Kommentare


Auf dieser Seite der Phoenix-Homepage werden wir von Zeit zu Zeit die Sportverbände und deren „Eigenarten“ in kritischer und humorvoller, mitunter auch satirischer Weise aufs Korn nehmen.



Kleine Satire über „unseren Schmutzfinkenschwarm“! 

Jeden Abend treffen sich am einsam daliegenden Sportgelände dunkle Gestalten, um sich im Schutze der Dunkelheit ihrem unsäglichen Hobby, dem „Verbreiten von Unflat“ zu widmen. Unermüdlich und mit großem Engagement, ja mit geradezu missionarischem Eifer, wird kübelweise Unrat herbeigekarrt, um diesen an unserer schönen Wurfanlage „äußerst gewissenhaft“ abzu-lagern! Diese „Vögel“ lassen sich auch nicht durch die immer wieder von den „unverantwortlich handelnden Sauberkeitsfanatikern“ vorgenommenen Reini-gungsaktionen und die damit verbundenen Rückschläge von ihrem „hehren Ziele“, endlich alles komplett zu vermüllen, entmutigen. Unverzüglich wird von den „Dreckspatzen“ in teilweise mühsamer Kleinarbeit erneut alles Mögliche an Unrat gesammelt, um es zu unserem Sportplatz zu fahren. Hier wird es nach strategischen Gesichtspunkten - und gleichmäßig (denn Ordnung muss sein!) - verteilt.

 

Nun sind die Fachleute - und somit auch wir - immer wieder am Zweifeln, ob es denn richtig ist, den vom „Schwarm“ mit großem Aufwand hergestellten Zustand immer wieder zu beseitigen! Wird diesen „Vögeln“ damit nicht ein seelisches Leid zugefügt? Werden diesen „Vögel“ gar in ihrer natürlichen Entwicklung immer wieder gehemmt? Ist es auszuschließen, dass ihnen durch die ständige Beseitigung des wertvollen Mülls von unserer Anlage psychische Schäden entstehen (sofern sie diese nicht bereits jetzt schon haben)? Wir werden daher eine Arbeitsgruppe bilden und uns hierbei von einem Psychologen beraten lassen. Denn: Nichts ist uns wichtiger als der Erhalt der Gesundheit dieser „Dreckspatzen“! Nichts ist schlimmer, als wenn man solche „Schmutzfinke“ in ihrem natürlichen Drang nach Dreckverteilung und Total-verschmutzung hemmt. Daher nehmen wir deren Leitlinie sehr ernst, in der es heißt „Freier Dreck für alle!“.


Sport11

… das regionale Sportportal

 

„Eingriff in die Autonomie des Sports“

 

Veröffentlicht von Thomas Groß am 12. Februar 2018

 

Landessportbund-Präsident Hessen übt Kritik

am Koalitionspapier von CDU und SPD


Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller, hat die Passagen über den sogenannten „E-Sport“ im Koalitionspapier von CDU und SPD scharf kritisiert. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Interessen des organisierten Sports in Deutschland mit derselben Verve in diesem Vertrag formuliert worden wären wie die kommerziellen Interessen der Computerspiel-Branche“, sagte der lsb h-Chef.

 

Offensichtlich habe diese „Sportart“ eine stärkere Lobby bei den Koalitionsunterhändlern gehabt als der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB). Die in dem Koalitionspapier verbriefte Anerkennung des E-Sports als eigene Sportart mit Vereins- und Verbandsrecht verfolge das Ziel, in den Genuss der staatlichen und kommunalen Sportförderung zu gelangen.

 

Entscheidender sei jedoch, dass diese politische Vereinbarung der möglichen zukünftigen Koalitionspartner einen schweren Eingriff in die Autonomie des Sports darstelle. „Es ist eindeutig die Aufgabe der unabhängigen Sportbewegung, darüber zu diskutieren und zu entscheiden, ob der E-Sport in das Sportverständnis des organisierten Sports gehört oder nicht. Aber diese Entscheidung gehört sicher nicht zu der Aufgabenstellung einer Regierung oder von politischen Parteien“, betonte Rolf Müller. Hier sei offensichtlich jemand in seiner großen Nähe zu einer mächtigen Wirtschaftsbranche über das Ziel hinaus geschossen.


Leidiges Thema Senioren-Bestenlisten

hat sich ab 2018 endgültig erledigt!

 

Geschrieben von Axel Hermanns

 

Bonn/Darmstadt/Krefeld, 10. Januar 2018:

 

Versprochen ist versprochen, legen wir also zu gestern nach. Es ist keineswegs so, dass wir die einsamen Rufer in der Wüste und die Nörgler vor dem Herrn wären. Bei nahezu allen Dingen haben wir neben einer eigenen Meinung der Redaktion und unserer fachkompetenten Gastautoren stets das Ohr an der Basis, den aktiven Senioren-Leichtathleten. Leidiges Thema: Unterschiedliche Behandlung unserer Klientel bei der Veröffentlichung von Jahresbestenlisten gegenüber allen anderen Klassen.

 

Der für RKS Phoenix Mutterstadt startende Wurf-Allrounder Torsten Lange (*1945) aus Bonn wollte es ganz genau wissen und richtete eine E-Mail-Anfrage an das Referat Kommunikation & Medien beim Deutschen Leichtathletik-Verband  (DLV) in Darmstadt, die wir mit seiner freundlichen Genehmigung nachfolgend veröffentlichen:

 

„Sehr geehrter Herr...,

 

ich hätte gerne eine Auskunft darüber, weshalb die Bestenlisten der Senioren (Stadionwettkämpfe) nur in Buchform erhältlich und nicht online, wie bei den jüngeren Altersklassen üblich, kostenfrei einzusehen sind. Die monetäre Differenz von 18 € jährlich scheint mir einer Begründung unter dem Aspekt der Gleichbehandlung wert zu sein.

 

Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus.

 

Mit sportlichen Grüßen,

 

Torsten Lange

Torsten Lange

 

Prompte, sachorientierte Antwort:

 

Was beim DLV längst nicht Gang und Gäbe zu sein pflegt, so überhaupt eine Reaktion erfolgt, erhielt Torsten bereits am Folgetag eine sachorientierte, wenngleich ihn inhaltlich nicht befriedigende Stellungnahme des zuständigen Sachbearbeiters, dessen Namen wir wegen der fehlenden Freigabe nicht nennen. Es wurde dergestalt begründet, dass die übrigen DLV-Bestenlisten von einem hauptamtlichen Mitarbeiter während seiner Arbeitszeit erstellt würden.  Die Senioren-Bestenlisten hingegen arbeite ein Ehrenamtlicher (er bedient sich nach Gutsherrenart bei den Landesstatistikern, die Redaktion) während seiner Freizeit aus, der dafür einen finanziellen Ausgleich bekommen soll. Kostentechnisch sei es aktuell nicht machbar, die deutschen Senioren-Bestenlisten ebenfalls durch einen DLV-Hauptamtlichen erstellen zu lassen.
Und nun die gute Nachricht: Durch die automatisierte Erstellung von Bestenlisten aller Altersgruppen ab Sommer 2018 über das neue „dlv-list“ würde sich dieses Thema ohnehin erledigen.

