Über uns



Wir begrüßen unser jüngstes Vereinsmitglied!

Peter Zachrau ist endlich da!

Am 11.09.2018 war es soweit: Peter, der Sohn von Sandra Zachrau und unserem Vereinsvorsitzenden Dominique Zachrau, erblickte um 02.05 Uhr das Licht der Welt und wird ab sofort unsere Wurfabteilung verstärken.


RKS Phoenix Mutterstadt trainiert auf historischem Boden!

Ob sich schon die Kelten auf dem heutigen Wurfgelände von Phoenix mit sportlichen Übungen gestärkt haben oder später die römischen Legionäre, bleibt zunächst einmal ungesichert, kann aber durchaus angenommen werden.

Fakt ist, dass spätestens in der Frankenzeit Mutterstadt gegründet wurde. Bereits 767 n. Chr. wurde Mutherstath im Lorcher Codex genannt. Man vermutet, dass dies die Wohnstätte des "Muotharie" (oder auch "Muatharie") war, aus dessen Name schließlich der heutige Gemeindename entstand.

In Gedenken an diesen sagenumwitterten Rheinfranken veranstaltet unserer Werfergruppe seit vielen Jahren,  jeweils anfangs Oktober oder Ende September, den traditionellen "Muatharie-Werfertag".

2017 findet diese Sportveranstaltung am Samstag, dem 30.09. statt. In diesen sind die LSW-DM im Schottenhammer- und Rundgewichtwerfen eingebunden. Ferner finden hierbei in einigen Disziplinen die RLP-Highlandermeisterschaften statt (u.a. Dreikampf Strongest Man).


Nachruf

 

Hansjürgen Stahl  (*23.08.1949 / + 26.11.2016)

 

Unser Sportkamerad Hansjürgen Stahl war schon in der Jugend eng dem Sport verbunden. In den 60-er und frühen 70-er Jahren des vorigen Jahrhunderts war er zunächst ein begeisterter Leichtathlet und Handballer beim Turnverein Rheingönheim, einem Vorort von Ludwigshafen.

 

In den Schüler- und Jugendklassen wurde damals im Sommer noch Großfeldhandball mit 11 Mann gespielt. Da sein Team aber aus exakt 11 Spielern bestand, durfte während der Spiele in der B- und auch der A-Jugend nie einer ausfallen! Und es fiel auch nie einer aus!! Hansjürgen Stahl war somit Teil einer extrem eng zusammenstehenden Mannschaft, wie sie heutzutage kaum noch denkbar ist. So kam es, dass er bei einem Spiel trotz zweier angebrochener Rippen nicht nur zum Wettkampf antrat, sondern auch noch den gegnerischen „Läufer“ immer wieder kaltstellte. Auch ein Jahr später war die Teilnahme an einem Punktspiel in Waldsee ebenso ärztlich untersagt, als er trotz starker Verbrennungen (Sonnenbrand) ganz selbstverständlich nicht nur in das sportliche Geschehen eingriff, sondern hierbei auch über sich hinauswuchs. Dabei verpasste er sogar die Halbzeitpause, als er eben im Begriff war, den quirligen gegnerischen Mittelstürmer „per Ringergriff bereits am Mittelkreis zu neutralisieren“.

 

Mit dem Wechsel in das Männerteam fand er seine zusätzliche Berufung als erfolgreicher Jugendtrainer. Seine damaligen „Eleven“ denken noch heute an diese schöne und stets lustige Zeit zurück, die zahlreiche Anekdoten hervorbrachte. Irgendwann in dieser Zeit entstand auch sein Kampfname „Käschtel“ (Kasten).

 

Nach seinem Umzug nach Waldsee fungierte er jahrelang als Fußballschiedsrichter, ehe er sich am 30.04.2001 den Rasenkraftsportlern und Leichtathleten aus Mutterstadt anschloss.

Nach einigen Jahren der erfolgreichen Wettkampfteilnahmen, oft zusammen mit seinem Sohn Patrick, verhinderten gesundheitliche Probleme weitere aktivsportliche Betätigungen.

Daraufhin stand er Phoenix als Kampfrichter und Helfer zur Verfügung, ehe ihn eine Verschlechterung der Gesundheit auch hiervon abhielt.

 

Er war bis zum Schluss seinen Sportkameraden eng verbunden.

 

Wir verloren mit ihm einen treuen Mitstreiter, der stets einen besonderen Platz in unseren Erinnerungen haben wird.

Hansjürgen Stahl (3. v. l.) inmitten seiner Sportkameraden von Phoenix

nach einem LSW- und RKS-Wettkampf in Mutterstadt.



24.10.2016 & 10.07.2017

 

Nachfolgend zwei sehr persönliche Videobeiträge über unseren Vereinskameraden Norbert Gundermann, die vom SWR ausgestrahlt wurden. Unter anderem geht es auch um den Wert und die Hilfe, die Sport und Sportvereine Menschen in Lebenskrisen geben können.

 

"Videobeiträge über Norbert Gundermann"


14.08.2015

 

Lesenswert ist auch der folgende, verlinkte Bericht "Die Highländer (sic) von Mutterstadt" auf der Seite "Vereinsleben.de".


Januar 2015

RKS Phoenix Mutterstadt ist ein 2014 komplett neu gegründeter Rasenkraftsportverein, der neben RKS schwerpunktmäßig Leichtathletik-, LSW- und Highlandersport betreibt. Viele Mitglieder gehörten bisher der mittlerweile aufgelösten Rasenkraftsportabteilung eines anderen Vereins an.

Die Vereinsphilosophien „mens agitat molen“1 und „mens sana in corpore sano“2 sind zwar nichts Neues und auch nicht besonders originell, doch spiegeln sie sehr deutlich Zielrichtung (z.B. Erfolge durch gute und gesundheitserhaltende Technik) und innere Einstellung der Mitglieder wieder.

Trotz zwangsläufig noch begrenzter Ressourcen wird Phoenix von Anfang an Aufgaben und Verantwortung in den Verbänden übernehmen sowie Wettkämpfe (darunter auch Meisterschaften) ausrichten. Diese werden u.a. wichtige Impulsgeber und Unterstützungsmaßnahmen für den Sport darstellen, insbesondere in Zeiten, in denen solche Angebote bundesweit zurückgefahren werden … und in den Medien kaum noch Erwähnung finden. Hierbei soll den Gästen von Phoenix auch technische Unterstützung durch die guten Phoenix-Trainer geboten werden.

Selbstverständlich benötigt Phoenix als junger Verein noch dringend weitere Mitglieder. Gerne begrüßen wir Wieder-, Spät- und Seiteneinsteiger/-innen und Jugendliche, die Spaß an der Bewegung und/oder am Kraftsport besitzen.

Hierzu bieten die schön gelegenen – geradezu idyllischen – Sportanlagen mit separaten Wurfplätzen ideale Voraussetzungen.

