Presse 2019 II









"Die Rheinpfalz" vom 19.08.2019

Gesundes anstelle von Pokalen bei der Siegerehrung! Eine hervorragende Idee!
Gesundes anstelle von Pokalen bei der Siegerehrung! Eine hervorragende Idee!
Cheforganisator Stefan Münch (vorne im Bild) bei der Arbeit.
Cheforganisator Stefan Münch (vorne im Bild) bei der Arbeit.

"LFV"

 

Autor: Walter Haas

 

33. Sommersportfest der Leichtathletikfreunde Villmar

Strahlender Sonnenschein lockte am Samstag mehr als 60 Leichtathletinnen und Leichtathleten aus 30 Vereinen zum 1. Tag des 33. Sommersportfestes der Leichtathletikfreunde 1987 Villmar e. V. nach Villmar und es wurden teilweise hervorragende Leistungen geboten. Zu Beginn der Veranstaltung gedachten alle den kürzlich verstorbenen LfV-Athleten Adolf Stenchly und dem Sportkreisvorsitzenden Herrmann Klaus. Herausragende Teilnehmer waren am ersten Tag im Diskuswerfen bei den Seniorinnen W 35 Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund mit 47,58 m und bei den Frauen Charleen Zoschke von der LG Eintracht Frankfurt mit 44,39 m. In der gleichen Klasse glänzte auch Emma Wörsdörfer (TuS Wallmerod) im Speerwurf mit 44,12 m, sowie Claudia Ostermann (SG Frankfurt-Nied) im Weitsprung mit 5,04 m. Im Speerwurf der Senioren M 70 wusste der Ex-Weltmeister Helmut Hessert vom TSV Schott Mainz mit 35,57 m zu überzeugen, ebenso in der gleichen Altersklasse Gerhard Zachrau (RKS Phönix Mutterstadt) im Kugelstoßen mit 11,27 m    und im Diskuswerfen mit 39,77 m. In diesen Disziplinen zeigten auch Rainer Werkin (LG Maifeld-Pellenz) mit 13,81 m und 40,92 m und Dieter Laux (LSG Goldener Grund) mit 11,62 m und 34,59 m   gute Leistungen. .  Weitere erwähnenswerte Leistungen erzielten im Weit- und Hochsprung der Männer Sven Medenbach (LSG Goldener Grund) mit 6,13 m bzw. 1,75 m, in der M 30 Marc Veit (LG Rüsselsheim) mit 11,89 m im Kugelstoßen und 35,49 m im Diskuswurf und in der M 40 Falk Simon vom RSV Weyer mit 5,26 m im Weit- und 1,48 m im Hochsprung. Ältester Teilnehmer war in der M 85 Gustav Stähle (VfL Bad Kreuznach). Aber nicht nur die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer boten gute Leistungen, sondern auch die rund 20 fleißigen Kampfrichter und Helfer, die einige Stunden Schwerstarbeit leisteten. 

Auch am Sonntag, lockte die Sonne rund 60 Nachwuchsathletinnen und Athleten aus 12 Vereinen zum 33. Sommersportfestes der Leichtathletikfreunde 1987 Villmar e. V. nach Villmar.  Herausragende Teilnehmer waren am zweiten Tag bei der bei MJ U20 Theodor Sauerwein (TV Weisel) im Steinstoßen mit 9,74 m, bei der WJ U20 Laura Siegel (TuS Weilmünster) im Diskuswerfen mit 36,11 m, Lara Schwarz im Weitsprung mit 5,26 m, sowie Gina Schwarz (beide TSG Gießen-Wieseck) mit 5,24 m im Weitsprung der WJ U18. Gute Leistungen erzielten auch bei den Schülern M 14 im Hochsprung Jona Wagner (TuS Weilmünster) mit 1,70 m, im Kugelstoßen Moritz Hinrichsen (TV Weißkirchen) mit 13,01 m und bei der M 13 Steven Ulbrich (LfV) mit 10,82 m im Kugelstoßen und 9,06 m im Steinstoßen. Noelle Fluck (Diezer TSK Oranien) überzeugte bei der W 15 im Kugelstoßen mit 10,09 m, bei der W 13 Lilly Peter (LG Eintracht Frankfurt) im Speerwurf mit 41,05 m, sowie bei der W 12 Jule Katharina Koch (TV Wächtersbach) im Ballwurf mit 43,50 m. Bei den Jüngsten glänzten vor allem die Teilnehmer vom Diezer TSK Oranien, dem TV Weisel, der SG DJK Hattersheim und den gastgebenden Leichtathletikfreunden Villmar.



