Trainingsanlagen


Hier bieten wir Hintergrundinformationen zu unseren verschiedenen Trainingsörtlichkeiten an und stellen bei dieser Gelegenheit auch gleich einige unserer Mitglieder und befreundete Sportler vor.

1. Trainingshalle Ludwigshafen (Olympiastützpunkt):

Diese große Sporthalle wird in den Wintermonaten von Phoenix Mutterstadt für drei Trainingstage pro Woche (dienstags, mittwochs und donnerstags) von der Stadt Ludwigshafen angemietet.

Die Möglichkeit, im Winter in der Leichtathletikhalle in Ludwigshafen trainieren zu können,

ist für unsere Athletinnen und Athleten ein Segen.

Die beiden Trainer Helmut Zimmermann und Gerhard Zachrau

in ihrem „Wohnzimmer“.

Kristina Telge beim Kugelstoßtraining.

 

Der gutbestückte Kraftraum der Leichtathletikhalle ist eine beliebte Anlaufstelle der Phoenix-Athleten.

Bernhard Tretter und Helmut Zimmermann in Aktion!

 

2. Sportpark Mutterstadt – Außenanlage "auf der Wiese"

    (mittlere Wurfanlage):

Auf der Sport-Außenanlage im Sportpark (die "Mutterstadter Wurfwiese") fühlen sich auch Weltklasse-Kugelstoßer sehr wohl.

Am 25.07.2015 war hier Tom Walsh (Neuseeland), der spätere Kugelstoß-Hallenweltmeister im Einsatz und stieß mit 21,50 m prompt persönliche Bestleistung (und Ozeanienrekord)!

Tom Walsh in Aktion .

Er ist einer der dynamischsten - wenn nicht sogar DER dynamischste - Drehstoßtechniker der Welt und Bronzemedaillengewinner von Rio 2016.

Auch Reese Hoffa (Bronzemedaillengewinner bei der Olympiade in London 2012) aus den USA startete gerne auch der "Wiese" und „lieferte 21,16 m ab“. Einige Tage später erreichte er mit 21,13 m Rang 4 bei der Weltmeisterschaft in Moskau.

Reese Hoffa beim Stoß.

 

Hier ist der Drehstoßtechniker Reese Hoffa nochmals in Aktion.

Diese „Natur-Kugelstoßanlage im Grünen“ (Originalton Presse) findet bei sehr vielen Sportler/innen erfreulicherweise großen Anklang. So fand auch der Iraner Amin Nikfar den Weg zur Anlage im Grünen. Er ist Asienmeister und -Rekordmann (19,94 m) und war 2008 Olympiateilnehmer in Peking.

Drehstoßtechniker Amin Nikfar beim Ausstoß …

 

… und hier beim Abfangen (19,28 m).

Einige Tage nach dieser Veranstaltung in Mutterstadt wurde Amin Nikfar Asienmeister!

 

3. Sportpark – Steinstoßanlage (Stadioninnengelände):

Die Haupt-Steinstoßanlage befindet sich im Stadioninnengelände des Sportparkes.

Horst Weber (TV Maikammer) beim Ultrasteinstoßen mit dem 25-kg-Gerät,

kritisch beobachtet von Allen Seatory (Bildmitte), einem ehemaligen 60-m-Diskuswerfer.

          Diese Steinstoßanlage wird auch von den Gästen sehr geschätzt …

 

                                                                  … und sah schon so manche Meisterschaft.

 

4. Sportpark – Steinstoßanlage 2 (Stadioninnengelände/Kugelstoßbereich):

Die zweite Steinstoßanlage befindet sich auf der Kugelstoßanlage im Stadioninnengelände des Sportparkes (ein idyllisches Plätzchen mit viel Grün).

Der Phoenix-Vereinsvorsitzende Dominique Zachrau

bei einem gelungenen Ultrasteinstoßversuch.

 

5. Sportpark Mutterstadt – Werferplatz (hintere Doppelanlage):

Auf dem außenliegenden Werferplatz befinden sich zwei Anlagen für Hammer- und Gewicht- sowie für Diskuswürfe. Diese Doppel-Wurfanlage ist etwas „stumpf“ und „langsam“, hat aber auch bei Nässe eine sehr gute Griffigkeit. Beim Diskuswerfen hat man zudem oft Gegenwind von links vorne.

