Trainingslager


Trainingslager 2016 und 2017

In den Jahren 2016 und 2017 organisierten wir keine Trainingslager, sondern holten uns über Sondertrainingsmaßnahmen "zu Hause" unseren "Feinschliff".


Trainingslager in Igea Marina (Emilia-Romagna)

27.03. bis 03.04.2015

Fazit vorab: Wir kamen gut gestärkt und mit vielen neuen schönen Eindrücken nach Hause!

Unterbringung, Verpflegung und Kraftraum (direkt im Hotel!) waren sehr gut. Das Trainingsgelände befand sich allerdings zu weit entfernt (in Santarcangelo, ca. 20 km entfernt) und war überfüllt! Der tolle Strand lag direkt vor dem Hotel. Das Wasser (O.K., es handelte sich für uns völlig überraschend um Salzwasser!) lud zum Baden ein und die Sonne schien jeden Tag. Die Stimmung war erstklassig.

Hier können keine Depressionen aufkommen!

 

Das Bild (zumal nach getaner Arbeit) täuscht, denn im Sand des Strandes gab es harte Trainingseinheiten. Steffen Klein leistete hier jeweils ein verschärftes Sondertraining mit Sprints und Sprüngen über die Dünen!

 

Am Morgen nach dem Eintreffen im Hotel „Gallia“ fanden wir uns auf dem großzügigen Sportgelände in Santarcangelo (liegt zwischen Igea Marina und San Marino) ein.

V.l.n.r. Gerhard Zachrau, Gertrud Böhm, Lutz Caspers, Kristina Telge, Steffen Klein,

Dimitri und Luis Ulajew – ein wahrlich starkes Team!

 

Um die zahlreichen anderen Sportler nicht zu gefährden, übten wir mit den „schweren Geräten“ auf einer günstig gelegenen Betonplatte.

Dimitri Ulajew verjagt den Platzwart

(dies ist der italienische Herr in gelber und blauer Gewandung)!

 

Bei dem stets sehr reichhaltigen, schmackhaften und optisch immer schön hergerichteten Abendessen mussten wir uns alle zurückhalten, um nicht wegen der guten italienischen Küche zu viele Pfunde zuzunehmen. Anschließend saßen wir meist noch einige Zeit gemütlich beisammen.

Steffen Klein absolvierte in dieser Zeit übrigens stets die 3. Trainingseinheit.

Der Tag wird Revue passieren gelassen!

 

Morgens ging es meist zunächst einmal in den Kraftraum. Zu dieser Zeit hatten wir i. d. R. viel Platz, da die anderen Trainingsgruppen meist später begannen oder andere Schwerpunkte setzten.

Gerhard Zachrau beginnt mit einer Pause!

Das Leuchten in den Haaren ist kein Heiligenschein, wieso auch?

 

Anschließend ging es auf den Werferplatz, der sich innerhalb eines riesigen Sportareals befindet. Leider lagen Speer- und Hammer-/ Diskuswurfanlage direkt nebeneinander, so dass sich die Gruppen gegenseitig behinderten. Eine größere Anzahl von Würfen war so kaum möglich, denn die Wartezeiten zwischen den Versuchen waren beträchtlich.

Steffen Klein wartet mit seinem Wurf, bis die Speerwerfer vorbeigezogen sind.

                            

Danach wurde es wieder erfreulicher, denn das Mittagessen wartete auf uns. Mehrere Gänge mussten verkraftet werden!

Zwischendurch hatten wir immer etwas Zeit,

um Luft für die nächste Speisefolge zu holen!

 

Neben den Trainingseinheiten sollte aber auch der kulturelle und geschichtliche Bereich nicht zu stark vernachlässigt werden. Also ging es auf nach San Marino. Böse Zungen behaupteten allerdings, wir wären nur wegen des Grappas dorthin gefahren. Weit gefehlt!

Sehr interessant waren die zahlreichen historischen Gemäuer! Wir konnten uns nicht sattsehen.

Leider verging die Zeit viel zu schnell! Nach dem Kofferpacken vor der letzten Nacht am Meer gelang uns noch ein letzter Blick mit Abendstimmung auf die Adria.

Diesen Blick werden wir wohl lange Zeit vermissen müssen!

 

Am nächsten Morgen düsten wir wieder los in Richtung Heimat. Nach einer schwierigen Passage durch Mailand kamen wir relativ schnell durch Norditalien und das Tessin und fanden uns wieder am Fuße des St. Gotthard.