 

Für die größte „Melkkuh“ fehlen angeblich die Mittel

Na, immerhin das. Es ist und bleibt jedoch ein kapitales Ärgernis für die Vergangenheit bis 2017, dass ausgerechnet für die größte „Melkkuh“ des DLV, die Senioren/innen, die für nullkommanix bei internationalen Meisterschaften sogar eine Bearbeitungsgebühr von 15 Euro berappen müssen, diesbezüglich keine finanziellen Mittel bereit gestellt worden sind.

Und genau das meinte Torsten Lange mit „inhaltlich nicht befriedigend“.





„Lampis“ vom 14.03.2017

 

 Es stellt sich beim DLV die Gretchenfrage

  wer eigentlich für wen da ist?

 

Geschrieben von Gastautor Torsten Lange

 

Koblenz/Krefeld, 14. März 2017: Lampis ist eine der wenigen Quellen, wenn nicht gar die einzige im Feld der deutschen Senioren-Leichtathletik, in denen mit handfesten Sachargumenten anstatt mit Wattebäuschen die Differenz zwischen Schein und Sein im Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Nun sind auf der Internetseite des LV Rheinland aus Koblenz in einem neulich stattgefundenen Vortrag eines Sportmanagement-Spezialisten einige interessante Kriterien zu finden, die der DLV als Dachorganisation seiner Vereine schlechterdings nicht ignorieren kann.

Die wesentlichsten Punkte:

1.    Aktive Sportvereinsmitglieder sind „Konsumenten von Sport- und Freizeitangeboten“ mit  einer entsprechenden Erwartungshaltung an Quantität und Qualität der Sportangebote.

 2.    Die Angemessenheit der Beitragshöhe richtet sich auf die angebotenen Leistungen, die wirtschaftliche Situation der Mitglieder und den Vergleich zu anderen Sport- und Freizeitanbietern.

 3.    Der Beitrag ermöglicht qualitativ hochwertige Leistungen.
Auf die Senioren-Leichtathleten bezogen, die immerhin den weitaus größten Mitglieder-Anteil im DLV stellen, bedeutet das, dass man schon eine sehr große Lupe bemühen muss, um Qualität und Quantität, die wir mit unseren (über die Vereine) an die auf Kumuluswolken schwebende Darmstädter NIKE-Filiale geleisteten Beiträge erwarten dürfen, aufzuspüren. Und solange der DLV seinen Senioren und Seniorinnen lediglich einen Nischenplatz zuweist, muss er sich mit deren permanenten Kosten-Nutzen-Kritik abfinden. Vor allem vor dem aktuellen Hintergrund einer überdimensionierten Verbandsentourage, die sich bei der Hallen-WM in Südkorea einer 69-köpfigen Senioren-Selbstzahler-Truppe bedient, um ihre polyglotten Bedürfnisse ausleben zu können.


Die nachfolgende - sehr gelungene - Glosse ("zum schleichenden Rückzug der deutschen Sprache") von unserem Mitglied Torsten Lange, der wieder einmal das Problem exakt auf den Punkt bringt, wollen wir euch nicht vorenthalten.


Neues aus dem Lande, wo die „Schoppen (rein-)gehauen“ werden.

Bezeichnenderweise und selbstverständlich völlig nachvollziehbar ist es, dass man hier in der weinseligen Pfalz hinter einem Namen „Schopenhauer“ geradezu zwangsläufig das Wort für den hier extrem wichtigen Schoppen *1) vermutet, der der täglichen Mindestration Wein eines Pfälzers und Rheinhessen entspricht.

Übrigens: Um den traditionell extrem hohen Weinkonsum in der Pfalz einzuschränken, ließ bereits 1601 der "kurfürstliche Orden zur Bewältigung des Trunkübermaßes" die tägliche Weinration (zumindest) seiner Mitglieder auf 14 Becher begrenzen. *2)

Verstärkt wird dieser „Schoppenreflex“ durch die Tatsache, dass in „Germany“ aktuell nur noch englische Namen richtig ausgeschrieben werden (können). Dagegen und daneben sind die „rückständigen Namen“ wichtiger Träger der deutschen Kulturgeschichte selbstverständlich zu vernachlässigen.


*1) Das Wort für das Hohlmaß Schoppen ist aus dem französischen „la chopine, chaupine, chopaine“ entlehnt und stand im deutschsprachigen Raum ab dem 19. Jahrhundert in Baden und der Schweiz für 0,375 l, in Württemberg für 0,459 l und in der Pfalz sogar - nicht verwunderlich, denn hier war schon immer der Durst am größten - sogar für 0,564 l. Als die nichtmetrischen Maße in Süddeutschland 1872 von den metrischen abgelöst wurden, galt bis 1884 der Schoppen als offizielle Bezeichnung für 0,5 l.

Interessanterweise wird in der Pfalz der Wein auch nach Einführung der 0,4-Liter-Weingläser nach wie vor in 0,5-Liter-Gläsern - und diese randvoll und über den Eichstrich hinaus gefüllt – an die Zecher ausgeschenkt!

 

*2) Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei um den "pfälzischen Schoppen" à 0,564 Liter - und nicht um den zu vernachlässigenden badischen (0,375 L) - handelte.



„Lampis“ vom 10.12.2016

 

Doping-Skandal und Wiederwahl

 eine neue Art von "Russischem Roulette"

 

Geschrieben von Axel Hermanns

 

London/Moskau/Krefeld, 10. Dezember 2016: Nun müssen wir mit unserem bescheidenen Nischen-Engagement hauptsächlich in der Senioren-Leichtathletik mit dem Schwerpunkt Stoß/Wurf nicht zu allem und jedem unseren Senf aus dem Gaststätten-Großgebinde Bautz'ner dazugeben. Das haben schon andere „wichtige“ Persönlichkeiten und solche die sich dafür halten zu dem gestern in London veröffentlichten McLaren-Report, wonach mehr als 1.000 Russen in 30 Sportarten gedopt haben sollen, gefragt und ungefragt getan. Eine zweischneidige Angelegenheit. Wer heute mit dem Finger auf andere zeigt, der steht womöglich morgen selber am Pranger. Weiß jeder Ehrenamtler immer so ganz genau, was unter der Theke in seinem eigenen „Laden“ vor sich geht? Wobei das „Russische Roulette“ natürlich eine ganz neue, ungeahnte und ungeheuerliche Dimension darstellt. Versteht sich, dass von den Verantwortlichen rotzfrech bestritten wird, was nicht mehr zu bestreiten ist.

Ohne Worte!

Keinerlei Unrechtsbewusstsein, wenigstens ein Hauch von schlechtem Gewissen und dem Willen zur säubernden Erneuerung auch beim stark in den Doping- , Korruptions- und Vertuschungsskandal  verstrickten russischen Leichtathletik-Verband (WFLA). Bei dem standen zeitgleich zur Enthüllung der in der britischen Metropole gemachten Vorwürfe in Moskau Neuwahlen an.

Die einstige Stabhochsprung-Ikone und das Putin-Protegé Jelena Issinbajewa zog überraschend (?) ihre Kandidatur zurück, machte so den Weg frei zur Wiederwahl des bisherigen Präsidenten Dmitri Shlyahtin.