Sigrid Fuchs in Aktion.

Hier die Phoenix-Senioren beim einarmigen Gewichtwerfen.

 

6. Sportpark Mutterstadt – Werferplatz (vordere Doppelanlage):

Der hintere Ring der vorderen Doppel-Wurfanlage ist sehr „schnell“ und wird daher von den Hammerwerfern gerne angenommen. Leider ist der Ring bei Nässe relativ glatt. Der vordere Ring dieser Anlage ist für Diskus recht gut geeignet. Allerdings hat man dort oft Rückenwind.

Kristina Telge, die mehrfache Deutsche und Europameisterin in verschiedenen Wurfdisziplinen, bei einem gelungenen Gewichtwurf.

Altmeister Walter Held beim Hammerwerfen.

 

Beim Anschwingen klappt es bei Gerhard Zachrau ja "schon" ganz gut.

 

Auf dem Werferplatz, im Bereich der vorderen Anlage, treiben auch die Phoenix-Highlander ihr „Unwesen.“

Holger Karch und Christian Tauscher bei der Vorbereitung

zu „Weight for Height“.

 

Highlander Holger Karch beim „Warmwerfen“.

 

7. Sportpark Mutterstadt – Zusatz-Steinstoßanlage ("auf der Wiese"):

Diese dritte Steinstoßanlage befindet sich im hinteren Abschnitt des Werferplatzes.

Gerhard Zachrau beim Steinstoßen.

Der Flug des Steins wird beobachtet von unserem Gast Oticio Yao,

einem der zahlreichen USA-Spitzenkugelstoßer. 

Richardo Azzola legt beim Vergleichskampf gleich eine gute Weite vor.

 

8. Sportpark Mutterstadt – Innenanlage (Stadion):

Diese tolle Sportanlage wird leider viel zu wenig von der Leichtathletik-Spitzenathleten genutzt.

Der Seniorenweltmeister der Klasse M 70 im Diskuswerfen  Roland Heiler,

bei einem gelungenen Wurf.

 

Auch gab sich bereits der iranische Diskuswerfer Ehsan Hadadi, Asienmeister, Olympiateilnehmer von Peking und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen von London 2012 (knapp hinter Robert Harting) mit Stadionrekord (64,10 m) die Ehre.

Ehsan Hadadi beim Abwurf.

 

Einige Tage darauf wurde Ehsan Hadadi dann auch prompt Asienmeister!

Gruppenfoto mit den Teilnehmern und Betreuern des Diskuswettbewerbs.

 

Bei dieser hochklassigen Veranstaltung mischte auch die US-Amerikanerin Summer Pierson (4. Von rechts) mit, die eine Diskusbestleistung von 61,19 m stehen hat (5. von rechts: Amin Nikfar - 3. von links: Ehsan Hadadi). Summer Pierson siegte bei den Damen mit 57,22 m (Stadionrekord).

 

9. Die Gerätecontainer – Werferplatz:

Auf diesen Punkt gehen wir näher ein, da er eng mit dem Ursprung von Phoenix verbunden ist. Nachdem der Vorgängerverein der Rasenkraftsportler bekanntlich in einer „klassischen Nacht- und Nebenaktion“ den Zugang zu dem gemeindeeigenen Geräte-Container verwehrt hatte (dies war einer der Gründe zum Gang in die Selbstständigkeit), musste eine Lösung gefunden werden. Wohin mit den Geräten? Wohin dem Material?

Ein Teil der Geräte musste dezentral gelagert werden. Ein weiterer Teil wurde in den Container des RKS-Förderkreises verlagert, in dem sich bereits die Geräte des RTV Rheinland-Pfalz sowie des Förderkreises befanden.

Hier ein schönes Winterbild (26.02.2015) dieses, von Sportkamerad Norbert

Gundermann beschafften und liebevoll gestrichenen Containers.