Detaillierte Informationen, Ergebnislisten, Berichte und Ausschreibungen, finden Sie auf den folgenden Seiten unserer Homepage (www.phoenix-rks-mutterstadt.de).

Ihr Phoenix-Team

1  „Der Geist bewegt die Materie“, Vergil, Aeneis VI, 727

2 „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“, Juvenal, Satiren X, 356


Juni 2015

Résumé nach sechs Monaten aktiver Selbständigkeit

Quo vadis Phoenix? Per aspera ad astra?

Auch wenn wir sicherlich nicht nach den Sternen greifen werden,

bleibt unser Weg doch rau und nicht einfach.

Wohin wird der Phoenix fliegen? Wohin wird uns unser Weg führen?

Unsere Zukunft ist abhängig von dem, was wir in der Gegenwart leisten.

(Malaiisch-indonesische Weisheit)

Nach einem halben Jahr der Selbständigkeit von RKS Phoenix Mutterstadt ist es Zeit für einen kleinen Rückblick sowie eine Vorausschau auf die Zukunft.

Vorab: Das Zwischenergebnis kann sich sehen lassen! Die meisten Anfangsprobleme wurden gemeistert – dank der vielen freundlichen Helfer und kreativen Ideengeber!

Der Mitgliederstand ist weit höher als „geplant“! 64 traten über – und bis dato sind es bereits 98! Die Mitgliederentwicklung wird sich – sehr bewusst gesteuert – weiterhin behutsam und moderat nach oben entwickeln. Ein zu schnelles Wachstum wird zugunsten eines stabilen Zusammenwachsens vermieden. Es soll auch zukünftig ein enger Zusammenhalt und ein freundschaftliches Miteinander möglich bleiben. Dieser wichtigste Punkt überhaupt sowie die positive Nähe der Mitglieder untereinander ist bei (zu) großen Vereinen erfahrungsgemäß nur schwer zu realisieren.

Bereits nach der kurzen Zeit unserer Selbstständigkeit haben wir festgestellt, dass unsere Spezialisierung erhebliche Vorteile bietet und Ressourcen freisetzt. Diese Konzentration auf Rasenkraftsport und Leichtathletik werden wir daher nicht mehr aufgeben – insbesondere nicht zu Gunsten eines Großvereins, in dem die einzelnen Sparten ohne echte Berührungspunkte nebeneinander existieren. Die Mitgliederwerbung wird sich auf die Gewinnung von „echten Typen“ sowie des Nachwuchses konzentrieren. Letzteres war in den letzten vier Jahren vernachlässigt worden. Ferner werden wir versuchen, vor allem Feder-, Leicht- und Mittelgewichtler/-innen für unsere zahlreichen RKS-Teams zu begeistern.

Die enormen Kosten im Zusammenhang mit unserer Vereinsgründung finanzierten wir insbesondere mit Hilfe zahlreicher Spenden. Die laufenden Kosten blieben bisher niedriger als geplant, da u.a. die Nebentrainer kein Geld kosten. Ferner hielten sich auch die Meldegelder in Grenzen, nicht zuletzt auch deswegen, weil viele unserer Sportler/-innen auf deren Erstattung verzichteten.

Ein wichtiges Ziel ist es, neben dem „Selbstläufer Senioren und Seniorinnen“ mehrere Nachwuchsteams aufzubauen. Erste Erfolge bei den A-Jugendlichen und den M 20 wurden bereits bei den Deutschen Steinstoß- sowie bei den Deutschen Gewichtwurfmeisterschaften registriert!

Große Anstrengungen unternehmen wir derzeit bezüglich des Aufbaus der beiden neuen Container!

Blick auf den alten und einen der neuen Container (links).

Der zweite neue Container steht derzeit noch verdeckt hinter dem alten.

 

Diese Container stehen immer noch nicht an dem von der Gemeinde vorgegebenen Platz, da der georderte Transporter beim Umsetzen einen Schaden erlitt. In diesem Zusammenhang ist etwas Selbstironie zum Containertransport angebracht, welcher uns von Anfang an „gewisse Schwierigkeiten“ bereitete: Zunächst brach am Ausgangspunkt die Achse eines Schleppers; danach blieb der nächste Transporter im aufgeweichten Boden stecken. Daher mussten die Container zwischengelagert werden, zumal auch noch der genaue Standort im Sportpark nachverhandelt werden musste. Während dieser Zeit wurden beide Container erheblich durch Vandalismus bzw. Einbruchsversuche beschädigt. Beim Weitertransport blieb erneut ein Fahrzeug stecken. Zu guter Letzt klappte auch das Versetzen der Container auf die genauen Standorte nicht, da die Ausleger des großen Autokrans einsanken. Ein weiterer Versuch scheiterte an einem geplatzten Ölschlauch. Danach resignierten die Transporteure. Wir bleiben aber dran und berichten auf der Homepage über unsere weiteren „Abenteuer“.

Internationale Gäste!

Oticio Yao (5. von links) umringt von den Phoenix-Cracks.

 

Am 22.03.2015 hatten wir den bekannten Kugelstoßer Oticio Yao (USA) zu Gast. Für den Sommer 2015 hat sich mit Tom Walsh (Neuseeland), aktueller Weltranglistenzweiter im Kugelstoßen, erneut ein Weltklasseathlet angesagt.

Auch deswegen wollen und müssen wir den Wurfplatz dauerhaft in einem guten und sicheren Zustand erhalten. Seit Jahren reparieren und optimieren wir hier mit erheblichen Eigenleistungen und -mitteln. Oft fehlten uns hierzu die erforderlichen Geräte sowie das „know how“. Die Gemeinde hat erfreulicherweise zugesagt, uns hier in Zukunft zu unterstützen.

Übrigens: In den ersten vier Monaten des Jahres hat Phoenix bereits sechs Sportfeste organisiert.

Schnappschuss von den Wettkämpfen am 18.04.2015

 

Großer Dank gebührt in diesem Zusammenhang den vielen Helfern und Helferinnen.

Sehr positiv wurden unsere neuen Vereinsfarben in Curacaoblau mit dem geänderten Designaufgenommen. Fast alle Mitglieder haben sich mittlerweile neu eingekleidet.

Auch die auf den Trikots und Trainingsjacken aufgedruckten, von Oliver Schalle und Gertrud Böhm nach Vorlagen von Katrin Oppermann und Helmut Zimmermann konzipierten Phoenix-Embleme erwiesen sich als „echte Renner“.

Der Schwerpunkt bei Phoenix bleibt der „aktive, gelebte und erlebte Sport“ – und für die, die es etwas langsamer angehen lassen wollen oder müssen, haben wir unsere Wandergruppe. Zu deren Aktivitäten werden wir in den nächsten Monaten auf unserer Homepage einige Informationen veröffentlichen.

Die Wandergruppe vor dem Keltenwall auf dem Donnersberg.

