Berichte 2025 II

 


Deutsche Masters-Meisterschaften der Leichtathletik in Gotha

Zahlreiche Phoenix-Sportlerinnen und -Sportler hatten sich am Wochenende (22.-24.8.) aufgemacht nach Thüringen, um in Gotha bei den Deutschen Masters-Meisterschaften dabei zu sein. 17 Medaillen, darunter fünf goldene waren die Ausbeute. 

Bettina Schardt (W50) verteidigte ihre beiden Titel aus dem Vorjahr souverän. Trotz eines frischen Hexenschusses warf sie den Hammer in ihrem einzigen Versuch auf 44,77 und den Diskus am nächsten Tag auf 42,28 Meter. 

Anne Reuschenbach (W45) gelang das Kunststück bei all ihren fünf Starts eine Medaille zu gewinnen. In ihrer besten Disziplin, dem Speerwurf, setzte sie sich am Ende mit starken 33,77 Metern durch. Im ersten Durchgang war Anne mit 33,24 Meter in Führung gegangen, die sie in Runde vier kurz verlor und sich mit besagten 33,77 Meter sofort zurück holte. Begonnen hatte Anne das Meisterschafts-Wochenende mit Silber im Stabhochsprung (2,50 m), dem kurz danach Bronze im Dreisprung (9,81 m) folgte, ehe sie den Samstag mit Bronze mit dem Hammer (33,10 m) beschloss. Der Sonntag begann mit Silber mit dem Diskus (30,55 m), ehe Gold mit dem Speer das Wochenende abrundete. 

Margret Klein-Raber (W60) ließ die Zuschauer beim Hammerwurf immer wieder zittern. Erst benötigte sie drei Versuche, um sich mit 28,88 Meter als Achte gerade noch in den Endkampf zu schieben. Dann steigerte sie sich auf 35,58 Meter und schob sich auf Platz zwei vor. Im letzten Durchgang warf sie dann 38,86 Meter und sicherte sich doch noch den Meistertitel. Im Kugelstoß kam Margret auf Rang fünf (10,37 m). 
Im Hammerwurf bestritt Birgit Keller (W50) den ersten Wettkampf seit dem Bruch ihres Radiusköpfchens Mitte Mai. Mit 36,94 Meter belegte sie Platz drei vor Renate Ansel (36,80 m), die Vierte wurde. Kristina Telge (W55) war zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder bei Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften dabei und erkämpfte sich im Hammerwurf Bronze (36,36 m). Im Kugelstoß wurde Kristina mit 10,72 Meter Vierte. 

Hendrik Szabo wurde in der M45 Meister im Hammerwurf mit 42,51 Meter. Mit der Kugel (11,23 m) und dem Diskus (32,14 m) gewann er Bronze. Edgar Schuberth (M70) holte Silber mit dem Hammer und 39,33 Meter, Johann Stein (M70) musste sich mit dem Diskus nur knapp geschlagen geben und wurde mit 35,72 Meter ebenfalls Zweiter. 

Hans-Jörg Schiele (M60) ließ den Diskus auf 40,87 Meter fliegen und holte am Ende des langen DM-Wochenendes Bronze. Mit der Kugel war er auf 11,96 Meter gekommen und Siebter geworden. Udo Rose (M65) warf den Hammer auf 37,67 Meter und wurde Dritter. Etwas kurios – wegen der Dunkelheit musste der Hammerwurf der M60/65 nach vier bzw. fünf Durchgängen aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden. Nicht ganz fit warf Franz Pauly (M60) den Hammer auf 42,12 Meter und wurde Fünfter. Gerhard Thiele (M75) belegte mit 28,36 Meter Platz sechs. Martin Baranzke (M60) erzielte im Dreisprung mit 9,90 Meter eine Saisonbestleistung und wurde Siebter. Im Weitsprung gelang ihm kein gültiger Sprung. Elke Herzig (W65) verteidigte ihre DM-Titel im Hammer- und Diskuswerfen (37,53 bzw. 28,76 m) und wurde 2. im Kugelstoßen (9,40 m).

Bei einem Wettkampf im hessischen Elz kam Torsten Lange (M80) mit der Kugel auf 10,02 und 10,07 Meter. 


