit, die noch heute großen Respekt verdient.

Nach dem gesundheitsbedingten Rückzug von Volker Strub fand sich etliche Jahre lang niemand mehr bereit, diese aufwändige Statistik weiterzuführen.

Mittlerweile kümmert sich Michael Galuschka und die RKS-Statistik, die uns seit dem Gründungsjahr von Phoenix (2014) komplett vorliegt, untergliedert in Jahresbestenlisten und Vereinsrekorde (siehe hierzu auch die Tabellen auf dieser Website).

Michael Galuschka wird nun auch nach und nach die LSW-Bestenliste ab dem Jahr 2014 aufbauen und auf der Phoenix-Website veröffentlichen. Hierzu vielen Dank!

 

„Werferplatz auf der Wiese“

 

Es war der Verdienst von Volker Strub und dem damaligen Bürgermeister von Mutterstadt, Herrn Ewald Ledig, dass wir heute diese schöne Anlage besitzen.

Den Anstoß hierzu gab unser heutiger Geschäftsführer, Gerhard Zachrau, der für die Rasenkraftsportler und Leichtathleten auf der ehemals verwilderten Brachfläche das „erforderliche Potential“ für großzügige Wurfsportanlagen festgestellt hatte.

Der weitschauende politische Wille des Bürgermeisters ermöglichte es in der Folgezeit, dass nach und nach unsere heutige – sehr schöne und idyllische – Anlage entstehen konnte. Wenngleich hier keine Hammer- und Diskuswurf-Weltrekorde aufgestellt werden können (Fläche zu kurz), ist sie für unsere Zwecke mehr als ausreichend.

Wir sind froh und dankbar, dass dieses wertvolle Gelände nicht anderen Sportarten zugeordnet wurde. So konnte auch garantiert werden, dass hier ein echtes Naturrefugium mit Rückzugsmöglichkeiten für viele Tierarten entstand.

In den zurückliegenden Jahren hatten wir zahlreiche Weltklasseathleten auf unserer Wiese zu Gast. Auf dem folgenden Bild zelebriert z.B. am 25.07.2015 der Neuseeländer Tom Walsh eine Serie von 21-m-Kugelstößen.

 

Aktuelles

Norbert Gundermann setzte in kürzester Zeit seine glänzende Idee - Bau eines Insektenhauses - auf unserem Idyllischen und naturbelassenen Werferplatz um.

Vielen Dank!

 Diese schöne Anlage,

 wird nach und nach die sehr stark bedrohten Insekten anlocken.

Das neue Insektenhaus hat bereits die ersten Bewohner!
Das neue Insektenhaus hat bereits die ersten Bewohner!

 

Training

Das Training auf unserem Werferplatz ist auch weiterhin nur in kleinen Gruppen unter Einhaltung der Sicherheitsstandards (Abstände, Desinfektion von Geräten, die von Hand zu Hand gehen bzw. die am nächsten Tag von anderen Trainingsgruppen benutzt werden) zulässig.

Wettkämpfe allgemein

In dieser Krisenzeit häufen sich die Anfragen von Vereinsfremden, wann wir endlich wieder Wettkämpfe anbieten würden.

 In der Bewertung dieser Bitten sind wir sehr zwiegespalten.

 ·      Einerseits hat es uns angenehm überrascht, gefreut und motiviert, dass die zahlreichen Sportfestangebote unseres Vereins in den letzten Jahren gut angenommen worden sind.

·      Andererseits stellt sich – nicht nur in der „Coronazeit“ – die Frage, wieso überhaupt ein doch recht kleiner Verein wie Phoenix mit begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen die zahllosen Wettkampflücken füllen soll, die der Rückzug vieler Clubs, auch von sog. Großvereinen, insbesondere im Wurfsport hinterlassen hat!

Wir haben bisher sehr gerne unsere Wettkampfangebote unterbreitet. Allerdings mussten wir leider in diesem Zusammenhang einfach zu häufig völlig unverständliche Verbandsschikanen über uns ergehen lassen.

Obwohl wir dafür nicht verantwortlich sind, wurde uns dies von den Sportlern oft angelastet. Wir befanden uns sehr häufig in einem arbeits- und zeitintensiven „Rechtfertigungsmodus“.