 

Die Wanderabteilung besteht nicht aus „Kampfwanderern“, sondern solchen, die gerne kulturell, (erd-)geschichtlich oder erdkundlich bedeutsame und interessante Ziele ansteuern – durchaus auch auf kürzeren Wegen!

Das Mittwochstraining von Haupttrainer Lutz Caspers auf der vorderen Wurfanlage beginnt zukünftig bereits um 17:30 Uhr (bis 19:30 Uhr), da er anschließend mit einer Athletin eine Sonderübungsstunde absolviert. Die restlichen Wurfringe werden mittwochs auch weiterhin ab 15:00 durchgehend bis 20:00 Uhr von den Phoenixgruppen belegt.

Von Frühling bis Herbst wird jeden Mittwoch bei jedem Wetter

auf allen drei Wurfanlagen trainiert.

Großer Beliebtheit erfreut sich die Kugelstoßanlage.

 

Dies ist das Resultat des Ortstermins am 06.05.2015 mit der TSG und der Gemeindeverwaltung Mutterstadt (Bürgermeister, Bau- sowie Ordnungsamt).

Ferner wurde hierbei vereinbart, dass die Phoenix-Sportler/-innen im Stadioninnenraum zu allen Öffnungszeiten des Sportparks trainieren können. Dies ist eine Verbesserung des bisherigen Zustandes.

Hierbei ist selbstverständlich zu beachten, dass wir dabei andere dort übende Trainingsgruppen (z.B. Fußballer, TSG oder LTC) nicht stören.

Das Montagstraining findet auch weiterhin von 16:00 bis 20:00 Uhr auf dem Werferplatz Mutterstadt statt.

Diese Trainingseinheiten werden ehrenamtlich von Katrin und Harald Oppermann geleitet. Beide sind erfahrene Trainer und können auch über den Wurfbereich hinaus wichtige sportliche Impulse setzen. Sie ersetzen den bisherigen Trainer Thomas Schmitt, dem wir für seine bisherige Arbeit danken. Eventuell übernimmt er in einigen Jahren wieder eine Phoenix-Trainingsgruppe. Der Kontakt bleibt bestehen und wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Sehr angenehm ist das Verhältnis der Phoenixmitglieder untereinander. Hilfsbereitschaft und Kameradschaft sind außergewöhnlich! Alle Mitglieder sind voll anerkannt, geachtet und gleichberechtigt, auch wenn sie (z.B.) alters- oder verletzungsbedingt geringere Leistungen erbringen können als junge Mitglieder, die noch „voll im Saft stehen“! Dass Sportler einzig wegen ihrer tollen Leistungen mehr gelten als diejenigen, die weniger erbringen, wird es bei der derzeitigen Vereinsphilosophie nicht geben.

Die Kameradschaft wird großgeschrieben!

 

Gut angekommen ist unsere Homepage, die von Oliver Schalle aufgebaut und (weiterhin) gepflegt wird. Die noch fehlenden Bereiche werden nach und nach „mit Leben erfüllt“, die Aktualität ist jetzt bereits gegeben.

Positiv entwickelt hat sich unser Gerätebestand. Da Phoenix einen Schwerpunkt im Wurfbereich gesetzt hat, werden zwangsläufig sehr viele unterschiedliche Spezialgeräte für alle Altersklassen benötigt. Nachdem wir viele dieser Utensilien an die TSG abgegeben hatten, wurden die entstandenen Lücken – insbesondere durch Spenden – bereits wieder weitgehend gefüllt.

Benötigt werden aber vor allen Dingen noch leichte Kugeln, Stoßsteine, Disken, Speere und Wurfgewichte (3, 5, 10 und 15,88 kg).

Übrigens: Von unserem 15,88-kg-Gewicht sowie der 10-kg-Kugel, beide zur LSW-EM nach Halberstadt ausgeliehen, „verloren sich genau dort die letzte Spuren“!

Neben den jeweils in Mutterstadt vorgesehenen LSW-DM am 13.06. (DM-Werfer-10-Kampf) und am 03.10.2015 (DM Schottenhammer und DM Rundgewicht mit Highlander-Durchgang) wollen wir 2015 vier weitere wichtige Wettkampfschwerpunkte setzen:

a)    DM RKS in Erfurt (17.08.2015)

b)    Bundesligaendkampf in Erfurt (18.08.2015)

c)    DM Senioren (ab 30!) in Leichlingen (22.08.2015)

d)    DM Werfer-Fünfkampf in Zella-Mehlis (29.-30.08.2015)

Wir werden daneben auch weiterhin Wettkämpfe in Mutterstadt anbieten und hierzu unsere Sportkameraden aus ganz Deutschland einladen, weil…

…wir selbst einfach zu gerne in unserer schönen Umgebung starten wollen.

So wollten wir auch keinesfalls die Mandelblüte im Frühjahr versäumen!


Herbst 2015

SINGULI MORTALES – CUNCTI PERPETUI

Gedanken am Ende einer langen Wettkampfsaison

Die erste Wettkampfsaison von Phoenix neigt sich ihrem Ende zu. Dies ist Anlass für einen kleinen Rückblick.

Diese „zehn Monate Phoenix“ waren unerwartet erfolgreich. Teilweise schwierige Phasen wurden mit Bravour und „viel Miteinander“ bewältigt.

Zahlreiche Sportler-/innen „stellten sich in den Dienst“ der Teams (2015 traten z.B. 120-mal Phoenix-Mannschaften an) und trugen durch persönlichen Einsatz, großes Engagement sowie finanzielle und zeitliche Opfer zu diesem positiven Ergebnis und Erlebnis bei.

Ihnen gebührt unser Dank.

Berichte über diese Erfolge wurden regelmäßig auf unserer Homepage und in der Presse – zumindest auszugsweise – veröffentlicht.

Die nachfolgenden Bilder stellen einen bewusst unsortierten Überblick über die vielfältigen Teamaktivitäten – unserem „heutigen“ Schwerpunkt – dar.

Das Phoenix-Damenteam am 03.10.2015 in Mutterstadt

 

Die Phoenixmitglieder als Teil einer starken Gemeinschaft verzichten auf die (vermeintlichen) „Vorteile“ eines Einzelgängerdaseins und schließen Kompromisse. Dies lohnt sich, denn “einsam bist Du sterblich, gemeinsam bist Du ewig!“ (“singuli mortales, cuncti perpetui!“)

Die Phoenix-Gemeinschaft gibt ihre Energie an ihre Mitglieder weiter – und diese wachsen „zusammen – an Zahl – an Verbundenheit – an Hilfsbereitschaft – an Verständnis – an Abkehr vom Egoismus – an innerer und äußerer Stärke – an freundschaftlicher Bindung“!

Das von Steffen Klein (Mitte) „verstärkte“ Damenteam am 27.09.2015 in Heuchelheim.

