Berichte 2025 II

 


Deutsche Bestenliste Leichtathletik (Seniorenklassen) 2025

 Bericht 3 (weitere folgen)

In der Klasse M 60 gelang fünf Phoenixmitgliedern der Sprung in die Deutsche Jahresbestenliste. Franz Pauly belegte die Ränge 4 und 5 im Hammer- und Gewichtwerfen (48,90 bzw. 16,56 m!), während sich Thomas Herzig im Mittelfeld platzierte. Hier tummelten sich im Hammer-, Diskus- und Speerwerfen sowie in den Lauf- und Sprungdisziplinen auch Martin Baranzke und Dr. Ulrich Löcher. Martin Baranzke ließ hierbei allerdings mit guten 9,90 m im Dreisprung aufhorchen (9.). Zudem wurde er im Hammer- und Gewichtwerfen 15. bzw. 13 (37,13 und 13,20 m). Im Wurf-Fünfkampf belegte er mit ordentlichen 2.717 Punkten den 13. Platz. Dr. Ulrich Löcher wurde im Gewichtwerfen 19. (12,30 m) und im Wurf-Fünfkampf 18. (2.597 P.). Hans-Jörg Schiele lieferte 12,31 m im Kugelstoßen (18.) und 40,87 m im Diskuswerfen (16.) ab. Auch in der Klasse M 65 konnten sich fünf Phoenixathleten in die Phalanx der statistisch erfassten Athleten einreihen, allen voran der unverwüstliche Udo Giehl, der gleich zwei Mal sehr überlegen Jahresbester wurde (Hammer- und Gewicht mit 55,01 und 20,33 m!). Ein weiterer Platz 1 in der Jahresbestenliste im Wurf-Fünfkampf blieb ihm verwehrt, da er verletzungsbedingt bei zwei Disziplinen ohne Wertung blieb, aber mit dennoch 2.710 P. auf Rang 13 kam. Im Kugelstoßen und Diskuswerfen (12,51 bzw. 40,28 m) wurde er 4. und 5. Johann Stein, fast schon der M 75 angehörend, belegte im Kugelstoßen mit 9,72 m ebenso einen guten Mittelplatz wie Udo Rose im Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen. Im Hammer- und Gewichtwerfen (6. und 4.) zeigte Udo Rose seine Klasse mit 40,46 und 14,85 m.

Norbert Gundermann, lange Zeit sehr stark verletzt, kommt nach und nach wieder in Form. Im Gewichtwerfen belegte er mit 13,00 m den 9. Platz. In den übrigens Wurfdisziplinen landete er im hinteren Mittelfeld. Ein „Seuchenjahr“ mit vielen Erkrankungen und Verletzungen hatte auch Dr. Klaus Lutter hinter sich. Dennoch gelang ihm im Speerwerfen ein 27. Rang (31,25 m) und im Diskuswerfen eine Mittelfeldplatzierung. Besser lief es im Kugelstoßen (15.) mit 11,33 m sowie im Hammer- und Gewichtwerfen (19. bzw. 12) mit 33,84 bzw. 12,44 m. Im Wurf-Fünfkampf wurde er mit guten 3.061 P. bei sehr starker Konkurrenz 6.

In der Klasse M 70 konnten sich gleich neun Phoenixmitglieder in die Deutsche Jahresbestenliste einreihen. Die mit Abstand besten Resultate lieferte Edgar Schuberth ab, der nicht nur über 100 m und im Hochsprung gute Leistungen zeigte, sondern sich vor allem in den Wurfdisziplinen „schadlos“ hielt. Im Wurffünfkampf wurde er mit guten 3.483 Punkten die Nummer 1 in Deutschland. Im Hammer- und Gewichtwerfen belegte er die Plätze 2 und 3 (41,41 bzw. 16,52 m). Im Diskus- und Speerwerfen belegte er die Ränge 15 und 16 (32,85 bzw. 32,24 m). Mit 10,99 m wurde er im Kugelstoßen 17. Johann Stein wurde im Kugelstoßen 10. (11,25 m) und im Diskuswerfen 3. (38,13 m). Willi Mandt belegte im Wurf-Fünfkampf trotz erheblicher Knieprobleme den 9. Platz (2.833 P.) und im Kugelstoßen mit 11,46 m Rang 7. Im Diskus- und Hammerwerfen (31,66 bzw. 32,06 m) wurde er 20, und 15., während er das Gewichtwerfen als 21. abschloss. Der ebenfalls lange gesundheitlich angeschlagene Rolf Griesberg wurde im Diskus- und Hammerwerfen (33,58 bzw. 30,34 m) 12. und 23. Das Kugelstoßen (10,72 m) beendete er als 21. 

Altmeister Reinhard Rhaue, der derzeit sportlich etwas kürzer tritt, Mehrkämpfer Gotthold Knecht und der unverwüstliche Dietmar Kneschk erreichten gute Mittelfeldplatzierungen, wobei Platz 9 im Dreisprung (7,92 m) von Gotthold Kneschk besonders ins Auge fiel.

Horst Weber wurde im Diskus 17. (31,95 m) und im Wurf-Fünfkampf 18. (2.587 P.). bei den anderen Wurfdisziplinen landete er ebenso im Mittelfeld wie Uwe Luszick-Gahlen, der zudem noch 17. im Wurf-Fünfkampf (2.656 P.) sowie 20. und 22. im Hammer- und Gewichtwerfen wurde (30,96 bzw. 11,73 m).

 

 

Deutsche Bestenliste Leichtathletik (Seniorenklassen) 2025

 Bericht 2 (weitere folgen)

Vier Seniorinnen (Margret Klein-Raber - Elke Herzig -  Claudia Ernst-Offermann - Ge3rtrud Böhm) haben sich im zurückliegenden Jahr (2025) in ihren Altersklassen auf Bundesebene durchweg in allen absolvierten Disziplinen unter die besten 30 Athletinnen – teilweise sogar sehr deutlich darunter.

Sechs Mal kam Elke Herzig (W 65), mehrfache internationale Meisterin (EM und WM), unter die besten 10! Im Speerwerfen wurde sie 10. und im Kugelstoßen 2. (9,40 m). Im Wurf-Fünfkampf holte sie sich mit über 700 Punkten Vorsprung (!) Platz 1 mit hervorragenden 3.993 Punkten. Die Athletin verteidigte damit eindrucksvoll ihren Vorjahresplatz (3.866 P.). Auch im Hammerwerfen (40,98 m – 2024: 36,96), Gewichtwerfen (15,68 m – 2024: 14,65) und Diskuswerfen (28,76 – 2024: 29,45) ) wiederholte sie ihre Vorjahreserfolge.

Claudia Ernst-Offermann (W 60) platzierte sich im Hammerwerfen und Kugelstoßen (23.)

Magret Klein-Raber konnte leider einige Disziplinen nicht bestreiten, weswegen sie einige ansonsten sichere vordere Platzierungen aus dem Vorjahr - bis auf das Hammerwerfen - nicht verteidigen konnte. Aber Platz 6 im Kugelstoßen (10,41 m!), Rang 3 im Diskuswerfen (29,61 m) sowie der 1. Platz im Hammerwerfen (40,20 m – 2024: 43,62 m) sprechen eine deutliche Sprache zur Stärke der Athletin.

Gertrud Böhm (W 75), wurde im Kugelstoßen und Diskuswerfen jeweils 16. und im Speerwerfen 12. Beim Hammerwerfen reichte es für Rang 7 (22,98 m). Jeweils 5. Wurde sie im Gewichtwerfen sowie im Wurf-Fünfkampf (2.205 P.).

In der Klasse M 75 konnten sich etliche Phoenixsportler weit vorne in der Bestenliste einreihen.

Erneut zeigte sich Siegfried Greiner von seiner besten Seite. Mit 9,65 m wurde er 11. im starken Kugelstoßerfeld. Im Speerwerfen landete er mit ordentlichen 29,26 m auf dem 10. Rang. Weit vorne rangiert der Sportler im Diskuswerfen (2. mit 36,41 m) und Hammerwerfen (3. mit 37,22 m).

Der verletzungsgeplagte Altmeister Gerhard Thiele (immer noch Inhaber des Pfalzrekordes im Hammerwerfen!) wurde jeweils 10. im Hammer- und Gewichtwerfen (32,95 bzw. 12,03 m). Im Wurf-Fünfkampf konnte er sich ebenfalls unter den besten 30 platzieren wie Josef Hummer und Christian Tauscher bei den meisten Wurfdisziplinen.

Gerhard Zachrau wurde 12. im Kugelstoßen (9,63 m) sowie drei mal 4. (Diskuswerfen: 35,17 – Hammerwerfen: 36,20 – Gewichtwerfen: 13,99). Im Wurf-Fünfkampf wurde er 2. (3.349 P.).

Während der längere Zeit gesundheitlich kurztretende Phoenixtrainer Kurt Büttler immerhin mit Rang 15 im Diskuswerfen (28,99 m) aufwarten konnte, wurde der ebenfalls gesundheitlich längere Zeit sehr angeschlagene Dr. Herbert Mussinghoff 5. im Diskuswerfen (34,27 m), 11. im Speerwerfen (29,23 m) und 12. im Wurf-Fünfkampf (2.663 P.). Hinzu kamen weitere Platzierungen im Mittelfeld. 


 Offene Afrikanische Masters-Meisterschaften in Tunis

Dr. Klaus Lutter, Dr. Ulrich Löcher und Martin Baranzke nahmen am Ende der Sommersaison an den Offenen Afrikanischen Masters-Meisterschaften in Tunis/Tunesien (20.-24.11.) teil. Gut einen Monat nach den Europameisterschaften der Masters auf Madeira trugen die Afrikaner ihre Titelkämpfe im Radès Olympic Stadium aus. Noch sind die Teilnehmerfelder bei den Afrikanischen Meisterschaften in den einzelnen Altersklassen sehr klein, auch wenn diese Titelkämpfe schon einige Jahre für Nicht-Afrikaner offen ausgeschrieben sind. 

Die drei Phoenixler gingen in vielen Disziplinen an den Start und sammelten zahlreiche Medaillen. Los ging es mit dem Diskuswurf. Hier siegte Klaus Luther in seiner Altersklasse M65 mit 28,61 Meter. In der M60 erzielten Ulrich Löcher auf Platz zwei 32,33 (PB) und Martin Baranzke 30,18 Meter auf Platz drei. Martin Baranzke gewann den parallel stattfindenden Hochsprung mit 1,30 Meter. Ulrich Löcher lief über 100 Meter mit angezogener Handbremse im Finale in 14,98 Sekunden auf Platz drei, nachdem er sich am Vormittag bereits vergeblich für die Vorläufe warmgemacht hatte, die dann ausfielen. 

Am Freitag war der Hammerwurf an der Reihe. Klaus Lutter war erneut der einzige Teilnehmer seiner Altersklasse und siegte mit 29,51 Meter. Martin Baranzke (32,31 m) und Ulrich Löcher (27,90 m) belegten in der M60 erneut die Plätze zwei und drei, dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge. Im Dreisprung kam Martin Baranzke als einziger Teilnehmer nach einem Wadenkrampf im ersten Versuch angeschlagen auf 8,91 Meter. 

Nach einem Ruhetag am Samstag ging es am Sonntag in den Kugelstoßring und zum Weitsprung. Klaus Lutter holte mit 11,22 Meter einen weiteren Sieg und blieb nur 11 Zentimeter unter seiner Saisonbestleistung von den Europameisterschaften. Ulrich Löcher siegte in der M60 ebenfalls und schaffte es, mit 10,71 Meter zum Saisonende seine SB um einen Zentimeter zu toppen. Martin Baranzke wurde mit 10,66 Meter (ebenfalls SB) Zweiter. Am Nachmittag gingen Martin Baranzke und Ulrich Löcher noch im Weitsprung an den Start. Ulrich zog sich im ersten Versuch eine Beugerverletzung zu und musste den Wettkampf vorzeitig beenden. Martin Baranzke konnte aufgrund seiner Wadenverletzung nur vorsichtig springen und landete bei 3,98 Meter und auf Platz eins. 

 

Links Dr. Ulrich Löcher, rechts Dr. Klaus Lutter und links daneben Martin Baranzke
Links Dr. Ulrich Löcher, rechts Dr. Klaus Lutter und links daneben Martin Baranzke
Uli zwischen zwei Wettkämpfen
Uli zwischen zwei Wettkämpfen

V. l. n. r.: Dr. Löcher + der Sieger aus Kenia-45,50 m + Baranzke
V. l. n. r.: Dr. Löcher + der Sieger aus Kenia-45,50 m + Baranzke
Das 3. Triumvirat
Das 3. Triumvirat
Hammerwurfsiegerehrung - tolle Platzierungen von Uli (links) und Martin
Hammerwurfsiegerehrung - tolle Platzierungen von Uli (links) und Martin
Martin Baranzke sahnte ab!
Martin Baranzke sahnte ab!
Da können die beiden Strategen (rechts und links) gut lachen!
Da können die beiden Strategen (rechts und links) gut lachen!