Drei Phoenixler bei Vergleichskampf Interlands dabei

Mit Bettina Schardt, Anne Reuschenbach und Hendrik Szabo waren drei Phoenix-Sportler bei den Interlands 2025 in Den Haag/Niederlande dabei. Die Interlands sind ein Vergleichskampf zwischen Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Das Reglement ist einfach: Die zwei besten Sportler einer jeden Nation kommen pro Disziplin in die Wertung. Die Leistungen werden vorher mit dem Altersklassenfaktor in Punkte umgerechnet. Am Ende siegte die deutsche Mannschaft vor den Niederlanden und Belgien sowie Frankreich. 

Bettina Schardt (W50) holte bei den weiblichen Masters die meisten Punkte für Deutschland. Mit Punktsiegen mit Hammer und Diskus kam sie auf insgesamt 1929 Punkte. Zunächst stand der Hammerwurf-Wettbewerb auf dem Programm. Mit 44,40 Meter im zweiten Versuch war Bettina eigentlich schon mehr als zufrieden, konnte sich im vierten und letzten Versuch noch auf die Saisonbestleistung von 46,01 Meter steigern. Dies bedeutete 960 Punkte. Im Diskuswurf am Ende des Wettkampftages ließ Bettina die 1kg-Scheibe auf 41,91 Meter fliegen und bekam dafür 969 Punkte. 

Hendrik Szabo (M45) warf den Männer-Hammer auf 42,14 Meter und belegte damit Platz sieben. Weil zwei deutsche Männer mehr Punkte als Hendrik (762 Pkt.) sammelten, kam er im Hammerwurf nicht in die Wertung. Dafür im Kugelstoß, wo er mit 11,27 Meter 689 Punkte bekam und als zweiter deutscher Mann auf Gesamtplatz acht in die Wertung einging. 

Anne Reuschenbach (W40) hatte im Speerwurf ein wenig Pech mit weiten Würfen, die ungültig gegeben wurden. So gingen am Ende von ihr 28,77 Meter (643 Pkt.) in die Wertung ein. Damit war Anne in der Punktewertung achtbeste Werferin und drittbeste deutsche Athletin. Die Kugel stieß sie auf 9,10 Meter.


LSW-WM in Lovosice (Tschechien)

 

Bericht folgt, sobald die Ergebnisliste vorliegt.


DM-Silber für Samantha Borutta

Samantha Borutta hat am Wochenende (2.8.) bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Aktiven in Dresden Platz zwei im Hammerwurf belegt. Mit 67,58 Meter im ersten Durchgang ging Samantha zunächst in Führung. Ihre stärkste Konkurrentin und Leichtathletik-Vereinskollegin bei Eintracht Frankfurt, Aileen Kuhn, startete mit 66,91 und 67,09 Meter zunächst auf Platz zwei in den Wettkampf. Doch in Runde drei schob sich Aileen mit 69,38 Meter an Samantha vorbei auf Platz eins. Samantha konnte nicht mehr kontern – 66,81 und 66,80 lauteten ihren weiteren gültigen Würfe. Aileen siegte am Ende mit 70,92 Meter vor Samantha, die mit 67,58 Metern Silber holte und genau zwei Meter Vorsprung auf die U20-Athletin Nova Kienast hatte. Vor einer Woche (27.7.) hatte Samantha bei den World University Games in Bochum-Wattenscheid mit 67,35 Meter Platz vier belegt.


Sommersportfest in Villmar

Beim Sommersportfest in Villmar (2.8.) belegte Torsten Lange im Kugelstoß der M80 Platz drei mit 9,60 Meter. Günther Jakob wurde mit 9,14 Meter Vierter. Im Diskuswurf wurde Torsten Zweiter mit 22,28 und Günther Dritter mit 21,63 Meter. Im Steinstoßen kamen beide auf 9,64 (Torsten) und 8,80 Meter (Günter). Zudem stieß Torsten mit der 5kg schweren Kugel der M65 7,60 Meter und Günther sprang im Weitsprung 2,64 Meter.