Hierzu einige Beispiele:

·          Seit vielen Jahren führt der LV-Verband Pfalz keine Seniorenstatistik, in die die Ergebnisse von   unseren Wettkämpfen eigentlich einfließen sollten!

 ·         Außerdem werden beim LVP auch die Ergebnisse aus unseren Wettkämpfen in den anderen Altersklassen „geradezu konsequent“ nicht erfasst und auch nicht weiterleitet.

·         Trotz des entsprechenden Vertrages zwischen DRTV und DLV werden übermittelte RKS-Hammerwurfergebnisse nicht in die LVP-Statistik übernommen.

·          Auch sonst wurden uns ständig „Steine in den Weg gerollt“ (z.B. erhielten wir bei Wettkampfanmeldungen bisher niemals Genehmigungen)!

Wir gehen allerdings davon aus, dass die personellen Änderungen beim LVP dort deutliche qualitative Verbesserungen bewirken werden.

Auch sonst machten wir uns mit unseren Bemühungen, den Wurfsport in der Pfalz am Leben zu halten, eigenartigerweise keine Freunde!

Dies belastete uns im Vorstand schon sehr! Solchen Ärger kann man auf Dauer nicht so einfach wegstecken.

Mehr humoristisch bewerteten wir dagegen die die „guten Ratschläge“ und Forderungen einiger Sportler, die selbst bzw. deren Vereine seit Jahren kein einziges Sportfest organisiert haben (z.B. Lautsprecherdurchsagen, schönere Urkunden, Ergebnislistenaushänge, zusätzliche Kampfrichter, größere Angebote und längere Pausen, Bewirtung).

Natürlich kann man alles - sogar deutlich - besser machen, zumal dann, wenn man die hierzu erforderlichen Ressourcen besitzt!

Trotz dieser launischen Worte werden wir nach der „Coronasperre“ positiv prüfen, ob wir in Mutterstadt weiterhin Wettkämpfe anbieten können. Voraussetzung hierfür ist, dass wir auch zukünftig Unterstützung durch unsere Kampfrichter und Helfer erfahren dürfen.

 

Wettkämpfe während der Krise

Das Virus lauert auch weiterhin auf seine Opfer. Ein getesteter Impfstoff wird in absehbarer Zeit nicht verfügbar sein. In der kalten Jahreszeit werden die Infektionszahlen wieder ansteigen genauso wie bereits jetzt die menschliche Unvernunft! So wird trotz der derzeit positiven Tendenzen in diesem Jahr wohl kaum noch ein größerer Wettkampf bei uns stattfinden können. Wir werden vermutlich hierzu ohnehin gar keine Genehmigung erhalten. Wenn evtl. im Spätherbst eine entsprechende Lockerung erfolgen würde, dann bliebe noch immer das Problem ungelöst, dass unsere Kampfrichter den sog. Risikogruppen angehören!

Unsere Kampfrichter und deren Gesundheit sind uns aber sehr wichtig!!

Daher werden wir auch unsere LSW-DM mit Highlanderwertung am 18.10.2020 ausfallen lassen müssen.

Unabhängig davon ist weder dem Verband, noch dem geschäftsführenden Phoenixvorstand zumutbar, ein juristisches Vabanquespiel in zivil- und strafrechtlicher Hinsicht einzugehen.

Nachdem zunächst der Fußball vorgeprescht ist und nun auch nach und nach die Leichtathletik folgt, wächst der Druck auf DRTV und LSW massiv, die bestehenden Wettkampfsperren (bei diesen handelt es sich übrigens um keine Schikanen, sondern diese dienen der Gesundheitserhaltung) aufzuheben. Daher werden ab August auch vom LSW-Verband und dem DRTV wieder kleine LSW-Wettkämpfe zugelassen, sofern die derzeit wieder ansteigenden Erkrankungszahlen kein anderes Ergebnis erfordern.

Das „Seuchenjahr“ 2020 sollten wir - auch innerlich - abhaken, sollten in diesem Jahr nicht unbedingt sportlichen Erfolgen nachjagen, sollten zur inneren Ruhe kommen und daraus neue Kräfte für das kommende Jahr generieren.

Nutzt dieses Jahr weiterhin zum Training. Beachtet auch, dass gerade in wettkampflosen Zeiten ein viel intensiveres und dauerhafteres Training möglich ist.

Dies ist ein wichtiger Aspekt!

Nutzt diese Chance!