Das nennt sich hier zu Lande nach Volkes Mund den (Sünden-)Bock zum Gärtner zu machen. Die schöne Jelena erspart sich jedoch den Beinamen „Sumpfdotterblume“. Aber der könnte ihr auch als Aufsichtsratsvorsitzenden der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada (welch ein begrifflicher  Hohn dieser Organisation bei der bekannt gewordenen Sachlage) angeheftet werden.


 

Hallo, liebe Sportkameradinnen  und Sportkameraden,

 

wir wollen euch dieses köstliche Schreiben von unserem Mitglied Torsten Lange nicht vorenthalten.

Die von ihm außerdem bereitgestellte Übersetzung der u.a. verwendeten Fachausdrücke werden wir nach einer kleinen Besinnungszeit nachliefern. Bis dahin viel Vergnügen beim Übersetzen.

 

Gerhard Zachrau

 

"Sehr geehrte Damen und Herren des DLV-athletic-shops!

 Gerne würde ich um Informationen betreffend Ihrer für 2017 zu erwartenden all age Produkte vor allem im Segment shirts und bodybags bitten. Als performer der M-70 masters, der natürlich auch benefit im beauty factor environment ziehen möchte, würde ich gerne outdoor products vorziehen, da in indoor locations die Chancen, eyecatcher zu sein üblicherweise doch limited sind. Da der mit vielen high-potentials ausgestattete global-player DLV als ein bedeutender  named und key account von Nike auftritt, kann er mit Sicherheit auch die accessibility der mich interessierenden Angebote prognostizieren. Vor allem die shirts mit dem Aufdruck DEUTSCHLAND wirkten jüngst für manche senior progressiv finisher doch etwas historical overdressed und sollten m.E. (main-)streamlining performed sein. Für die credibility unserer international  agierenden event-agents wären shirts oder bags mit dem scoop GERMANY eher ein must-have, ein handling, das  unsere social butterflys Kaschke und Jungmann als non-profit livestyler wohl auch so sehen dürften.

 

Ich hoffe, dass Sie als enabler, wie man Sie kennt, meinem Wunsch entsprechen und damit Ihre never ending succes-story fortschreiben können.

 

Mit Dank im Voraus und

 

freundlichem Gruß

 

Torsten Lange"

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„Lampis“ vom 04.12.2016

 

 

 

Torsten Lange hielt dem fremdelnden DLV-Shop den Zerrspiegel vor

 

Geschrieben von unserer Redaktion

 

Bonn/Darmstadt/Krefeld, 04. Dezember 2016: Es bedarf nun wahrlich keines Sprachpuristen, dass einem beim fremdelnden, NIKE-hörigen Sprachgebaren des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) der Draht aus der Kappe springt. Dieser ständige Denglish-Misch-Masch veranlasste Wurf-Allrounder und Ex-MdB Torsten Lange aus Bonn nach unserem jüngsten Beitrag in der Sache unter Heimzahlung des gleichen Irrsinns eine E-Mail an den Darmstädter Komödienstadel zu richten, die wir mit seiner freundlichen Genehmigung nachfolgend veröffentlichen. Auf eine Antwort vom DLV wird er vermutlich bis zum Sankt Nimmerleinstag warten.   

„Sehr geehrte Damen und Herren des DLV-athletic-shops!

Gerne würde ich um Informationen betreffend Ihrer für 2017 zu erwartenden all age Produkte vor allem im Segment shirts und bodybags bitten. Als performer der M-70 masters, der natürlich auch benefit im beauty factor environment ziehen möchte, würde ich gerne outdoor products vorziehen, da in indoor locations die Chancen, eyecatcher zu sein, üblicherweise doch limited sind. Da der mit vielen high-potentials ausgestattete global-player DLV als ein bedeutender named und key account von Nike auftritt, kann er mit Sicherheit auch die accessibility der mich interessierenden Angebote prognostizieren. Vor allem die shirts mit dem Aufdruck DEUTSCHLAND wirkten jüngst für manche senior progressiv finisher doch etwas historical overdressed und sollten meines Erachtens (main-)streamlining performed sein. Für die credibility unserer international agierenden event-agents wären shirts oder bags mit dem scoop GERMANY eher ein must-have, ein handling, das unsere social butterflys Kaschke und Jungmann als non-profit livestyler wohl auch so sehen dürften.

Ich hoffe, dass Sie als enabler, wie man Sie kennt, meinem Wunsch entsprechen und  damit Ihre never ending succes-story fortschreiben können.

 

Mit Dank im Voraus und freundlichem Gruß

 

Torsten Lange“

 


Bleibt für unsere Leser zu hoffen, dass sie dem Englischen soweit mächtig sind, dem einigermaßen folgen zu können. Macht aber letztlich nix, wird doch auch so die Absicht der Verhohnepiepelung deutlich. Die uns netterweise von Torsten zur Verfügung gestellten Übersetzungen gehen einzeilig pro Wort über 2,5 DIN-A-4-Seiten und würden diesen Rahmen bei Weitem sprengen.

 

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Nun liegt uns auch dankenswerterweise die Übersetzung des o.a. Schreibens von unserem Mitglied Torsten Lange an den DLV-Sportladen vor.

 

Sehr geehrte Damen und Herren des Leichtathletik.de Ladens!

 

Leider habe ich von Ihnen auf meine jüngste Anfrage noch keine Antwort erhalten. Ich hatte angenommen, mein Anliegen würde wegen des darin enthaltenen weltoffenen Sprachduktus eher Ihre Rückmeldung  hervorrufen. Da dem nicht so ist, lege ich mein damaliges Schreiben in leicht veränderter Form erneut vor.

Gerne würde ich um Auskünfte betreffend Ihrer für 2017 zu erwartenden altersübergreifenden Produkte, vor allem im Bereich Trikots und Sporttaschen bitten. Als Aktiver der M-70 Altersklasse, der natürlich auch in einem entsprechenden Umfeld "gut rüberkommen" möchte, würde ich gerne Produkte für Außenveranstaltungen vorziehen, da in Hallenwettbewerben die Chancen, Blickfang zu sein üblicherweise doch begrenzt sind. Da der mit vielen hochqualifizierten Nachwuchskräften ausgestattete, weltweit agierende DLV als ein bedeutender, alleine schon seines Namens wegen bekannte Schlüsselkunde von Nike auftritt, kann er mit Sicherheit auch die Verfügbarkeit der mich interessierenden Angebote prognostizieren. Vor allem die Sporthemden mit dem Aufdruck DEUTSCHLAND wirkten jüngst für manche fortschrittlich denkenden Seniorenstarter doch etwas sehr veraltet und sollten meines Erachtens zeitgemäß gestaltet sein. Für die Glaubwürdigkeit unserer international  agierenden Akteure wären Hemden oder Sporttaschen mit dem Knüller  GERMANY eher ein Muss, eine Auffassung , die unsere bei gesellschaftlichen Anlässen häufig glänzenden Kaschke und Jungmann als ehrenamtlich agierende  Vertreter auch eines bestimmten Lebensstils wohl teilen dürften.