 

Da diese Unterbringungsmöglichkeit aber bei weitem nicht ausreichte, um die große Anzahl von Balken, Stangen, Bänken, Stühlen, Schirmen, etc. aufzunehmen, musste Phoenix erneut viel „Geld in die Hand nehmen“, um zwei zusätzliche Container zu beschaffen. Diese werden nach Absprache mit dem Bürgermeister und dem Bauamt vor dem bereits vorhandenen am Rande des Werferplatzes aufgestellt werden. Die hierzu erforderlichen Arbeiten begannen am 27.02.2015 mit Hilfe von Richardo Azzola, Dominique und Gerhard Zachrau, Walter Held sowie Hans-Joachim Heinzel.

Bereits im Vorfeld hatte Dominique Zachrau erhebliche Vorarbeiten geleistet (Rodungen am alten Standort, Trennung der Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen u.v.a.m., wodurch er die erhebliche Standgebühr sowie den Kaufpreis reduzieren konnte. Großer Dank gilt auch Roland Weinhold, der kostenlos den Transport durchführte.

Bei den Arbeitseinsätzen vom 27.02. bis zum 02.03.2015 beseitigten die Helfer die beiden Sandhügel, füllten damit die Unebenheiten auf dem Werferplatz auf und bereiteten so die Containeraufstellung vor.

Ein Problem bei allen Arbeiten auf dem Werferplatz sind oft die fehlenden  technischen Hilfsmittel. Glücklicherweise hat Harald Oppermann einige (z.B. seinen Jeep mit Anhänger).

Die beiden neuen Container stehen immer noch nicht an dem von der Gemeinde vorgegebenen Platz, da der zum Umsetzen georderte Transporter einen Schaden erlitten hat.

In diesem Zusammenhang ist etwas Selbstironie zum Containertransport, welcher uns von Anfang an „gewisse Schwierigkeiten“ bereitete, angebracht:

Zunächst brach die Achse eines Schleppers; danach blieb der nächste Transporter im aufgeweichten Boden stecken. Daher mussten die Container zwischengelagert werden, zumal auch noch der genaue Standort im Sportpark nachverhandelt werden musste. Während dieser Zeit wurden beide Container erheblich durch Vandalismus bzw. Einbruchversuche beschädigt. Beim Weitertransport blieb erneut ein Fahrzeug stecken. Zu guter Letzt klappte auch das Versetzen der Container auf die genauen Standorte nicht, da die Ausleger des großen Autokrans einsanken.

… und es blieb auch weiterhin ein Abenteuer!

Erneut trat ein Problem auf, da die von uns bevorzugte und bereits vorbereitete Anordnung der Container in L-Form von der Gemeinde – aus Platzgründen – nicht akzeptiert wurde. Unverzüglich wurde der Unterbau entsprechend angepasst, so dass einige Tage später mit einem  Großkran die Container in ihre endgültige Position versetzt werden konnten.

Wir hatten allerdings einen wesentlich leistungsstärkeren Kran bestellt! Unsere Bedenken bezüglich der Leistungsfähigkeit dieses Gerätes bestätigten sich dann auch!

Nur mit großer Mühe gelingt es, den ersten Container zu versetzen.

Hier sieht man deutlich die Spuren des zurückliegenden Einbruchversuchs.

Schon einige Tage später kam es zu einem erneuten Einbruchversuch, bei dem die Rückwände von beiden Containern stark beschädigt wurden. Allerdings gelang es den Tätern nicht, die Wände zu durchbrechen. So blieb ihnen auch das frustrierende Erlebnis erspart, dort kein geeignetes „Diebesgut“ vorzufinden (lediglich Plastikstühle, Bänke, Absperrständer, etc.).

Zwischenzeitlich haben Dominique Zachrau und Sascha Schatzinger einige der Schäden repariert.

Joachim Heinzel hat zudem den vorderen Container gestrichen und ein großes und beeindruckendes Phoenixemblem aufgemalt. Demnächst wird er außerdem die Arbeiten an der beschädigten Rückwand abschließen.

Natascha Wolf, Kristna Telge, Diana Klein und Claudia Ernst-Offermann nach getaner Arbeit (erfüllte RKS-Bundesliganorm) vor dem neugestrichenen Phoenix-Container mit dem stets wachsamen Phoenix.