 

Nachdem Phoenix 2015 beim Rasenkraftsport und LSW erfreulich viele Erfolge erzielt hat, wird 2016 ein dritter Schwerpunkt gesetzt: „Größere Phoenix-Teilnehmerzahlen bei Leichtathletikmeisterschaften!“

Das Phoenix-Senioren-Team mit Sportfreunden am 22.08.2015 in Leichlingen

 

Phoenix ist mittlerweile auf 110 Mitglieder angewachsen und hat seineVorgabe, bis Ende 2015 aus 80 Personen zu bestehen, um mehr als 30 % überschritten.

Dagegen wurde das 2. Ziel, zwei (aktive) Nachwuchsmannschaften zu bilden, knapp verfehlt.

Die Planung läuft indes weiter, um die zahlreichen Teams zu verstärken und dort, wo diese noch nicht ganz vollständig sind, zu komplettieren.

Gruppenbild vom 25.07.2015 in Mutterstadt,

zusammen mit Tom Walsh (Neuseeland), 3. v. r.

 

Phoenix möchte allerdings nur Mitglieder dazugewinnen, die teamfähig sind und eine langfristige Vereinstreue garantieren. Es geht um das „dauerhafte und verlässliche – positive – Miteinander“ und nicht um „reine erfolgsorientierte Zweckehen!“

Phoenix nimmt den TEAMGEDANKEN sehr ernst, ist dieser doch ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsphilosophie.

Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Probleme der schwierigen Vereinsgründungszeit erfolgreich bewältigt wurden.

Bei den Pfalz-Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten am 27.06.2015 in Edenkoben.

 

Phoenix strebt Dauermitgliedschaften an, die auch über die Zeiten des Sporttreibens hinausgehen, die nicht nur während der „sportlichen Hochzeit“ wirksam sind und auch nach dem Ende der aktiven sportlichen Karriere weiterbestehen.

Phoenix-Männerteam mit Sportfreunden beim Highlanderwettkampf in Mutterstadt

 

Die hierfür vorgesehenen – sehr moderaten – Mitgliedsbeiträge sollen als symbolische und objektiv wirksame Geste den dauerhaften Zusammenhalt unterstützen.

Phoenix-Damenteam mit Sportfreundinnen beim Highlanderwettkampf in Mutterstadt

 

Alle Mitglieder sind wichtig, und „ohne die wertvollen passiven Sportkameraden und -kameradinnen würde ein wichtiger Teil von Phoenix fehlen“. Sehr wichtig sind auch die zahlreichen „aktiven Passiven“, also diejenigen, die zwar keine Wettkämpfe bestreiten, aber immer wieder als Helfer, z.B. Kampfrichter, unterstützen!

Deutsche Meisterschaften im Gewichtwerfen (Version einarmig)

am 18.04.2015 in Mutterstadt

 

Hierbei spielendie amtlichen (offiziellen) Phoenix-Kampfrichter eine besondere Rolle, ohne die wir KEINE Wettkämpfe durchführen könnten!

Hans Joachim Heinzel   Hedwig Stein   Sigrid Fuchs   Anette Borutta   Peter Borutta

 

Nach Hedwig Stein und Hans Joachim Heinzel, die schon länger als Kampfrichter des LVP tätig sind, haben mittlerweile Sigrid Fuchs, Anette und Peter Borutta ihre offizielle Kampfrichterausbildung abgeschlossen und sind bereits (wie übrigens auch vorher schon) „voll im Einsatz“. Unterstützt wird Phoenix von den offiziellen Kampfrichtern Elmar Stütz, Dr. Johannes Ellenberger, Lutz Caspers, Helmut Zimmermann, Ishild Müller und Elke Vater, die allerdings für andere LA-Vereine registriert sind.

Da die Phoenix-KaRi in Relation zu der (noch) niedrigen Vereinsmitgliederzahl (zumal im Vergleich zu den „alten“ LA-Vereinen) den LA-Verband Pfalz ungewöhnlich intensiv unterstützen, wurden Phoenix und dessen Kampfrichter anlässlich des LA-Verbandstages Vorderpfalz am 11.09.2015 besonders gewürdigt und belobigt. Die Phoenix-Vereinsführung schloss sich diesem Dank an seine KaRi ausdrücklich an, ist doch für diese Mitglieder eine erhebliche und qualitativ hochwertige Zusatzbelastung verbunden.

Phoenix-Steinstoßteam und Oticio Yao (USA) am 22.03.2015 mit Kampfrichtern:

Elmar Stütz (2. v. l.) – Lutz Caspers (6 v. l.) – Anette Borutta (6. v. r.) –

Peter Borutta (4. v. r.) – Hans Joachim Heinzel (2. v. r.) – Helmut Zimmermann (1. v. r.)

 

Die dünne Personaldecke von Phoenix erschwert die Realisierung wichtiger Bau- und Reparaturmaßnahmen.

Die zahlreichen und oft auch hochwertigen, von Phoenix organisierten Wettkämpfe erfordern ein permanentes Überarbeiten der immer wieder beschädigten Anlagen. Bereits drei Mal wurden 2015 z.B. die beiden Wurfkäfige repariert. Infolge der intensiven Nutzung, auch durch andere Vereine, treten immer wieder neue Beschädigungen auf. Wenn Phoenix nicht handelt, wer dann?

Internationaler Werfertag am 20.09. mit Summer Pierson (USA),

Amin Nikfar und Ehsan Hadadi (beide Persien)

 

Am 21.02.2015 beim Werfertag in Alzey

 

Eine sehr wichtige und schweißtreibende Maßnahme war das Drehen des vorderen Wurfkäfigs, um so ein längeres Wurffeld zu erlangen. Bisher blieben die weiten Würfe den Wettkämpfen u.a. in Alzey vorbehalten, denn die Wurfgeräte landeten auf der linken Seite des Wurfsektors ab 50 m im Lärmschutzwall! Nun kann auch links „ohne dammbedingte Verluste“ über 60 m weit geworfen werden.

Gemischte Phoenix-Riege 3 beim Einweihungswettkampf für die neugeordnete Anlage


Im Zuge der „sparsamen Haushaltsführung“, der wir als neugegründeter Verein in besonderem Maße unterliegen, suchen wir noch zwei preiswerte und guterhaltene Holz-Kugelstoßbalken, um bei größeren Wettkämpfen mehrere Kugelstoß- bzw. Kugelschockanlagen bereitstellen zu können. Die Anlagen im Stadioninnenraum sind zu kurz und liegen zu dicht beieinander. Sicherheitsprobleme verhindern hier die gleichzeitige Nutzung von zwei Anlagen. Zudem müssen bei Fußballspielen – und zwar von uns (!) – zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden!

Die beiden Material-Container stehen mittlerweile auch, doch müssen noch – erneute – Vandalismus- und Einbruchschäden beseitigt werden.

Den Unterbau hatte das Team Oppermann-Heinzel-Held-Azzola-Zachrau fertiggestellt.