Ich hoffe, dass Sie als jemand, der bekannterweise immer eine Lösung findet, meinem Wunsch entsprechen und damit Ihre nie endende Erfolgsgeschichte  fortschreiben können.

 

Mit Dank im Voraus und freundlichem Gruß

 

Torsten Lange   8.12.2016 

 

Anlage:

Hier sind einige der "Denglish"-Geschädigten auf der Suche nach den

letzten verbliebenen deutschen Wörtern.

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„Lampis“ vom 09.12.2016

  

Klatschmarsch!

 

Eine in die närrische Jahreszeit passende Reaktion.

 

Geschrieben von Axel Hermanns

 

Glosse

Neben der Spur

 

(DLV, das bekannte Unwesen)

 

Darmstadt/Bonn/Krefeld, 09. Dezember 2016: Eine formvollendete E-Mail ist nichts anderes als ein elektronischer Brief. Da gebieten es Anstand und Höflichkeit, darauf angemessen und zeitnah zu reagieren. Insbesondere dann, wenn eine Frage gestellt wurde. Das dachte sich auch der passionierte Werfer Torsten Lange (*1945) aus Bonn, der auf diesem Wege an den DLV-athletic-shop geschrieben hatte (wir berichteten). Auf eine Antwort wartete er jedoch vergeblich. Daraufhin schrieb er den „Gemischtwarenladen“ erneut an, übersetzte jedoch den bewusst überpointierten, karikierenden Denglish-Misch-Masch in lupenreines Deutsch. Und siehe da – die Reaktion erfolgte prompt. Allerdings ohne auf sein eigentliches Anliegen einzugehen mit einem vorgestanzten Schreiben aus Text-Bausteinen:

 

„Sehr geehrter Herr Lange,

 

im Anhang übersenden wir Ihnen ein Bestellformular für Artikel aus der Nationalmannschafts-Kleidung, die wir speziell nur für unsere Senioren-Sportler anbieten.

Taschen, Koffer usw. finden Sie in unserem Webshop unter Accessoires.

 
Mit freundlichen Grüßen

 

Dagmar Haller

Coordinator Merchandising“

 

 

Thema verfehlt!

 Genial einfach, einfach genial. Thema verfehlt, hätte es früher in der Schule bei Bewertung einer Klassenarbeit geheißen. Man beachte auch die Berufsbezeichnung beim Tochterunternehmen eines deutschen Sportverbandes. Aber wundern muss sich über die „German Athletics Association“ schon lange niemand mehr.

 

Alaf und Helau! Dreifach natürlich. Und Klatschmarsch! Schließlich schreiben wir gerade die närrische fünfte Jahreszeit. Auch Karneval, Fasching oder Fastnacht genannt. Gibt es am DLV-Sitz in Darmstadt ganzjährig.

 

Axel Hermanns 

 

 

Man könnte sich jetzt, durchaus etwas süffisant, fragen, ob selbst die Coordinator Merchandising Abteilung des DLV (so heißt die wirklich!) mit dem Denglish überfordert war, da sie erst auf die "bereinigte" Anfrage reagierte.


„Lampis“ vom 06.11.2016

 

Fachtagung Rasenkraftsport:

Geistiger Tiefflug über Frankfurt Süd

 

Geschrieben von Gastautor Torsten Lange

 

Kolumne


Moment mal


Neu-Isenburg, 06. November 2016: Gemeinhin gehört neben wechselseitigem Respekt zu einem guten Diskussionsstil, gegenteilige Argumente und Meinungen zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist bereit, auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich, gelassen und höflich darzustellen.

Ganz anders geschehen bei der Fachtagung Rasenkraftsport gestern in Neu-Isenburg, ein südlich von Frankfurt gelegenes Städtchen, dessen lärmgeplagte Bürger unter den Ein- und Abflugschneisen des nahe gelegenen Monster-Airports zu leiden haben. Irgendwie haben die tieffliegenden Linienmaschinen auf diese Zusammenkunft  eingewirkt, vor allem bei der Behandlung des vom Landesverband Rheinland-Pfalz (RTV RP) eingereichten Antrages zum Übergehen von der 10-Jahres- zur 5-Jahres-Wertung (wir berichteten). So wie es bei den Altersklassen in der Leichtathletik praktiziert wird. Der Antrag war rechtzeitig eingegangen und vom Landesvorsitzenden Volker Strub (Mutterstadt) ausführlich begründet, vor allem durch den Verweis auf die biologisch bedingte nachlassende Leistungsfähigkeit der älteren Semester und dem damit zusammenhängenden Aspekt der Vergleichbarkeit von Leistungen.

Unserem Autor verging das Lächeln!


Slapstick pur als Realsatire

Was nun passierte war Slapstick pur, geistigerTiefflug knapp über dem Haaransatz: Nachdem der Fachausschussvorsitzende Reinhard Weiß-Motz (Waiblingen) die Behandlung des Anliegens aufgerufen hatte, kam er gleich zur Sache. Anstatt die Diskussion zu eröffnen, ergoss er sich über nicht gültige  Anträge einiger „Doktoren", über falsche Bezeichnungen von Altersklassen, über einen anderen, zu spät eingegangenen  Antrag aus Leichlingen, der mit dem vorliegenden nichts zu tun hatte, und stellte fest, dass es im Rasenkraftsport schon so viele Meistertitel geben würde, die nicht noch weiter aufgestockt werden sollten.

Für den Landesverband RP hatte ich die äußerst dankbare Aufgabe, vor einer so eingenordeten Versammlung unsere Gründe darzulegen.

In einer zunehmend aufgeheizten Atmosphäre fielen nun währenddessen und danach Zwischenrufe und „Gegenargumente" folgender Art: „Das Thema hatten wir ja schon so oft!", „...was irgendwelche Orthopäden so von sich geben...", „Wir haben doch durch die Gewichtsklassen genug Gerechtigkeit!", „Wenn man Spaß an unserem Sport hat, dann ist doch das Alter egal!", und so weiter und so fort.

 

Ausschuss in anderer Deutung

Solcher Art  intellektuell total überfordert, fiel ich auf meinen Stuhl zurück, dachte kurz über die Doppelbedeutung des Wortes „Ausschuss" nach, in der Annahme, ich sei im falschen Film gelandet. Mit Ausnahme von einigen jüngeren Teilnehmern, die am Thema zwar nicht sehr dran waren, aber merkten, was hier ablief,  wurde der sachliche Kern der Begründung des Antrages schlichtweg ignoriert. Es kam, wie es kommen musste: Bei etwa 50 Teilnehmern einhellige Ablehnung,  lediglich acht Stimmen dafür, dazu eine Enthaltung.

 

Das ist sportlich hinzunehmen! Allerdings bleibt ein Schatten auf diesem Ergebnis. Denn in gutem demokratischem Stil sollte eine Diskussion immer eine Möglichkeit eröffnen, den Standpunkt anderer kennenzulernen und Dinge aus bisher unbekannter Perspektive zu erblicken. Dazu kam es leider nicht!

 

Geht ja auch nicht, wenn man nicht nur den Kopf in den Sand steckt, sondern sich zusätzlich noch Sand in die Ohren streuen lässt!