Versucht auch unbedingt, keine unnötigen Risiken beim Kontakt mit euren Mitmenschen einzugehen, nehmt dauerhaft Rücksicht auf die Risikogruppen, nutzt die gewonnene Zeit für Dinge, die bisher hinter den Sport zurücktreten mussten und bleibt vor allen Dingen gesund!


 

Gedanken im Frühling 2020!

 

Hallo liebe Mitglieder,

 

nachdem die meisten von uns gut durch das Winter- und Aufbautraining gekommen waren, stand eigentlich einer guten Sportsaison 2020 nichts mehr im Wege. Auch die ersten (Winter-)Wettkämpfe verliefen vielversprechend. Viele von uns erzielten hierbei bemerkenswerte bis sehr respektable Leistungen, die die Lust auf mehr anfeuerten. Wir alle freuten uns auf eine tolle Vor- und Hauptsaison.

 

Aber wie so oft im Leben läuft (und lief) nicht alles nach Plan! Deutlich wird uns abermals vor Augen geführt, wie sensibel und fragil die Welt ist und wie schnell all das Wohlgeordnete „umkippt“!

 

Selbst bei optimistischer Betrachtung dürfte die Sportsaison 2020 mehr oder weniger beendet sein, selbst wenn die Behörden das Einzeltraining auf den Sportanlagen wieder erlauben würden! Bei Wettkämpfen werden die staatlichen Stellen, außer beim Fußball, wohl auch weiterhin große Vorsicht walten lassen, selbst vor dem Hintergrund, dass unsere Wettkämpfe im Prinzip auch zukünftig „Geisterspiele“, da ohne Zuschauer, wären.

 

Wir sollten uns aber auf keinen Fall grämen.

 

Vielmehr können wir die sich aus dieser Zwangspause ergebenden besonderen Chancen nutzen. Wir Sportler können uns in dieser Zeit sehr gut regenerieren, zu Hause sportliche Grundlagenarbeit durchführen und uns so auf einen „goldenen Oktober“ oder „Indian Summer“ vorbereiten und freuen.

 

Sind wir nicht traurig, dass wir das aktuelle ideale Trainings- und Wettkampfwetter nicht nutzen dürfen. Widmen wir uns jetzt in der so gewonnenen Zeit all den Dingen, die auch wichtig sind oder die in den vergangenen Jahren hinter dem Sport zurücktreten mussten.

 

Rückblickend können wir feststellen, dass wir sehr gut beraten waren, dass wir im späten Winter - wie übrigens auch in den Jahren zuvor - etliche schöne Wettkämpfe in unserem Angebot hatten.

 

Diejenigen, die diese Startmöglichkeiten nutzen konnten, haben davon sehr profitiert und damit auch die vor uns liegende Wettkampfpause entscheidend verkürzt.

Unsere erfolgreichen Damen!
Unsere erfolgreichen Damen!

 

Für den Fall, dass wir Glück haben und von Krankheiten verschont bleiben, haben wir bereits für das Ende der „Krise“ einen „Plan B“. Inwieweit wir diesen aber umsetzen können bzw. dürfen (Behördenvorbehalte und -vorgaben, Platzsperren und -reservierungen, „gebündelte“ Konkurrenzveranstaltungen), wird die Zukunft zeigen. Risiken werden wir aber auf keinen Fall eingehen.

 

Dann bleibt uns nur zu empfehlen: Bereitet euch auf jeden Fall mit Gymnastik, Krafttraining und Bewegungstherapie intensiv für die (hoffentlich bald) kommenden Sportereignisse vor.

 

Nun noch ein kleiner Ausblick zu den sieben Sportangeboten von Phoenix (LA, RKS, Highlander, LSW, Wandern, Hyrox, Sportabzeichen):

 

a)   LA, RKS und Highlander:

Hier dürften in Deutschland frühestens im Spätherbst noch einige Wettkämpfe stattfinden.

Die DM werden wohl gecancelt bleiben.

 

b)   LSW:

Hier dürften in Deutschland frühestens im Spätherbst noch einige Wettkämpfe (DM?) stattfinden.

Die LSW-DM am 20.06.2020 in Neu-Isenburg ist derzeit noch im Programm. Hoffen wir das Beste.