 

Phoenix geht 2016 mit Elan in die zweite Runde. Wir wünschen uns, dass alle Mitglieder gesund bleiben/werden und dass „Phoenix weiterhin optimale Flugbedingungen“ vorfinden wird.

Container-Einweihungswettkampf

 

Sport ist mehr als nur die wichtigste Nebensache der Welt, dient er doch der sog. „Volksgesundheit“; er verhindert seelische Probleme und dass Kinder bewegungsgehemmt aufwachsen; er hilft den älteren Senioren über die immer häufiger werdenden Verletzungen und Krankheiten hinweg und schafft kameradschaftliche Bindungen, die ewig halten.


Sommer 2016

 

In der Mitte der zweiten Wettkampfsaison von Phoenix ist ein kleiner Ausblick in die Zukunft angesagt.

 

 Quo vadis Phoenix?

 

Phoenix ist im zweiten Jahr in Folge der beste RKS-Seniorenverein Deutschlands! Phoenix wird jedoch die bekannte und dauerhaft geltende sprichwörtliche Redewendung Una hirundo non facit ver” *1)  berücksichtigten, doch wird das hohe Engagement der Phoenixsportler/-innen auch in diesem Jahr sicherlich bewirken, dass erneut eine vordere Bundesplatzierung erreicht wird – zumal es ja gewissermaßen jetzt schon zwei Schwalben waren!

*1)  „Eine Schwalbe macht keinen Frühling.“ (Äsop).

 

Phoenix hat somit die Zeichen der Zeit erkannt und auf seine treuen und zuverlässigen Senioren und Seniorinnen vertraut und gebaut – ohne indes die Förderung des Nachwuchses *2)  zu vernachlässigen.

*2) Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die am 29.07.2016 erfolgte Sonderehrung des Sportkuratoriums der ehemaligen KSK Rhein-Pfalz, die gleich vier junge Mitglieder von Phoenix erhielten.

 

Nach wie vor verfügt Phoenix allerdings nicht über die Ressourcen, um große und inhomogene Nachwuchsgruppen mit regelmäßig hoher und den Verein organisatorisch und logistisch übermäßig belastenden Fluktuationsrate zu betreuen. *3)

*3) Bis zu 95 % dieser Kinder und Jugendlichen beenden sehr frühzeitig ihr sportliches Engagement, viele davon dauerhaft! Die wenigsten erreichen im Sport das „Erwachsenenalter“.

 

Phoenix konzentriert sein respektables „know how“ voll auf seine erfolgreichen Kernsportarten RKS, LA, turnerische LA, Highlandersport und LSW.

 

Trendsportarten werden dagegen nicht in das Repertoire aufgenommen, da diese nicht zielführend und dauerhaft wirksam sind. Ein Erweitern und Verfeinern der Aktivitäten und Angebote innerhalb der vielfältigen sportlichen Kernbereiche wird dagegen planmäßig vorangetrieben.

Schwerpunkt bleibt auch zukünftig der Wettkampfsport. Wer die sportliche Szene beobachtet stellt fest, dass Phoenix in der Region einer der wenigen Vereine ist, der eine intensive Beteiligung an LA- und RKS-Wettkämpfen betreibt – und darüber hinaus selbst Sportfeste anbietet.

Die Riegen 1 und 4 beim internationalen Werfertag am 22.06.2016 in Mutterstadt.

 

Mit 132 Mitgliedern hat Phoenix die angestrebte „Sättigungsgrenze“ bereits überschritten. Weitere Mitglieder werden nur noch dann aufgenommen, wenn sie ein dauerhaftes Engagement bei Phoenix garantieren und vor allen Dingen teamfähig sind. Pure Individualisten, für die ein „gutgeölter“ Verein lediglich Mittel zum Zweck ist, können bei Phoenix nicht mitwirken. Eine dauerhafte, stabile und jahrzehntelange sportaktive Bindung der Phoenixmitglieder an den Verein wird somit auch von Neumitgliedern erwartet. Dies garantiert diesen im Gegenzug eine grundsolide sportliche Heimat in einem angenehmen und kameradschaftlichen Umfeld.

 

Seit dem 17.06.2016 ist Phoenix – nach einem Jahr provisorischer Teilnahme – nun offizielles Mitglied des Deutschen Highlandgame-Verbandes (DHGV) und seit dem 15.07.2016 auch Mitglied des Deutschen Turnerbundes (DTB).

 

Für den Highlandersport wird noch ein Leiter gesucht. Zur Zeit wird dieses Amt von Dominique Zachrau (06234-3849 und „nicolas.zachrau@gmx.net“) kommissarisch verwaltet.

Highlander von Phoenix am 03.10.2015.

 

Für den - insbesondere leichtathletischen - Turnerbereich zeichnet Claudia Ernst-Offermann als Oberturnwartin verantwortlich. Sie hat diese Funktion bereits in einem anderen Verein erfolgreich ausgeübt und verfügt in dieser Materie über eine sehr lange Erfahrung. Die Phoenixmitglieder können sich in allen turnerischen Fragen (u.a. auch zu Wettkampfterminen oder in Startpassangelegenheiten) an sie wenden (Tel.: 06242-915451 und „claudiaoffermann@web.de).

 

Schwerpunkte bleiben bei den DM - aber auch bei anderen Sportfesten -   die Teams. Natürlich gelingt es selbst Phoenix nicht immer, bei allen DM und sonstigen Anlässen Teams zu stellen. Krankheiten, beruflich bzw. familiär bedingte Absage etc. verhindern immer wieder einmal das Bilden eine Mannschaft. Hierzu passt eine wichtige Aussage eines unserer Sportler: „Es gibt ja durchaus auch noch ein Leben neben dem Sport!“

2017 stehen bereits vier Veranstalter für RKS-DM fest:

Warendorf (DM RKS-Hallenstein, alle Klassen), Dischingen (DM RKS-Nachwuchs), Fränkisch-Crumbach (DM RKS-Aktive und RKS-Bundesligaendkampf), Maselheim/Biberach (DM RKS-Senioren).

Die Termine hierzu sind bisher noch nicht bekannt.

Das Phoenix-Damenbundesligateam, von dem auch 2017 tolle Ergebnisse erwartet werden dürfen!

 V.l.n.r.: Natascha Wolf – Kristina Telge – Diana Klein – Claudia Ernst-Offermann (es fehlt Wilma Jansen).

 

Die LSW-DM-Termine, die Veranstaltungsorte sowie die Veranstalter werden bei der Jahreshauptversammlung des LSW-Verbandes am 06.11.2016 in Mutterstadt (Kegelcenter am Werferplatz) beschlossen. Nicht nur aus diesem Grunde wäre es wichtig, wenn möglichst viele Phoenixmitglieder an dieser Veranstaltung teilnehmen würden, bei der u.a. auch die LSW-Sportler des Jahres (2015) gekürt werden.