 „Sport Limburg-Weilburg“ vom 09.08.2019

 

Kategorie: LeichtathletikAktuelles

 

Erstellt von H. G. Gref

 

Edelmetallknappheit? Fragen Sie Herrn Loew!

 

Ruben Loew aus Weilmünster war einer der erfolgreichsten Athleten der WM des LSW und des „World Throwers‘ Club“ im ungarischen Tata!

5 x Gold, 4 x Silber und 7 x Bronze lautet die Bilanz des Werfers bei der Teilnahme an der 13. Weltmeisterschaft des „World Throwers‘ Club“ und des LSW-Verbands.

Ruben Löw beim Ultrasteinstoßen (50 kg)

Vom 02. bis 04.08. 2019 trafen sich im ungarischen Olympiastützpunkt Tata rund 130 Athleten aller Altersklassen aus 10 (leider nur europäischen) Ländern zu diesen Wurf-Wettkämpfen. Vertreten waren Gastgeber Ungarn, Kroatien, Serbien, Polen, Tschechien, Litauen, Großbritannien, Österreich, die Schweiz und Deutschland.

Für Ruben Loew, der in diesen Disziplinen für RKS Phönix Mutterstadt startet, war es die erste Teilnahme an Weltmeisterschaften. In den vergangenen Jahren war ein Start aufgrund von Terminkonflikten leider nicht möglich und so war man gespannt auf das Abschneiden des Sportlers, der in einigen Disziplinen als führender der Jahres-Rangliste in die Wettbewerbe ging.

Ruben Loew beim Keulenwerfen

 

Auf dem Plan standen 14 unterschiedliche Wurfdisziplinen, hinzu kamen noch drei Wettbewerbe, die sich aus Kombinationswertungen der Einzeldisziplinen ergeben. Es sei schon vorweg gesagt: Außer im Gewichts-Hochwurf, den Ruben Loew aus Zeitgründen nicht bestritt, war in allen Disziplinen eine Medaille die Ausbeute. Zwar starteten in der Männerklasse lediglich 4 Athleten, sodass oft schon ein gültiger Versuch einen Platz auf dem Podest bedeutete, doch darauf kam es für Ruben Loew, wie so oft schon, nicht an. Die eigene Leistung in Relation zur Gesamtkonkurrenz ist da für ihn die gewichtigere Qualität. Und in dieser Hinsicht konnten sich fast alle Ergebnisse wahrlich sehen lassen. Neben den „goldenen“ Würfen sorgten viele neue persönliche Bestmarken für gute Stimmung, auch wenn es dann „nur“ zu Bronze langte.

 

Höhepunkte der Wettkämpfe für Ruben Loew waren sicherlich der Keulenwurf, den er souverän mit der neuen Jahresbestweite von 68,80 m gewann (hier gibt es wohl auch einen Deutschen Teamerfolg mit Maik Arendt (61,30 m) und Thomas Schmitt (52,98 m), also 183,08 m, zu vermelden), sowie seine Spezialdisziplin „Speerorama“ (Stand-Kugelwurf 3-Kampf), auch wenn er sich dort einmal geschlagen geben musste. Sein Kontrahent erzielte mit 82,69 m eines der 10 besten je in dieser Disziplin erreichten Resultate, da darf man mit sehr guten 78,39 m auch einmal Zweiter werden. Ferner kann das Athletik-Dreikampf-Ergebnis als Highlight gelten, liegen Ruben Loews erzielte 189,01 m (neue PB) doch nur noch etwas mehr als 3 Meter unter dem von Zehnkämpfer Nico Beckers gehaltenen Weltrekord.

 

Erfolgreiche Tage also in Tata. Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr wieder Europa-Meisterschaften in Deutschland ausgetragen werden können, die im letzten Jahr wegen der Erneuerung der Sportanlagen beim Ausrichter zu einem ungünstigen Termin in die Tschechische Republik verlegt werden musste, und natürlich auf ein Wiedersehen in Tata im Jahre 2021 zu den dann 14. Weltmeisterschaften.