 „Unsere“ LSW-DM am 18.10.2020 (Igmander- und Schottenhammer, Rundgewicht) mit Highlanderwertung haben wir ebenfalls noch nicht ganz abgeschrieben.

 

c)   Wandern:

Das Wandern in weit auseinandergezogenen Gruppen ist wohl derzeit noch erlaubt, doch ergibt dies keinen echten Reiz (zumal die damit zwingend verbundenen Weinproben derzeit nicht machbar sind).

 

d)   Hyrox:

Alle Veranstaltungen, u.a. auch die DM sowie die WM in Berlin (Versuch der Neuauflage am 10.10.2020 in Amsterdam), wurden lt. der uns vorliegenden Informationen abgesagt.

Wir hoffen, dass keines unserer Mitglieder auf den ungewöhnlich hohen Startgebühren „sitzengeblieben“ ist.

 

e)   Sportabzeichen:

Da selbst das Einzeltraining auf den Sportanlagen, entgegen anderslautenden Presseberichten, untersagt bleibt, ist auch keine Leistungsabnahme möglich.

Erschwerend kommt hinzu, dass 2020 etliche Aspiranten für das Sportabzeichen ihre Schwimmbefähigung (Fünfjahresgültigkeit) nachweisen müssen. Wie diese Hürde bei geschlossenen Bädern bewältigt werden kann, steht derzeit in den Sternen (und im Herbst beginnt ja dann der Run auf die Bäder, so dass dort für das Sportabzeichen kaum Platz sein dürfte).

Die härtesten unter uns könnten aber die Leistungen im Spätherbst oder frühen Winter in Badeweihern erbringen! Wir empfehlen frühzeitige Terminabsprache.

 

Anmerkungen zu Websites:

 

1.   LSW-Spezialsport Deutschland hat eine neue Website (www.lswspezialsport.de).

 

Diese wurde dankenswerterweise von Marina Haubrich und Oliver Kirchner (marina.haubrich@web.de; o.kirchner@gmx.de;) komplett neu aufgebaut, gestaltet und wird auch zukünftig von den beiden Aktivisten betreut/gepflegt

 

Der bisherige Webmaster Werner Ritter, dem wir hiermit nochmals ausdrücklich für seine jahrzehntelange gute und engagierte Arbeit danken, beendete zum 31.03.2020 seine Funktion als LSW-Webmaster.

 

Die alte LSW-Website wurde zu diesem Zeitpunkt gelöscht.

 

2. Nach wie vor bietet auch die Phoenix-Website ein Kaleidoskop von vielfältigen sportlichen Informationen und Nachrichten.

 

Aktuell haben wir allerdings die gesamten Wettkampfübersichten und -ausschreibungen für 2020 auf unserer Website gelöscht.

 

Sobald wir offiziell und sicher „grünes Licht“ bekommen, werden wir relevante Termine/Ausschreibungen (neu) veröffentlichen.

 

Da die Planungen für den Herbst 2020 - u.a. aufgrund wegen der zu erwartenden Termindichte sowie der ungeklärten Platzfragen - sehr schwierig sind bzw. sein werden, können hierbei sicherlich viele terminliche und „inhaltliche“ Wünsche nicht erfüllt werden.

 

Vor längerer Zeit hatten wir angeboten, dass Mitglieder von Phoenix ein Sportler-/innen-Portrait von sich auf unsere Website setzen können. Der Hintergrund war (und ist nach wie vor) der, dass sehr viele gute Sportler und deren Erfolge in den Medien kaum noch Erwähnung finden.

 

Wer also Interesse hat, der sendet sein Portrait, gerne auch mit einem Bild, an die Homepage-Redaktion von Phoenix:

 

info@phoenix-rks-mutterstadt.de;

 

oliver.schalle@gmx.de;

 

finnegan23@gmx.de;

 

gerhard.zachrau@gmx.de;

 

Wir wünschen euch gute Gesundheit!

 

Hoffentlich können wir bald wieder gemeinsam „im Ring stehen“.

 

Viele Grüße und alles Gute

 

Gerhard Zachrau/10.04.2020

 


Non est ad astra mollis e terris via!

 „Es ist kein weicher (= bequemer) Weg von der Erde zu den Sternen“ (Seneca).

 

Der Weg des Phoenix war in der Tat kein leichter!

 

Im Nachhinein müssen wir all denen "danken", die uns zum Gang zur Selbstständigkeit im Jahre 2014 quasi gezungen haben!