 

Im kommenden Jahr müssen bei Phoenix dringend einige personelle Ergänzungen vorgenommen werden, denn der erhebliche Arbeitsanfall kann nicht, wie bisher, von nur wenigen Aktivisten dauerhaft bewältigt werden. Hierzu brauchen wir eigenständig Handelnde! Mit guten Ratschlägen großzügig verfahrende „Helfer“ haben wir indessen genügend (Acta, non verba“ - Taten statt Worte!).

 

Vordringlich wird ein Mitarbeiter für die Pressearbeit gesucht. Es ist ohnehin erstaunlich, wie es Phoenix immer wieder schafft, eine sehr intensive Pressearbeit zu realisieren. Andererseits gibt es auch immer wieder Enttäuschungen bei den Athletinnen und Athleten, wenn ihre tollen Leistungen nicht in den Medien erscheinen, da dort eben Fußball, Motorsport und Trendsportarten über 90 % der Sportseiten „gierig fressen“. Ein passendes Zitat eines bekannten Athleten hierzu: „Für die anderen Sportarten bleiben somit leider nur noch einige beiläufig zugeworfene Knochen übrig.“

Wir sind dennoch davon überzeugt, dass ein Pressewart, der im Verein keine andere Funktion zu erfüllen hätte, und der sich somit intensiver als der Vorstand dieser wichtigen Aufgabe widmen könnte, nach und nach Leichtathletik und Rasenkraftsport wieder in den Fokus der Berichterstattung rücken würde.      

Übrigens: Die Pressearbeit läuft immer dann sehr gut, wenn Phoenix sehr spektakulär auftritt; so wie anlässlich der Großspende an die Bürgerstiftung am 20.12.2015. Hier hat sich insbesondere Sportklamerad Günther Jakob dankenswerterweise in besonderem Maße engagiert.

Volker Strub von Phoenix (Bildmitte), unterstützt von Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (links),

  übergibt die Spende an den Vorsitzenden des Bürgervereins, Herrn Bernd Feldmeth (rechts).

 

Wir wünschen allen Mitgliedern weiterhin viel Freude am Sport – und dass die Gesundheit jederzeit mitspielt.


Kleiner Jahresrückblick 2016 und Vorausschau auf 2017

 

Acta, non verba“

 

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,

 

Zum Ende des zweiten Jahres der Phoenix-Selbständigkeit schauen wir auf ein sehr intensives, abwechslungsreiches - ja an Überraschungen kaum noch zu überbietendes - Jahr 2016 zurück. Nach diesen arbeitsreichen zwölf Monaten können wir feststellen: „Wir haben alle Schwierigkeiten überwunden und alle Probleme zeitnah gelöst!“

 

2016 sind wir in den Deutschen Highlanderverband sowie in den Deutschen Turnerbund eingetreten. Da wir bereits Mitglied im DLV (LV-Pfalz), DRTV (RKS – RTV RLP) und LSW-Spezialsport sind, sind wir mittlerweile in allen für unseren Verein relevanten Verbänden vertreten. So bieten wir unseren Mitgliedern eine ausgesprochen „breite Palette“ an Sportangeboten.

 

Phoenix ist in der Region einer der „letzten aktiven mittelständischen und ungesponsorten“ Leichtathletik- und Rasenkraftsportvereine. Bei uns wird noch sehr aktiv Wettkampfsport betrieben. Damit werden sogar noch einige Nachbarvereine „mitgezogen“! Leider wird andernorts das Wettkampfsportangebot immer weiter "ausgedünnt".

 

Bei weit über 100 Wettkampfteilnahmen von Phoenix-Sportler/-innen, hierbei bei sehr vielen Meisterschaften, wurden durchweg gute Platzierungen erzielt.

Das Phoenix-W-50-Team mit Sigrid Fuchs, Claudia Ernst-Offermann und

 Gertrud Böhm (v. l. n. r.) wurde bei den LA-DM im Wurf-Fünfkampf in Zella-Mehlis mit Bronze geehrt.

 

Hierbei waren natürlich die Seniorinnen und Senioren stets eine „verlässliche und starke Bank“, was sich auch in der erneuten Auszeichnung „bester Senioren-RKS-Verein Deutschlands“ niederschlug.

Auch bei den RKS-DM in Leichlingen (Damenteam Rang 4) sowie in der RKS-Bundesliga (Damenteam Platz 5) zeigten insbesondere die Phoenix-Damen hervorragende Leistungen.

 

Kleine Pause zwischen den Würfen bei der DM in Leichlingen.

 Kristina Telge, Diana Klein, Franz Pauly (stehend) und Gertrud Böhm (v. l. n. r.)

 

Über die unzähligen sportlichen Erfolge wurde intensiv in der Presse sowie auf unserer Homepage berichtet.

 

Die vier haben gut lachen

(v. l. n. r.: Kristina Telge, Diana Klein, Wilma Jansen und Natascha Wolf)!

 

Diese Erfolge, sowie eine intensive Presseberichterstattung bewirkten bzw. festigten den positiven Bekanntheitsgrad sowie den guten Ruf von Phoenix in der deutschen Werferszene.

 

Sigi Fuchs war nur eine der zahlreichen Geehrten bei den RKS-DM

 (Senioren und Seniorinnen) in Waiblingen.

 

Viel Lob und „Zuspruch“ erhielten wir bundesweit auch für unser Engagement, durch eigene Wettkampfangebote die großen Lücken zu füllen, die in den letzten Jahren durch den Rückzug zahlreicher Vereine als Wettkampfanbieter entstanden sind.

 

Jedoch kann die große Zahl der von uns durchgeführten Wettkämpfen (2015: 18 - 2016: 16) nicht dauerhaft garantiert werden. Wir sahen und sehen dies u.a. auch als eine Art „Anschubinvestition“, damit andere Vereine ebenfalls (wieder) aktiv werden.

 

Der organisatorische und personelle Bereich von Phoenix, der die aktive Sportausübung unterstützen und dafür sorgen soll, dass „kein Sand ins Getriebe gerät“, war 2016 geprägt „durch dauerhafte Improvisation auf höchstem Niveau!“ Letztlich hat alles hervorragend geklappt, trotz der häufigen und erheblichen Schwierigkeiten, die u.a. durch krankheits-bedingte Personalengpässe hervorgerufen worden waren.

 

Ein Grund für diese erfolgreiche Arbeit war auch, dass wir uns bereits sehr frühzeitig darauf festgelegt hatten, nur einen kleinen Mitgliederstand anzustreben. Zunächst hatten wir uns auf 80 aktive Mitglieder verständigt, aber schließlich aufgrund des unerwarteten Zuspruchs festgelegt, unseren Gesamtmitgliederstand auf ca. 130 „einzufrieren“. Es werden nur noch solche Neuzugänge zuzulassen, die die Gewähr für ein starkes Engagement für den Verein bieten. Dieser überschaubare Mitgliederstand mit motivierten Sportlerinnen und Sportlern ermöglicht(e) es uns zudem, uns viel intensiver um die Einzelnen zu kümmern, als dies bei einer größeren Mitgliederschar der Fall wäre.