Udo Giehl und Elke Herzig mit Top-Ergebnissen

Beim Leichtathletik-Einladungswerfertag, dem Sigrid und Siegbert Fuchs Gedächtniswerfen am 16. Juli in Mutterstadt waren neben dem Gast Uziel Munoz aus Mexiko, der mit Kugel und Diskus sein Können zeigte, auch zahlreiche Phoenix-Mitglieder und Gäste am Start. Allen voran Samantha Borutta, die auf ihrer Trainingsanlage 68,50 Meter mit dem Hammer erzielte. Udo Giehl (M65) ließ den Hammer auf 55,01 und das Gewicht auf 20,33 Meter fliegen. Damit baute er seine Führung in der Welt-Bestenliste seiner Altersklasse weiter aus. 

Elke Herzig  brillierte trotz nicht einfacher Wetterbedingungen einmal mehr im Wurffünfkampf. Mit 3985 Punkten steigerte sie ihre eigene Deutsche Bestleistung vom 20. Juni (3906 Punkte) nochmal um gut 80 Punkte auf 3985 Punkte! Im Hammerwurf gingen 39,40 Meter in die Wertung ein. Mit der Kugel waren es 9,18 Meter, mit dem Diskus 26,61 und mit dem Speer 17,81 Meter. Das Gewicht flog auf 14,71 Meter. Im Wurf-Fünfkampf der W55 sammelte Kristina Telge 3477 Punkte und rückte damit auf Platz zwei der deutschen Bestenliste. Ihre Einzelleistungen: 38,30 Meter mit dem Hammer, 11,10 Meter mit der Kugel, 24,61 Meter mit dem Diskus, 29,02 Meter mit dem Speer und 12,19 Meter mit dem Gewicht. 

Ulrich Löcher (M60) kam auf 2536 Punkte. Die Kugel flog auf 10,46, der Diskus auf 30,39 und der Speer auf 31,40 Meter. Edgar Schuberth (M70) sammelte starke 3483 Punkte. Herausragend sein 41,41 Meter mit dem Hammer und die 16,52 Meter mit dem Gewicht. Uwe Luszick-Gahlen belegte mit 2436 Punkten Platz zwei. Bei der M75 kam Gerhard Zachrau auf 3288 Punkte. Sein Hammer flog auf 35,44, der Diskus auf 33,31 Meter und das Gewicht auf 13,43 Meter. Torsten Lange siegte in der M80 mit 2804 Punkten hauchdünn vor Waldemar Wörner (2775 Punkte) und Günther Jakob (2378 Punkte). Torsten stieß dabei die Kugel auf 10,56 Meter, Waldemar warf den Hammer auf 29,70 Meter. Erich Kreit erzielte in der M85 1721 Punkte. In den Einzelwettbewerben stieß Dominique Zachrau (M40)die Kugel auf 11,16 und warf den Diskus auf 25,23 Meter. Hans-Jörg Schiele (M60) erreichte 12,26 und 36,32 Meter. 


Deutsche RKS-Meisterschaften der Seniorinnen und Senioren

 im Einzel- und Mehrkampf

Am 26.07. und 27.07.25 nahmen in Waiblingen zahlreiche Mitglieder von RKS Phoenix Mutterstadt sehr erfolgreich an der RKS-DM teil. Phoenix war an diesen Wettkampftagen erneut der mit Abstand beste teilnehmende Verein Deutschlands. Nachdem bereits zahlreiche Mannschaftswertungen zu Gunsten von Phoenix ausgegangen waren, setzte sich die Erfolgsserie auch bei den Einzelwettbewerben sowie den Mehrkämpfen fort. Einige Wettkämpfe litten leider erheblich unter längeren Starkregenphasen, die – je nach Sportschuhwerk – besondere Herausforderungen an die Teilnehmer/-innen stellten.

Maik Arendt (M 40) kam in der Mittelgewichtsklasse zu Siegen im Hammer- und Gewichtwerfen, Steinstoßen (7,36 m) sowie im RKS-Dreikampf (1.617 P.).

Hendrik Szabó (ebenfalls M 40) wurde im Schwergewicht Vizemeister im Steinstoßen (8,30 m). In den restlichen Disziplinen belegte er jeweils Rang 4 (u.a. 44,61 und 16,04 m im Hammer- und Gewichtwerfen). Im Dreikampf übertraf er erwartungsgemäß die 2.000-Punktegrenze (2.029 P.).