Dies verschaffte uns zwar erhebliche Mühen und Probleme, die wir jedoch fast alle überwinden konnten.

Und dadurch wurden wir von Jahr zu Jahr stärker! Wir wuchsen gemeinsam an den Herausforderungen - und diese waren sehr zahlreich und oft völlig unnötig sowie schikanös!

Aber: Keine Schwierigkeit war bisher zu hoch, als dass wir sie nicht hätten beseitigen können.

 

Hoffen wir, dass wir auch zukünftig in der Lage sein werden, gemeinsam und in Hamonie den mühsamen Weg zum Erfolg zu beschreiten.

 

Phoenix ist abermals bester Deutscher RKS-Seniorenverein!

 

Phoenix siegt erstmals auch in der

 

RKS-Bundesgesamtwertung!

 

Alea iacta est!

 

Jetzt haben wir Gewissheit, denn der Würfel ist nach erfolgreichem Schleudern und Werfen ausgesprochen gut gefallen.

Dies gelang unserer Phoenixlegion, ohne hierfür eigens den Rubikon überschreiten zu müssen. Diesen Flussübergang heben wir uns für das kommende Trainingslager in Igea Marina bei Rimini auf, wo der Rubikon in die Adria mündet. Hier werden wir uns im Frühjahr 2020, quasi auf Cäsars Spuren, unter Anleitung des bewährten Centurions Lutz Caspers direkt nach dem Winterlager auf die kommende Kampagne vorbereiten.

 

Phoenix wurde bei der RKS-Bundesfachtagung in Aschaffenburg am 30.11.2019 wieder als bester RKS-Seniorenverein Deutschlands geehrt – und dies bereits zum 7. Mal.

Diese besondere Würdigung unseres Schaffens ist das Resultat der zahlreichen sportlichen Erfolge „unserer Athletinnen und Athleten plus 30“. Abermals wurde mit großem Engagement, persönlichem Einsatz sowie vorbildlichem Teamgeist eine ausgesprochen hohe Punktzahl (299!) bei den Wettkämpfen erzielt.

Gerhard Zachrau und Reinhard Rhaue freuen sich übr die beiden Ehrungen.
Gerhard Zachrau und Reinhard Rhaue freuen sich übr die beiden Ehrungen.

Ferner - und dies ist eine ganz große Überraschung (!) - siegte Phoenix auch in der Gesamtwertung (alle RKS-DM und RKS-Bundesliga Damen und Herren, Hallensteinstoßen, Senioren, Nachwuchs) mit 441 Punkten.

 

Die Ehrungen wurden von dem wiedergewählten BFA-Bundesvorsitzenden Reinhard Weiß-Motz vorgenommen, der die beiden Pokale an Kurt Büttler und Gerhard Zachrau, stellvertretend für die Sportler und Sportlerinnen von Phoenix, übergab.

Phoenixtrainer Kurt Büttler (links) erhält von dem BFA-Vorsitzenden Reinhard Weiß-Motz für Phoenix die Plakette für den besten RKS-Seniorenverein 2019.
Phoenixtrainer Kurt Büttler (links) erhält von dem BFA-Vorsitzenden Reinhard Weiß-Motz für Phoenix die Plakette für den besten RKS-Seniorenverein 2019.

Der Dank gilt allen Sportlern und Sportlerinnen von Phoenix, die zu diesen schönen Erfolgen beigetragen haben.

 

Über die Team-, aber auch über die Einzelerfolge, haben wir bereits umfangreich auf dieser Phoenix-Homepage berichtet (siehe bitte dort unter „Berichte“ und „Pressespiegel“).

 

Weiterhin wurde mit 99 Zählern Rang 2 in der Deutschen Steinstoßwertung für alle Klassen errungen.

Nur mit viel Pech und denkbar knapp wurde Rang 1 in der Bundeswertung verpasst, der mit 105 Punkten an die Wurfgemeinschaft Fr.-Crumbach-Bürstadt ging.

Hätten  die in Frankfurt und Mannheim - teilweise sehr kurzfristig - ausgefallenen Athletinnen und Athleten antreten können, hätte Phoenix auch in dieser Kategorie gesiegt.

Sehr bemerkenswert ist, dass Phoenix zudem noch den 4. Platz in der Kategorie „Deutsche RKS-Meisterschaften in den Aktivenklassen und der RKS-Bundesliga“ errungen hat.