 


„Lampis“ vom 13.10.2016

 

Nebenbei bemerkt

 

DRTV-Offizielle offenbaren höchst fragwürdiges Demokratieverständnis

 

Kommentar

Geschrieben von Axel Hermanns

 

Neu-Isenburg/Bonn/Mutterstadt/Krefeld, 13. Oktober 2016: Kommen wir aus gegebenem Anlass außerplanmäßig noch vor der Tagung des Bundesfachausschuss' Rasenkraftsport (BFA-R) am 05. November 2016 in Neu-Isenburg auf die Angelegenheit zurück. Bekanntlich hatte Wurf-Allrounder Torsten Lange (*1945) aus Bonn, für Mutterstadt startend, als Initiator über den Landesverband Rheinland-Pfalz den Antrag auf Änderung der Altersklassen-Regelung analog zur Leichtathletik gestellt (wir berichteten). Noch gilt im artverwandten und mit dem DLV kooperierenden Deutschen Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband (DRTV) beginnend mit 30 Jahren der Zehner-Takt. Trotz Gewichtsklassen kann da speziell bei den älteren Semestern spätestens ab AK IV (60 – 69 Jahre) von Chancengleichheit keine Rede mehr sein.
Die Rheinland-Pfälzer, namentlich ihr Vorsitzender Volker Strub von RKS Phoenix Mutterstadt, entschieden sich bei ihrem Antrag für die „weiche“, eher durchsetzbare Lösung, erst ab der AK III (50 – 59) auf den Fünf-Jahres-Rhythmus umzustellen. So weit, so gut. Noch. Der DRTV stellt dieses Ansinnen unter Punkt 5 nebst schriftlicher Begründung von Strub auf seinem Internet-Portal ins Netz. Immer noch in Ordnung. Doch nun legt der Dachverband sein – nett formuliert – höchst fragwürdiges Demokratieverständnis an den Tag, betreibt auf unzulässige Weise Politik. Gleich neben dem Antragsgrund kommentiert er den Inhalt und meldet Bedenken dagegen an. Dies hätte alles den Delegierten bei der Diskussion und anschließenden Abstimmung anlässlich der Fachtagung vorbehalten bleiben müssen, statt im Vorfeld schon Stimmung für die eigene Denke und (fehlgeleitete) Richtung zu machen.
Tradition ist eine schöne Sache. Doch sollte man sich dem Fortschritt und Zeitgeist nicht vollkommen verschließen. Aber es ist ebenfalls ein alter Hut, dass beim DRTV in Kreisen der Offiziellen Traditionalisten in der negativen Form, Altvordere, ewig Gestrige und Erneuerungsverweigerer am unseligen Werk sind. Krass ausgedrückt: Betonköppe. Daran hatte sich schon der einstige DRTV-Vizepräsident und BFA-R-Vorsitzende Claus Dethloff aus Kerpen vergeblich abgearbeitet und irgendwann entnervt das Handtuch geworfen. Allein beim Landesverband NRW ist er noch in Amt und Würden, wird vermutlich kommenden Sonntag  bei den Offenen „Westdeutschen“ im Rasenkraftsport (Hammer, Stein Gewicht) in Leichlingen anwesend sein.
Es bleibt zu hoffen, dass die Versammlung Anfang November sich nicht wieder einmal den Sand für den Beton in die Augen streuen lässt und zu einem mehrheitsfähigen Beschluss im Sinne der älteren Aktiven kommt.

So, jetzt haben wir auch ein bisschen Politik betrieben. Die Bibel - na, ihr wisst schon - werden wir indes diesbezüglich nicht zitieren.


Kommentar von Lampisherausgeber Axel Herrmanns vom 05.10.2016

zu häufigen - absolut vermeidbaren und zudem unnötigen - "Wettkampfbehinderungen"

 

Hallo,
...
Allerdings handelt die WMA nicht nach dem eigenen Regelwerk. Wann immer ich bei Weltmeisterschaften gestartet bin, hatte ich meine nach und nach leichter werdenden eigenen Kugeln gemäß deutscher Regelung dabei. Da waren dann Schablonen im Einsatz, die exakt dem entsprachen. Ich erinnere mich nämlich noch sehr gut an die WM 2007 in Riccione. Da ging in der M60 meine von der IAAF zertifizierte, sündhaft teure, da nachtarierbare "Fünfer" mit 120 mm Durchmesser nicht durch die Schablone.
Das lag allerdings nicht an einer marginal zu dicken Kugel, sondern an der Schablone, wie ich dem Gerätekontrolleur britischer Herkunft mit einem Zollstock beweisen konnte. Die Schablone hatte exakt einen Durchmesser von 120mm. Und da kann eine gleich große Kugel nun einmal nicht durchpassen. Gemäß WMA-Regel hätte es bei 130 mm erlaubtem Höchstdurchmesser überhaupt keine Probleme geben können.
Noch eine Schmonzette von der DM 2009 in Vaterstetten, auch "Müller-City" genannt. Da hatten sie Asbach-uralte Schablonen im wonnevollen Einsatz. Da wurde schlicht auf der Schablone 110mm durchgestrichen und 120mm neben geschrieben. Als ich den Kontrolleur darauf hingewiesen habe, hat er vor lauter Schreck meine - indes korrekte - Kugel nicht mehr gewogen und ungeprüft markiert. Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. "Kugeljupp" Weitz ist mein Zeuge. 
Es ist natürlich völlig aberwitzig, dass nach DLV-Regeln (auch Österreich und die Schweiz) ab M80 und älter die 3-Kilo-Kugel einen maximalen Durchmesser von 120 mm haben darf und damit mehr als die Vierer (110mm) und genau so viel wie die Fünfer.
Das mit falschen Schablonen ist übrigens das leidige Thema auch hier zu Lande bei allen Veranstaltungen bis hinauf zu "Deutschen". Mittlerweile gibt es einige Kugelstoßer, die Kugeln mit dem erlaubten Höchstdurchmesser benutzen, die einen Schieblehre mit digitaler Anzeige mit sich führen, um beweisen zu können, dass die Schablone nicht stimmt. Denn die müsste immer minimal größer sein als der vorgegebene Durchmesser, damit die Kugel "versenkt" werden kann. Physik, erste Unterrichtsstunde. Dazu noch ein taufrisches Erlebnis. Samstag in Übach-Palenberg hat meine 109er noch so gerade eben durch die 110er Schablone gepasst, die demzufolge ebenfalls nicht stimmen kann. Wie denn auch, da sie vermutlich alle die vom selben murksenden Hersteller benutzen werden. 

Beste Grüße

Axel

 


Lampis“ vom 02.10.2016

 

Altersklassenregelung des DRTV missachtet die körperliche Entwicklung

 

Geschrieben von Gastautor Albert Fichtner

 

München/Krefeld, 02. Oktober 2016: Um die von Torsten Lange dankenswerterweise angestoßene Diskussion zur Einteilung der Altersklassen im Rasenkraftsport noch etwas „am Köcheln“ zu halten, dürfte es ganz interessant sein, die angesprochene körperliche Entwicklung im Lauf des Alters mit einigen Zahlen zu untermauern.