In der AK 60 gab es im Mittelgewicht ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem leichtesten Athleten im Wettkampf, Franz Pauly von Phoenix und Wolfgang Baum (SFG Bernkastel-Kues), der immerhin 7,7 kg schwerer war. Zunächst siegte Franz Pauly im Hammer- und Gewichtwerfen sehr deutlich (44,22 und 20,13 m), doch fiel der Athlet infolge alter Schulterverletzungen beim Steinstoßen zurück. Er konnte jedoch die „magischen“ sieben Meter übertreffen (7,03 m). Im Dreikampf belegte er Rang 2 mit guten 2.080 Punkten.

Im Leichtgewicht der M 60 konnte sich Heinrich Latz, der bereits der M 70 angehört, gegenüber dem Vorjahr steigern und brachte 1.139 Punkte ins Ziel (Rang 8).

Dr. Ulrich Löcher (Mittelgewicht), immer noch gesundheitlich angeschlagen, holte im stark besetzten Steinstoßwettkampf den Vizemeistertitel mit guten 9,28 m. Im Gewicht- und Hammerwerfen wurde er 7 und 10. Den Dreikampf beendete er auf Position 6 (1.773 P.).

Der wie immer sehr starke Edgar Schuberth, bereits der M 70 angehörend, wurde mit 1.817 P. im Mittelgewicht 5. Im Dreikampf und Steinstoßen (1.817 und 8,49 m) sowie jeweils 6. im Hammer- und Gewichtwerfen (33,60 und 14,64 m) bei den M 60.

Im Schwergewicht wurde der Vorjahressieger Udo Giehl seiner Favoritenrolle gerecht, obwohl er wegen einer aktuellen Verletzung mit einer starken Unterschenkelbandage antreten musste. Daher konnte er das Steinstoßen nicht gewinnen (Rang 3 mit 10,12 m). Im Hammer- und Gewichtwerfen (45,21 und 22,28 m) sowie im Dreikampf (2.444 P.) lag er jeweils sehr weit in Front.

Martin Baranzke und Hans-Jörg Schiele belegten in dieser AK die Plätze 5 und 6 im Dreikampf (1.893 bzw. 1.812 P.), 6 und 9 beim Hammerwerfen, 5 und 8 beim Gewichtwerfen sowie 7 und 4 beim Steinstoßen (9,38 bzw. 8,43 m).

Die Leichtgewichtsklasse der M 70 stand ganz im Zeichen von Edgar Schuberth, der vier Siege einfuhr. Im Hammer- und Gewichtwerfen ließ er 38,98 und 20,96 m notieren, im Steinstoßen außergewöhnliche 11,02 m und im Dreikampf sehr gute 2.365 P.

Heinrich Latz belegte hier jeweils den 4. Platz und zeigte sich auch hier gegenüber dem Vorjahr verbessert.

Im Schwergewicht der M 70 konnte sich Titelverteidiger Willi Mandt infolge erheblicher Knieprobleme nicht gegen unser Mitglied Siegfried Greiner (er startet im RKS für die TS Esslingen) durchzusetzen. Mit guten 1.957 P. blieb er im Dreikampf zwar knapp vor seinem ebenfalls mit Knieproblemen kämpfenden Teamkameraden Rolf Griesberg (1.921 P.), verfehlte jedoch als Bronzemedaillengewinner knapp den Silbermedaillenrang um 24 Pünktchen. Im Hammer- und Gewichtwerfen sowie im Steinstoßen belegte Rolf Griesberg die Plätze 2, 5 und 5 (31,14 + 15,86 + 9,62 m). In diesen Disziplinen wurde Willi Mandt 6., 4. und 2. (Silber).

Bei den W 40 kam Allrounderin Anne Reuschenbach im Leichtgewicht zu vier Mal Gold (30,88 + 13,13 + 8,59 + 1.722 P.).

Im Mittelgewicht dieser AK 40 belegte Renate Ansel vier Mal Rang 2 (30,12 + 15,70 + 6,63 + 1.650 P.). Sie belegte außerdem noch bei den W 50 vier Mal den 2. Platz (36,19 + 19,74 + 8,31 + 2.046 P.).  

Silke Meier schrammte hier beim Steinstoßen als Viertplatzierte mit 7,31 m knapp an Bronze vorbei. Im Gewichtwerfen wurde sie 5. (14,33 m) sowie im Hammerwerfen und im Dreikampf je

Stark war Kristina Telge auf der Schwergewichtsposition mit vier klaren Siegen (39,97 + 21,44 + 11,27 + 2.420 P.). Sie war damit das Phoenixmitglied mit den meisten Punkten.