 

 

 

 

 

Ruben Loew beim Igmander-Hammerwerfen (eine ungarische Spezialität)

 

Am 31.08.19 werden übrigens in Bingen die Deutschen LSW-Meisterschaften im Keulenwurf, Speerorama und Speerwurf-3-Kampf ausgetragen, an denen Ruben Loew natürlich teilnimmt. Als Favorit in seinen Spezialdisziplinen darf man auch hier auf spannende Wettkämpfe hoffen. Zuschauer und teilnehmende Gäste sind übrigens beim LSW gerne gesehen. Dazu reicht die Mitgliedschaft in einem Sportverein.

 

Weitere Informationen im Netz unter LSW-Spezialsport-Deutschland.de oder Phoenix-RKS-Mutterstadt.de

 

Hier nochmals eine Zusammenfassung der Ergebnisse von Ruben Loew:

 

1. Platz Keule (Weltjahresbestleistung?) 68,80 m

 

1. Platz Igmander-Hammer mit neuer PB

 

1. Platz Heavy-Weight mit neuer PB

 

1. Platz hist. Gewicht, neue PB

 

1. Platz Athletik-Dreikampf mit neuer PB 189,01 m 

 

2. Platz Steinstoßen (der letzte der 14 Wettkämpfe)

 

2. Platz Speerorama

 

2. Platz Ultrastein

 

2. Platz „Strongest Man“ mit neuer PB von 2182 Punkten

 

3. Platz Igmander-Diskus (der erste Wettkampf in dieser Disziplin)

 

3. Platz Einarmiges Gewicht

 

3. Platz Diskus griechisch

 

3. Platz Schleuderball

 

3. Platz Shotorama 

 

3. Platz Schockorama mit neuer PB

 

3. Platz Athletischer Zweikampf mit neuer PB 

 


"Weilburger Tageblatt" vom 08.08.2019



Lampis“ vom 23.07.2019

 

 

 

Zwei satte "Viertausender" binnen zwei Tagen

 

 von Gerhard Zachrau

 

 

 

Geschrieben von Axel Hermanns

 

 

 

(Mutterstadt/Krefeld): Getreu dem Motto „Wettkampf ist das beste Training“ richtete der veranstaltungsfreudige Phoenix RKS Mutterstadt zwei Leichtathletik-Werfertage innerhalb von zwei Tagen aus. Die verdienten sich das Attribut von der Beteiligung familiär klein, aber mancher Leistungen durchaus fein. Das galt vorneweg für

 

RKS-Frontmann Gerhard Zachrau (*26.12.1949). Der sehr belastbare Siebziger in Lauerstellung bestritt parallel jeweils zwei Wurf-Fünfkämpfe unter den bis auf Diskus unterschiedlichen Geräte-Gewichten der M 65 und 70.

 

Dazu die Punktzahlen:

 

1. Wettkampf M 65: 3.764, M 70: 4.256;

 

2. Wettbewerb M 65: 3.887, M 70: 4.321. Letzteres hätte im Vorjahr (Bernd Hasieber vom TSV Unterhaching mit 4.057 Punkten) ganz klar den ersten Platz in der DLV Bestenliste der M 70 bedeutet.

 

Darauf dürfte es auch in dieser Saison hinauslaufen, so sich der Pfälzer nicht selber verbessert oder sein nahezu gleichaltriger Dauer-Antipode Klaus Kynast (*08.09.1949) vom ASC Dortmund in diese Bereiche vorstößt. Möglicherweise wird es bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf am 10./11.August 2019 in Zella-Mehlis zum direkten Aufeinandertreffen der beiden starken Wurf-Allrounder kommen.

 

Noch die teilweise famosen Einzelleistungen von Zachrau zu den 4.321 Zählern: Hammer 44,70, Kugel 11,50, Diskus 43,62, Speer 29,78, Gewichtwurf 17,84 m.

 

Weitere erwähnenswerte Resultate: Hammer, M 60: Udo Giehl (*1959) 55,87 m; M 75: Lutz Caspers (*1943), beide TV Alzey, 43,64m; Speer, M 70: Helmut Hessert (*1946), TSG Schott Mainz, 38,28 m.