Danke an alle, die zu diesen großartigen Erfolgen beigetragen haben!
Danke an alle, die zu diesen großartigen Erfolgen beigetragen haben!

Außerdem kam es zu weiteren, ausgezeichneten Erfolgen, so die vorderen Platzierungen in der RKS-Bundesliga (Platz 2 Damen und Platz 3 Herren) sowie Rang 3 der Damen bei der RKS-DM.

Die erfolgreichen Damenteams!
Die erfolgreichen Damenteams!

Wir sind und bleiben ein reiner Amateurverein, dem auch nur solche Sportler/-innen beitreten, die die Gemeinschaft im Team suchen und auch keine Finanzierung ihres Hobbys, ihres Sportes, erwarten. Daher verzichten wir auf „Verstärkungen“, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen und evtl. auch das angenehme und harmonische Gesamtgefügt unseres Vereins stören würden. Seit unserer Gründung ist es uns so gelungen, immer wieder intakte und in sich geschlossene Teams zu bilden. Der Erfolg gibt uns recht.

 

Mit über 100 aktiven Sportlern und Sportlerinnen sind wir mittlerweile an einer Belastungsgrenze in der „Außenarbeit“ angelangt.

 

Ohne personelle Verstärkung im Vorstand wollen wir außerdem die bisherige Obergrenze von rund 170 Vereinsmitgliedern insgesamt nicht überschreiten. Wir dürfen unsere "Beweglichkeit" und Schnelligkeit sowie Nähe zu den Athletinnen und Athleten keinesfalls durch eine Überbeanspruchung der vorhandenen Ressourcen beeinträchtigen. Vor allen Dingen werden wir vermeiden, dass ein unkontrollierter Mitgliederzugang den familiären, engen und freundschaftlichen Zustand innerhalb unseres Gemeinschaft schwächt.

 

Im Namen der Phoenixvorstandschaft wünsche ich allen Mitgliedern und deren Familien einen schönen Jahresabschluss – und den Sportlerinnen und Sportlern im Jahr 2020 schöne Wettkämpfe und Erfolge.

Und wie man hier erkennen kann, sind wir auch ab und zu erfolgreich "zu Fuß" unterwegs. Hier ist vorne rechts Dimitri Ulajew beim Ludwigshaferner Insellauf zu sehen, den er sehr erfolgreich abschloss.

 

Gerhard Zachrau


Finis coronat opus!

 Das Ende krönt das Werk!

Der Rasenkraftsport ist eine überaus attraktive und interessante Sportart, die eine viel größere Resonanz in der Sportwelt, den Medien und insbesondere bei den leider immer mehr „sportaktiv fernen“ Bürgern unseres Landes verdient hätte!

Der noch sehr junge Verein RKS Phoenix Mutterstadt bemüht sich schon seit Jahren mit einigem Erfolg, den Bekanntheitsgrad sowie die Mitgliederzahlen des Rasenkraftsportes zu steigern. Aber: Obwohl die Grundkonzeption von RKS nach wie vor gut ist, reicht dies alleine heutzutage längst nicht mehr aus! Es müssen zwingend deutliche - zeitgemäße - Verbesserungen und Erweiterungen eingeführt werden.

Um endlich Bewegung in diesen notwendigen Prozess zu bekommen und um den Phoenixmitgliedern sowie denen in Rheinland-Pfalz deutlich bessere Angebote unterbreiten zu können, testeten RTV Rheinland-Pfalz und RKS Phoenix Mutterstadt bei den Landesmeisterschaften 2018 und 2019 in Mutterstadt zwei sehr wichtige Neuerungen:

a)   Einführung der Fünfjahresklausel und

b)  Einführung der Mixedregelung bei Teamwettbewerben.

Die nur im RKS-Verband Rheinland-Pfalz (RTV RLP) gültige Fünfjahresregelung ergänzt hier die bisherige 10-Jahresregelung, die jedoch (insbesondere aus statistischen Gründen) auch weiterhin in Rheinland-Pfalz ergänzend und parallel weitergeführt werden muss.

 

Doch was bedeutet die Fünfjahresregelung und welche Vorteile bietet diese geänderte Konzeption?