Ulrike Schiele hatte in dieser Klasse etwas Pech, da sie als jeweils 4. knapp die Medaillenränge verpasste.

Bei den W 60 holten die überragende Margret Klein-Raber und die ebenfalls sehr starke Elke Herzig im Schwergewicht jeweils Golf und Silber in allen vier Disziplinen (37,98 / 33,99 + 22,75 / 19,98 / 10,31 / 8,86 m / 2.362 /2.068 P.).

Im Steinstoßen steuerte Roswitha Mandt noch einen 5. Rang zum guten Gesamtergebnis bei.

 

Fazit:

Eine gelungene Veranstaltung!

Hätte Phoenix einige Leichtgewichtler und Leichtgewichtlerinnen mehr, wären etliche weitere Teamtitel nach Mutterstadt gegangen.

Der Dank gilt allen Starterinnen und Startern, die sich weder durch Dauerstaus auf den Autobahnen noch durch Regengüsse von ihren Einsätzen haben abhalten lassen.

Schön waren auch die Sportlertreffen am Freitag- und Samstagabend in der Gaststätte „Lamm“. U.a. war Margret hierzu extra aus 25 km Entfernung angereist.

Edgar Schuberth, Sieger bei den MS 5 (Leichtgewicht). Heinrich Latz (rechts) wurde 4.
Edgar Schuberth, Sieger bei den MS 5 (Leichtgewicht). Heinrich Latz (rechts) wurde 4.
Willi Mandt wurde 3 vor Rolf Griesberg (im Hintergrund mit Mütze). Siegreich war Siegfried Greiner mit über 2.000 Punkten.
Willi Mandt wurde 3 vor Rolf Griesberg (im Hintergrund mit Mütze). Siegreich war Siegfried Greiner mit über 2.000 Punkten.
Das erfolgreiche Phoenix-Damenteam.
Das erfolgreiche Phoenix-Damenteam.
Kristina Telge siegte bei den W 50. Ulrike Schiele (rechts) hatte Pech.
Kristina Telge siegte bei den W 50. Ulrike Schiele (rechts) hatte Pech.

Phoenix stark bei den deutschen Teammeisterschaften

im Rasenkraftsport

 Am 26.07. und 27.07.2025 fanden diese DM für die Senioren und Seniorinnen in Waiblingen statt. Phoenix hatte wie jedes Jahr zu diesen DM sehr starke Mannschaften entsendet. Allerdings begannen die Wettkämpfe mit viel Pech, denn gleich zwei starke Teams (MS 6 und MS 5) mussten wegen Verletzungen oder Erkrankungen der Sportler abgemeldet werden. Kurt Büttler, Torsten Lange, Günther Jakob, Waldemar Wörner, Gerhard Thiele und Herbert Mussinghoff fielen aus und auch Allrounder Reinhard Rhaue stand an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Die Mannschaft MS 6 hätte durchaus große Chancen gehabt, deutscher Meister geworden. Schade.

Ansonsten konnten diese Ausfälle sehr gut kompensiert werden, denn Phoenix verfügt über sehr viele aktive Sportler und Sportlerinnen.

Das Team W 40 (Renate Ansel und Anne Reuschenbach holte mit 3.372 Punkten ebenso den DM-Titel, wie die Herrenmannschaft der M 40 (3.646 P.) mit Maik Arendt und Hendrik Szabó. Die Damen der AK 50 (Kristina Telge und Renate Ansel) wurde, knapp geschlagen, Vizemeister (4.466 P.) vor Team 2 (Silke Meier und Ulrike Schiele). Gleich drei Mannschaften schickte Phoenix bei den M 60 ins Rennen. Team 1 in der Besetzung Udo Giehl, Franz Pauly und Heinrich Latz siegte mit 5.663 P. Mannschaften 2 und 3 (Edgar Schuberth, Martin Baranzke, Dr. Ulrich Löcher und Hans-Jörg Schiele) belegten die Plätze 5 und 6. Bei den M 70 konnte zwar der Dreifachtriumpf von 2024 nicht wiederholt werden, doch gab es Gold (Edgar Schuberth und Willi Mandt) und Bronze (Heinrich Latz und Rolf Griesberg) mit 4.322 bzw. 4.313 P.