Abgesehen von individuellen altersbedingten Einschränkungen durch Krankheiten, von denen auch Sportler nicht verschont bleiben, ist für Werfer/innen die Reduktion der motorischen Leistungskomponenten Maximalkraft, Schnellkraft, Koordination und Beweglichkeit von entscheidender Bedeutung.

Die Fachliteratur weist zum altersbedingten Verlauf der Maximalkraft folgende Angaben aus: Von 35 bis 50 Jahren nimmt diese jährlich mit cirka 0,5 Prozent ab. In der Alterspanne von 50 bis 65 steigt der Wert auf etwa 1,5 Prozent und erhöht sich bei den 65- bis 85-Jährigen auf rund 2 Prozent. Ein 79-Jähriger muss damit gegenüber dem in der gleichen Altersklasse startenden 70-Jährigen einen Verlust an Maximalkraft von um 20 Prozent hinnehmen. Noch gravierender ist der Unterschied bei der Schnellkraft, liegt hier die Differenz in dieser Altersstufe bei cirka 30 Prozent.
Im Gegensatz zu dem relativ gut erforschten Komplex der konditionellen Fähigkeiten existieren im Bereich der koordinativen Fähigkeiten keine derartigen messbaren Zahlen. Übereinstimmend wird aber in der entsprechenden Literatur darüber berichtet, dass sich der ab 45 Jahren einstellende Rückgang der Koordinationsfähigkeit ab 60/65 Jahre erheblich verstärkt, was insbesondere in der (Sport-)Motorik zum Tragen kommt.
Wenn auch der Fachbereich Rasenkraftsport im Deutschen Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband (DRTV) in Teilbereichen den aktuellen Entwicklungen hinterher hinkt, er seine Wettkämpfe noch immer mit einem Programm auswertet, das für die von Microsoft längst nicht mehr gepflegte Windows-95-Version entwickelt wurde, eine Onlinemeldung zu Wettbewerben noch lange nicht in Sicht ist und er auf antiquierten, inhaltsleeren Altersklassenbezeichnungen beharrt, so ist es dem DRTV doch wenigstens gelungen, dem großen Bruder Leichtathletik mit der sachgerechten Regeländerung für das Schutzgitter beim Gewichtwurf die lange Nase zu zeigen.

Vielleicht vermag er bei der Altersklassenregelung demnächst (05. November 2016) mit den Leichtathleten gleich zu ziehen.

 


„Lampis“ vom 29.09.2016

 

 Torsten Lange stellt Antrag auf Altersklassenänderung

 im Rasenkraftsport

 

Geschrieben von Axel Hermanns und Torsten Lange

 

Bonn/Neu-Isenburg/Krefeld, 29. September 2016: Er ist gewissermaßen der Multi-Kulti der Spezies von Stoß und Wurf. Torsten Lange (*1945) aus Bonn startet für die LG Kreis Ahrweiler bei Leichtathletik-Veranstaltungen und bei vom viel zu früh verstorbenen Erwin Kollmar ersonnenen LSW-Wettbewerben, dazu für RKS Phoenix Mutterstadt im Rasenkraftsport (Hammerwurf, Steinstoßen, Gewichtwurf). Obendrein ist unser gelegentlicher Gastautor im Interesse der Sache und der Aktiven ein streitbarer Geist, pflegt unsere schöne Muttersprache und deutsches Kulturgut. Operiert hier wie da jedoch stets mit feiner Klinge und wohlpointierten Worten, unterstützte unter anderem die von LAMPIS initiierte Aktion SENGIDA (= Senioren/innen gegen die Internationalisierung der Altersklassentrikots; diesen Begriff trug Heinz Engels aus Mainz bei), schrieb als Ex-MdB aufgrund früherer Kontakte sogar an das Bundesministerium des Inneren (BMI) in Berlin.
Nunmehr hat Torsten eine neue Baustelle aufgemacht. Die aberwitzigen Altersklassenensprünge von zehn Jahren beim Rasenkraftsport sind nicht nur ihm ein Dorn im Auge und Stachel im Fleisch. Der 71-jährige Bonner stellte zur Jahreshauptversammlung der Fachschaft Rasenkraftsport (RKS) im Deutschen Rasenkraftsport- und Tauziehverband (DRTV) am 05.November 2016 in Neu-Isenburg den Antrag auf Änderung der erwähnten Regelung. Aus nachvollziehbaren Gründen einer breiter gestreuten Verbreitung und der positiven Stimmungsmache bat Torsten Lange uns um Veröffentlichung. Dem kommen wir  nicht zuletzt wegen der Verzahnung von Leichtathletik und Rasenkraftsport mit einem Kooperationsvertrag zwischen DLV und DRTV nachfolgend im vollständigen Original-Wortlaut gerne nach:

 
„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreunde,

zwar hatte ich mit Mail vom 24.8.2016 meinen Austritt aus dem DRTV erklärt, möchte aber dennoch einen Versuch starten, den Grund hierfür eventuell hinfällig zu machen.

Ich stelle deshalb für die nächste BFA-Rasenkraftsport-Fachtagung am 05.11.2016 den Antrag, ab dem Jahre 2017 die Altersklasseneinteilung ab der M/W 4, unbedingt aber  ab M/W 5 auf einen 5-Jahres-Rhythmus umzustellen. 
Der Teil 6.1.(1) der WKO vom Januar 2013 soll künftig lauten:

 

Bei den Senioren ab M/W 4 (alternativ M/W 5) gilt wie im DLV das 5-Jahres-Prinzip. Aus sportmedizinischer und damit – was Chancengleichheit betrifft -  sportlicher Sicht erübrigt sich eigentlich eine nähere Begründung. Viele  aktive und ehemalige Mediziner aus der Leichtathletik halten es für einen schlechten Scherz, dass sich im Rasenkraftsport ein Athlet, der bald 70 Jahre alt wird, mit einem Konkurrenten messen lassen muss, der gerade die 50-er verlassen hat. Noch gravierender stellt sich das Problem dar, wenn ein ,Jungsiebziger‘ auf einen trifft, der bald den achtzigsten Geburtstag feiern darf.

 

Die Fachkollegen  argumentieren natürlich mit Sachaspekten, die auch ein Laie abstrakt und konkret (eigene Erfahrung!) nachvollziehen kann: Alterungsprozesse betreffen besonders die Bereiche der Muskulatur (Muskelfasern und Muskelmasse nehmen ab), Sehnen (verlieren ihre Elastizität), Knorpel (nutzen sich ab), Knochen (immer weniger belastbar) und dies alles in stetiger Beschleunigung des Leistungsabfalls pro Lebensjahr (Akzeleration).

 

gez. Torsten Lange“



Zu diesem Kommentar passt auch die folgende Aufzeichnung eines Gesprächs, das bereits unmittelbar nach den LA-Europameisterschaften 2014 stattgefunden haben soll, und das uns von einem befreundeten Nachrichtendienst zugespielt wurde. Der Inhalt dieser Unterredung ist natürlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – weswegen wir ihn hiermit veröffentlichen.