Zu bedenken ist hierbei auch, dass unsere Mitglieder zu einem großen Teil aktive Wettkämpfer/-innen sind, die naturgemäß einen wesentlich höheren Arbeitsaufwand erfordern und eine größere Kostenbelastung bewirken, als dies bei Vereinen der Fall ist, die nur noch wenige Wettkämpfer im Einsatz haben.

 

Wir bereiten derzeit eine neue Satzung vor, die es insbesondere in Problemzeiten einfacher als bisher ermöglichen soll, ohne Einschränkungen, Blockaden oder gar temporäre gerichtliche Übernahme weiterzuarbeiten. Ferner wurde eine Geschäftsordnung erarbeitet. Hierzu haben wir bereits zahlreiche Rückmeldungen, Vorschläge, Erweiterungen und vor allen Dingen Zustimmung von den Mitgliedern erhalten bzw. erfahren. Vielen Dank für dieses Engagement und die damit verbundenen Bemühungen.

Wir haben alle diese Punkte in die Konzepte eingearbeitet. Bei der Mitgliederversammlung am 21.01.2017, 11.00 Uhr, im Palatinum zu Mutterstadt (Bohligstr. 1) werden wir darüber beraten und danach Beschlüsse fassen.

 

Mittlerweile haben wir auch das Amt eines Vereinsstatistikers eingeführt sowie die Position des Jugendsprechers endlich wieder besetzt.

 

Da sich Phoenix keinen hauptamtlichen Geschäftsführer leisten kann, wird ein ehrenamtlich arbeitender in den Vorstand integriert. In diesem Zusammenhang wurde bereits die Geschäftsstelle von Haßloch nach Mutterstadt verlagert, was sich jetzt schon bewährt hat.

 

Derzeit wird in den Sportbünden und den Fachverbänden über das Erfordernis von Mitgliedsbeitragserhöhungen diskutiert und geschrieben – und sogar die Wissenschaft bemüht. Auch wird sanfter Druck auf die Vereine ausgeübt.

Unseren günstigen  Mitgliedsbeitrag werden wir aber dennoch ebensowenig erhöhen wie den besonders preiswerten für Nachwuchssportler und Familien!

 

Eine von uns durchgeführte Untersuchung hat übrigens ergeben, dass alle die von uns als Vergleich herangezogenen – wettkampforientierten – Vereine teilweise deutlich höhere Beiträge und manchmal sogar Arbeitsstunden verlangen. Selbst die Clubs, die intensiv gesponsort werden, sind teurer. Lediglich die Vereine, die sich vom Wettkampfsport ganz oder teilweise verabschiedet haben, bzw. nur eine sehr kleine Wettkämpfergruppe fördern, können mit unseren Tarifen mithalten.

 

Im Zusammenhang mit den Mitgliedsbeiträgen erlauben wir uns noch einige Hinweise zu dem immer häufiger genannten und fast schon herabwürdigenden Begriff „Verein als Dienstleister!

 

Diese schlecht gewählte Formulierung suggeriert in sehr hohem Maße, dass ein Club ein „vom Mitglied getrenntes, fremdes und abgehobenes Gebilde“ ist! Es wird mit dieser unglücklichen Wortwahl geradezu dazu aufgefordert, die Einheit zwischen Mitglied und Verein als nicht existent zu bewerten und man somit den Verein getrost mit Forderungen überziehen kann, ohne sich selbst mit dieser Vereinigung zu identifizieren und ohne sich dort einzubringen!

 

Ein Verein wie Phoenix sieht sich dagegen als eine enge Gemeinschaft und Einheit, die gemeinsame Ideale und Interessen verbindet und die hierfür und daran auch gemeinsam arbeitet. Ein - zumal unser - Verein ist kein abgehobenes Gebilde, von dem mehr oder weniger zufällig Dazugestoßene ständig Leistungen erwarten können und die „diesem auch sofort wieder die Gunst entziehen, wenn es sich nicht mehr so rentiert!“  Ein „Dienstleister“ ist eben leicht austauschbar, da dort meist überhaupt keine emotionale Beziehung zwischen ihm und seinen „Klienten“ entstehen kann und da auch die "starke soziale Komponente eines Vereins" vernachlässigt wird.

 

Ausblick auf eine wichtige Deutsche Meisterschaft, die Phoenix am 30.09.2017 auf dem Werferplatz und im Stadion zu Mutterstadt ausrichten wird:

LSW-DM im Schottenhammer- und Rundgewichtwerfen mit Deutschlandcup im Ultrasteinstoßen-, Ultrasteinstoß-Duathlon und Strongest Man/Woman.

 

Wir benötigen hierzu nicht nur aktive Teilnehmer/-innen, um unsere zahlreichen Mannschafts- und Einzeltitel und vordere Platzierungen aus dem Vorjahr zu verteidigen, sondern auch viele Helfer.

Bitte merkt euch den Termin schon jetzt vor.

Danke.

 

Gerhard Zachrau



Am Ende des 3. Wettkampfjahres von Phoenix ist es an der Zeit für einige grundsätzliche Gedanken.

Phoenix wird oft die Frage gestellt, warum bei der Aufnahme von Neumitgliedern eine derart große Zurückhaltung geübt wird, wo doch gerade die dauerhaften und aktuellen sportlichen Erfolge einen deutlichen Mitgliederzuwachs garantieren würden!

Die Antwort liegt nach wie vor begründet in der Vereinsphilosphie von Phoenix, die bei der Vereinstaufe festgelegt wurde!

Phoenix geht seither einen völlig anderen Weg als viele andere Vereine.

a)   Phoenix ist kein Dienstleister“!

Einige Sporttheoretiker empfehlen den Sportvereinen zwar als Überlebensstrategie genau diesen Schritt - den Phoenix aber keinesfalls mitgehen wird!

 Phoenix wird somit auch niemals eine Art Sportstudio, sein, dessen Mitglieder sich für eine Gebühr “bedienen“ lassen und die Vereinsressourcen „ohne tiefergehende emotionale Bindung (aus)nutzen“!

 a) Phoenix wird daher auch nicht mit immer neuen „Sonderangeboten“, z.B. von Trendsportarten u. ä., alle möglichen „flüchtige(n)“ Mitglieder anlocken, von denen die meisten bei nächster Gelegenheit wieder „das Weite suchen“. Phoenix wird auch weiterhin einen „fluktuationsanfälligen Mitgliederzuschnitt“ strikt vermeiden.

 Das Bestreben bleibt der Erhalt von treuen Mitgliedern.

 b)Phoenix wurde als ein „Bündnis von gleichgesinnten Wettkämpfern mit überwiegend identischen sportlichen Idealen gegründet, dessen Mitglieder „an einem Strick ziehen und die vor allen Dingen „teamfähig“ sind!