Team-Siegerehrung bei den M 70.
Team-Siegerehrung bei den M 70.

Bettina Schardt mit badischem
Diskus-Rekord

Bettina Schardt (W50) zeigte bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven in Stuttgart (19.7.) einen bärenstarken Diskus-Wettkampf. Gleich drei Mal steigerte sie ihre bisherige Saisonbestweite von 42,94 Meter, aufgestellt am 20. Juni in Mutterstadt. 43,33 Metern im ersten Durchgang folgten 43,34 Meter im vierten und schließlich 43,81 Meter im sechsten und letzten Versuch. Damit gelang es Bettina zudem ihren eigenen badischen Rekord der W50 aus dem Vorjahr um 17 Zentimeter zu verbessern. Auf Platz sechs der Meldeliste gestartet, belegte die Masters-Athletin am Ende Platz vier im Frauen-Feld. Katharina Schiele erzielte im Kugelstoß-Wettbewerb gleich im ersten Versuch mit 13,48 Meter ihre beste Weite. Damit belegte Katharina Platz fünf.


20-Kampf

 „Kurz vor Ende gescheitert, aber dennoch hat es riesig Spaß gemacht“ bilanzierte Allrounder Maik Arendt (M 45). Durchkommen ist bekanntlich das eigentliche Ziel beim 20-Kampf. Leider hat sich der Athlet bei der vorletzten Disziplin (Weitsprung) verletzt und konnte den Wettkampf nicht beenden. Das war aber nicht der letzte Auftritt von Maik Arendt bei einem Ultramehrkampf. Er startet im April 2026 in Helsinki zu einem Hallen-14-Kampf.

 

Highlanderwettkampf in Mertesdorf

Am 19.07. schnitten beim Schottenhammerwerfen auf der Karlsmühle bei Mertesdorf im Rahmen der Ruwertalmeisterschaften die Phoenixmitglieder gut ab. Platz 1 belegte Franz Pauly (19,54 m), 2. wurde Udo Rose (18,54 m) und 5. Jos Hummer. Siegreich blieb auch Anne Rose mit guten 18,25 m.

Die erfolgreichen Schottenhammerwerfer (oben in der Mitte der Gesamtsieger Franz Pauly, rechts Udo Rose und links Jos Hummer).).
Die erfolgreichen Schottenhammerwerfer (oben in der Mitte der Gesamtsieger Franz Pauly, rechts Udo Rose und links Jos Hummer).).
Gemischte Riege mit Nachwuchs.
Gemischte Riege mit Nachwuchs.

Nachbetrachtungen zu den Spezialwerfertagen 

von RKS Phoenix Mutterstadt 

 

Interessant ist, dass die hochkarätigen Wettkämpfe in Mutterstadt bei der Bevölkerung und auch bei den Leichtathleten der Region bisher kaum Resonanz gefunden haben, glücklicherweise aber bei den Medien. 

 

Hier ein Beispiel zu Tomas Walsh, einem der zahlreichen Starter in Mutterstadt (Auszug aus Wikipedia):

"2015 wurde Tomas Walsh Anfang März zum sechsten Mal in Folge neuseeländischer Meister. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 21,37 m zwei Wochen später beim World Challenge Meeting in Melbourne setzte er sich vorübergehend an die Spitze der Weltjahresbestenliste.  

Im Juli 2015 gelang Tomas Walsh beim Werfertag in Mutterstadt eine weitere Steigerung auf 21,50 m (Ozeanienrekord!)."

 

Da die Wettkampf-Anmeldegebühren beim DLV unvernünftig hoch und von einen Verein kaum zu stemmen sind, reduzierte Phoenix in der Folgezeit diese Wettkämpfe.

Man erinnere sich:

Bisher traten bereits „Hochkaräter“ wie Reese Hoffa (Olympiabronze 2012 London + WM-Gold), Amin Nikfar (Olympiateilnehmer 2008 Peking und 2012 London), Ehsan Hadadi (Olympiasilber 2012 London und WM-Bronze) und Tomas Walsh (2 x Olympiabronze – 2016 in Rio mit 21,36 m und 2020 in Tokio mit 22,47 m + 2 x Hallen-WM + 1 x Freiluft-WM – PB: 22,90 m) sowie das Bewegungswunder Summer Person auf dem herrlichen und naturbelassenen „Wurfplatz auf der Wiese“ an. Auch zahlreiche Athletinnen und Athleten aus der zweiten Reihe aus aller Welt gaben sich auf dem "Wurfplatz auf der Wiese" ein Stelldichein.