 

 

Hier noch einige Eindrücke unserer drei Korrespondenten von der aktuellen Situation in Karthago. *1)

Der Senat in Rom wurde bereits unterrichtet.

Maßnahmen von dort sind derzeit nicht erforderlich.

*1) Die Römer brauchen nach den für sie erfolgfreich verlaufenden

Punischen Kriegen nichts mehr zu unternehmen!

Ultrasteine!
Ultrasteine!

  

RKS-Werfertag in Haßloch am 16.11.2025

Martin Baranzke (M 60) starte trotz denkbar ungünstigen Witterung auf dem voll im eisigen Wind liegenden Sportgelände an der Bahnlinie in Haßloch. Er lieferte dennoch gute Leistungen (incl. 4 Siege) ab, die ihm auf dem Weg zu den geplanten Einsätzen bei den bevorstehenden offenen afrikanischen Seniorenmeisterschaften in Tunis zusätzliche Stabilität geben werden. Mit dem Hammer und im Steinstoßen kam er auf ordentliche 32,78 bzw. 8,30 m. Das Gewichtwerfen beendete er mit guten 15,50 m. Im Dreikampf kam er auf 1.834 Punkte.

 

 

 

Deutsche Bestenliste Leichtathletik (Seniorenklassen)

 Bericht 1 (weitere folgen)

Drei unserer ältesten Mitglieder haben sich im zurückliegenden Jahr in der Klasse M 80 hervorragend geschlagen und kamen durchweg in allen absolvierten Disziplinen unter die besten 30 Athleten in Deutschland – teilweise sogar sehr deutlich darunter.

Gleich sieben Mal schaffte dieses Kunststück Günther Jakob. Im Weitsprung wurde er 10 (2,96 m), im Kugelstoßen 16. (9,88 m!), im Wurf-Fünfkampf 18 (2.408 Punkte) und im Hammerwerfen 20. (22.47 m). Die Ränge 23, 24 u. 27 belegte er im Gewicht-, Diskus- und Speerwerfen (9,54 + 22,43 + 20,71 m).

Sehr stark war auch Waldemar Wörner mit den Plätzen 6, 7 und 2 x 10 im Wurf-Fünfkampf (2.857 P.), Diskus-, Hammer- und Gewichtwerfen (26,32 + 31,27 + 12,03 m). Im Kugelstoßen und Speerwerfen wurde er 18 bzw. 20 (9,77 bzw. 23,09 m).

Torsten Lange, der 3. im Bunde, belegte den 5. Platz im Kugelstoßen mit 10,56 m! Im Wurf-Fünfkampf wurde er mit 2.804 P. 8. Das Hammer-, Gewicht- und Diskuswerfen beendete er als 11., 15. und 20. (31,27 – 11,62 + 22,63 m). Im Speerwerfen wurde er mit 20,52 m 29.

V.l.n.r.: Jakob – Lange - Trainer Büttler
V.l.n.r.: Jakob – Lange - Trainer Büttler
Waldemar Wörner (rechts) mit Speerwurfass Helmut Hessert
Waldemar Wörner (rechts) mit Speerwurfass Helmut Hessert

Von den Senioren im „Mittelalter“ (M 30 bis M 45) platzierte sich lediglich der Phoenixvorsitzende Dominique Zachrau (M 40) unter den besten 30 im Deutschland. Im Wurf-Fünfkampf wurde er mit 2.729 P. respektabler 2. Im Gewichtwerfen belegte er Rang 4 (11,95 m), während er im Diskus- und Hammerwerfen jeweils 10. wurde (33,40 bzw. 39,62 m). 11,66 m reichten im Kugelstoßen für Rang 15.

 

 

 

Wurf-Fünfkampf: EM-Titel für Bettina Schardt, Bronze für Hendrik Szabo

Die letzten Wettkampf-Tage der Masters-Europameisterschaften der Leichtathleten auf Madeira gehörten im Wurfbereich den Wurf-Fünfkämpfern. Drei Phoenix-Athleten und eine Phoenix-Athletin gingen im Wurf-Fünfkampf an den Start. 

Bettina Schardt (W50) absolvierte am Donnerstag (16.10.) ihren ersten Fünfkampf seit WM-Silber in Göteborg im August 2024. Ohne Training mit Gewicht, Kugel und Speer sowie nur mit sporadischen Hammerwurf-Wettkämpfen war die Prämisse der Diskuswerferin nach EM-Silber am Montag eigentlich in der Gruppe der Werferinnen Spaß zu haben. Doch schon in der ersten Disziplin, dem Hammerwurf, änderten sich die Vorzeichen: Die Top-Favoritin Andrea Jenkins (GBR) zeigte drei ungültige Würfe und Bettina warf mit 46,62 Meter nur 16 Zentimeter unter Bestleistung und führte die Konkurrenz an. Plötzlich spielte sie im Kampf um die Medaillen mit. 10,03 Meter mit der Kugel und 40,05 Meter mit dem Diskus festigten ihre Position. Zumal die zweite Titelkandidatin Mari Kjolberg (NOR) mit dem Diskus nur auf 30,45 Meter kam und dort viele Punkte liegen ließ. Nach 23,84 Meter im Speerwurf gelangen Bettina 14,83 Meter mit dem Gewicht – ausreichend, um unerwartet souverän den Europameistertitel zu holen. Mit neuer Bestleistung und somit neuem Badischen W50-Rekord von 3621 Punkten. 

Am Freitag war Hendrik Szabo (M45) an der Reihe. Auch er absolvierte einen starken Wettkampf. Im Hammerwurf erzielte er 46,01 Meter, die drittbeste Weite im Feld der 16 Athleten. Mit der Kugel kam Hendrik auf 11,63 Meter, ehe er den Diskus auf für ihn starke 35,55 Meter segeln ließ. Leider verlor er die Punkte, die er dort gut gemacht hatte, gleich wieder beim Speerwurf mit 30,88 Meter. Im Gewichtwurf kam Hendrik auf 13,84 Meter – die beste Weite im Feld. Mit insgesamt 3265 Punkten holte er die Bronzemedaille. 

Klaus Lutter belegte in der M65 einen starken achten Platz. Mit 3061 Punkten steigerte er seine Saisonbestleistung um 136 Punkte. Klaus begann den Fünfkampf mit 29,97 Meter mit dem Hammer und guten 11,33 Meter mit der Kugel. Es folgten mit dem Diskus 29,71 Meter, ehe er den Speer auf sehr gute 33,84 Meter segeln ließ, was die viertbeste Weite im Feld der 21 Werfer bedeutete. 12,44 Meter im Gewichtwurf rundeten einen gelungenen Wurf-Fünfkampf ab. 

Ulrich Löcher konnte im Rahmen seines Wurf-Fünfkampfes eine neue M60-PB für sich verbuchen. Und das, obwohl seine Vorbereitung durch zwei Bandscheibenvorfälle im Vorfeld und eine kurzfristige Mittelohrentzündung gestört war. 2597 Punkte brachten ihn auf Rang zwölf. Den Hammer warf Ulrich auf die neue Bestleistung von 29,74 Meter, 10,51 Meter mit der Kugel folgten, ehe der Diskus bei 29,56 Meter landete. Im Speerwurf wurden für Ulrich 30,27 Meter gemessen. Im abschließenden Gewichtwurf kam er auf 12,30 Meter und stellte damit seine PB ein.

 

 

Katharina Schiele holt Bronze bei den

 Deutschen Hallen-Steinstoßmeisterschaften

Mit 11,27 m wurde Katharina Schiele von RKS Phoenix Mutterstadt am 18.10.2025 in Schwäbisch-Gmünd in einem sehr stark besetzten Wettkampf 3. in der offenen Schwergewichtsklasse.

Herzliche Glückwünsche zu dieser erneuten außergewöhnlichen Leistung!

Die Athletin hat bei Deutschen Meisterschaften mittlerweile zahlreiches Edelmetall, darunter einen kompletten Medaillensatz, errungen - und hierbei die meisten Plaketten in Gold und Silber.

Katharina Schiele in der Konzentrationsphase
Katharina Schiele in der Konzentrationsphase

 

 

Zweitletzter Werfertag in Mutterstadt

Starke Kugelstoßleistung von Torsten Lange

Etliche Phoenixathleten kamen am 13.10.2025 bei durchaus günstigen Wetterbedingungen auf vordere Platzierungen in den Einzelwettkämpfen sowie im Wurf-Fünfkampf.

Herausragend waren hierbei in der AK 80 die Kugelstoßleistungen  von Torsten Lange (10,38 m und Rang 1). Im Wurf-Fünfkampf, den er mit 2.622 Punkten und Platz 2 abschloss, ließ der Athlet nochmals gute 9,99 m folgen. Im Diskus-, Speer,- Hammer- und Gewichtwerfen wurde er jeweils 2.

Waldemar Wörner dominierte in dieser Altersklasse mit vier Siegen: Wurf-Fünfkampf (2.816 P.), Diskus- und Hammer- und Gewichtwerfen. Im Kugelstoßen wurde er mit 9,30 m, denkbar knapp geschlagen, ebenso 3. wie im Speerwerfen.

Günther Jakob machte den Dreifacherfolg für die Phoenixathleten der M 80 komplett. Er siegte im Speerwerfen mit 20,71 m. Im Kugelstoßen wurde er mit 9,31 m 2. Im Gewicht-, Hammer- und Diskuswerfen sowie im Wurf-Fünfkampf (2.468 P.) wurde er jeweils 3.

Bei den M 75 kam Gerhard Zachrau zu sechs Siegen: Wurf-Fünfkampf (3.062 P.), Hammer, Kugel, Diskus, Gewicht und Speer.

Auch bei den M 70 hatte mit Uwe Luszick-Gahlen ein weiterer Phoenixathlet in allen sechs Disziplinen die Nase vorne, u.a. im Fünfkampf mit 2.214 P.

Der stärkste Mann im Felde war Udo Giehl (M 65), der das Gewicht auf 19,65 m warf und im Kugelstoßen und im Diskuswerfen sehr starke 12,51 und 40,28 m notieren ließ.

 

 

Deutsche LSW-Meisterschaften in Burgholzhausen

Die Athleten von Phoenix waren bei dieser Veranstaltung erwartungsgemäß am 15.06.25 sehr erfolgreich.

Im Kugelstoß-Dreikampf belegten in der AK 60 Dr. Ulrich Löcher, Dr. Klaus Lutter (der zudem in der Klasse M 65 Gold holte) und Martin Baranzke die Plätze 2 bis 4 (31,84 – 30,96 – 29,70 m).

Silber gewann der Verbandsvorsitzende Christian Tauscher (M 75) mit 24,72 m, während Altmeister Günther Jakob bei den M 80 mit 26,87 m zu einem klaren Sieg kam.

Das Phoenixteam M 60 siegte in der Besetzung Dr. Ulrich Löcher, Dr. Klaus Lutter und Martin Baranzke ebenfalls und kam hierbei auf ausgezeichnete 92,50 Gesamtmeter.

Im anspruchsvollen Schockwurf-Dreikampf belegten Martin Baranzke (M 60) und Christian Tauscher (M 75) jeweils Rang 2 (42,97 bzw. 31,34 m).Günther Jakob (M 80) und Dr. Klaus Lutter (M 65) siegten mit 39,02 bzw. 53,44 m.

Beim Keulenwerfen belegte Dr. Ulrich Löcher mit guten 49,76 m den 2. Platz. Martin Baranzke wurde hier 5. Dr. Klaus Lutter holte auch in dieser Disziplin Gold (39,50 m). Christian Tauscher wurde 2. (32,03 m).

Die Mannschaftswertung bei den M 60 wurde mit 227,46 Gesamtmetern von Phoenix gewonnen. Zum Einsatz kamen Dr. Ulrich Löcher, Dr. Klaus Lutter und Martin Baranzke.

Das mehrfach siegreiche Team!
Das mehrfach siegreiche Team!

Sehr spannend ging es beim klassischen Schleuderballwerfen zu. Hier siegte bei den M 60 in einem „Wimpernschlagfinale“ Dr. Ulrich Löcher mit 40,07 m denkbar knapp vor Andreas Bauer (40,06 m). Die folgenden Plätze belegten Dr. Klaus Lutter (38,50 m) und Martin Baranzke (38,50 m). Siege gab es durch Dr. Klaus Lutter (M 65) und Christian Tauscher (M 75).

Auch die Teamwertung der M 60 ging an Phoenix: Dr. Ulrich Löcher, Dr. Klaus Lutter und Martin Baranzke ließen 109,50 Gesamtmeter notieren.