Phoenix bleibt auch 2018 eine „besondere Verbindung von sehr aktiven und ehemaligen Wettkampfsportlern“.

 c)   Diese miteinander harmonierenden Sportler machen das „Phänomen Phoenix“ aus!

 Die Mitglieder sind tatsächlich - und nicht nur theoretisch - der Verein!

Eine solch enge Verbindung könnte bei einem unkontrollierten Zustrom von Neumitgliedern oder innerhalb eines Großvereins nicht garantiert werden.

 d)  Ein weiterer wichtiger „Wesenszug“ und Erfolgsgarant von Phoenix stellt die Tatsache dar, dass die Mitglieder vom Verein keine finanziellen Zuwendungen erwarten!

Im Gegenteil: Etliche Sportler unterstützen sogar den Verein sowie die weniger begüterten Mitglieder, damit auch diese an kostenintensiven Wettkämpfen teilnehmen können!

 e) Bei Phoenix ist das positive und enge Zusammenwirken auf „möglichst gleicher Wellenlänge“ aller das Ziel, insbesondere das gemeinsame Sporttreiben sowie das stets freundliche und kameradschaftliche Miteinander.

 

Dazu die aktuelle Lage:

Das beschriebene Ziel ist im Prinzip erreicht und „wird gelebt!" Die aktuelle „Phoenixtruppe“ passt ausgesprochen gut zusammen. Daher werden wir zunächst bei einer „Obergrenze“ von 150 Mitgliedern verharren. Eine intensive Betreuung dieser überwiegend aktiven Sportler ist im Ehrenamt gut zu leisten.

 

Wir werden natürlich auch weiterhin solche Neumitglieder in unseren Reihen sehr gerne begrüßen, die für unsere Ideale einstehen.

 

Gerhard Zachrau


"Fortes fortuna adiuvat"

Hallo liebe Mitglieder,

nachdem die Wettkampfsaison 2017 nun endgültig abgeschlossen ist, wir bei allen Meisterschaften in Leichtathletik, Rasenkraft-, LSW- und Highlandersport deutlich besser als erwartet abgeschnitten haben, befinden wir uns nun mitten im "Wintermodus". Dies bedeutet nicht, dass wir uns in den eigentlich verdienten Winterschlaf zurückziehen. Im Gegenteil, wir werden für die kommende Saison Aufbautraining betreiben.

Die Zahl unserer Wettkämpfer/-innen im Rasenkraftsport ist, trotz zahlreicher krankheits- und berufsbedingter Ausfälle, so hoch wie noch nie. Von den 110 Phoenixsportlerinnen und -sportlern mit RKS-Startpass haben wir für 2018 insgesamt 82 Startlizenzen beantragt - und einige weitere führen wir unter Vorbehalt.

In diesem Zusammenhang drücken wir all denjenigen fest die Daumen, die noch durch Verletzungen bzw. Krankheiten von ihrem Sport ferngehalten werden.

In einigen Teams benötigen wir noch Verstärkungen, insbesondere in den Leichtgewichtsklassen des RKS. So könnten die "Personallücken" in den Teams bei Ausfällen (z.B. kommt dies immer häufiger an Samstagen – Beruf – vor) gefüllt werden. Nicht immer können wir solche Engpässe durch Doppelstarts (die meist auch nicht zugelassen werden) ausgleichen.

Auf jeden Fall ist aber die Entwicklung, zumal im rein sportlichen Bereich und bei den Mitgliedern selbst, außerordentlich gut.

Erfreulich ist die Ehrung von RKS Phoenix Mutterstadt als bester RKS-Seniorenverein Deutschlands im Jahre 2017 im Rasenkraftsport - und dies zum 3. Mal in Folge. Rechnet man weitere drei Ehrungen aus den Jahren 2012, 2013 und 2014 hinzu, die mit fast der gleichen Besetzung wie in diesem Jahr errungen wurden, dann wird diese Konstanz auf hohem Niveau fast schon "etwas unheimlich" (Originalton eines hochrangigen Trainers)!

In der Leichtathletikabteilung sind wir ebenfalls gut besetzt, doch benötigen wir hier in einigen Teams noch Verstärkungen, um die bereits erwähnten, immer wieder zwangsläufig auftretenden und unvermeidlichen Ausfälle, kompensieren zu können.

Beim LSW-Spezialsport haben wir sogenannte „Luxusprobleme“, die dazu führen können, dass man insbesondere in den männlichen Seniorenklassen nur sehr schwer in die jeweiligen 1. Teams gelangen kann. Aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.

Obwohl wir einen Aufnahmestopp für Neumitglieder haben, werden wir bei interessierten Sportlern und Sportlerinnen dann eine Ausnahme machen, wenn diese gut zu uns passen und teamfähig sind. Reine Selbstdarsteller und Leute mit Starallüren oder die sich "in das gemachte Nest setzen" wollen, haben bei uns nichts zu suchen!

Trotz dreier Austritte und trotz verschärfter Aufnahmebedingungen wuchs unser Verein auf 145 Mitglieder (darunter 121 Aktive!). Wenn man berücksichtigt, dass wir vor zweieinhalb Jahren mit 64 Mitgliedern in das „Abenteuer Vereinsneugründung“ gegangen sind, spricht diese Entwicklung eine mehr als deutliche Sprache.

Einige unter uns fordern immer wieder ein noch besseres Management und noch hochwertigere Unterstützungsmaßnahmen aller Art (Dies ist ja auch richtig und wichtig, denn man muss immer bestrebt sein, noch besser zu werden!).

Doch sei hierzu auch gesagt: "Bringt euch selbst ein! Packt selbst mit an! Wir freuen uns über jede helfende Hand!"

Sehr bemerkenswert sind in diesem Zusammenhang die permanenten Unterstützungsmaßnahmen der bereits jetzt in unserem Verein aktiv handelnden Mitglieder (Hilfsdienste, Spenden aller Art, z.B. von Kuchen angefangen über Getränke, Geräte, Geld etc.).

Dieser „Verbund des Engagements“ ist einer der zahlreichen „Motoren“, die unseren jungen und sehr aktiven Verein nach vorne treiben und die Sportler unterstützen. Diese Mitglieder haben das Prinzip des gemeinschaftlichen Agierens für die Gemeinschaft verstanden!

 

Unser Erfolgsgeheimnis bleibt:

Acta, non verba“ (Taten, nicht Worte!)

 

Und nach dem Motto:

"Fortes fortuna adiuvat" (Dem Tüchtigen hilft das Glück!)

 

werden wir in die Wintersaison starten.

Dies ist unser erfolgreiches 1. Damenteam!

Und das 2. ist auch enorm stark!

Wir wünschen euch Sportlern und Helfern alles Gute - und bleibt weiterhin so sportlich und für Phoenix engagiert.

 

Viele Grüße

 

Gerhard Zachrau