 

Nun ließen wir die schöne Tradition ("Weltklasse trifft Amateure und Master") wieder aufleben!

Am 16.07.2025 gab es daher ein solches Aufeinandertreffen in Mutterstadt. Auch diesmal ging das Konzept voll auf, wenngleich sich auch hier erneut zu wenige Zuschauer einfanden. Immerhin haben zahlreiche Phoenixmitglieder Uziel Munoz (Olympiaachter in Rio) aus Mexiko bewundert.

 

Bericht hierzu folgt in Kürze.  

Vorbereitungen auf den Wettkampf
Vorbereitungen auf den Wettkampf
Eintrag ins Goldene Buch der Gemneinde Mutterstadt
Eintrag ins Goldene Buch der Gemneinde Mutterstadt
Facebook-Bericht von Uwe Luszick-Gahlen zum Sonderwerfertag
am 16.07.2025 des RKS Phoenix Mutterstadt
Nach meinem diesjährigen mittlerweile 7. Wurf-Fünfkampf (Hammer, Diskus, Kugel, Gewicht, Speer) innerhalb der Kategorie Masters M 70 am 16.07.2025 in Mutterstadt/Pfalz durfte ich außerdem danach an den beiden speziellen Einladungswettkämpfen im Diskuswurf und Kugelstoßen teilnehmen.
Das Motto hieß "Weltklasse trifft Amateur- und Masters-Athleten".
Initiiert wurde die Veranstaltung durch sehr gute persönliche Kontakte zwischen dem Geschäftsführer des austragenden Vereines "RKS Phoenix e.V. Mutterstadt" Gerhard Zachrau und dem Trainer Khalid Wajih.
Im Rahmen dessen nahm der Weltklasse-Athlet Uziel Muñoz aus Mexiko teil. Er bereitet sich zur Zeit in Deutschland zusammen mit seinem Trainer und Arzt auf die Weltmeisterschaften im September in Tokio/Japan
vor.
Muñoz hat eine Bestleistung im Kugelstoßen in Höhe von 21,88 m und nahm letztes Jahr an den Olympischen Spielen in Paris teil und belegte mit 20,88 m den 8. Platz. Gelegentlich startet er auch beim Diskuswurf (Bestleistung: 59,67 m).
Siehe hierzu auch die beiden Videos.
Uziel Muñiz präsentierte sich stets freundlich zugewandt und kommunikativ ohne jegliche Starallüren.
Elke Herzig, mehrfache Weltmeisterin und Europameisterin resp. Medaillengewinnerin im Hammer-, Gewicht- sowie Diskuswurf im Rahmen der Masters-Kategorie W 65 übernahm souverän die Begrüssung im fließenden Spanisch. Ansonsten wurde auch englisch kommuniziert.
Insgesamt war das Event ein Gewinn hinsichtlich der Darstellung von Wurfdisziplinen,
welche auch im Alter innerhalb der Leichtathletik durchgeführt werden können.

 


 Bettina Schardt und Elke Herzig für badische Rekorde ausgezeichnet

Bettina Schardt (W50) und Elke Herzig (W65) wurden im Rahmen der Badischen Aktivenmeisterschaften in Walldorf (12.7.) gemeinsam mit vielen weiteren neuen Rekordler:innen für ihre im Jahr 2024 aufgestellten badischen Rekorde geehrt. Elke verbesserte die Rekorde der W65 mit dem Diskus (29,45 m) und im Gewichtwurf (14,65 m). Bettina steigerte ihren Diskusrekord auf 43,64 Meter und erzielte 3591 Punkte im Wurf-Fünfkampf. Beide Athletinnen gingen in Walldorf im Diskuswurf bei den Frauen an den Start und schlugen sich gut gegen die junge Konkurrenz. Bettina warf 41,50 Meter und holte die Bronzemedaille. Elke wurde mit 26,62 Meter Neunte.