 

 

Weitere Bilder zu den LA-Europameisterschaften

(Masterklassen) in Madeira 


5 EM-Titel für Elke Herzig und Mireille Kosmala auf Madeira

Elf Sportlerinnen und Sportler von Phoenix Mutterstadt vertreten bei den Europameisterschaften der Masters-Leichtathleten auf Madeira die Farben Deutschlands und Luxemburgs. Die Gewicht- und Hammerwurf- sowie einige der Diskuswurf-Wettbewerbe und der größte Teil des Wurf-Fünfkampfes werden auf einem Wurfplatz auf einem Militärgelände in Funchal ausgetragen. Stationiert ist dort das „Regimento de Guarnição nº 3“, der Platz wird kurz „RG3“ genannt. Die Wurfringe sind top, der Zeitplan lief allerdings besonders an den ersten Tagen mit Hammer- und Gewichtwurf völlig aus dem Ruder. Verspätungen von zwei Stunden waren Normalität, den Vogel schoss der Hammerwurf-Wettbewerb der W35 ab, der um 3.00 Uhr nachts gestartet wurde und bis 4.30 Uhr gedauert hat. 

Für die Top-Wurfleistungen innerhalb der deutschen Mannschaft zeichnete Elke Herzig verantwortlich. Elke ist derzeit im letzten Jahr in der Altersklasse W65. Das hält sie jedoch nicht davon ab, immer wieder Bestleistungen aufzustellen. So ließ sie in RG3 den Hammer auf bärenstarke 40,98 Meter fliegen und auch im Wurf-Fünfkampf toppte sie ihre eigene Deutsche Bestleistung – aufgestellt im Juli in Mutterstadt – um acht Punkte. Die Marke steht nun bei 3993 Punkten. In beiden Wettbewerben gewann Elke Gold, außerdem gewann sie den Gewichtwurf mit 15,68 Meter und holte Silber mit dem Diskus mit 27,84 Meter. Drei Europameistertitel und einmal Silber – eine stolze Bilanz!

Mireille Kosmala dominierte den Gewichtwurf-Wettkampf der W55 vom ersten Versuch an. Jeder ihrer gültigen Würfe hätte zum Sieg gereicht. Am Ende setzte sich Mireille mit 15,81 Meter und über eineinhalb Metern Vorsprung durch. Titel Nummer zwei holte sie am nächsten Tag im Hammerwurf. Hier war der Wettbewerb sehr spannend. Nachdem die Finnin Satu Lehtonen zunächst im ersten Versuch die Führung übernommen und sie im zweiten Versuch auf 44,09 Meter ausgebaut hatte. Doch Mireille zeigte einen sehr guten dritten Versuch auf 44,28 Meter und setzte sich auf Platz eins. Diesen sollte sie nicht mehr hergeben. Zwei Mal Gold für Mireille – die optimale Ausbeute. 

Bettina Schardt musste sich im Diskuswettbewerb der W50 nur der favorisierten Polin Joanna Wisniewska (43,79 m) geschlagen geben. Mit 41,41 Meter holte Bettina Silber vor Martina Greithanner (40,26 m). Alle W50-Medaillengewinnerinnen warfen weiter als die W35- und die W45-Siegerin.

Franz Pauly (M60) startete mit dem Gewichtwurf in die Titelkämpfe. Mit 15,71 Meter wurde er Elfter. Für den Endkampf hätte er 15,98 Meter gebraucht. Beim Hammerwurf am nächsten Tag warf Franz im zweiten Versuch zunächst 46,67 Meter, ehe er sich in Runde vier auf 48,21 Meter steigern konnte. Damit wurde er Achter. 

Udo Rose (M65) warf den Hammer im zweiten Versuch auf 35,45 Meter und verpasste damit um nur einen Zentimeter den Endkampf der besten Acht und wurde Neunter. Deutlich besser lief es für ihn im Gewichtwurf: Mit 13,82 Meter im ersten Versuch sicherte er sich die Endkampfteilnahme. Im zweiten Wurf legte er eine deutliche Steigerung auf 14,55 Meter hin. Das reichte am Ende zu Platz sechs, nur drei Zentimeter hinter dem Fünften. 

Gerhard Thiele   kam mit dem Hammer in der M75 zunächst im zweiten Versuch auf 30,21 Meter und qualifizierte sich für den Endkampf der besten acht. Dort konnte Gerhard sich noch auf 31,56 Meter steigern. Am Ende wurde er Achter von 16 Teilnehmern. Jos Hummer warf den Hammer nach zwei ungültigen Versuchen auf 22,20 Meter und wurde 13. Im Gewichtwurf zwei Tage später wurde Gerhard mit 10,65 Metern Elfter vor Jos, der als Zwölfter auf 9,97 Meter kam. 

Steve Tonizzo (M50) warf das Gewicht auf 12,79 und wurde 14.. Mit dem Hammer wurde er mit 38,57 Meter 16. Martin Baranzke (M60) ließ den Hammer auf 33,64 Meter segeln und belegte Platz 22. Über 100 Meter lief er im Vorlauf 15,33 Sekunden.

 

Bilder zu den LA-Europameisterschaften (Masterklassen) in Madeira 


Deutsche Meisterschaften im Gewichtwerfen, Version einarmig

Das Gewichtwerfen (Einzel- und Dreikampfwertung) am 05.10.25 im Sportpark Mutterstadt gewannen in der ersten Riege mit 21,36 und 49,03 m Martin Baranzke (M 60) und mit 33,12 sowie 69,06 m Udo Giehl (M 65), der seine Mannschaftskollegen Dr. Klaus Lutter (20,42 und 46,00 m) und Norbert Gundermann auf die Plätze 2 und 3 verwies.

Uwe Luszick-Gahlen kam bei den M 70 ebenso auf Rang 1 (28,14 und 61,93 m), wie Gerhard Zachrau bei den M 75 (26,12 und 59,20 m).

Christian Tauscher (22,41 und 48,13 m) und Dr. Herbert Mussinghoff belegten hier die Plätze 2 und 3 und sorgten auch in dieser Disziplin für den Mannschaftstitel.

Szenerie!
Szenerie!
Hut ab!
Hut ab!
Von links: Gerhard Zachrau - Udo Giehl - Dr. Klaus Lutter - Gertrud Böhm - Martin Baranzke - Dr. Herbert Mussinghoff - Uwe Luszick-Gahlen.
Von links: Gerhard Zachrau - Udo Giehl - Dr. Klaus Lutter - Gertrud Böhm - Martin Baranzke - Dr. Herbert Mussinghoff - Uwe Luszick-Gahlen.

LSW-Werfertag in Alzey

Die Küverbrüder von RKS Phoenix Mutterstadt werden gegen Ende der Freiluftsaison immer stärker. Im Schleuderballwerfen gab es am 05.10.25 im Warthbergstadion den erwarteten Doppelsieg in der Klasse M 20.

Bastian Küver lag mit herausragenden 61,06 m vor seinem Bruder Benjamin Küver (53,70 m), der immer noch an den Folgen einer Verletzung leidet.

Die Brüder siegten auch im Standdiskuswurf-Dreikampf (117,26 und 115,83 m).


Deutsche Meisterschaften im Eisenschleuderwerfenwerfen

Von links: Horst Weber - Karl-Herbert Müller - Dr. Herbert Mussinghoff - Norbert Gundermann - Dr. Klaus Lutter - Udi Giehl - Gerhard Zachrau
Von links: Horst Weber - Karl-Herbert Müller - Dr. Herbert Mussinghoff - Norbert Gundermann - Dr. Klaus Lutter - Udi Giehl - Gerhard Zachrau

Die Vorbereitung zu dieser LSW-DM hatte sehr viel Zeit in Anspruch genommen. U.a. mussten die 12 erforderlichen Geräte (je 4 x 1,50 + 2,00 + 2,75 kg) mit neuen Schlaufen versehen werden. Die vorhandenen hatten sich im Laufe der Zeit derart gedehnt, so dass sie fast einen Zentimeter zu lang und damit beim Wettkampf unzulässig gewesen wären.

Der Dank gilt dem LSW-Vorsitzenden Christian Tauscher, der diese schöne DM durch seinen Dauereinsatz „am Leben gehalten hat.“

Inwieweit jedoch LSW Deutschland auch 2026 diese DM noch anbieten kann, „steht in den Sternen“! Derart geringes Interesse an einer solchen DM lassen erhebliche Zweifel aufkommen.

Davon aber unberührt trafen sich die Engagierten und Unentwegten am 04.10.25 auf dem „Sportplatz auf der Weise“ in Mutterstadt und zeigten in ihren jeweiligen Altersklassen ausnahmslos hervorragende Leistungen.

Hierbei überzeugte Marina Haubrich (TuS Roland Brei) mit extrem gute Leistungen. In der Einzelwertung ließ sie 47,73 m (!!) notieren und im Dreikampf hervorragende 121,27 m.

Die für Phoenix enorm wichtige Hammerwerferin Kristina Telge siegte bei den W 50 mit 31,32 und 81,70 m).

Bei den M 60 hatte erwartungsgemäß der Mehrkämpfer - mit Spezialgebiet Dreisprung und Sprint - Martin Baranzke klar die Nase vorne (33,06 und 90,73 m).

Die Klasse der M 65 stand ganz im Zeichen (Dreifacherfolg!) von Phoenix. Es siegte Udo Giehl mit vorzüglichen 46,82 und 129,75 m.Silber holte Dr. Klaus Lutter (37,82 und 95,16 m) und Bronze gewann Norbert Gundermann mit 30,80 und 82,87 m.

Sehr stark war Karl-Herbert Müller vom TV Alzey bei den M 70 mit 37,96 und 97,50 m. Rang 2 belegte Horst Weber (31,28 und 80,77 m).

Einen weiteren Dreifacherfolg realisierten in der Klasse M 75 Gerhard Zachrau (34,95 und 92,85), Christian Tauscher (31,20 und 82,71 m) und Dr. Herbert Mussinghoff (29,87 und 71,94 m).

Ferner gingen gleich vier Mannschafttitel an RKS Phoenix Mutterstadt: M 60, M 65, M 70 und M 75.

Zudem wurden in der Männer Hauptklasse die Team-Plätze 1 und 2 von Phoenix belegt (Team 1: Dr. Klaus Lutter, Gerhard Zachrau und Martin Baranzke – Team 2: Christian Tauscher, Norbert Gundermann und Dr. Herbert Mussinghoff).


Werfertag in Villmar (Hessen)

Beim Regenwettkampf des Walter-Haas-Gedächtnissportfestes am 04.10.25 in Villmar gelang Dr. Ulrich Löcher in der Klasse M 60 ein Dreifachsieg: Speer (30,66 m), Diskus (28,27 m) und Kugel (10,45 m).

Zudem war der Athlet auch der Vertreter von RKS Phoenix bei der anschließenden Gedächtnisfeier für Walter Haas, dem verstorbenen Gründer und Vorsitzenden des gastgebenden LF Villmar, dabei.

Das Sportgelände wurde anlässlich dieser Gedenkveranstaltung in „Walter-Haas-Platz“ umgetauft (siehe bitte Bild).

Enthüllung der Ehrentafel für Walter Haas
Enthüllung der Ehrentafel für Walter Haas

 Deutsche Meisterschaften im Schotten-, Igmanderhammer- und Rundgewichtwerfen

Obwohl auf heimischer Anlage am 27.09.25 für die Mitglieder von RKS Phoenix Mutterstadt die Trauben hoch hingen, gab es etliche vordere Platzierungen in den unterschiedlichen Disziplinenj und Altersklassen.

Beim Schottenhammerwerfen donnerte Ruben Loew (M 20) den 13 kg schweren Hammer auf 14,77 m und holte unangefochten Gold.

In den Klassen M 60 und M 65 siegten Martin Baranzke und Dr. Klaus Lutter, der Norbert Gundermann auf Rang 2 verwies.

Bei den M 75 gab es einen Dreifacherfolg durch Gerhard Zachrau (20,33 m), Christian Tauscher und Dr. Herbert Mussinghoff, die damit auch den Mannschaftstitel in dieser AK holten.

Als einzige Dame im Phoenixteam kam Renate Ansel in der Klasse W 50 mit einer sehr guten Leistung zu Gold (19,39 m).

Zünftig beim Schottenhammerwerfen!
Zünftig beim Schottenhammerwerfen!

Beim (ungarischen) Igmanderhammerwerfen zeigte sich ein ähnliches Bild. Goldmedaillengewinner Ruben Loew (M 20) imponierte mit den 13 kg schweren Spezialhammer mit einer Weite von 13,51 m. Er wurde zudem 1. in der Dreikampfwertung (61,74 m).

In den Klassen M 60 und M 65 siegten jeweils in der Einzel- sowie in der Dreikampfwertung Martin Baranzke (17,55 und 53,98 m) und Dr. Klaus Lutter (17,21 und 52,08 m), der erneut vor Norbert Gundermann blieb.