Ab M/W 30 werden in Fünfjahresschritten die nachfolgenden Altersklassen aufgebaut (und nicht in Zehnjahresschritten wie bei RKS Bund).

Grundlagen hierfür und Vorteile der Fünfjahresregelung:

a)   Ab ca. dem 30. Lebensjahr, oft schon früher, beginnt beim Menschen ein permanenter körperlicher Leistungsverlust, der sich mit zunehmendem Alter beschleunigt und verstärkt!

 Dieser Abbau wirkt sich zwar bei den verschiedenen Sportdisziplinen unterschiedlich schnell und verschieden stark aus, doch ändert dies nichts an den grundsätzlich vorhandenen körperlichen Einbußen! So kann ein technisch guter oder ein körperlich sehr starker Werfer selbst mit 40 Jahren oft noch mit den jüngeren Athleten mithalten, während Sprinter und Springer in diesem Alter meist die Leistungsverluste in stärkerem Maße verspüren. Geradezu dramatisch werden die Verschlechterungen ab 50, spätestens ab 60 Jahren – und ab 70 bemerkt man schon innerhalb eines Jahres den Leistungsrückgang!

 Obwohl sich diese Entwicklung nicht linear vollzieht und es manchmal zu einem Stillstand oder gar auch zu einer temporär wirksamen Verbesserung kommen kann, ändert dies nichts an Richtigkeit dieser Aussagen.

 Das ist das erste Problem: Der sich mit steigendem Lebensalter immer mehr verstärkende Leistungsverlust!

 b)   Was aber bewirkt die Fünfjahresregelung im Gegensatz zu der 10-Jahreskonzeption?

 Verdeutlichen wir das Problem mal an folgendem Beispiel: Ein 69-jähriger hat gegen einen ähnlich austrainierten 60-jährigen im Wettkampf fast nie eine echte und faire Chance (von Billard z.B. mal abgesehen).

 Das ist das zweite Problem: Das der sich schleichend entwickelnden und verstärkenden Chancenungleichheit innerhalb eines 10-Jahres-Altersabstandes!

 c)   Um dennoch eine Chance gegen den Jüngeren zu erhalten, müsste der Ältere deutlich mehr und intensiver trainieren als der Jüngere!

 Damit steigt die Verletzungs- und auch Erkrankungsgefahr erheblich, die auch ohnedies mit steigendem Lebensalter stark zunimmt!

 Und damit haben wir das dritte Problem: Das der zusätzlichen Verletzungs- und Erkrankungsgefahr bei starker Trainingsintensivierung!

 d)   Um häufiger und intensiver als ein jüngerer Sportler trainieren zu können, sinkt die aber gleichzeitig erforderliche Zeit zur Regeneration (zumal diese bei älteren Sportler ja sogar erhöht werden müsste!)!

 Das ist das vierte Problem: Das der reduzierten Zeit zur Regeneration!

 e)   Ferner macht es Athleten in einem Wettkampf viel mehr Spaß und Freude (und diese „Wirkstoffe“ gehören zwingend zum Sport!), wenn sie sich mit (ca.) Gleichaltrigen duellieren können, anstatt hinter den deutlich Jüngeren „hinterherzuhinken“!

 Das ist das fünfte Problem: Das der Demotivation und des damit verbundenen sukzessiven „Rückzugs“ aus dem Wettkampfsport!

 

Maßnahmen:

Bei Seniorenwettkämpfen sowie in den entsprechenden Statistiken werden in den Zuständigkeitsbereichen von RTV Rheinland-Pfalz und RKS Phoenix Mutterstadt ab sofort neben den bisherigen 10-Jahresstatistiken auch die neuen 5-Jahresstatistiken geführt.

Der Dank für diese Zusatzarbeiten gilt Landesstatistiker Jörg Sauerwein und Phoenixstatistiker Michael Galuschka sowie dem, deswegen immer umfangreichere Ergebnislisten schreibenden, Landesvorsitzenden Volker Strub.

Auf Bundesebene wird diese „5-Jahreslösung“ in den nächsten Jahren trotz unser intensiven Bemühungen leider nicht eingeführt werden. Aber gerade dort würde sie eine noch viel größere positive Wirkung entfalten als in unserem Landesverband. Diese Aussage wird dadurch unterstrichen, dass zu den Deutschen RKS-Seniorenmeisterschaften am 25.08. und 26.08.2018 in Lüchow viele Seniorensportler/-innen aus den jeweiligen „zweiten Dekatenabschnitten“ wegen völlig hoffnungslosen Erfolgsaussichten erst gar nicht anreisten!