Neues aus dem Serail

Der Sultan und Kalif in spé saß verstimmt im Topkapi-Serail*1) zu Stambul*2). Er brütete in seinem Palast dumpf vor sich hin, denn das Andenken an den verehrten OSMAN war durch das schlechte Abschneiden der Athleten bei den Paneuropäischen Spielen mit dem ehrverletzenden letzten Platz schmählich beschädigt worden: „Eine solche unverzeihliche Beleidigung lassen wir nicht auf uns sitzen! Großwesir*3), unterbreite er mir rasch geeignete Vorschläge!“

Diese, mit allen denkbaren Wassern gewaschene graue Eminenz, holte dann auch sofort einige Ideen aus ihrer stets wohlgefüllten Trickkiste: „Erlauchter Sultan, großer Kalif, die Sportler aus Kenia, die demnächst wohl international nicht mehr starten dürfen, klopfen bereits an die Pforten eures Palastes. Ferner sind auch zahlreiche russische Dopingsünder preiswert zu haben!“

„Hole er sie alle her, auch die überzähligen Starter aus Jamaika, Kenia, Somalia, Äthiopien, Raffghieristan, Giergisien, Suspektistan und sonstwo! Hole er auch alle herbei, die nicht schnell genug auf Affenbrot- und sonstige Bäume flüchten können, bevor sie vielleicht noch von unseren Freunden in Katar*4) angeheuert werden! Als Dank für diese patriotische Glanztat werde ich ihn und die Legionäre mit Gold und Geschmeide überhäufen.

Außerdem sende er noch nach dem Kadi*5). Dieser soll ohne Verzug Klageschriften gegen alle Sportler vorbereiten, die „unsere“ Athleten besiegt haben oder noch besiegen werden!“

… sprach’s und zog sich in seinen gutsortierten Harem zurück, wo er sich weitere Glanztaten ausdenken wollte.

*1) Der Topkapi-Palast (osmanisch Topkapı Sarayı; im Deutschen auch Topkapi-Serail, wörtlich „Kanonentor-Palast“) in Istanbul war der Wohn- und Regierungssitz der Sultane sowie das Verwaltungszentrum des Osmanischen Reiches.

*2) Stambul ist ein historisches Wort für Istanbul.

*3) Der Großwesir (Wasir-e Azam bzw. Sadr Azam) war in muslimischen Staaten der vom Herrscher eingesetzte Regierungschef und zweite Mann im Staate.

*4) Katar (arabisch Qatar,), ein reiches Öl-Emirat am Arabischen Golf, in dem Franz Beckenbauer keine Menschenrechtsverletzungen feststellen konnte; kauft seit einigen Jahren Sportler aus aller Welt „en gros“.

*5) Der Kadi oder Al-Qādī, Entscheider, Richter, ist nach der islamischen Staatslehre ein Rechtsgelehrter, der im Auftrag des Kalifen vor allem richterliche Funktionen wahrnimmt.





„Lampis“ vom 21.01.2016

Alle Jahre wieder beim DLV:

Nehmen ist seliger als Geben!

Geschrieben von Gastautor Torsten Lange

Gastautor Torsten Lange aus Bonn pfeift auf den DLV und die EM!

 

Bonn/Darmstadt/Krefeld, 21. Januar, 2016:

Ob in Text oder auf Textilien, niemand kann behaupten, dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) seien seine Senioren/innen gleichgültig; kümmert er sich doch nachhaltig und intensiv um deren kulturelle Weltläufigkeit in allen Arenen auf diesem Erdball. Von Polen, Franzosen, Italienern, Ungarn und vielen anderen mehr werden unsere älteren Herrschaften bestimmt bewundert, wenn sie – viele davon mit sich und ihrem Verband identisch und dem GERMANY auf der schmaler werdenden Brust – auf der Zielgeraden "finishen". Für solch intensive Bemühungen darf sich der DLV mit seiner polyglotten Funktionärskaste auch pekuniär etwas gönnen, schließlich setzt er – ohne dass irgend jemand ihn darum gebeten hätte – mit Nachdruck und mit der Peitsche einer eventuellen Disqualifikation in der Hinterhand durch, dass seine von niemanden nachgefragten Auflagen in der Trikotfrage auch erfüllt werden.

Durch die Funktionärsbrille betrachtet ist der, der vermutet, das alles habe etwas mit NIKE und seinen servilen Filialleitern im Südhessischen zu tun, entweder ein Rechter (weil antiamerikanisch), ein Kommunist (weil antikapitalistisch) oder ein ewig Gestriger, der noch auf sein (Deutsch-)Land stolz ist, den aber der Zeitgeist vor sich hertreibt.

Irgendetwas stimmt nicht in Darmstadt: Wer nimmt und bestimmt, sollte auch eine Gegenleistung bieten. Nur: ich finde keine! Den DLV interessieren seine Senioren nur finanziell, und der Seniorensprecher schwebt weiter sanft auf Kumuluswolken über den Problemen, wirft bestenfalls mit Wattebäuschen um sich in der Hoffnung, sie würden explosiv dazu beitragen, die von ihnen selbst finanzierte Randexistenz der Senioren zum Besseren zu wenden.

Eigentlich wollte ich – mit berechtigten Endkampfchancen – nach Ancona zum Kugelstoßen. Habe aber keine Lust mehr, mir von amateurhaft agierenden, an der Senioren-Leichtathletik uninteressierten Bürokraten vorschreiben zu lassen, wie meine Teilnahme auf internationalem Parkett auszusehen habe und dafür auch noch blechen zu müssen! Habe auch keine Lust, mich für diese Zeitgeistritter und deren durchschaubare Absichten im fernen Italien Fremdschämen zu müssen.
Das wäre doch was: In Ancona ist Senioren-EM und keiner geht hin! Und unsere Vertreter (Betreuer) tun das, was sie immer tun: Sie vertreten sich selbst. Der Clou: Sie würden es gar nicht merken!



18.11.2015

Immer häufiger bekommt man den Eindruck, dass „mit Mammon der DFB – nicht der Fußball an sich - die anderen Sportarten schlichtweg platt macht“!

Nachfolgend zwei aktuelle Beispiele! Man darf gespannt sein, mit welchem Beziehungs-geflecht der DFB diesen Übergabevertrag in Frankfurt erreichen konnte.


12.11.2015

 

Dem DFB „Wohlgesonnene“ merkten hierzu an:

Einerseits kann vom DFB doch überhaupt niemand wissen, wohin das Geld aus seiner „Portokasse im Einzelnen“ hinfließt! Mit „solch überschaubaren Geldbeträgen“ kann sich unsere „verdiente Sportelite“ doch nicht auch noch beschäftigen, zumal dann, wenn es „um höhere Ziele“ geht! Andererseits muss doch auch der DFB „finanziell unterstützen“ dürfen, wen er möchte!

Genau: Es gibt nach wie vor immer noch zu viele „notleidende Fußballfunktionäre“, denen dringend geholfen werden muss!

Anmerkung am Rande: (Anderes) DFB-Geld wird selbstverständlich nicht nur für Funktionäre eingesetzt, sondern auch zum Ausverkauf der Randsportarten („Kauf“ des „Gold-Hockey“-Bundestrainers Markus Weise, Kauf des Sportzentrums Niederrad (Pferde- und Tennissport), „Umwidmungen von allgemeinen Sportanlagen“ in Fußballplätze, etc...).

 


17.10.2015

Die Schieflage im Sport...