Bei den M 75 gab es einen Dreifacherfolg (Einzel und Dreikampf) durch Gerhard Zachrau (23,87 bzw. 68,60 m), Christian Tauscher (19,18 und 66,90 m) und Dr. Herbert Mussinghoff, die damit auch beide Mannschaftstitel in dieser AK holten.

Auch in dieser Disziplin kam Renate Ansel (W 50) als einzige Dame im Phoenixteam in die Wertung und zu Gold (19,39 und 52,63 m).

Beim Rundgewichtwerfen war Ruben Loew abermals eine Klasse für sich. Er siegte mit ausgezeichneten 15,44 m bei den M 20 sowie in der Allkategorie (MHK).

Sieger bei den M 60 und M 65 wurden auch in dieser schwierigen Disziplin Martin Baranzke und Dr. Klaus Lutter, der erneut Norbert Gundermann auf Rang 2 verwies.

Uwe Luszick-Gahlen siegte bei den M 70, und bei den M 75 gab es einen Dreifacherfolg durch Gerhard Zachrau (11,29 m), Christian Tauscher und Dr. Herbert Mussinghoff, die damit auch den Mannschaftstitel in dieser AK holten.

Erneut kam auch Renate Ansel (W 50) zu Gold (12,09 m).

 

Deutsche Meisterschaften im Tennisballweitschlagen

Am 27.09.25 fand im Sportpark Mutterstadt noch eine vierte DM statt, das Tennisballweitschlagen. Diese "exotische" Veranstaltung litt, nach einigen Jahren der Aufwärtsbewegung, stark an mangelnden Teilnehmerzahlen. 

Die beiden Sieger aus dem Phoenixlager waren Ruben Loew (M 20) sowie Dr. Herbert Mussinghoff (M 75) - vor  Gerhard Zachrau und Christian Tauscher - die gemeinsam auch in den Mannschaftstitel in dieser AK holten.

Klare Siegerin wurde auch Renate Ansel (W 50) als einzige Starterin im Phoenixteam.

Martin Baranzke (M 60) wurde mit 50,56 m 3. hinter Toni Dötsch (67,74 m) von TuS Roland Brey und Hans-Peter Schabinger (55,19 m) vom ASC Neu-Isenburg. 

Norbert Gundermann (M 65) belegte hinter Heinz Weber (52,34 m) vom TuS Roland Brey) Rang 2 (41,92 m) vor Dr. Klaus Lutter (39,84 m).

 

Nachbetrachtung zur LSW-DM am 27.09.25 in Mutterstadt

Nach über einer Woche des ununterbrochenen Dauer- und Starkregens schien am Wettkampftag (27.09.25) endlich wieder die Sonne. Die Wurfringe trockneten nach ihrer „Entleerung“ schnell ab und garantierten gute Weiten.

 

Die Veranstaltung verlief problemlos, obwohl wir deutlich zu wenige Kampfrichter hatten. Außerdem waren drei fest eingeteilte KaRi morgens überraschend nicht eingetroffen (zwei wegen Verletzung bzw. Erkrankung, einer wegen beruflicher Dinge). So war es gut, dass Eva Neumann unterstützte. Sie war aber nach über 6.500 Schritten und wegen des ständigen Bückens schon beim Tennisballweitschlagen völlig platt (wir hatten ja niemanden, um Pausen für die KaRi zu ermöglichen).

Der Dank gilt insbesondere unserem Seniorenbeauftragten Roland Weinhold, der bis zum Schluss als KaRi half. Im Vorfeld hatte er bereits die Hämmer repariert und einen neuen Schottenhammer gebaut.

Der Dank gilt auch dem LSW-Vorsitzenden Christian Tauscher, der die Organisation (Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung) übernommen hatte.

 

Froh waren wir zudem, dass Gertrud Böhm trotz Erkrankung später dazu stieß und fast drei Stunden aushalf.

 

Wir danken all denen vielmals, die Personallücken füllten und allen, die auch sonst zum Gelingen dieses Sportfestes beitrugen.

 

Erfreulich war vor allen Dingen die Harmonie und der besondere Zusammenhalt zwischen allen Beteiligten während des gesamten Sportfestes.

 

Tennisballweitschlagen:

Wir hatten wegen evtl. Gegenwindes beim Abschlag von der Haupt-Speerwurfanlage vorsorglich auch die hintere Anlaufbahn zur Nutzung des Rückenwindes vorbereitet.

Kurz vor Veranstaltungsbeginn waren jedoch genau dort - für uns überraschend - etliche schwere Dinge (u.a. vier Fußballtore) abgestellt worden, so dass wir dorthin nicht hätten ausweichen können!

Bei Gegenwind hätten wir uns wieder Ärger eingehandelt, zumal auch die Alternative, den Platz quer zu benutzen, völlig ungeeignet gewesen wäre (zu kurz, weit geschlagene Bälle „verschwinden“ komplett im Gebüsch usw.).

Da es beim Wettkampf jedoch fast windstill war, konnten wir problemlos auf der vorderen Anlaufbahn agieren.

Für Furore sorgte das starke Damenteam von ASC Neu-Isenburg, welches etliche Einzel- und Teamrekorde brach. Z.B. schlug Monika Meckel (W 50) den Ball auf hervorragende 52,85 m! Das Mixedteam von ASC Neu-Isenburg (Kornelia Wrzesniok, Monika Meckel, Hans-Peter Schabinger und Carola Elster) siegte mit hervorragenden 186,78 m.

Den Vogel schoss jedoch Toni Dötsch (M 60) von TuS Roland Brey mit 67,74 m ab!

 

Wurfdisziplinen:

Auch hier gab es spannende Wettkämpfe mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Mit ausgezeichneten Leistungen überzeugte Ruben Loew in der Klasse M 20. Schade, dass hier keine Mannschaftswertung zustande kam, denn gleich sieben weitere Phoenixsportler in den Klassen M 20 bis M 45 hatten aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen kurzfristig abgesagt.

Erfreulich war, dass RKS Phoenix Mutterstadt immerhin bei den M 60, den M 70 und den M 75 jeweils Teams in jeweils allen drei Disziplinen stellen konnte. Wichtig war hierbei, dass Norbert Gundermann, obwohl noch immer unter den Folgen seines schweren Verkehrsunfalles leidend, seine beiden Teamkameraden Klaus Lutter und Martin Baranzke tatkräftig unterstützte.

 

Zukunftsausblicke:

Erneut zeigte es sich, dass die Zahl unserer - ohnehin zu wenigen - Kampfrichter weiter zurückgeht und keine Nachwuchs aus den jüngeren Altersklassen in Aussicht steht.

 

Eine mehrfache Katastrophe ist, dass unser langjähriger Gefährte und Helfer in allen Bereichen, Dr. Johannes Ellenberger am 05.10.25 überraschend - infolge von Komplikationen bei seiner Hüftoperation - verstorben ist.

Er hatte noch vor kurzem mit uns die Planungen für 2026 besprochen. Zudem wollte er bei mir noch das Sportabzeichen zum 50. Mal wiederholen.

Wir haben diesen furchtbaren Verlust immer  noch nicht überwunden. Johannes wird in unseren Herzen einen festen Platz einnehmen und wir werden uns sehr gerne an ihn erinnern. Nicht nur seine gelebte Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit wird uns fehlen. 

Nach dem vor nicht allzu langer Zeit erlittenen Verlust von unserer offiziellen Kampfrichterin Sigi Fuchs hat uns erneut ein treuer Gefährte für immer verlassen.

 

Nun ist auch noch Erik Hacke aus gesundheitlichen Gründen - wohl dauerhaft  - ausgefallen. Sven Griesheimer muss mittlerweile auch an Wochenende arbeiten und kann ebenfalls dauerhaft nicht helfen  etc. etc.

Die wenigen KaRi, die noch verfügbar sind (meist Senioren im „knackigen“ Alter), können außerdem nicht mehr viele Stunden ohne Ablösung auf dem Platz arbeiten. Zudem fallen etliche von ihnen immer wieder krankheitsbedingt aus.

Dies zeigte sich aktuell bei den RKS-Landesmeisterschaften am 04.10.25, die wir deswegen (und wegen des Starkregens) ausfallen lassen mussten!30 Teilnehmer in 3 Riegen! Wir können dies nicht mehr stemmen.  

Was tun?

Viele raten dazu, dass wir zukünftig in Mutterstadt nur noch kleine Wettkämpfe anbieten sollten. „Die größeren (z.B. DM) sollten doch endlich einmal die größeren Vereine übernehmen.“

Wir werden dies bei der nächsten Vorstandssitzung von Phoenix thematisieren.

 

Wir wünschen euch alles Gute.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Gerhard Zachrau 

 

Abschlussbesprechung!
Abschlussbesprechung!

Turner-Dreikampf (Abendsportfest) in Obersdorf

 (Kreis Siegen/Wittgenstein)

Beim Abendsportfest am 05.09.25 erreichte Torsten Lange (M 80) mit hervorragenden 10,15 und 9,66 m im Kugel- und Steinstoßen sowie beim Medizinballwurf (13,77 m) im leichtathletischen Turner-Dreikampf den zweiten Platz.

 

Turner-Werfertag in Plettenberg

Zur Vorbereitung auf die Masters-EM in Madeira in knapp 3 Wochen lieferte Dr. Ulrich Löcher (M 60) am 27.09.25 einige gute Ergebnisse ab. Er siegte vier Mal. In der komplizierten Disziplin Gewichtwurf (9,08 kg) erreichte der Athlet sogar eine persönliche Bestleistung (12,30 m). Im Hammerwerfen und im Kugelstoßen lief es mit 27,90 und 10,28 m ebenfalls ganz gut.  Verletzungsbedingt musste der Sportler dann das Diskuswerfen aus dem Stand praktizieren. Insofern waren die dabei erreichten 28,62 m ebenfalls eine ordentliche Leistung.


Deutsche Meisterschaften im Schleuderballwerfen

und im Steinstoß-Dreikampf

Die Phoenixathleten waren am 28.09.25 in Heuchelheim erwartungsgemäß sehr erfolgreich, obwohl einige weitere starke Mitglieder aus beruflichen und familiären Gründen nicht antreten konnten.

In der offenen Männerklasse (M 20) gab es im Schleuderballwerfen durch die Brüder Bastian und Benjamin Küver einen Doppelsieg (57,57 und 49,18 m).

Ruben Loew verpasste in dieser stark besetzten AK mit 48,62 m als 4. denkbar knapp Rang 3. Diese drei Athleten sorgten auch dafür, dass die Mannschaftswertung der M 20 an Phoenix ging (hervorragende 155,27 m!). Auch die Hauptklassewertung ging an das Team dieser drei Athleten.

Weitere Doppelsiege gab es bei den M 65 mit Udo Giehl und Dr. Klaus Lutter (49,49 und 35,38 m) sowie bei den M 70 mit Horst Weber und Uwe Luszick-Gahlen (35,88 und 35,50 m).

In der Klasse M 60 wurde Dr. Ulrich Löcher mit 37,92 m 5. und Christian Tauscher (M 75) mit 30,95 m Sieger

Siegerehrung (li.: H.-J. Schiele - 2. v. re.: Dr. U.Löcher
Siegerehrung (li.: H.-J. Schiele - 2. v. re.: Dr. U.Löcher

Im Steinstoß-Dreikampf holten Bastian Küver und Ruben Loew bei den M 20 mit sehr guten Leistungen (35,81 und 28,45 m) einen ungefährdeten Doppelsieg. 

Klarer Sieger wurden auch Dr. Klaus Lutter (M 65) und Horst Weber (M 70), die ordentliche 25,87 und 30,03 m notieren ließen.

Weitere Goldmedaillen errangen Christian Tauscher (M 75) und Günther Jakob (M 80) mit 21,62 und 20,22 m.

Bei den M 60 wurde in der Besetzung Dr. Ulrich Löcher, Hans-Jörg Schiele und Günther Jakob der Mannschafts-DM-Titel mit 74,39 m gewonnen.

Team-Goldmedaillen holten bei den M 20 Bastian Küver, Ruben Loew und Hans-Jörg Schiele (88,01 m), die zudem auch die Allkategorie gewannen (MHK).

Siegreich blieb auch die mehrfache Deutsche Meisterin in der Einzelwertung, Katharina Schiele (W 20), mit ausgezeichneten 31,22 m.

Ihre Mutter Ulrike Schiele (W 55) holte mit 21,39 m Silber.

Silber und Bronze errangen in der Klasse AK 60 Hans-Jörg Schiele und Dr. Ulrich Löcher (29,58 und 28,30 m). 

Katharina Schiele verteidigte ihren DM-Titel!
Katharina Schiele verteidigte ihren DM-Titel!

