Wandern II


Alle geplanten und ins Auge gefassten Wanderungen fallen wegen der aktuellen Gesundheitskrise aus, ebenso, wie die meist dazugehörenden Weinproben!


Fackelwanderung in Horrweiler bei Bingen

Am 23.11.2019 traf sich die Phoenixwandergruppe - wie in den Jahren zuvor - in Horrweiler bei Helmut Hessert und seiner Familie zur traditionellen Fackelwanderung.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, so dass wir uns frohgemut in die Weinberge bei Horrweiler wandern konnten. Dr starke Wind fachte allerdings die Fackeln derart an, dass diese meist schon auf der Hälfte der Wegstrecke den Geist aufgeben mussten. Sofern keine Ersatzfackeln zur Verfügung standen, musste eben im Dunkeln marschiert werden. Bis zur Verpflegungsstelle schafften wir dennoch die Strecke problemlos. Hier erwarteten uns Glühweine und eine kleine und feine Wegzehrung - alles von der Familie Hessert liebevoll vorbereitet.

Nachdem wir genügend Glühwein verkostet hatten, tauchte die wichtige Frage auf, ob wir sicherheitshalber eine Abkürzung zum Weingut Hessert wählen sollten, was anbetracht der zunehmend schwieriger werdenden Ausleuchtung sinnvoll erschien. Obwohl die Nacht relativ hell war, kürzten wir ab.

 

ERGO BIBAMUS! Drum lasst uns trinken!

Hier tauchten wir zunächst in die Betriebsräume des Weingutes ein und setzten schließlich den Schwerpunkt im Weinkeller. Hier probierten wir einige wirklich köstliche Weine. Zudem wurden große Mengen an Schnittchen gereicht, die alle ihre Abnehmer fanden und für eine gute Unterlage für die noch bevorstehende Weinprobe bildeten.

Danach trafen wir uns vor dem Haupthaus, wo eine hervorragende Rotwein-Gulschsuppe gereicht wurde. Böse Zungen behaupten in diesem Zusammenhang, dass der Schreiber dieser Zeilen gleich drei Mal nachorderte.

Vom Suppenkessel hatte man stets den Blick auf die Weinprobierstunde vor sich (siehe Bild).  Schließlich war es dann soweit. Wir trafen uns in der schnuckeligen Probierstunde zum abschließenden geselligen Beisammensein. Hier konnten wir alle Weine verkosten, die derzeit im breitgefächerten Angebot zur Verfügung standen. U.a. durften wir auch einen Eiswein von 2018 probieren, der die Veranstaltung sehr angenehm abrundete.

 

Horas non numero nisi serenas! Ich zähle nur die heiteren Stunden!


Weinwanderung bei Herxheim am Berg

Am 20.10.2018 unternahm die Phoenixwandergruppe eine geführte Exkursion durch das Rebenmeer bei Herxheim a. B.


Phoenixwandergruppe im Leininger Land

Am 19.07.2018 war eine Tagestour mit den Stationen Herxheim am Berg, Battenberg, Neuleiningen und Erdekaut (Eisenberg und Hettenleidelheim) angesagt.

Unterhalb der Burg Battenberg befinden sich antlang der Serpentinen zum Burgerberg die sog. "Blitzröhren", eine geologische Rarität (eine sehr poröse "Sandsteinart" mit starken Eisenanteilen).

Hinter dem Zugang zur Burgrunine befindet sich im ehemaligen Pferdestall ein tolles schnuckliges Lokal. Leider hat dies erst ab 17.00 Uhr geöffnet, so dass wir unverrichterter Dinge die Belagerung der Biurg aufgeben mussten.

Wir rückten auf die nächste Feste vor: Neu-Leiningen. Dieses mittelalterliche Dorf erhebt sich auf einem Bergrücken und ist mit einer Stadtmauer mit der Burg verbunden. Auf dem Bild sehen wir das noch guterhaltene Stadttor.

Die Gaststätten in dem Burgdorf können sich sehen lassen.

Das Biotop Erdekaut bei Eisenberg und Hettenleidelheim besteht aus ehemaligen Sand- und Kaolingruben, die renaturiert wurden.

Idylle pur!

Danach ging es zur Weinernte - und das am 19.07.!!! - in dem Garten von Gerti und Gerhard.


Phoenixwandergruppe beim Weinbergpicknick

im rheinhessischen Horrweiler


Phoenixwandergruppe in St. Petersburg

Unter der fachkundigen Leitung von Inge Litzel und Bernhard Tretter wurde auf den Spuren der Zaren die Stadt an der Newa, insbesondere in den "weißen Nächten", näher beleuchtet.


Phoenixwandergruppe in Plymouth (Massachusetts)

Einige Unentwegte wagten sich in das Land, in das einst sehr viele Pfälzer auswanderten! So "landete" auch die Phoenixwandergruppe in Plymouth, südlich von Bosten.

Gegründet wurde Plymouth (damals noch Plimoth) allerdings nicht von Pfälzern (und somit wurde dort auch nicht deren freundliche und liberale Lebensart sesshaft), sondern von den strengen englischen Pilgervätern.

Diese landeten 1620 am Plymouth Rock (siehe Mayflower-Vertrag), nachdem sie (101 Personen) vorher wohl auch nicht im niedrländischen Exil (Leyden) klargekommen waren.

Sie benannten die Gemeinde nach ihrem Ursprungsort Plymouth an der Küste Devonshires in England. Plymouth wurde 1633 als Sitz der Plymouth Colony anerkannt und 1691 Teil der Massachusetts Bay Colony.

Dr. Falko Böhm und Gertrud Böhm vor dem Fort, das die kleine Kolonie einst schützte.
Dr. Falko Böhm und Gertrud Böhm vor dem Fort, das die kleine Kolonie einst schützte.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen eine Nachbildung der Mayflower sowie der Plymouth Rock, der Fels, auf dem die Pilgerväter der Legende nach zuerst gelandet waren. Beide „Zeitzeugen“ der Kolonialisierung können im Hafen der Stadt besichtigt werden. Zudem gibt es südlich des Zentrums mit der Plimoth (alte Schreibweise) Plantation ein lebendiges Freilichtmuseum, dort, wo am Plymouth Rock der Überlieferung nach William Bradford mit der Mayflower gelandet sein soll.

Die damit verbundene Gründung der Kolonie Plymouth gilt gemeinsam mit der Gründung von Virginia als Ursprung der Vereinigten Staaten.

Nach einer kleinen Mahlzeit schloss sich sofort dieser Indianer unserer Wandergruppe an.
Nach einer kleinen Mahlzeit schloss sich sofort dieser Indianer unserer Wandergruppe an.