 

Zu diesem Thema noch ein weiterer Kommentar aus der "Rheinpfalz", nicht mehr ganz taufrisch, aber durch die derzeitige Entwicklung bei der FIFA und beim DFB aktueller denn je (Hervorhebungen in rot durch uns).

 


30.08.2015


Dehnen oder nicht Dehnen, das ist hier die Frage*1)

*1) „Es gibt Fragen, die können einfach nicht eindeutig beantwortet werden!

Sind wir zufrieden mit dem, was wir selbst wissen.“

(Zitat eines unbekannten tibetanischen Yaktreibers)

Die nachfolgende Glosse verdeutlicht ein Problem, dem sich viele Sportler gegenüberstehen:

Frage vier Heilkundige zum Dehnen und Du erhältst mindestens acht unterschiedliche Ratschläge!

Doch welcher von ihnen hilft?

Sollte man ein solch wichtiges Thema überhaupt in überzeichnender Form auf den Punkt bringen – aber soll die Satire bereits vorher enden – und somit keine mehr sein?

Im vorliegenden Falle bieten die „extrem unterschiedlichen Thesen pro und contra“, oft sogar mit „Weisheits-Alleinansprüchen“ der Belehrenden „verschlimmert“, eine Steilvorlage für die nachfolgenden – wie immer sehr gewissenhaft recherchierten – Ausführungen!

Bereits der berüchtigte Bader Dr. Eisenbart warnte seine drastisch abnehmende Patientenschar eingehend vor dem Dehnen und empfahl stattdessen den beliebten „Aderlass ohne Unterlass“.

Viele folgende Medizinergenerationen bliesen immer mal wieder, je nach Großwetterlage, ins gleiche Horn.

Spätestens als Ägyptens Ex-König Faruk an einem opulenten Mahl erstickte, nachdem er zu lange seine Gurgel vorgedehnt hatte, war Dehnen ohnehin nicht mehr angesagt.

Dagegen forderte allerdings ein nicht unbeachtlicher Teil der medizinischen Fachwelt strikt das Dehnen in allen Lebenslagen, was wiederum unbedarfte Zeitgenossen missverstanden und in der Folgezeit gezielt den Bauch (aus-)dehnten. So ist nach neuesten Studien der Bauchumfang des durchschnittlichen Mitteleuropäers seit der letzten Eiszeit um durchschnittlich 27,435 cm gewachsen, frei nach dem Motto, „Dehne am Abend, erquickend und labend!“

Die Gegner wiederum hielten dagegen: „Dehnen ohne Unterlass, füllt den Ärzten Safe und Fass!“

Der an einer Lösung interessierte Sportler steht nun ratlos zwischen diesen beiden wortgewaltigen Meinungsblöcken. Was tun? Wie verhält man sich richtig?

Eine Antwort versprach man sich von einer Nachfrage beim Orakel von Delphi. Dieses hatte bekanntlich erst kürzlich der aktuellen griechischen Regierung einen recht undurchsichtigen Finanzrat gegeben und so seine allumfassende Kompetenz erneut unter Beweis gestellt. Ergebnis: „Die Dehnung der Geduld von Gläubigen (und Gläubigern) ist unbegrenzt möglich!“ Also dann!

Zur Absicherung dieser alles entscheidenden Hinweise aus Hellas wurde schließlich noch ein dauerhaft in sich ruhender Massaikrieger befragt. Antwort: „Keine Hektik! Vermeide schnelle Bewegungen – und schon brauchst Du nicht zu dehnen!“ Aha!

Dagegen behauptete ein aufstrebender 90-jähriger Hürdenläufer, dass er ohne intensive Dehnungen schon längst nicht mehr seine Spülmaschine bestücken, geschweige denn Hürden übersteigen könne.

Diese Aussage ließ allerdings ein koreanischer Shiatsu-Meister nur für die Zeiten des ostchinesischen Neumondes gelten.

Einen völlig anderen Ansatz brachte ein cooler Jungspund 3. Grades ins Spiel. Er verteufelte sämtliche Fallgestaltungen des Dehnens als völlig unnötige körperliche Belastungen. Er verwies vielmehr auf die lockernde Kraft von Marihuana und Haschisch. Mit deren Hilfe könne man zudem auch allen Arten von sonstigen Problemen vorbeugen, insbesondere der fortschreitenden Gehirnverfettung der modernen Managerkaste!

Dies wiederum ließ der neuerdings in Kritik geratene Neurologe Dr. Mabuse – hoffnungsvoller Landarzt mit eigenem Bestattungsunternehmen – nicht durchgehen! Er diagnostizierte, dass Haschisch u.ä. hierzu nicht tauge, selbst in dem sich angeblich in angenehmem Dauerrauschzustand befindlichen Holland; aber Dehnen trotzdem grober Unfug sei (warum auch immer).

Daraufhin erschien der „alterslose“ Hochseilartist „Gummi-Mayer“ auf dem Plan: „Ohne intensive Dehnübungen könnte ich der altersbedingten Muskel- und somit Verdienstverkürzung nicht entgehen!“

Die Universität in Wasserbilligerbrück sprach sich wiederum hiergegen aus, nachdem sie im Rahmen einer großangelegten Untersuchungsreihe bei immerhin 5 Patienten festgestellt hatte, dass man für das Wassertreten à la Kneipp überhaupt keine Dehnung benötigt. Ausnahmen gelten nur bei Trinkkuren. So solle man unmittelbar vor dem Fassbieranstich, insbesondere bei Bockbier, zwingend den Trinkarm ausgiebig dehnen.

Eine neue Sachlage ergab sich, nachdem sich ein abstinent lebender und völlig ungedehnter „brauner Afghane“, Rauschgifthändler und Hürdenläufer, bereits kurz nach dem Start zerrte und ungespitzt in die erste Hürde trat. Auf Vorhalt der Presse: „Hätten Sie gedehnt und somit ungezerrt zumindest die erste Hürde überwunden oder zumindest fester in diese hineingetreten?“ erwiderte der Läufer: „Infolge der Dehnung hätte ich inakzeptable 6,324 % weniger Leistungsvermögen entwickelt!“ Somit hätte er die Hürde sicher viel schwächer zertreten!

Die FIFA, mittlerweile „allerletzte“  und wohl bald auch alleinige Instanz für alle Sportarten und -fragen, verweigerte ohne vorherige Konsultierung ihrer personalstarken Rechtsabteilung gewohnheitsmäßig und reflexartig alle Aussagen, denn „das Überdehnen der willigen Geldgeber darf wegen zu ausgedehnter Interviews nicht leiden!“ Allerdings würden nach wie vor „ausgedehnte Bakschisch-Zahlungen akzeptiert“!

Fazit:

Bis sich die Fachleute geeinigt haben, halten wir uns aus der Diskussion „dehnen oder nicht dehnen“ heraus und verfahren so, wie wir bisher selbst die besten Erfahrungen gesammelt haben: Gesundheit VOR Leistung!

Zur Information legen wir zwei brauchbare Berichte zur Thematik bei.


Dehnen bei Leistungen mit Schnellkraftbezug

Artikel von Dennis Sandig auf "www.trainingsworld.com"