 Mutterstädter bei Werfertagen erfolgreich

In den letzten Wochen waren die Phoenix-Sportlerinnen und -Sportler bei vielen Wettkämpfen in der Republik unterwegs. Bettina Schardt (W50) startete außer Wertung bei den Südhessischen Masters-Meisterschaften in Erbach/Odenwald (28.9.) und warf den Diskus auf 41,04 Meter. Beim stark besetzten Ernst-Klement-Memorial am 21.09.2025 in Trier erreichten sieben Phoenix-Athleten jeweils vordere Platzierungen, allen voran der mehrfache Deutsche Rasenkraftsportmeister Edgar Schuberth, der bei den M 70 mit klaren Siegen im Hammer- und Gewichtwerfen (38,21 und 15,75 m!) aufhorchen ließ. Immer stärker wird bei den M 65 Udo Rose, der in beiden Disziplinen ebenfalls klar dominierte (37,11 und 14,48 m). Der international häufig eingesetzte Vielseitigkeitsathlet Martin Baranzke (M 60) belegte im Hammerwurf mit 32,26 m Rang zwei. Im Gewichtwerfen siegte er mit 11,70 m. Bei den M 75 nutzen Gerhard Thiele und Josef Hummer den Wettkampf zur Vorbereitung auf die Masters-EM in Madeira. Gerhard Thiele kam zum Doppelsieg (29,35 und 11,26 m), jeweils vor Josef Hummer (25,20 und 9,03 m). Altmeister Waldemar Wörner (M 80) war ebenfalls und erwartungsgemäß nicht zu schlagen (28,84 und 11,32 m). Dennis Kuhn ließ den Männer-Hammer auf starke 52,98 Meter fliegen. 

Bei den Bayerischen Meisterschaften der Masters im Wurf-Fünfkampf (20.09.) in Bogen belegte Dr. Klaus Lutter (M 65) nach längerer Verletzungspause mit sehr guten 2.925 Punkten Rang 3 und lieferte hierbei folgende Einzelleistungen ab: Hammer: 31,03 – Kugel: 10,95 – Diskus: 29,55 – Speer: 28,53 – Gewicht: 12,36 Meter. Dr. Ulrich Löcher (M60) trat zunächst am 20.9. in Olpe/Sauerland beim Werfertag an und überzeugte  mit zwei Siegen. Obwohl gesundheitlich immer noch nicht voll auf der Höhe, stieß er die Kugel auf gute 10,63 m und warf der Speer auf 30,75 m. Torsten Lange (M 80) fügte seiner diesjährigen Siegesserie mit einer feinen Kugelstoßleistung (9,76 m) einen weiteren Erfolg hinzu. Eine Woche später erzielte Ulrich in Plettenberg (27.9.) im Gewichtwurf mit 12,30 Meter eine neue persönliche Bestleistung. Mit dem Hammer kam er auf 27,90, mit der Kugel auf 10,28 und mit dem Diskus aus dem Stand auf 28,62 Meter. Torsten Lange erreichte beim Abendsportfest in Obersdorf (5.9.) mit 10,15 m im Kugel- und mit 9,66 m im Steinstoßen zusammen mit dem Medizinballwurf (13,77 m) im leichtathletischen Turner-Dreikampf den zweiten Platz.  

Anne Reuschenbach ging am wie in jedem Jahr mit ihrer Mannschaft bei den Team-DM der Masters in Leverkusen (14.9.) an den Start. Die LG Bad Soden/Neuenhain belegte in der W40 Platz zwei. Anne sprang 4,67 Meter weit, stieß die Kugel auf 9,54 Meter und ließ den Diskus auf 29,36 Meter fliegen. Zudem rannte sie in der Staffel an Position drei.


Uziel Munoz holt kurz nach seinem Start in Mutterstadt

die Silbermedaille bei der WM in Tokio!

Die Siegesschrei des Silbermedaillengewinners!
Die Siegesschrei des Silbermedaillengewinners!

 Mutterstadt ist ein gutes Pflaster für Wurfathletinnen und -athleten.

Die idealen Trainingsanlagen in Mutterstadt, dazu hervorragende Trainer (Lutz Caspers, Anette und Peter Borutta sowie Kurt Büttler), sorgen schon seit Jahren für erstaunliche Leistungen. Z.B. ist RKS Phoenix Mutterstadt seit Jahren der mit weitem Abstand der stärkste RKS-Seniorenverein Deutschlands! Als ein „sicherer Leistungsgarant“ haben sich die Wurfwettkämpfe „auf der Wiese“ von Mutterstadt entwickelt.

Seit vielen Jahren bieten TSG und Phoenix u.a. die Spezialwettkämpfe „Weltklasse trifft Amateure und Masters“ an. Bisher traten „Hochkaräter“ wie Reese Hoffa (Olympiabronze 2012 London + WM-Gold), Amin Nikfar (Olympiateilnehmer 2008 Peking und 2012 London), Ehsan Hadadi (Olympiasilber 2012 London und WM-Bronze), Tomas Walsh (2 x Olympiabronze – 2016 in Rio mit 21,36 m und 2020 in Tokio mit 22,47 m + 2 x Hallen-WM + 1 x Freiluft-WM – PB: 22,90 m) sowie das Bewegungswunder Summer Person auf dem herrlichen und naturbelassenen „Wurfplatz auf der Wiese“ an. Hier ein Auszug aus Wikipedia zu Tomas Walsh: „Tomas Walsh gelang beim Werfertag in Mutterstadt eine weitere Steigerung auf 21,50 m (Ozeanienrekord!)."

Diese schöne Tradition erfuhr am 16.07.2025 einen erneuten Höhepunkt. Uziel Munoz aus Mexiko (Olympiaachter in Rio) trat in Mutterstadt gegen die regionale Werfergilde an und holte sich dabei quasi den Feinschliff für seine aktuelle WM-Silbermedaille in Tokio. Hier verbesserte er seine PB auf 21,97 m und hätte beinahe sogar den Sieger und haushohen Favoriten Ryan Cruiser besiegt.

 

 Uziel Munoz mit akrobatischer Stoßeinlage beim Werfertag am 16.07.25 in Mutterstadt

 

Dabei darf keineswegs unterschlagen werden, dass die junge Hammerwerferin Samantha Borutta (sie startet im Rasenkraftsport für die Phoenix-RKS-Abteilung), bei der WM in Tokio mit 68,96 m nur knapp den Einzug ins Finale verpasste. Auch ihr gehört die Zukunft. Wir gratulieren ihr zu ihren tollen zurückliegenden und aktuellen Leistungen (u.a. mehrfache Deutsche Meisterin und Deutsche Vizemeisterin 2025 nim Hammerwerfen). Wann hatten wir in Mutterstadt zum letzten Mal eine Olympiateilnehmerin?


Phoenixsportler beim Werfertag sehr erfolgreich

Beim RKS-Werfertag am 14.09.25 in Niederselters belegte Silke Meier (WS 3) in der Mittelgewichtklasse vier Mal Rang 3 (Hammer: 23,38 m, Gewicht: 14,06 m, Stein: 7,47 m, RKS-Dreikampf: 1.547 Punkte).

Dr. Ulrich Löcher (MS4), ebenfalls im Mittelgewicht startend, wurde als Vierfachsieger geehrt (Hammer: 28,06 m/RKS-Saisonbestleistung, Gewicht: 13,83 m, Stein: 9,42 m, RKS-Dreikampf: 1.776 P.). Außerdem siegte er im LA-Hammerwurfturnier mit Saisonbestleistung (28,22 m).

Rolf Griesberg (MS 5) belegte Rang 1 beim Hammerwerfen und im Steinstoßen (29,75 und 9,15 m).

Torsten Lange (MS 6) wurde vier Mal 1 (Hammer und Gewicht: 27,25 und 13,52 m, Stein: 9,75 m, RKS-Dreikampf: 1.777 P.). Im LA-Hammerwurfturnier gab es zudem einen weiteren Sieg für den Athleten (27,49 m). Die improvisierte Steinstoßanlage verhinderte leider weitere Steinstöße. 

Links Rolf Griesberg, rechts davon Silke Meier und Dr. Ulrich Löcher; ganz rechts: Torsten Lange.
Links Rolf Griesberg, rechts davon Silke Meier und Dr. Ulrich Löcher; ganz rechts: Torsten Lange.
Silke Meier (rechts) lieferte einen guten Wettkampf ab.
Silke Meier (rechts) lieferte einen guten Wettkampf ab.
Silke Meier und Dr. Ulrich Löcher nach Wettkampfende.
Silke Meier und Dr. Ulrich Löcher nach Wettkampfende.
Siegerehrung
Siegerehrung

RKS-Wettkämpfe in Fürth (Odenwald) am 06.09.25

In der Mittelgewichtsklasse der M 60 kam der Mehrkämpfer Dr. Ulrich Löcher zu vier Siegen. Im RKS-Dreikampf kam er auf ordentliche 1.804 Punkte und somit zum zweitbesten Ergebnis in der Saison 2025. Ausbaufähig waren die 26,29 m im Hammerwurf des RKS-Dreikampfes. Die im anschließenden Hammerwurfturnier geworfenen 27,41 m bedeuteten dagegen Saisonbestleistung. Sogar eine persönliche Bestleistung gab es im anschließenden Gewichtwurfwettkampf mit 15,26 m. In der Paradedisziplin des Athleten, dem klassischen Steinstoßen, konnten die angestrebten 9,70 m bzw. die SB von 9,89 m leider nicht erreicht werden, da der Kunststoffläufer beim Anlauf zu feucht und somit sehr rutschig war. Mit deshalb verkürztem Anlauf erreichte der Sportler aber immerhin gute 9,41 m.

Der Athlet mit seinem Arbeitsgerät!
Der Athlet mit seinem Arbeitsgerät!

 

Leichtathletiksportfest in Netphen (Westfalen) am 07.09.25

Dr. Ulrich Löcher (M 60) verletzte sich bereits zu Beginn der Veranstaltung (beim 200-m-Lauf). Als „Hardliner“ bekannt, siegte er trotz dieser Beeinträchtigung beim anschließenden Kugelstoßen mit guten 10,51 m.


Samantha Borutta fliegt zur WM!

Samantha Borutta hat es doch noch geschafft und wurde für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio/Japan nominiert. Eigentlich hatte sie als 37. in der „Road to Tokyo“ die Qualifikation um einen Platz verpasst, rückte jetzt aber nach. Die Qualifikation für die Hammerwerferinnen steht am Sonntag, 14. September an. Um 2 Uhr deutscher Zeit wirft die erste Gruppe, um 3.45 Uhr ist die zweite Gruppe an der Reihe. 

Silke Meier (W55) ging bei den Niedersächsischen und Bremer Meisterschaften im Hammer- und Gewichtwurf in Bremen-Huchting (30.8.) an den Start. Bei angenehmen äußeren Bedingungen schleuderte Silke gleich im ersten Versuch den Hammer auf 25,13 Meter und lag damit nur zehn Zentimeter unter ihrer Saisonbestleistung. Damit wurde sie Dritte in ihrer Altersklasse. Im Gewichtwurf warf Silke 7,40 Meter und wurde ebenfalls Dritte. Einen kleinen Leckerbissen erlebten die Werferinnen: Die Niederländerin Gonny Mik startete außer Wertung und erzielte mit 47,23 Meter einen neuen Weltrekord in der W60. Außerdem warf sie das Gewicht auf 18,04 Meter – neuer niederländischer Rekord. 


Deutsche Masters-Meisterschaften der Leichtathletik in Gotha

Zahlreiche Phoenix-Sportlerinnen und -Sportler hatten sich am Wochenende (22.-24.8.) aufgemacht nach Thüringen, um in Gotha bei den Deutschen Masters-Meisterschaften dabei zu sein. 17 Medaillen, darunter fünf goldene waren die Ausbeute. 

Bettina Schardt (W50) verteidigte ihre beiden Titel aus dem Vorjahr souverän. Trotz eines frischen Hexenschusses warf sie den Hammer in ihrem einzigen Versuch auf 44,77 und den Diskus am nächsten Tag auf 42,28 Meter. 

Anne Reuschenbach (W45) gelang das Kunststück bei all ihren fünf Starts eine Medaille zu gewinnen. In ihrer besten Disziplin, dem Speerwurf, setzte sie sich am Ende mit starken 33,77 Metern durch. Im ersten Durchgang war Anne mit 33,24 Meter in Führung gegangen, die sie in Runde vier kurz verlor und sich mit besagten 33,77 Meter sofort zurück holte. Begonnen hatte Anne das Meisterschafts-Wochenende mit Silber im Stabhochsprung (2,50 m), dem kurz danach Bronze im Dreisprung (9,81 m) folgte, ehe sie den Samstag mit Bronze mit dem Hammer (33,10 m) beschloss. Der Sonntag begann mit Silber mit dem Diskus (30,55 m), ehe Gold mit dem Speer das Wochenende abrundete. 