Bei den RLP-RKS-Meisterschaften am 05.06.2018 wurde diese neue Lösung von allen Seiten sehr gelobt. Sie soll auch zukünftig erfolgen und zu geeigneter Zeit die „ungerechte“ (Originalton!) 10-Jahreskonzeption komplett verdrängen.

 

Wie erwartet, schlug auch die 2. Neuregelung, die Einführung der Mixed-Mannschaften (neben den weiterhin existierenden reinen Damen- und Herrenteams) hervorragend ein.

Ein Mixed-Team besteht in jeder Altersklasse aus zwei Damen und zwei Herren. Auch Dreiermannschaften (2 Damen und 1 Herr bzw. 1 Dame und 2 Herren) werden gewertet.

Die Dreikampfergebnisse werden per Relativpunktewertung berechnet.

Somit können die Vereine jetzt häufiger Teams bilden.

In vielen fortschrittlichen Sportarten sind mittlerweile Mixedwertungen nicht mehr wegzudenken und werden durchgehend bei Wettkämpfen und Meisterschaften mit sehr großem Erfolg praktiziert.

Der Teamgedanke wird hierdurch zusätzlich entwickelt und gefördert!

 

Insgesamt nahmen bei den Landesmeisterschaften am 05.06.2018 in Mutterstadt fünfzehn (!!!) Mixed-Mannschaften teil!

Phoenix war hierbei wieder einmal der Vorreiter und erzielte folgende Erfolge:

 

Damen-Männer (Mixed-Aktivenklasse):

 1.     Phoenix 1 mit 108,28 P. (Natascha Wolf, Renate Ansel, Stefan Münch, Marcel Kunkel)

 2.     Phoenix 2 mit   96,62 P. (Kristina Telge, Anne Reuschenbach, Franz Pauly, Andreas Schäfer)

 3.     Phoenix 3 mit   85,98 P. (Mireille Tonizzo-Kosmala, Wilma Jansen, Maik Arendt, Holger Karch)

 4.     Phoenix 4 mit   70,85 P. (Magret Klein-Raber, Sigrid Fuchs, Richardo Azzola, Dominique Zachrau)

 5.     Phoenix 5 mit   65,18 P. (Annette Kohl, Patricia Metzger, Reinhard Rhaue, Jochen Heinzel)

Damen-Männer MS/WS 1 (Mixed-MS/WS-1-Klasse):

 1.     Phoenix 1 mit   92,47 P. (Wilma Jansen, Anne Reuschenbach, Andreas Schäfer, Maik Arendt)

Damen-Männer MS/WS1 (Mixed-MS/WS-2-Klasse):

1.     Phoenix 1 mit 108,65 P. (Renate Ansel, Natascha Wolf, Stefan Münch, Marcel Kunkel)

Damen-Männer MS/WS3 (Mixed-MS/WS-3-Klasse):

1.     Phoenix 1 mit   77,41 P. (Mireille Tonizzo-Kosmala, Annette Kohl, Franz Pauly)

2.     Phoenix 2 mit   60,68 P. (Margret Klein-Raber, Patricia Metzger, Richardo Azzola)

Damen-Männer MS/WS4 (Mixed-MS/WS-4-Klasse):

1.     Phoenix 1 mit   66,34 P. (Sigrid Fuchs, Reinhard Rhaue, Waldemar Wörner)

Damen-Männer MS/WS 5 (Mixed-MS/WS-5-Klasse):

1.     Phoenix 1 mit   54,41 P. (Ishild Müller, Waldemar Wörner, Torsten Lange)

 

Nach diesen ersten und sehr ermutigenden Erfahrungen werden wir auch 2019 diese beiden Neuerungen beibehalten.

Der besondere Dank gilt der RTV-Führung unter Leitung von Volker Strub für die stets innovative, zukunftsorientierte und flexible Verbandsführung „pro Zukunft“!

So macht RKS immer mehr Spaß!

Das "gute Ende" (dieser positiven Entwicklung) ist zwar noch nicht (überall) erreicht ... doch auf jeden Fall bereits in Rheinland-Pfalz (finis coronat opus)!