Margret Klein-Raber (W60) ließ die Zuschauer beim Hammerwurf immer wieder zittern. Erst benötigte sie drei Versuche, um sich mit 28,88 Meter als Achte gerade noch in den Endkampf zu schieben. Dann steigerte sie sich auf 35,58 Meter und schob sich auf Platz zwei vor. Im letzten Durchgang warf sie dann 38,86 Meter und sicherte sich doch noch den Meistertitel. Im Kugelstoß kam Margret auf Rang fünf (10,37 m). 
Im Hammerwurf bestritt Birgit Keller (W50) den ersten Wettkampf seit dem Bruch ihres Radiusköpfchens Mitte Mai. Mit 36,94 Meter belegte sie Platz drei vor Renate Ansel (36,80 m), die Vierte wurde. Kristina Telge (W55) war zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder bei Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften dabei und erkämpfte sich im Hammerwurf Bronze (36,36 m). Im Kugelstoß wurde Kristina mit 10,72 Meter Vierte. 

Hendrik Szabo wurde in der M45 Meister im Hammerwurf mit 42,51 Meter. Mit der Kugel (11,23 m) und dem Diskus (32,14 m) gewann er Bronze. Edgar Schuberth (M70) holte Silber mit dem Hammer und 39,33 Meter, Johann Stein (M70) musste sich mit dem Diskus nur knapp geschlagen geben und wurde mit 35,72 Meter ebenfalls Zweiter. 

Hans-Jörg Schiele (M60) ließ den Diskus auf 40,87 Meter fliegen und holte am Ende des langen DM-Wochenendes Bronze. Mit der Kugel war er auf 11,96 Meter gekommen und Siebter geworden. Udo Rose (M65) warf den Hammer auf 37,67 Meter und wurde Dritter. Etwas kurios – wegen der Dunkelheit musste der Hammerwurf der M60/65 nach vier bzw. fünf Durchgängen aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Nicht ganz fit warf Franz Pauly (M60) den Hammer auf 42,12 Meter und wurde Fünfter. Gerhard Thiele (M75) belegte mit 28,36 Meter Platz sechs. Martin Baranzke (M60) erzielte im Dreisprung mit 9,90 Meter eine Saisonbestleistung und wurde Siebter. Im Weitsprung gelang ihm kein gültiger Sprung. Elke Herzig (W65) verteidigte ihre DM-Titel im Hammer- und Diskuswerfen (37,53 bzw. 28,76 m) und wurde 2. im Kugelstoßen (9,40 m).

Bei einem Wettkampf im hessischen Elz kam Torsten Lange (M80) mit der Kugel auf 10,02 und 10,07 Meter. 


Drei Phoenixler bei Vergleichskampf Interlands dabei

Mit Bettina Schardt, Anne Reuschenbach und Hendrik Szabo waren drei Phoenix-Sportler bei den Interlands 2025 in Den Haag/Niederlande dabei. Die Interlands sind ein Vergleichskampf zwischen Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Das Reglement ist einfach: Die zwei besten Sportler einer jeden Nation kommen pro Disziplin in die Wertung. Die Leistungen werden vorher mit dem Altersklassenfaktor in Punkte umgerechnet. Am Ende siegte die deutsche Mannschaft vor den Niederlanden und Belgien sowie Frankreich. 

Bettina Schardt (W50) holte bei den weiblichen Masters die meisten Punkte für Deutschland. Mit Punktsiegen mit Hammer und Diskus kam sie auf insgesamt 1929 Punkte. Zunächst stand der Hammerwurf-Wettbewerb auf dem Programm. Mit 44,40 Meter im zweiten Versuch war Bettina eigentlich schon mehr als zufrieden, konnte sich im vierten und letzten Versuch noch auf die Saisonbestleistung von 46,01 Meter steigern. Dies bedeutete 960 Punkte. Im Diskuswurf am Ende des Wettkampftages ließ Bettina die 1kg-Scheibe auf 41,91 Meter fliegen und bekam dafür 969 Punkte. 

Hendrik Szabo (M45) warf den Männer-Hammer auf 42,14 Meter und belegte damit Platz sieben. Weil zwei deutsche Männer mehr Punkte als Hendrik (762 Pkt.) sammelten, kam er im Hammerwurf nicht in die Wertung. Dafür im Kugelstoß, wo er mit 11,27 Meter 689 Punkte bekam und als zweiter deutscher Mann auf Gesamtplatz acht in die Wertung einging. 

Anne Reuschenbach (W40) hatte im Speerwurf ein wenig Pech mit weiten Würfen, die ungültig gegeben wurden. So gingen am Ende von ihr 28,77 Meter (643 Pkt.) in die Wertung ein. Damit war Anne in der Punktewertung achtbeste Werferin und drittbeste deutsche Athletin. Die Kugel stieß sie auf 9,10 Meter.


LSW-WM (01.08. bis 03.08.2025) in Lovosice (Tschechien)

 Teil 1

Vom 01.08. bis zum 03.08.2025 fanden im tschechischen Egerland (Lovosice) die mittlerweile schon traditionellen LSW-Meisterschaften statt. Während für die jüngeren Phoenixathleten „die Trauben sehr hoch hingen“, gelangen den acht teilnehmenden Phoenix-Masters ab M 60 zahlreiche beachtliche Erfolge.

Besonders bemerkenswert war der Dreifacherfolg bei drei Starts von Udo Giehl (M 65), der das Schleuderballwerfen (53,98 m!), sowie das einarmige und beidarmige Gewichtwerfen (89,12 bzw. 66,93 m) jeweils klar gewann.

Ebenfalls zu drei Siegen kam bei insgesamt 17 Wettkämpfen (und dies innerhalb von drei Tagen!) Dr. Klaus Lutter, ebenfalls M 65): 50-kg-Ultrasteinstoßen (2,66 m), Ultra-Steinstoß-Duathlon (9,29 m), Standschockwurf-Dreikampf (47,87 m). Silber holte der Athlet im Igmanderhammerwurf-Dreikampf, einer ungarischen Variante des Schottenhammerwerfens (52,98 m) und im sehr anspruchsvollen Dreikampf Strongest Man (1.51 Punkte). Weiteres Edelmetall, diesmal in Bronze, sammelte der Sportler in den Disziplinen Gewichtwurf-Dreikampf (41,39 m), Gewichthochwurf (3,60 m), Ultragewicht (4,18 m), Steinstoß-Dreikampf (23,23 m), Athletik-2- und -3-Kampf (96,19 bzw. 148,45 m). Dazu „gesellten“ sich noch ein 4. Platz (Stand-Speerwurf-Dreikampf), zwei 5. Ränge (Ultra-Standdiskuswerfen und Einhandgewichtwurf-Dreikampf). Im Standkugelschock-Dreikampf sowie im Keulenwerfen wurde er 6. und im Dreikampf Diskus griechisch 7.

Ebenfalls drei Siege brachte Allrounder Reinhard Rhaue (M 70) nach Hause: Ultrasteinstoßen (50 kg), Strongest Man (1.200 Punkte) und Igmanderhammerwurf-Dreikampf (60,64 m). Zweite Plätze errang der Sportler im Einhandgewichtwurf-Dreikampf (54,71 m), Ultragewicht (3,89 m) und Ultra-Standdiskuswerfen. Im Ultrasteinstoß-Duathlon (7,75 m), Gewichthochwurf (3,60 m), Steinstoß-Dreikampf (22,61 m) und Beidarmgewichtwurf-Dreikampf (50,03 m) wurde er mit Bronze geehrt. Jeweils 4. wurde er bei den Mehrkämpfen im Stand-Kugelschocken-, Standkugelstoßen und Standkugelwerfen sowie beim Athletik-Zwei- und -Dreikampf. Zum Abschluss wurde Reinhard Rhaue dazu noch 5. im Dreikampf Diskus griechisch, Keulen- und Schleuderballwerfen. Sehr beachtlich zudem: 17 Wettkämpfe an drei Wettkampftagen!

Aufgrund einer hartnäckigen und bereits lange anhaltenden Sportverletzung konnte Uwe Luszick-Gahlen (M 70) nur in zwei Disziplinen starten, doch hier sehr erfolgreich. Das Schleuderballwerfen beendete er mit 39,81 m als 2. Siegreich blieb er im Einhandgewichtwurf-Dreikampf mit guten 62,50 m.

Nach längerer Wettkampfpause meldete sich Klaus Dreßel (M 75) direkt erfolgreich zurück. Im Beidarmgewichtwurf-Dreikampf siegte er mit 32,28 m, während er beim Gewichthochwurf und Steinstoß-Dreikampf jeweils Silber holte. Bronze gab es zudem noch beim Igmanderhammerwurf-Dreikampf (46,81 m) und Keulenwerfen. Beim Schleuderballwerfen, Dreikampf Kugelschocken und Diskus griechisch wurde er 4. Ein rundum gelungener Wiedereinstieg! 

 

Europameisterschaften im LSW-Spezialsport

 (Teil 2)

Bei diesen EM, die vom 01.08. bis zum 03.08.2025 in Lovosice (Tschechien) stattfanden, kamen Dr. Ulrich Löcher und Martin Baranzke (beide M 60) und Horst Weber (M 70) zu zahlreichen vorderen Platzierungen.

Dr. Löcher belegte im Steinstoß-Dreikampf und im Keulenwerfen mit guten 28,14 m (11,35 + 9,08 + 7,71) bzw. 46,30 m jeweils einen Bronzemedaillenrang. 5. wurde er im Ultrastein-Duathlon und im Igmanderhammerwurf-Dreikampf (9,90 bzw. 40,82 m). Im stark besetzten Standkugelstoß-Fünfkampf wurde der Sportler 6. (42,93 m). Platz 7 und 8 gab es dazu noch im Schleuderballwerfen (38,15 m) und im Dreikampf Diskus griechisch (43,02 m).

Martin Baranzke holte Silber im Standkugelwurf-Dreikampf (50,89 m) sowie Bronze im Ultragewichtwerfen und Igmanderhammerwurf-Dreikampf (5,32 bzw. 45,24 m). Drei „undankbare“ 4. Ränge gab es beim Ultrastein-Duathlon, Athletik-Dreikampf und Einhandgewichtwurf-Dreikampf (5,32 + 140,03 + 36,27 m). Im Zuge seiner 16 Wettkampfstarts kam der Athlet außerdem noch auf sieben 5. Plätze: Ultrastandgewichtwerfen (11,16 m), Ultrasteinstoßen (2,31 m), Gewichthochwurf (3,40 m), Strongest Man (1.335 Punkte), Steinstoß-Dreikampf (25,63 m), Standkugelstoß-Fünfkampf (44,85 m), Athletik-Zweikampf (89,14 m). Mit Diskus griechisch (7. mit 48,13 m), Standkugelschock-Dreikampf (8. mit 44,29 m) und Keule (8. mit 35,88 m) beendete der Sportler die Wettkampfserien.

Horst Weber siegte drei Mal und wurde damit genauso oft mit Gold geehrt wie seine Mannschaftskollegen Udo Giehl, Dr. Klaus Lutter und Reinhard Rhaue. Platz 1 belegte er im Ultrastein-Duathlon, Standkugelschock-Dreikampf und Schleuderball (8,70 + 60,57 + 43,51 m). Silber gab es beim Steinstoß-Dreikampf und beim Athletik-Zweikampf (28,45 + 105,66 m). Gleich fünf Bronzemedaillen kamen bei den Disziplinen Diskus griechisch (60,89 m), Standkugelstoß-Fünfkampf (45,09 m), Standkugelwurf-Dreikampf (53,46 m), Athletik-Dreikampf (159,12 m) und Keulenwerfen (38,81 m) hinzu. Im Igmanderhammerwurf-Dreikampf wurde er mit 53,48 m 4.

 

 

Weltmeisterschaften im LSW-Spezialsport

 

Teil 1

 

Vom 01.08. bis zum 03.08.2025 fanden im tschechischen Egerland (Lovosice) die mittlerweile schon traditionellen LSW-Meisterschaften statt. Während für die jüngeren Phoenixathleten „die Trauben sehr hoch hingen“, gelangen den acht teilnehmenden Phoenix-Masters ab M 60 zahlreiche beachtliche Erfolge.

 

Besonders bemerkenswert war der Dreifacherfolg bei drei Starts von Udo Giehl (M 65), der das Schleuderballwerfen (53,98 m!), sowie das einarmige und beidarmige Gewichtwerfen (89,12 bzw. 66,93 m) jeweils klar gewann.

 

Ebenfalls zu drei Siegen kam bei insgesamt 17 Wettkämpfen (und dies innerhalb von drei Tagen!) Dr. Klaus Lutter, ebenfalls M 65): 50-kg-Ultrasteinstoßen (2,66 m), Ultra-Steinstoß-Duathlon (9,29 m), Standschockwurf-Dreikampf (47,87 m). Silber holte der Athlet im Igmanderhammerwurf-Dreikampf, einer ungarischen Variante des Schottenhammerwerfens (52,98 m) und im sehr anspruchsvollen Dreikampf Strongest Man (1.51 Punkte). Weiteres Edelmetall, diesmal in Bronze, sammelte der Sportler in den Disziplinen Gewichtwurf-Dreikampf (41,39 m), Gewichthochwurf (3,60 m), Ultragewicht (4,18 m), Steinstoß-Dreikampf (23,23 m), Athletik-2- und -3-Kampf (96,19 bzw. 148,45 m). Dazu „gesellten“ sich noch ein 4. Platz (Stand-Speerwurf-Dreikampf), zwei 5. Ränge (Ultra-Standdiskuswerfen und Einhandgewichtwurf-Dreikampf). Im Standkugelschock-Dreikampf sowie im Keulenwerfen wurde er 6. und im Dreikampf Diskus griechisch 7.

 

Ebenfalls drei Siege brachte Allrounder Reinhard Rhaue (M 70) nach Hause: Ultrasteinstoßen (50 kg), Strongest Man (1.200 Punkte) und Igmanderhammerwurf-Dreikampf (60,64 m). Zweite Plätze errang der Sportler im Einhandgewichtwurf-Dreikampf (54,71 m), Ultragewicht (3,89 m) und Ultra-Standdiskuswerfen. Im Ultrasteinstoß-Duathlon (7,75 m), Gewichthochwurf (3,60 m), Steinstoß-Dreikampf (22,61 m) und Beidarmgewichtwurf-Dreikampf (50,03 m) wurde er mit Bronze geehrt. Jeweils 4. wurde er bei den Mehrkämpfen im Stand-Kugelschocken-, Standkugelstoßen und Standkugelwerfen sowie beim Athletik-Zwei- und -Dreikampf. Zum Abschluss wurde Reinhard Rhaue dazu noch 5. im Dreikampf Diskus griechisch, Keulen- und Schleuderballwerfen. Sehr beachtlich zudem: 17 Wettkämpfe an drei Wettkampftagen!

 

Aufgrund einer hartnäckigen und bereits lange anhaltenden Sportverletzung konnte Uwe Luszick-Gahlen (M 70) nur in zwei Disziplinen starten, doch hier sehr erfolgreich. Das Schleuderballwerfen beendete er mit 39,81 m als 2. Siegreich blieb er im Einhandgewichtwurf-Dreikampf mit guten 62,50 m.

 

Nach längerer Wettkampfpause meldete sich Klaus Dreßel (M 75) direkt erfolgreich zurück. Im Beidarmgewichtwurf-Dreikampf siegte er mit 32,28 m, während er beim Gewichthochwurf und Steinstoß-Dreikampf jeweils Silber holte. Bronze gab es zudem noch beim Igmanderhammerwurf-Dreikampf (46,81 m) und Keulenwerfen. Beim Schleuderballwerfen, Dreikampf Kugelschocken und Diskus griechisch wurde er 4. Ein rundum gelungener Wiedereinstieg!


DM-Silber für Samantha Borutta

Samantha Borutta hat am Wochenende (2.8.) bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Aktiven in Dresden Platz zwei im Hammerwurf belegt. Mit 67,58 Meter im ersten Durchgang ging Samantha zunächst in Führung. Ihre stärkste Konkurrentin und Leichtathletik-Vereinskollegin bei Eintracht Frankfurt, Aileen Kuhn, startete mit 66,91 und 67,09 Meter zunächst auf Platz zwei in den Wettkampf. Doch in Runde drei schob sich Aileen mit 69,38 Meter an Samantha vorbei auf Platz eins. Samantha konnte nicht mehr kontern – 66,81 und 66,80 lauteten ihren weiteren gültigen Würfe. Aileen siegte am Ende mit 70,92 Meter vor Samantha, die mit 67,58 Metern Silber holte und genau zwei Meter Vorsprung auf die U20-Athletin Nova Kienast hatte. Vor einer Woche (27.7.) hatte Samantha bei den World University Games in Bochum-Wattenscheid mit 67,35 Meter Platz vier belegt.


Sommersportfest in Villmar

Beim Sommersportfest in Villmar (2.8.) belegte Torsten Lange im Kugelstoß der M80 Platz drei mit 9,60 Meter. Günther Jakob wurde mit 9,14 Meter Vierter. Im Diskuswurf wurde Torsten Zweiter mit 22,28 und Günther Dritter mit 21,63 Meter. Im Steinstoßen kamen beide auf 9,64 (Torsten) und 8,80 Meter (Günter). Zudem stieß Torsten mit der 5kg schweren Kugel der M65 7,60 Meter und Günther sprang im Weitsprung 2,64 Meter.


Udo Giehl und Elke Herzig mit Top-Ergebnissen

Beim Leichtathletik-Einladungswerfertag, dem Sigrid und Siegbert Fuchs Gedächtniswerfen am 16. Juli in Mutterstadt waren neben dem Gast Uziel Munoz aus Mexiko, der mit Kugel und Diskus sein Können zeigte, auch zahlreiche Phoenix-Mitglieder und Gäste am Start. Allen voran Samantha Borutta, die auf ihrer Trainingsanlage 68,50 Meter mit dem Hammer erzielte. Udo Giehl (M65) ließ den Hammer auf 55,01 und das Gewicht auf 20,33 Meter fliegen. Damit baute er seine Führung in der Welt-Bestenliste seiner Altersklasse weiter aus. 

Elke Herzig  brillierte trotz nicht einfacher Wetterbedingungen einmal mehr im Wurffünfkampf. Mit 3985 Punkten steigerte sie ihre eigene Deutsche Bestleistung vom 20. Juni (3906 Punkte) nochmal um gut 80 Punkte auf 3985 Punkte! Im Hammerwurf gingen 39,40 Meter in die Wertung ein. Mit der Kugel waren es 9,18 Meter, mit dem Diskus 26,61 und mit dem Speer 17,81 Meter. Das Gewicht flog auf 14,71 Meter. Im Wurf-Fünfkampf der W55 sammelte Kristina Telge 3477 Punkte und rückte damit auf Platz zwei der deutschen Bestenliste. Ihre Einzelleistungen: 38,30 Meter mit dem Hammer, 11,10 Meter mit der Kugel, 24,61 Meter mit dem Diskus, 29,02 Meter mit dem Speer und 12,19 Meter mit dem Gewicht. 

Ulrich Löcher (M60) kam auf 2536 Punkte. Die Kugel flog auf 10,46, der Diskus auf 30,39 und der Speer auf 31,40 Meter. Edgar Schuberth (M70) sammelte starke 3483 Punkte. Herausragend sein 41,41 Meter mit dem Hammer und die 16,52 Meter mit dem Gewicht. Uwe Luszick-Gahlen belegte mit 2436 Punkten Platz zwei. Bei der M75 kam Gerhard Zachrau auf 3288 Punkte. Sein Hammer flog auf 35,44, der Diskus auf 33,31 Meter und das Gewicht auf 13,43 Meter. Torsten Lange siegte in der M80 mit 2804 Punkten hauchdünn vor Waldemar Wörner (2775 Punkte) und Günther Jakob (2378 Punkte). Torsten stieß dabei die Kugel auf 10,56 Meter, Waldemar warf den Hammer auf 29,70 Meter. Erich Kreit erzielte in der M85 1721 Punkte. In den Einzelwettbewerben stieß Dominique Zachrau (M40)die Kugel auf 11,16 und warf den Diskus auf 25,23 Meter. Hans-Jörg Schiele (M60) erreichte 12,26 und 36,32 Meter. 


Deutsche RKS-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren

 im Einzel- und Mehrkampf

Am 26.07. und 27.07.25 nahmen in Waiblingen zahlreiche Mitglieder von RKS Phoenix Mutterstadt sehr erfolgreich an der RKS-DM teil. Phoenix war an diesen Wettkampftagen erneut der mit Abstand beste teilnehmende Verein Deutschlands. Nachdem bereits zahlreiche Mannschaftswertungen zu Gunsten von Phoenix ausgegangen waren, setzte sich die Erfolgsserie auch bei den Einzelwettbewerben sowie den Mehrkämpfen fort. Einige Wettkämpfe litten leider erheblich unter längeren Starkregenphasen, die – je nach Sportschuhwerk – besondere Herausforderungen an die Teilnehmer/-innen stellten.

Maik Arendt (M 40) kam in der Mittelgewichtsklasse zu Siegen im Hammer- und Gewichtwerfen, Steinstoßen (7,36 m) sowie im RKS-Dreikampf (1.617 P.).

Hendrik Szabó (ebenfalls M 40) wurde im Schwergewicht Vizemeister im Steinstoßen (8,30 m). In den restlichen Disziplinen belegte er jeweils Rang 4 (u.a. 44,61 und 16,04 m im Hammer- und Gewichtwerfen). Im Dreikampf übertraf er erwartungsgemäß die 2.000-Punktegrenze (2.029 P.).

In der AK 60 gab es im Mittelgewicht ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem leichtesten Athleten im Wettkampf, Franz Pauly von Phoenix und Wolfgang Baum (SFG Bernkastel-Kues), der immerhin 7,7 kg schwerer war. Zunächst siegte Franz Pauly im Hammer- und Gewichtwerfen sehr deutlich (44,22 und 20,13 m), doch fiel der Athlet infolge alter Schulterverletzungen beim Steinstoßen zurück. Er konnte jedoch die „magischen“ sieben Meter übertreffen (7,03 m). Im Dreikampf belegte er Rang 2 mit guten 2.080 Punkten.

Im Leichtgewicht der M 60 konnte sich Heinrich Latz, der bereits der M 70 angehört, gegenüber dem Vorjahr steigern und brachte 1.139 Punkte ins Ziel (Rang 8).

Dr. Ulrich Löcher (Mittelgewicht), immer noch gesundheitlich angeschlagen, holte im stark besetzten Steinstoßwettkampf den Vizemeistertitel mit guten 9,28 m. Im Gewicht- und Hammerwerfen wurde er 7 und 10. Den Dreikampf beendete er auf Position 6 (1.773 P.).

Der wie immer sehr starke Edgar Schuberth, bereits der M 70 angehörend, wurde mit 1.817 P. im Mittelgewicht 5. Im Dreikampf und Steinstoßen (1.817 und 8,49 m) sowie jeweils 6. im Hammer- und Gewichtwerfen (33,60 und 14,64 m) bei den M 60.

Im Schwergewicht wurde der Vorjahressieger Udo Giehl seiner Favoritenrolle gerecht, obwohl er wegen einer aktuellen Verletzung mit einer starken Unterschenkelbandage antreten musste. Daher konnte er das Steinstoßen nicht gewinnen (Rang 3 mit 10,12 m). Im Hammer- und Gewichtwerfen (45,21 und 22,28 m) sowie im Dreikampf (2.444 P.) lag er jeweils sehr weit in Front.

Martin Baranzke und Hans-Jörg Schiele belegten in dieser AK die Plätze 5 und 6 im Dreikampf (1.893 bzw. 1.812 P.), 6 und 9 beim Hammerwerfen, 5 und 8 beim Gewichtwerfen sowie 7 und 4 beim Steinstoßen (9,38 bzw. 8,43 m).

Die Leichtgewichtsklasse der M 70 stand ganz im Zeichen von Edgar Schuberth, der vier Siege einfuhr. Im Hammer- und Gewichtwerfen ließ er 38,98 und 20,96 m notieren, im Steinstoßen außergewöhnliche 11,02 m und im Dreikampf sehr gute 2.365 P.

Heinrich Latz belegte hier jeweils den 4. Platz und zeigte sich auch hier gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Im Schwergewicht der M 70 konnte sich Titelverteidiger Willi Mandt infolge erheblicher Knieprobleme nicht gegen unser Mitglied Siegfried Greiner (er startet im RKS für die TS Esslingen) durchzusetzen. Mit guten 1.957 P. blieb er im Dreikampf zwar knapp vor seinem ebenfalls mit Knieproblemen kämpfenden Teamkameraden Rolf Griesberg (1.921 P.), verfehlte jedoch als Bronzemedaillengewinner knapp den Silbermedaillenrang um 24 Pünktchen. Im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im Steinstoßen belegte Rolf Griesberg die Plätze 2, 5 und 5 (31,14 + 15,86 + 9,62 m). In diesen Disziplinen wurde Willi Mandt 6., 4. und 2. (Silber).

Bei den W 40 kam Allrounderin Anne Reuschenbach im Leichtgewicht zu vier Mal Gold (30,88 + 13,13 + 8,59 + 1.722 P.).

Im Mittelgewicht dieser AK 40 belegte Renate Ansel vier Mal Rang 2 (30,12 + 15,70 + 6,63 + 1.650 P.). Sie belegte außerdem noch bei den W 50 vier Mal den 2. Platz (36,19 + 19,74 + 8,31 + 2.046 P.).  

Silke Meier schrammte hier beim Steinstoßen als Viertplatzierte mit 7,31 m knapp an Bronze vorbei. Im Gewichtwerfen wurde sie 5. (14,33 m) sowie im Hammerwerfen und im Dreikampf je

Stark war Kristina Telge auf der Schwergewichtsposition mit vier klaren Siegen (39,97 + 21,44 + 11,27 + 2.420 P.). Sie war damit das Phoenixmitglied mit den meisten Punkten.

Ulrike Schiele hatte in dieser Klasse etwas Pech, da sie als jeweils 4. knapp die Medaillenränge verpasste.

Bei den W 60 holten die überragende Margret Klein-Raber und die ebenfalls sehr starke Elke Herzig im Schwergewicht jeweils Golf und Silber in allen vier Disziplinen (37,98 / 33,99 + 22,75 / 19,98 / 10,31 / 8,86 m / 2.362 /2.068 P.).

Im Steinstoßen steuerte Roswitha Mandt noch einen 5. Rang zum guten Gesamtergebnis bei.

 

Fazit:

Eine gelungene Veranstaltung!

Hätte Phoenix einige Leichtgewichtler und Leichtgewichtlerinnen mehr, wären etliche weitere Teamtitel nach Mutterstadt gegangen.

Der Dank gilt allen Starterinnen und Startern, die sich weder durch Dauerstaus auf den Autobahnen noch durch Regengüsse von ihren Einsätzen haben abhalten lassen.

Schön waren auch die Sportlertreffen am Freitag- und Samstagabend in der Gaststätte „Lamm“. U.a. war Margret hierzu extra aus 25 km Entfernung angereist.

Edgar Schuberth, Sieger bei den MS 5 (Leichtgewicht). Heinrich Latz (rechts) wurde 4.
Edgar Schuberth, Sieger bei den MS 5 (Leichtgewicht). Heinrich Latz (rechts) wurde 4.
Willi Mandt wurde 3 vor Rolf Griesberg (im Hintergrund mit Mütze). Siegreich war Siegfried Greiner mit über 2.000 Punkten.
Willi Mandt wurde 3 vor Rolf Griesberg (im Hintergrund mit Mütze). Siegreich war Siegfried Greiner mit über 2.000 Punkten.
Das erfolgreiche Phoenix-Damenteam.
Das erfolgreiche Phoenix-Damenteam.
Kristina Telge siegte bei den W 50. Ulrike Schiele (rechts) hatte Pech.
Kristina Telge siegte bei den W 50. Ulrike Schiele (rechts) hatte Pech.

Phoenix stark bei den deutschen Teammeisterschaften

im Rasenkraftsport

 Am 26.07. und 27.07.2025 fanden diese DM für die Senioren und Seniorinnen in Waiblingen statt. Phoenix hatte wie jedes Jahr zu diesen DM sehr starke Mannschaften entsendet. Allerdings begannen die Wettkämpfe mit viel Pech, denn gleich zwei starke Teams (MS 6 und MS 5) mussten wegen Verletzungen oder Erkrankungen der Sportler abgemeldet werden. Kurt Büttler, Torsten Lange, Günther Jakob, Waldemar Wörner, Gerhard Thiele und Herbert Mussinghoff fielen aus und auch Allrounder Reinhard Rhaue stand an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Die Mannschaft MS 6 hätte durchaus große Chancen gehabt, deutscher Meister geworden. Schade.

Ansonsten konnten diese Ausfälle sehr gut kompensiert werden, denn Phoenix verfügt über sehr viele aktive Sportler und Sportlerinnen.

Das Team W 40 (Renate Ansel und Anne Reuschenbach holte mit 3.372 Punkten ebenso den DM-Titel, wie die Herrenmannschaft der M 40 (3.646 P.) mit Maik Arendt und Hendrik Szabó. Die Damen der AK 50 (Kristina Telge und Renate Ansel) wurde, knapp geschlagen, Vizemeister (4.466 P.) vor Team 2 (Silke Meier und Ulrike Schiele). Gleich drei Mannschaften schickte Phoenix bei den M 60 ins Rennen. Team 1 in der Besetzung Udo Giehl, Franz Pauly und Heinrich Latz siegte mit 5.663 P. Mannschaften 2 und 3 (Edgar Schuberth, Martin Baranzke, Dr. Ulrich Löcher und Hans-Jörg Schiele) belegten die Plätze 5 und 6. Bei den M 70 konnte zwar der Dreifachtriumpf von 2024 nicht wiederholt werden, doch gab es Gold (Edgar Schuberth und Willi Mandt) und Bronze (Heinrich Latz und Rolf Griesberg) mit 4.322 bzw. 4.313 P.

Team-Siegerehrung bei den M 70.
Team-Siegerehrung bei den M 70.

Bettina Schardt mit badischem
Diskus-Rekord

Bettina Schardt (W50) zeigte bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven in Stuttgart (19.7.) einen bärenstarken Diskus-Wettkampf. Gleich drei Mal steigerte sie ihre bisherige Saisonbestweite von 42,94 Meter, aufgestellt am 20. Juni in Mutterstadt. 43,33 Metern im ersten Durchgang folgten 43,34 Meter im vierten und schließlich 43,81 Meter im sechsten und letzten Versuch. Damit gelang es Bettina zudem ihren eigenen badischen Rekord der W50 aus dem Vorjahr um 17 Zentimeter zu verbessern. Auf Platz sechs der Meldeliste gestartet, belegte die Masters-Athletin am Ende Platz vier im Frauen-Feld. Katharina Schiele erzielte im Kugelstoß-Wettbewerb gleich im ersten Versuch mit 13,48 Meter ihre beste Weite. Damit belegte Katharina Platz fünf.


20-Kampf

 „Kurz vor Ende gescheitert, aber dennoch hat es riesig Spaß gemacht“ bilanzierte Allrounder Maik Arendt (M 45). Durchkommen ist bekanntlich das eigentliche Ziel beim 20-Kampf. Leider hat sich der Athlet bei der vorletzten Disziplin (Weitsprung) verletzt und konnte den Wettkampf nicht beenden. Das war aber nicht der letzte Auftritt von Maik Arendt bei einem Ultramehrkampf. Er startet im April 2026 in Helsinki zu einem Hallen-14-Kampf.

 

Highlanderwettkampf in Mertesdorf

Am 19.07. schnitten beim Schottenhammerwerfen auf der Karlsmühle bei Mertesdorf im Rahmen der Ruwertalmeisterschaften die Phoenixmitglieder gut ab. Platz 1 belegte Franz Pauly (19,54 m), 2. wurde Udo Rose (18,54 m) und 5. Jos Hummer. Siegreich blieb auch Anne Rose mit guten 18,25 m.

Die erfolgreichen Schottenhammerwerfer (oben in der Mitte der Gesamtsieger Franz Pauly, rechts Udo Rose und links Jos Hummer).).
Die erfolgreichen Schottenhammerwerfer (oben in der Mitte der Gesamtsieger Franz Pauly, rechts Udo Rose und links Jos Hummer).).
Gemischte Riege mit Nachwuchs.
Gemischte Riege mit Nachwuchs.

Nachbetrachtungen zu den Spezialwerfertagen 

von RKS Phoenix Mutterstadt 

 

Interessant ist, dass die hochkarätigen Wettkämpfe in Mutterstadt bei der Bevölkerung und auch bei den Leichtathleten der Region bisher kaum Resonanz gefunden haben, glücklicherweise aber bei den Medien. 

 

Hier ein Beispiel zu Tomas Walsh, einem der zahlreichen Starter in Mutterstadt (Auszug aus Wikipedia):

"2015 wurde Tomas Walsh Anfang März zum sechsten Mal in Folge neuseeländischer Meister. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 21,37 m zwei Wochen später beim World Challenge Meeting in Melbourne setzte er sich vorübergehend an die Spitze der Weltjahresbestenliste.  

Im Juli 2015 gelang Tomas Walsh beim Werfertag in Mutterstadt eine weitere Steigerung auf 21,50 m (Ozeanienrekord!)."

 

Da die Wettkampf-Anmeldegebühren beim DLV unvernünftig hoch und von einen Verein kaum zu stemmen sind, reduzierte Phoenix in der Folgezeit diese Wettkämpfe.

Man erinnere sich:

Bisher traten bereits „Hochkaräter“ wie Reese Hoffa (Olympiabronze 2012 London + WM-Gold), Amin Nikfar (Olympiateilnehmer 2008 Peking und 2012 London), Ehsan Hadadi (Olympiasilber 2012 London und WM-Bronze) und Tomas Walsh (2 x Olympiabronze – 2016 in Rio mit 21,36 m und 2020 in Tokio mit 22,47 m + 2 x Hallen-WM + 1 x Freiluft-WM – PB: 22,90 m) sowie das Bewegungswunder Summer Person auf dem herrlichen und naturbelassenen „Wurfplatz auf der Wiese“ an. Auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der zweiten Reihe aus aller Welt gaben sich auf dem "Wurfplatz auf der Wiese" ein Stelldichein.

 

Nun ließen wir die schöne Tradition ("Weltklasse trifft Amateure und Master") wieder aufleben!

Am 16.07.2025 gab es daher ein solches Aufeinandertreffen in Mutterstadt. Auch diesmal ging das Konzept voll auf, wenngleich sich auch hier erneut zu wenige Zuschauer einfanden. Immerhin haben zahlreiche Phoenixmitglieder Uziel Munoz (Olympiaachter in Rio) aus Mexiko bewundert.

 

Bericht hierzu folgt in Kürze.  

Vorbereitungen auf den Wettkampf
Vorbereitungen auf den Wettkampf
Eintrag ins Goldene Buch der Gemneinde Mutterstadt
Eintrag ins Goldene Buch der Gemneinde Mutterstadt
Facebook-Bericht von Uwe Luszick-Gahlen zum Sonderwerfertag
am 16.07.2025 des RKS Phoenix Mutterstadt
Nach meinem diesjährigen mittlerweile 7. Wurf-Fünfkampf (Hammer, Diskus, Kugel, Gewicht, Speer) innerhalb der Kategorie Masters M 70 am 16.07.2025 in Mutterstadt/Pfalz durfte ich außerdem danach an den beiden speziellen Einladungswettkämpfen im Diskuswurf und Kugelstoßen teilnehmen.
Das Motto hieß "Weltklasse trifft Amateur- und Masters-Athleten".
Initiiert wurde die Veranstaltung durch sehr gute persönliche Kontakte zwischen dem Geschäftsführer des austragenden Vereines "RKS Phoenix e.V. Mutterstadt" Gerhard Zachrau und dem Trainer Khalid Wajih.
Im Rahmen dessen nahm der Weltklasse-Athlet Uziel Muñoz aus Mexiko teil. Er bereitet sich zur Zeit in Deutschland zusammen mit seinem Trainer und Arzt auf die Weltmeisterschaften im September in Tokio/Japan
vor.
Muñoz hat eine Bestleistung im Kugelstoßen in Höhe von 21,88 m und nahm letztes Jahr an den Olympischen Spielen in Paris teil und belegte mit 20,88 m den 8. Platz. Gelegentlich startet er auch beim Diskuswurf (Bestleistung: 59,67 m).
Siehe hierzu auch die beiden Videos.
Uziel Muñiz präsentierte sich stets freundlich zugewandt und kommunikativ ohne jegliche Starallüren.
Elke Herzig, mehrfache Weltmeisterin und Europameisterin resp. Medaillengewinnerin im Hammer-, Gewicht- sowie Diskuswurf im Rahmen der Masters-Kategorie W 65 übernahm souverän die Begrüssung im fließenden Spanisch. Ansonsten wurde auch englisch kommuniziert.
Insgesamt war das Event ein Gewinn hinsichtlich der Darstellung von Wurfdisziplinen,
welche auch im Alter innerhalb der Leichtathletik durchgeführt werden können.

 


 Bettina Schardt und Elke Herzig für badische Rekorde ausgezeichnet

Bettina Schardt (W50) und Elke Herzig (W65) wurden im Rahmen der Badischen Aktivenmeisterschaften in Walldorf (12.7.) gemeinsam mit vielen weiteren neuen Rekordler:innen für ihre im Jahr 2024 aufgestellten badischen Rekorde geehrt. Elke verbesserte die Rekorde der W65 mit dem Diskus (29,45 m) und im Gewichtwurf (14,65 m). Bettina steigerte ihren Diskusrekord auf 43,64 Meter und erzielte 3591 Punkte im Wurf-Fünfkampf. Beide Athletinnen gingen in Walldorf im Diskuswurf bei den Frauen an den Start und schlugen sich gut gegen die junge Konkurrenz. Bettina warf 41,50 Meter und holte die Bronzemedaille. Elke wurde mit 26,62 Meter Neunte.